Schweiz
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Verteidigungsministerin Amherd: Neue Kampfjets «sinnvoll und notwendig»



Bundesraetin Viola Amherd aeussert sich an einer Medienkonferenz zur Verbesserung der Ablaeufe bei den Ruestungsbeschaffungen im VBS, am Montag,15. Juni 2020, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: keystone

Am 27. September stimmt das Schweizer Volk über den Kauf neuer Kampfflugzeuge ab. Verteidigungsministerin Viola Amherd hat am Freitag den Abstimmungskampf eröffnet. Sie argumentiert mit der sich ständig verschlechternden Sicherheitslage.

Steigende Spannungen zwischen den Grossmächten, bewaffnete Konflikte, die terroristische Bedrohung, die Schwächung internationaler Organisationen, Cyberangriffe und zuletzt die Pandemie: Covid-19 habe deutlich gemacht, dass sich ruhige und stabile Situationen rasch ins Gegenteil wenden könnten, sagte Amherd gemäss Redetext vor den Bundeshausmedien.

Weil man solche Bedrohungen nicht vorhersehen könne, brauche die Schweiz ein Sicherheitsdispositiv, das es erlaube, je nach Bedrohung die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen. «Dazu gehört auch der Schutz der Bevölkerung vor Angriffen aus der Luft», erklärte die Verteidigungsministerin.

«Niemand von uns weiss, was morgen passieren wird, das haben wir in der Corona-Krise gesehen», doppelte Armeechef Thomas Süssli nach. Bekannt sei aber die Aufgabe der Armee. Dazu gehört laut Süssli die Wahrung der Lufthoheit während mehrerer Wochen, auch in Zeiten erhöhter Spannungen.

Veraltete Flotte

Um diesen Auftrag zu erfüllen, braucht es nach seinen Angaben mindestens 32 neue Kampfflugzeuge, die die veraltete Flotte ersetzen: Die F-5 Tiger sind seit vier Jahrzehnten im Dienst und fliegen nur bei schönem Wetter, die F/A-18 können längstens bis 2030 eingesetzt werden. «Unsere Flugzeuge sind technisch veraltet und an ihrem Nutzungsende angelangt», sagte Amherd.

Welcher Kampfjet die Schweiz kauft, ist noch nicht klar. Im Rennen sind das Tarnkappenflugzeug F-35 von Lockheed Martin, der F/A-18 Super Hornet von Boeing, der Rafale des französischen Herstellers Dassault und das Airbus-Flugzeug Eurofighter.

Den Flugzeugtyp - und abhängig davon die Anzahl Flugzeuge - bestimmt der Bundesrat voraussichtlich Anfang 2021. Abgestimmt wird lediglich über den Grundsatz, neue Kampfflugzeuge zu kaufen, sowie ein Kostendach von 6 Milliarden Franken. Zudem legt der Planungsbeschluss fest, dass 60 Prozent des Kaufpreises durch Aufträge an Schweizer Unternehmen kompensiert werden müssen.

Das Parlament hat diesen - anders als bei Rüstungsgeschäften üblich - dem fakultativen Referendum unterstellt. Unterschriften gesammelt haben die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa), die Grünen und die SP.

Keine Alternativen

Heisst das Stimmvolk das Rüstungsgeschäft gut, sollen die ersten neuen Jets 2025 abheben. Abgeschlossen ist die Beschaffung voraussichtlich 2030. Diese sei komplex, deshalb müsse die Erneuerung der Luftwaffe jetzt angegangen werden, erklärte die Verteidigungsministerin.

Welcher Kampfjet soll's denn sein?

Der Bundesrat hatte verschiedene Alternativen geprüft und verworfen. Dazu gehört der Kauf leichter Kampfflugzeuge, was deutlich weniger kosten würde. Aus operationeller Sicht sei dies «völlig unrealistisch», urteilte Kampfjet-Pilotin Fanny Chollet. Diese Flugzeugen fehle es an der nötigen Leistungsfähigkeit, der richtigen Bewaffnung und auch am Radar für den Luftpolizeidienst.

Laut Bundesrat gilt das ebenfalls für Drohnen und Helikopter. Auch eine Allianz mit den Nachbarländern kann laut Amherd die Sicherheit der Schweiz nicht gewährleisten. Sie führt dafür neutralitätspolitische Gründe ins Feld. Zudem sei es eine Frage der Solidarität, dass die Schweiz ihren Luftraum selber schütze, sage sie.

«Sinnvoll und notwendig»

Die neuen Kampfflugzeuge sollen im Wesentlichen die gleichen Aufgaben erfüllen wie heute die F/A-18-Flotte: Luftpolizeidienst, auch zum Schutz internationaler Konferenzen, Kontrolle des Luftraums bei Konflikten rund um die Schweiz sowie Verteidigung des Luftraums im Fall eines Angriffs. «Ich bin überzeugt, dass die Investition in die Sicherheit unseres Landes sinnvoll und notwendig ist», sagte Amherd. (aeg/sda)

