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Kriminalität in Basel geht zurück – aber nicht die Tötungsdelikte



Polizisten in der Basler Innenstadt, wo der Sitz des Finanzdienstleisters ''cashcloud'' und der Beteiligungsgesellschaft Megadon (an cashcloud beteiligt) am Steinenberg und weitere Teile der Innenstadt von Basel nach einer Bombendrohung gegen cashcloud, am Montag, 13. Juli 2015 grossraeumig abgesperrt worden ist. Bei einem auf Finanzgeschäfte spezialisierten Unternehmen in Basel ist am Montagmorgen eine Bombendrohung eingegangen. Die Polizei musste zwischen 60 und 70 Personen aus den Gebaeuden zwischen Barfuesserplatz und Bankverein evakuieren. Der Tramverkehr durch die Innenstadt ist unterbrochen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Die Gesamtkriminalität in Basel-Stadt ist im ersten Halbjahr leicht zurückgegangen. Eine prozentual starke Zunahme registrierte die Basler Staatsanwaltschaft indes bei den Tötungsdelikten, wie in ihrem am Montag veröffentlichten Trendbericht hervorgeht.

Bei den vorsätzlichen und versuchten Tötungsdelikten registrierte die Staatsanwaltschaft eine Zunahme um 100 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2018. Sie weist aber darauf hin, dass in diesem Bereich die Fallzahlen mit insgesamt sechs Delikten tief liegen. Bei den restlichen Delikten verzichtet die Staatsanwaltschaft auf die Veröffentlichung der absoluten Fallzahlen.

Eine Zunahme verzeichnet der Trendbericht bei Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (plus 5 Prozent), bei Betrugsdelikten (plus 29 Prozent) sowie bei Taschendiebstählen (plus 30 Prozent).

Eine Abnahme gab es bei den Delikten Sachbeschädigung sowie Tätlichkeit und vorsätzliche Körperverletzung (je minus 15 Prozent), Einbruch- und Einschleichdiebstahl (minus 30 Prozent) sowie Raub und Entreissdiebstahl (minus 40 Prozent). Bei den Sexualdelikten stagnierten die Fallzahlen.

Alles in allem ging die Gesamtkriminalität im ersten Halbjahr um 2 Prozent zurück. (aeg/sda)

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