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Autohändler versucht CO2-Bilanz mit zwei Teslas zu schönen



In this July 8, 2018, photo, clouds are reflected above the company logo on the hood of a 2018 Model 3 sedan on display outside a Tesla showroom in Littleton, Colo. Board members at Tesla are evaluating CEO and Chairman Elon Musk’s $72 billion proposal to take the electric car and solar panel maker private. Six of nine members say in a statement Wednesday, Aug. 8, that Musk began talking with the board about the move last week. (AP Photo/David Zalubowski)

Bild: AP/AP

Ein Autohändler hat versucht, mit dem Export und dem anschliessenden Wiederimport von zwei Teslas sein Reduktionsziel gemäss CO2-Gesetz zu erreichen. Das Manöver ging nicht auf, wie ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zeigt.

Zur Sanktion von rund 47'000 Franken, die das Bundesamt für Energie (BFE) dem Händler auferlegt hat, kommen nun noch Verfahrenskosten von 4500 Franken hinzu.

Der Autohändler kaufte im Jahr 2015 zwei Teslas von einem Autoimporteur. Damit sich die «Gutschrift» für die umweltfreundlichen Autos bei den CO2-Emissionen seiner Neuwagenflotte niederschlägt, exportierte er die Wagen. Danach importierte er sie wieder.

Das BFE berücksichtigte das Manöver mit den zwei Elektrofahrzeugen jedoch nicht bei der Schlussabrechnung für den Durchschnitt der CO2-Emissionen des Händlers. Vielmehr wurden die Autos dem Konto des Autoimporteurs gutgeschrieben.

So verfehlte der Autofachmann sein Reduktionsziel für das Jahr 2015, das sich aus dem CO2-Gesetz ergibt. Und das BFE schickte ihm eine Rechnung für die geschuldete Sanktion von 47'000 Franken.

Mit diesem Bonus-Malus-System soll erreicht werden, dass Wagen mit möglichst geringem CO2-Ausstoss in der Schweiz immatrikuliert werden.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann ans Bundesgericht weitergezogen werden. (Urteil A-5412/2016 vom 30.07.2018) (sda)

Elon Musk schickt ersten Tesla durch seinen Tunnel

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