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125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 28.06.2020 06:08
    Highlight Highlight Kampfjets für Hot Missions: Was taugen sie konkret?
    "Im Jahr 2019 (bis zum 14. November) konnten dank LP24 bereits 11 solche «Hot Missions» durchgeführt und somit ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit und Souveränität in unserem Luftraum beigesteuert werden.“
    Was waren die konkreten Reaktionen der kontrollierten Flugzeuge nach den Hot Missions der CH-Luftwaffe? Welche Waffen hat denn die CH-Luftwaffe an Bord? In welchen Fällen werden diese konkret eingesetzt? Wer erteilt wann welche Befehle?
  • easy skanking 27.06.2020 11:11
    Highlight Highlight milliarden in armeespielzeug zu investieren, statt selbstständigerwerbende, die durch corona etliche finanz. verluste erlitten, zu unterstützen, unterstreicht die bigotterie welche unseren staat seit jahrzehnten unterwandert.
  • holzöpfel 27.06.2020 08:52
    Highlight Highlight Falls irgend jemand hier glaubt dass bei einem NEIN auch nur ein Rappen von diesem Geld in Wirtschaft oder Bildung investiert irrt sich.... das geld bleibt im armeebudget, um die fa18 flotte teuer zu "restaurieren" und den schutzauftrag weiter zu führen (evtl extern eingekauft). Und wie man sich in Krisenzeiten auf die Nachbarn verlassen kann hat man jetzt gesehen... Cyber Abwehr ist im Aufbau, Bevölkerungsschutz wächst, die Armee ist im Umbau...Also Ja zu neuen jets und nein zu teuren notpflastern!
  • Booker 27.06.2020 07:59
    Highlight Highlight Es geht um wahrlich viel Geld. Aber die allgemeine Sicherheitslage wird leider auch nicht besser. Die Bevölkerungszahlen steigen und damit leider auch Probleme und Konflikte. Wenn wir längerfristig als Schweiz bestehen wollen brauchen wir eine schlagkräftige Armee und dazu gehört eben auch eine einsatzfähige Luftwaffe. Und mit solchen Pilotinnen am Steuerknüppel kann ja auch nicht viel schief gehen.
  • rodolofo 27.06.2020 06:58
    Highlight Highlight Anstatt den Frieden zu gewinnen, indem wir die Energiewende beherzt vorantreiben, bereiten wir uns ängstlich auf den Krieg vor...
    Und genau darum werden wir diesen Krieg auch bekommen!
    Jetzt nimm mal an, die Schweiz würde auf die "Erneuerbaren" umsteigen, damit die eigene Wirtschaft und insbesondere auch das lokale Gewerbe ankurbeln!
    Was wären dann weitere Kollateral-Nutzen?
    -Saubere Luft.
    -Weniger Lärm.
    -Mehr Zufriedenheit un GANZHEITLICHE Lebensqualität.
    -Putin könnte weniger Öl und Gas verkaufen und damit auch weniger Atomraketen bauen.
    -Öl-Scheichs würden zu Solar-Wasserstoff-Scheichs!
    • who cares? 27.06.2020 10:04
      Highlight Highlight Warum nicht beides?
    • easy skanking 27.06.2020 11:13
      Highlight Highlight weil ja putin in der welt öl und gaskriege führt.....
    • rodolofo 27.06.2020 13:17
      Highlight Highlight @ easy skangking
      Um was geht es denn sonst in Syrien?
      @ who cares
      Weil man sein Geld nur einmal ausgeben kann vielleicht?
      Aber ich will auch nicht naiv sein. Alle die Militärs rundherum bringen Einen in Zugzwang, diesen Scheiss auch mitzumachen...
  • Rethinking 27.06.2020 06:33
    Highlight Highlight Unsere Bedrohungen sind:

    1. Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung und Artensterben

    2. Cyberangriffe

    3. Viren, Seuchen etc.

    4. Terrorismus

    Dafür brauchen wir keine superteuren Maschinen...
  • Schneider Alex 27.06.2020 05:09
    Highlight Highlight Kampfjets für Hot Missions: Was taugen sie ganz konkret?
    "Im Jahr 2019 (bis zum 14. November) konnten dank LP24 bereits 11 solche «Hot Missions» und 166 «Live Missions» durchgeführt und somit ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit und Souveränität in unserem Luftraum beigesteuert werden.“
    Was waren die konkreten Reaktionen der kontrollierten Flugzeuge nach den Hot Missions der Schweizer Luftwaffe? Welche Waffen hat denn die Schweizer Luftwaffe an Bord? In welchen Fällen werden diese konkret eingesetzt? Wer erteilt wann welche Befehle?
    • DemonCore 27.06.2020 08:45
      Highlight Highlight Die Details kann man grösstenteils nachlesen. Aus dem Kopf: F/A-18 haben 20mm Maschinenkanonen und Sidewinder Luft-Luft-Raketen, m.W. radargelenkt (keine Ahnung welches Modell genau). Einsatz erst bei akuter Bedrohung (Rammkurs, CFIT), möglicherweise sogar erst wenn eine erhöhte Bedrohungslage herrscht. Gewisse Teile der Einsatzdoktrin sind ähnlich wie bei der Polizei aus taktischen Gründen nicht öffentlich.

      Aber wenn ein F/A-18 Pilot dich aus dem Himmel holen will/muss, dann ist das eine Sache von Minuten.

