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Frachter gerät ausser Kontrolle und streift zwei Rheinbrücken in Basel



Verunglücktes Frachtschiff auf dem Rhein, am Donnerstag, 18. Juli 2019 in Basel. Auf dem Rhein ist das Schiff mit der Mittleren Brücke kollidiert und danach in die Johanniterbrücke gekracht – es hat scheinbar die Kontrolle verloren. Die Unfallursache ist gemaess Polizeiangaben noch unklar. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Verunglücktes Frachtschiff auf dem Rhein, am Donnerstag, 18. Juli 2019 in Basel. Auf dem Rhein ist das Schiff mit der Mittleren Brücke kollidiert und danach in die Johanniterbrücke gekracht.E s hat scheinbar die Kontrolle verloren. Die Unfallursache ist gemäss Polizeiangaben noch unklar. Bild: KEYSTONE

In Basel hat ein nach einem Motorschaden manövrierunfähiges Frachtschiff am frühen Donnerstagabend zwei Rheinbrücken touchiert. Der Unfall ereignete sich zu einer Zeit, als viele Menschen im Fluss schwammen. Zu Verletzten lagen zunächst keine Angaben vor.

Der kaum mehr steuerbare Frachter «Camaro VI» wurde der Polizei um 18.30 Uhr gemeldet, wie ein Sprecher der Polizei Basel-Stadt vor Ort einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Der Hauptmotor des Frachters sei aus unbekannten Gründen ausgefallen. Nur der so genannte Bugstrahler habe noch funktioniert.

Die Feuerwehr rückte nach dem Alarm mit dem Feuerwehrboot aus und begleitete das Schiff. Bei der Mittleren Brücke konnte der kaum steuerbare Frachter nicht sauber einfahren und touchierte deshalb einen Pfeiler. In der Nähe badeten zahlreiche Menschen im Rhein.

Das Schiff trieb laut dem Polizeisprecher danach weiter rheinabwärts und berührte auch einen Pfeiler der Johanniterbrücke. Unterhalb der Dreirosenbrücke gelang es der Besatzung dann, den Frachter ans Ufer zu lenken und mit dem Bug in Fliessrichtung anzulegen. Das Schiff wurde gesichert; eine Untersuchung wurde aufgenommen.

Drei Besatzungsmitglieder unverletzt

Die «Camaro VI» hatte Container an Bord, war allerdings nicht voll beladen, wie ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schilderte. Die drei Personen an Bord - der Schiffsführer, ein Lotse und ein Besatzungsmitglied - blieben unverletzt. Zu verletzten Schwimmerinnen oder Schwimmern gab es zunächst keine Angaben.

Die Polizei sperrte nach dem Alarm den Rhein für Schiffe. Auch die Schwimmenden wurden von Polizisten aufgefordert, aus dem Wasser zu kommen.

Die «Camaro VI» ist in den Niederlanden immatrikuliert. Das Containerschiff ist laut der Webseite marinetraffic.com 110 Meter lang und 11,5 Meter breit. Kurz vor dem Unglück in Basel hatte es seine Fahrt im Hafen Birsfelden BL oberhalb von Basel begonnen. (sda)

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