      Empfehle mal die Luftwaffe zu besuchen, bspw. an einer Air Show oder online.
    • Schneider Alex 27.06.2020 14:38
      Highlight Highlight @DemonCore
      Terrorangriffe wie 9/11 sind auch mit den besten Kampfjets nicht zu unterbinden. Die Vorwarnzeiten sind für solche Aktionen viel zu kurz. Ich möchte einmal ganz konkret erfahren, wo ein Ernsthafteinsatz mit Gewaltdrohung in der Schweiz je stattgefunden hat.
  • Ökonometriker 27.06.2020 03:00
    Highlight Highlight Ich bin auch kein Armeefreund, aber die Zeiten ändern sich. Seit dem 2. Wk haben die USA die Sicherheit Europas garantiert. Seit Trump kann man nicht mehr darauf vertrauen.
    Europa muss also selber schauen. Eine starke EU-Armee ist aber noch weitweg. Also kann Verteidigung nur als Team, gemeinsam mit dem Rest Europas, erfolgen. Die Schweiz sollte sich da nicht aus der Verantwortung stehlen.
    • rodolofo 27.06.2020 07:06
      Highlight Highlight Ja, sicher.
      Aber was heisst "Verantwortung" konkret?
      Den Aufrüstungs-Wahnsinn mitmachen, bei dem die Rüstungskonzerne nebst der eigenen Armee auch alle anderen Armeen und alle Privatarmeen und Terror-Gruppen mit modernstem Hightech-Kriegsmaterial versorgen?
      Ach komm!
      Hier geht es doch nicht um den Schutz von irgendwelchen armen Menschlein!
      Hier geht es einzig und allein um die Profite einer "Industrie des Todes"!
      Schau mal, wie die syrische Bevölkerung von all diesen militärischen Sicherheits-Maschinerien ZERQUETSCHT wird!
      Da regiert der Satan, zusammen mit seinem Stellvertreter, dem Mammon...
  • Kolo 27.06.2020 02:32
    Highlight Highlight Die beste Armee der Welt mal wieder. Meint ohne Bündnisse und ohne sich international einzubinden, Landesverteidigung betreiben zu können. Da ist die Anzahl Gegner schon sehr klein, der wir beikommen könnten. Und die werden wohl kaum je einen Angriffskrieg gegen uns führen. Und ich denke die jüngere Geschichte hat gezeigt, dass Luftwaffe eine Glaskanone ist, die zur Verteidigung rein gar nichts bringt. Noch am Boden ausgeschaltet, Infrastruktur an Tag 1 zerstört.

    Also selbst wenn man sich auf diese Szenarien einlässt, machen Kampfflieger in der Schweiz keinen Sinn, nur Lärm und Kosten.
  • Kivi 27.06.2020 01:58
    Highlight Highlight 1. alle Jets sind alt
    2. F35 wird von den Amis günstig verkauft ratet mal warum
    3. Wenn die Amis im krieg Ersatzteile brauchen bleiben unsere Flieger am Boden und dürfen auf diese Warten
    4. Die flieger sind mit Luft - Bodenabwehr bewaffnet. Warum man das braucht? Na logisch, sonst könnten unsere Fliegerasse ja nicht an den internationalen Übungen teilnehmen...
    5. Das genau die einzige Jetpilotin befragt wurde ist wohl auch zufall.
    6. Diese stimmungsmacherei ist total peinlich und lächerlich seitens VBS.
    7. Ehrlich gesagt kann das VBS mit dem Budget jedoch machen was es für Sinnvoll hält.
  • Aniki 26.06.2020 23:48
    Highlight Highlight Obwohl ich politisch eher links angesiedelt bin, Leute, bitte hört auf Dinge gegeneinander auszuspielen, die nichts miteinander zu tun haben. Die Sicherung unseres Luftraumes ist wichtig und richtig.
  • LURCH 26.06.2020 23:35
    Highlight Highlight Hat dem Meitjuchammra aus dem Tal noch niemand erklärt dass sich Pandemien und Cyberangriffe nicht mit neuen Kampfjets bekämpfen lassen?
    Und auch für das Engagement der Schweiz in der UNO braucht es keine neuen Flügerlis.
    Daher ein klares NEIN am 27. September an der Urne.
    Benutzer Bild
  • Dieter123 26.06.2020 18:30
    Highlight Highlight Aber für einen Trumpbesuch werden Millionen locker gemacht. Dass die Sicherheitslage genauwegen solchen Tollweggen immer schlechter wird interessiert nicht.
    Die CH kann sich locker gegen D, FR und auch gegen die hegemonistischen Staaten China und USA verteidigen, kaufen wir doch ein paar Jets.
    Erschient mir irgendwie trumpisch bzw saudumm
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.06.2020 17:05
    Highlight Highlight Man kann auch gleich beim Prime Tower vom Dach aus Geld runterschmeissen. Das fliegt auch.
  • Cocalero 26.06.2020 17:05
    Highlight Highlight Sinnvoll?
    Echt jetzt?
    Vollgas daneben
    Wie wärs denn mit geld für die armen
  • dho 26.06.2020 16:25
    Highlight Highlight Nationalrat Minder:

    «Warum sollte das Volk dieses Mal zustimmen, wenn man ihm den Entscheid über Typenwahl vorenthält und der Gesamtbetrag fast doppelt so hoch ist wie bei der Gripen-Beschaffung?»
  • Christian Mueller (1) 26.06.2020 16:13
    Highlight Highlight Watson, ich habe einge Fragen zu dieser Beschaffung, vielleicht könnt ihr die mal beim VBS nachfragen: Wie lange reichen im Ernstfall die Kerosin-Vorräte der Schweiz? Kann die Schweiz die alten FA18 Kampfjets ohne Hilfe der USA unterhalten? Benutzt die Schweiz das us-amerikanische GPS-System (welches sie jederzeit abschalten können). Wäre es möglich die Software eines Kampfflugzeuges lahmlegen zu lassen (zb die Software der FA18 bei einem Angriff der USA auf die Schweiz) damit sie kampfuntauglich sind?
  • Blitzesammler 26.06.2020 15:42
    Highlight Highlight ,,Argumente sind NICHT auf Tatsachen angewiesen,, und heissen trotzdem nicht LÜGE.
  • who cares? 26.06.2020 15:11
    Highlight Highlight Ich fand die Argumentation gar nicht so schlecht. Ich bin eigentlich dagegen, dass man der Armee mehr Geld in den Rachen stopft, was mich an dieser PK aber überzeugt hat:
    - Kampjets werden aus dem regulären Armeebudget bezahlt, also es muss nicht irgendwo anders weggenommen werden. Wir haben eines der tiefsten Budgets %BIP verglichen zu unseren Nachbarn.
    - unsere jetzigen Jets sind wirklich alt. Amherd hat das eigentlich gut dargelegt mit dem Handyvergleich am Anfang. Kampfjets sind ein High-Tech-Product und unsere jetzigen Flieger sind einfach Steinzeit.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.06.2020 17:10
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • RandomNicknameGenerator 26.06.2020 17:32
      Highlight Highlight Muss dir zustimmen. Ganz unabhängig vom Thema selber macht Amherd echt gute Arbeit. Wobei - im direkten Vergleich zu 'Ueli' tut das jeder...
    • gnagi 26.06.2020 21:35
      Highlight Highlight Das gesamte Budget für die Armee muss endlich hinterfragt werden. Wenn solche Milliardenanschaffungen einfach ins Budget passen läuft definitiv etwas schief beim Verteilen der Gelder. Investitionen ins Gesundheitssystem, in Bildung und Umweltschutz würden uns weiter bringen und unsere Leben nachhaltiger schützen als jedes Kampfflugzeug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nerd077 26.06.2020 14:57
    Highlight Highlight Wenn ich mich nicht irre bleibt das Budget in der Armee, egal ob ja oder nein zum Flieger. Finde es darum umso mehr perfide, dass Herr und Frau Schweizer bei diesem Thema überhaupt etwas zu sagen haben.
    Ich habe von Aviatik & Rüstungsindustrie genau so wenig Ahnung wie von Epidemiologie. Dafür von Finanzen. 8% des Staatshaushaltes fliessen in die Sicherheit (Stand 2019). Militär ist nur ein Teil davon. Wenn man die Diskussion verfolgt könnte man meinen mit diesem Geld könnte man die Welt verändern. Wahrscheinlicher ist ein Anstieg der Ausgaben von 8% auf 9%. Lasst bitte mal die Kirche im Dorf
    • Neruda 26.06.2020 17:30
      Highlight Highlight Im Umkehrschluss könnte man auch nach der Abstimmung das Armeebudget verkleinern. Es gibt kein Gesetz, dass dies verbieten würde.
    • Patrik Hodel 26.06.2020 17:42
      Highlight Highlight Danke!
      Einer der wenigen, der die Sache nüchtern und realistisch betrachtet.
    • ghawdex 27.06.2020 00:31
      Highlight Highlight @Neruda
      Natürlich könnte man man der Armee das Budget nach einem Nein kürzen. Aber auch nach einem Nein hat die Armee bzw die Luftwaffe noch denselben Auftrag wie vor der Abstimmung. Diesen werden sie dann irgendwann einfach nicht mehr ordentlich ausführen können weil die Zeit für Pflege und Wartung am Boden mit dem fortschreitenden Alter immer mehr zunehmen wird.
  • XKCD 26.06.2020 14:53
    Highlight Highlight 1. Luftpolizei geht nicht mit Drohnen/Luftabwehr.
    2. Abgabe der Überwachung an Nachbarlönder ist Aufgabe der Souveränität
    3. Bürozeiten war 100% gewollt von Armeegegnern und wird gerade abgeschafft -> ungültiges Argument
    4. F/A-18 länger zu unterhalten ist deutlich teurer, als moderne Jets zu beschaffen.
    5. Amerikanische Jets sollten in der Evaluuerung nicht zugelassen sein -> Eurofighter oder Rafale.
    Dassault hatte in der ersten Ausschreibung ein sehr attraktives Zweitangebot vorgelegt, was allerdings nicht zugelassen wurde.
    Mein Favorit wäre die Rafale.
    • XKCD 26.06.2020 15:12
      Highlight Highlight 6. Der Posten ist im Armeebudget, kann also ohnehin nicht für anderes verwendet werden.
      PS: sorry für die ganzen Tippfehler...
    • Neruda 26.06.2020 17:32
      Highlight Highlight @XKCD: Sicher kann das auch für anderes verwendet werden! Die Budgetdebate für nächstes Jahr kommt nach der Abstimmung und niemand verbietet dem Parlament, das Armeebudget zu verkleinern.
  • Geo1 26.06.2020 14:29
    Highlight Highlight Lächerlich, wie die Bürgerlichen die Corona-Pandemie als Argument für Kampfjets umzudeuten versuchen. Die Argumentation "Eine globale Pandemie ist möglich, also auch ein bewaffneter Territorialkonflikt in Westeuropa" ist an den Haaren herbeigezogen. Corona zeigte vielmehr, dass die Schweiz ihre Bedrohungsszenarien überdenken muss.
    • ghawdex 27.06.2020 00:36
      Highlight Highlight und warum muss es gleich ein bewaffneter Territorialkonflikt sein?
      Im Januar hätte sich hier auch noch keiner Vorstellen können das wir selber mal Maßnahmen persönlich erleben müssen die man sonst nur aus der Zeitung kennt.
  • Matti_St 26.06.2020 14:23
    Highlight Highlight Ich hoffe, US- Jet werden nicht berücksichtigt. Wir brauchen zuverlässige Partner.
    • DemonCore 26.06.2020 14:38
      Highlight Highlight Die USA war ein zuverlässigerer Partner für die Demokratie als jedes andere Land. Zweimal im 20. Jahrhundert haben Amerikaner in Europa ihr Leben gelassen, damit Europa frei und demokratisch bleibt.
    • XKCD 26.06.2020 15:07
      Highlight Highlight @DemonCore leider arbeiten sowohl der aktuelle Präsident als auch ein viele uramerikanische Unternehmen mit voller Kraft daran, diesen Ruf zu zerstören. Was lange hielt, muss nicht zwangsläufig für immer halten...
    • Posersalami 26.06.2020 15:15
      Highlight Highlight @ DemonCore: Geschichtsklitterung ersten Grades!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 26.06.2020 14:21
    Highlight Highlight Wozu Flieger? Eine vernünftige Flugabwehr, ein paar Flieger für di Luftpolizei und eventuell noch ein paar Drohnen, wenns denn sein muss.
    Ich habe das Gefühl hier werden vor allem Buben (resp. Meitli) Träume erfüllt mal mit Überschall über die Alpen zu brettern. Ich sehe da sonst überhaupt keinen Sinn darin, Luftkämpfe sind in etwa so wahrscheinlich, wie dass ein paar berittene Typen mit Musketen angreifen...
    • Sauäschnörrli 26.06.2020 17:35
      Highlight Highlight Berittene Typen mit Musketen könnten wir mit einem Geschwader F-35 ziemlich effektiv bekämpfen. 🤔
    • CaptainLonestarr 27.06.2020 06:41
      Highlight Highlight Eine weltweite Pandemie mit Lockdown und Schliessung brinahe sämtlicher Länder etc hätten die bis vor ein paar Monaten wohl auch als sehr unwahrscheinlich bezeichnet oder nicht?
  • Rene Tinner 26.06.2020 13:50
    Highlight Highlight Diese 6 Milliarden für Flugzeuge ist verlorenes Geld. Kriege finden nicht mehr mit konventionellen Waffen statt. Der Krieg findet bereits statt. Cyberkrieg, Viruskrieg, das ist die Zukunft und nicht Artillierie, Panzer und Flugzeuge. Das Geld sollte in die gesundheitliche Vorsorge gesteckt werden, genügend Medikamente, Forschung, Entlöhnung des Pflegepersonals. Nur Klatschen auf dem Balkon nützt nichts. Aber die Menschen, inkl. unsere Regierung sind lernresistent und meinen, einfach weiter so. Leider nichts gelernt. Der Zaunpfahl war zu wenig hart um das Gehirn zu mobilisieren.
    • gnagi 26.06.2020 21:41
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen der Umweltschutz. Die nächsten Kriege werden wir gegen die Klimaerwärmung führen. Und wie nützlich da Kampfflugzeuge mit ihrer Ressourcenverschwendung sind ist wohl klar
    • CaptainLonestarr 27.06.2020 06:36
      Highlight Highlight Wenn die Klimaänderung so weiter geht werden die Kriege sehr bald um Ressourcen geführt. Wir wissen schlichtweg nicht was als nächstes kommt. Anstatt den Staat wegen fehlender Masken wird er das nächste mal dann wegen fehlender Flugzeuge und Waffen zum Selbstschutz kritisiert.
  • De-Saint-Ex 26.06.2020 13:31
    Highlight Highlight Eigentlich hätte ich gedacht, es käme wirklich nicht mehr drauf an... „wir“ schmeissen den Grossunternehmen Milliarden hinterher und vertrösten die kleinen - mittleren auf den Herbst. „Wir“ können uns diese Spielzeuge also locker leisten.
    Dann lese ich dass der Kauf nötig sei aufgrund „der sich ständig verschlechternden Sicherheitslage“.
    Und dann lese ich weiter wie dies „umschrieben“ wird... und mir wird schlecht: „Terror“, Cyber und gar Covid19 wird bemüht... Kampfflugzeuge hiergegen? Und komme zum Schluss: N E I N
    • samuel_97 26.06.2020 16:53
      Highlight Highlight Denken Sie auch an die vielen Leute, die einen Job in der Rüstungsindustrie haben? Es trifft also durchaus auch die kleinen..
    • gnagi 26.06.2020 21:45
      Highlight Highlight Jobs in der Rüstungsindustrie sind sehr wichtig. Ohne die ganzen Waffen gäbe es ja weniger Tote und dadurch würden ja noch mehr Leute potentiell arbeitslos. Wieso schaffen wir nicht gleich den Berufsstand des legalen Profikillers? DAS würde Arbeitsplätze schaffen...ups, die Armee bildet ja eigentlich genau das aus und die finanzieren wir ja schon mit Milliarden...
    • De-Saint-Ex 26.06.2020 22:15
      Highlight Highlight Was hat denn das damit zu tun? Habe ja nicht geschrieben, ich sei gegen eine Luftabwehr, geschweige denn gegen jegliche Form von Landesverteidigung. Bei der von Amherd aufgezählten Gefahrengemenge sind Kampfjets, wie sie ihr vorschweben, nun mal ein Witz. Was nützt uns der grosse Hammer, wenn man damit doch keinen Nagel trifft? Wir leben nun mal nicht mehr in den 80ern...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Koboi 26.06.2020 13:30
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung dass man entscheiden muss ob Armee ja oder nein.
    Wenn ja, braucht die Armee neues Material, die Kosten für den Unterhalt der alten Kisten wird auch nicht weniger.
    Wenn nein: Die Armee in einen brauchbaren Katastrophenschutz umwandeln, alles Kriegsmaterial verschrotten ausser für jeden ein Sturmgewehr mit ensprechendem Training.
    • Dominik Treier 26.06.2020 14:57
      Highlight Highlight Es braucht auch nicht jeder ein Sturmgewehr... Für den Grenzschutz gibt es die Grenzwache und bei einem Krieg in Mitteleuropa haben alle Parteien verloren bevor er anfängt mit all den Verflechtungen. Wir brauchen einfach keine Ksltkriegsarmee mehr...
    • Posersalami 26.06.2020 15:16
      Highlight Highlight Absolut! Armee auflösen und in eine Katastrophenschutztruppe umbauen (Transportmaterial zB. behalten) und das Geld zur Polizei umleiten. Die macht nämlich tatsächlich etwas für unsere Sicherheit.
    • Kruk 26.06.2020 22:53
      Highlight Highlight Zur Verteidigung bei einem kriegerischen Angriff wäre für die Schweiz wohl eh ein Guerillakrieg am Zielführendsten.

      Was wir brauchen ist eine gute Cyberabwehr.
  • Abu Nid As Saasi 26.06.2020 13:30
    Highlight Highlight Für 6Mia könnte die Schweizer Industrie ein paar Laserkanonen entwickeln und bauen, die jeden feindlichen Jet ausser Gefecht setzen können.
    • DemonCore 26.06.2020 14:39
      Highlight Highlight Wenn es so einfach ist, warum hast du es dann noch nicht getan?
    • THEOne 26.06.2020 16:13
      Highlight Highlight @demoncore
      weil er keine 6mia zur verfügung hat
    • samuel_97 26.06.2020 16:55
      Highlight Highlight @Abu Gemäss ihrer Logik müsste die USA also schon längst alle Jets ausgemustert haben, denn das Budget der US-Armee beträgt ~700 Milliarden im Jahr!
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 26.06.2020 13:25
    Highlight Highlight Leichte Kampfflugzeuge sind für den Luftpolizeidienst ungeeignet. Lustig, die halbe Welt macht das mit F-16 aber in der Schweiz sind nur gerade die modernsten Luftüberlegenheitsjäger dazu gut genug.
    • DemonCore 26.06.2020 14:40
      Highlight Highlight Die F-16 ist kein leichtes Kampfflugzeug. Aber veraltet.
    • insert_brain_here 26.06.2020 15:10
      Highlight Highlight @DemonCore: Gibts noch ein anderes Flugzeug mit der Bezeichnung F-16 als dasjenige das dem "Lightweight Fighter program" entsprungen ist und deren aktuell produzierten Versionen in jeglicher Hinsicht dem Stand der Technik entsprechen?
    • DemonCore 26.06.2020 16:34
      Highlight Highlight Leiche Kampfflugzeuge sind der Alphajet, die Embraer, o.ä.

      Das "Lightweight" im Programmnamen bezieht sich auf den US amerikanischen Kontext im Kalten Krieg.

      Grammatikalisch könnte sich das "Lightweight" übrigens auch auf das Programm beziehen.

      Mit um die 10'000 kg ist die F-16 aber nicht viel leichter als der Eurofighter, der Gripen oder die Rafale, aber dennoch sehr viel älter und eine Plattform, die nicht mehr weiter entwickelt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gopfidam 26.06.2020 13:22
    Highlight Highlight Ist klar Frau Amherd. Erst der Bevölkerung klarmachen dass wir riesige Schulden haben werden wegen Corona und nun noch den Kauf der Jets voranpreschen. Ich würde die x Milliarden lieber für die investieren, die durch das Rettungspaket fallen.
  • Lowend 26.06.2020 13:15
    Highlight Highlight So können wir das Coronavirus und Cyberattacken endlich ordentlich bombardieren und wetten, dass keiner mehr unseren Luftraum verletzt, wenn in Zukunft von Pilotinnen geflogene, für das Radar unsichtbare F-35A Jets urplötzlich neben einem Eindringling auftauchen?

    Das sollte uns die geschätzten 18-24 Milliarden wert sein, die wir mit dem Betrieb Flieger verbrennen werden!

    Echt toll und kühn!
    • Kolo 27.06.2020 02:18
      Highlight Highlight Darum läufts in USA ja auch so gut mit pandemiebekämpfung und auch mit dem terror. Bombe drauf und gut ist.
  • Anton Müller 26.06.2020 13:14
    Highlight Highlight Ich würde halt mal einen E-Kampfjet evaluieren mit Solarstrom und eingebautem Not-Wasserspeicherwerk als Reserve... das wäre leise und CO2-neutral und hätte somit eine Chance ;-)
  • HARPHYIE 26.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Also ich fasse mal kurz zusammen:

    Für den Fall der Fälle, dass uns die Russen oder die Chinesen mit ihren Mega-Riesen-Luftflotten angreifen würden oder wenn ein paar verwirrte z.B. mit einer Drohne den Prime-Tower in Züri zum einstürzen bringen wollen, brauchen wir für 6 Mia. (das ist echt ein bizeli sehr viel Kohle) neueste Kampfflugzeuge (das feuchte Träumli jedes Tech-Nerds). Ich steh ja auch drauf, dass das WEF aus der Luft abgeschirmt wird oder wenn ich auf einer Hochtour in den Bergen bin dauerbeschallt werde, aber ist das wirklich nötig? Ääääh, sorry voll nöd!
  • blueberry muffin 26.06.2020 13:05
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu Pandemien, kündigen Kriege sich vorher an. Was für ein dummes Geschwurbel, vor allem da sich moderne Kriegsführung Richtung Dronen verlagern.
  • Whaaaat?_Son 26.06.2020 12:57
    Highlight Highlight Luftpolizeidienst, aber nur zu Büroöffnungszeiten... Diese Kampfjets sind nichts anderes als Spielzeuge für ein paar wenige Piloten in der Schweiz mit wenig bis keinem Mehrwert für den Rest der Bevölkerung.
    • ghawdex 26.06.2020 14:53
      Highlight Highlight Jaja die alte Stammtisch-Geschichte mit den Bürozeiten

      https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-76290.html

      Aber eigentlich könnten sie ja damit gleich wieder gänzlich aufhören. Den Kommentaren hier zu entnehmen gesteht man ja nicht das Werkzeug zu diesen Dienst ordentlich aufrecht zu erhalten.
    • Whaaaat?_Son 26.06.2020 15:31
      Highlight Highlight Während mehr als 10 Jahren war die Luftwaffe der Schweiz nur zu Bürozeiten aktiv.
      Es war natürlich ein schlauer Schachzug von Hans Hess (2009) eine 24 Stunden Überwachung zu fordern (wird 2020 umgesetzt) und damit den Gegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Damals mussten die F-5 Tigerflotte ersetzt werden...
      Ändert nichts an der Tatsache, dass bis heute NIE eine vollständige 24h Einsatzbereitschaft der Luftwaffe vorhanden war. Get your facts strait!
    • Dominik Treier 26.06.2020 16:05
      Highlight Highlight Und selbst wenn eine 24h-Einsatzbereitschaft vorhanden wäre bräuchte ein Flugzeug Minimum 15 Minuten bis es in der Luft ist... Was wenn dann schon nichts mehr zu verteidigen da ist, weil das Ziel in der Kleinräumigen Schweiz schon weit früher erreicht wurde.

      Wir versuchen hier Feuer mit einem Feuerchen zu bekämpfen, statt die Ursache mit Wasser zu löschen...
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  • Nikl 26.06.2020 12:39
    Highlight Highlight Weil wir ja unsere Lufthoheit mit 30-40 Fliegern bewahren können falls jemand angreifen würde.....
    Besser ein vernünftiges boden-luft Verteidigungssystem und 5-10 Flieger für den Luftpolizeidienst und da würden die FA 18 locker noch ein paar Jahre reichen
    • Nate Smith 26.06.2020 14:01
      Highlight Highlight Ich sehe es genauso. Ein solche Menge Flugzeuge braucht es ganz sicher nicht.
    • wasps 26.06.2020 14:07
      Highlight Highlight Falls jemand angreift, sind wir am A.... Denn dann herrscht Krieg in Europa. Der dritte Weltkrieg. Und das wäre bestimmt ein atomarer Krieg und dann... Aus die Maus. Das Geld ist anderswo defintiv besser eingesetzt!
    • DemonCore 26.06.2020 14:45
      Highlight Highlight Wie könnt ihr das beurteilen? Logistik, Wartungsintervalle, moderne Luftkriegsführung und deren Einsatzverfahren und die entsprechend benötigte Anzahl Systeme berücksichtigt? Sieht nicht so aus.

      Die Vorgabe lautet während 6 Monaten autonom den Schweizer Luftraum schützen können. Rechnet uns Laien doch mal vor, wie ihr das mit weniger als 30 Flieger tun wollt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 26.06.2020 12:23
    Highlight Highlight diesmal keine nur auf dem papier existenten flieger?

    die fa's haben radar der nsa drin. heisst die amis wissen zu jeder zeit wo die flieger sein werden.
    fliegen dürfen wir eh nur bis 2200 oder die maschinen werden wieder an bergen oder an freiluftleitungen zerlegt.
    bisher sind wir offrnsichtlich auch mit der bestehenden schrottflotte zurechtgekommen, will heissen, es geht auch ohne...
  • Platon 26.06.2020 12:19
    Highlight Highlight Mögliche Lehren, die man aus Corona ziehen könnte: Besser für Schutzmaterial Vorsorgen, die Pflegeberufe attraktiver gestalten, die Digitalisierung voranbringen oder genereller ausgedrückt: Ein breit aufgestellter Bevölkerungsschutz schaffen, der sich nicht mit denselben Krisensezenarien auseinandersetzt, wie wir es seit dem kalten Krieg tun.

    Lehren, die wir tatsächlich ziehen: Wir brauchen dieses superteuere F-35-Spielzeug! Damit bomben wir jedes Virus weg und können innerhalb von 20 Minuten die CH durchqueren!
    • 7immi 26.06.2020 13:33
      Highlight Highlight Wo stand etwas davon, dass der F35 beschafft wird? habe ich etwas überlesen?
    • DemonCore 26.06.2020 14:51
      Highlight Highlight Covid19 wurde als Beispiel angeführt, dass sich die Lage innert Wochen dramatisch ändern kann. Nicht mehr und nicht weniger. Die USA und Russland haben sich gegenseitig Abrüstungsabkommen gekündigt. China hat Australien im Cyberraum angegriffen. Die Welt wird gefährlicher.
    • Fafi69 26.06.2020 15:14
      Highlight Highlight Woher wissen sie denn schon, dass der F-35 ausgewählt ist?
      Schreiben keine unbestätigte Sachen die sie nicht wissen können!
    Weitere Antworten anzeigen
  • BLsz 26.06.2020 12:06
    Highlight Highlight Versucht man hier die Pandemie für Rüstungsgeschäfte zu instrumentalisieren?
    • Fafi69 26.06.2020 15:28
      Highlight Highlight Die Pandemie steht im Kontext der "unerwarteten Bedrohungen".
      Die Armee inkl. Luftwaffe hat auch folgende Aufträge zu erfüllen
      https://www.vtg.admin.ch/de/aktuell/einsaetze-und-operationen/katastrophenhilfe.html
    • 7immi 26.06.2020 15:47
      Highlight Highlight @blsz
      Hätte vor einem Jahr jemand gesagt, dass es 2020 eine Mobilmachung gibt, hätten sich wohl alle an den Kopf gefasst und mich ausgelacht.
    • Neruda 26.06.2020 17:50
      Highlight Highlight @7immi Und wer wurde aufgeboten? Genau, die Spitaltruppen und weder die Infanterie noch die Panzertruppen und schon gar nicht Luftwaffe. Merkst du was? Wir haben Mobilmachung und die Kampftruppen braucht's gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DaveKnobs 26.06.2020 11:52
    Highlight Highlight Vielleicht sollten die CH Firmen selbst für Aufträge schauen, anstatt mal wieder vom Staat zu profitieren... 6 mia. sind viel zu viel, Luftpolizei braucht die CH nicht (oder nennt mir mal Fälle wo sie gebraucht wurde) und die Dienstpficht gehört abgeschafft.
    • Drunken Master 26.06.2020 14:04
      Highlight Highlight Du hast den Begriff "Luftpolizei" definitiv nicht verstanden.
    • The Rogue 26.06.2020 18:22
      Highlight Highlight Auf der Webseite der Luftwaffe kannst Du die Statistik nachschauen wie oft der Luftpolizeidienst gebraucht wurde. Du wirst staunen 😉
  • Fandall 26.06.2020 11:52
    Highlight Highlight Die terroristische Bedrohung war schon beim Waffengesetz ein Bullshitgrund. Auch gegen Cyberangriffe nützen Gegenstände in der realen Welt wenig (erst recht wenn man keinen Zugriff auf die IT-Systeme dessen hat hust *F-35* hust).
    Sonst kann man die Begründungen gelten lassen. Vor allem die, dass der gesellschaftliche Frieden von einem Tag auf den anderen vorbei sein kann, wie uns momentan in den USA und in Frankreich (Dijon) eindrücklich aufgezeigt wird.
    • Cpt. Jeppesen 26.06.2020 18:10
      Highlight Highlight Fandall: Wenn der gesellschaftliche Frieden nicht mehr garantiert ist willst du das Militär im Inneren einsetzen und dann die „Rebellen“ bombardieren, oder wie darf ich mir das vorstellen? Wenn der Feind angreift sind 30 Flugzeuge sehr wenig. Ausserdem bräuchten wir dann noch Systeme um die feindlichen Raketen zu stören und ein AWAX, weil wir sonst gar nicht wissen von wo der Feind kommt. Wenn er da ist ist es zu spät. Ist nicht mehr wie 1939. Militär funktioniert anders heute.

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