Schweiz
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Ueli Maurer in der Tagesschau von Dienstag. screenshot: srf

Bundesrat Ueli Maurer will die Quarantäne verkürzen



Bundesrat Ueli Maurer geht davon aus, dass die Schweiz die Quarantäne für Menschen nach der Rückkehr aus einem Risikoland wird verkürzen können. Dies sagte der Finanzminister in einem Interview mit der SRF-TV-Sendung «Tagesschau» vom Dienstag.

«Wir diskutieren, wie schnell wir die Leute, die negativ sind, auch wenn sie in einem gefährdeten Gebiet waren, wieder in die Wirtschaft, an den Arbeitsplatz zurückschicken können», sagte Maurer. Es seien dringend sehr viele Tests nötig, um festzustellen, wer wirklich infiziert sei.

In der Schweiz müssen seit Anfang Juli alle Personen zehn Tage lang in Quarantäne, nachdem sie aus einem Staat oder Gebiet mit hohem Ansteckungsrisiko in die Schweiz eingereist sind. Mit der Massnahme will der Bundesrat die Einschleppung des Coronavirus eindämmen.

In mehreren Ländern, darunter Deutschland, Frankreich und Italien, ist eine Diskussion um eine Verkürzung der Quarantäne etwa auf sieben oder gar fünf Tage im Gang. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erklärte bislang, es gebe keine neuen Daten, die zeigen würden, dass eine Verkürzung sicher wäre. Bei einer Verkürzung würden viele Leute, die infiziert seien, «verloren» gehen, sagte Stefan Kuster, Leiter Übertragbare Krankheiten beim BAG, vergangene Woche in einem Interview.

«Haben Geld nicht für zweiten Lockdown»

Finanzminister Maurer erklärte weiter, das Land müsse weiter die Risiken für eine Infektion eingrenzen und an die Eigenverantwortung der Bürger appellieren. «Die Schweiz kann sich keinen zweiten Lockdown leisten. Dafür haben wir das Geld nicht.»

Das Parlament habe etwas über 30 Milliarden Franken an zusätzlichen Ausgaben bewilligt, erklärte Maurer. Man werden etwa 18 Milliarden davon brauchen. Aufgrund auch weniger Einnahmen würden Ende Jahr zusammen rund 22 Milliarden Franken mehr Schulden anfallen.

Bei den Steuereinnahmen rechnet Maurer damit, dass 2024 wieder das Niveau wie vor der Pandemie erreicht werde. Eine Steuererhöhung werde wohl nicht nötig sein. «Wir müssen zurückfinden zur Disziplin in der Ausgabenpolitik», mahnte Maurer. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Popelbert 16.09.2020 13:55
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man vor dem Bundeshaus auch eine Fakehaltestelle einrichten, wie es in Altenheimen gemacht wird.
  • Lowend 16.09.2020 12:51
    Highlight Highlight Der Satz: «Wir diskutieren, wie schnell wir die Leute, die negativ sind, auch wenn sie in einem gefährdeten Gebiet waren, wieder in die Wirtschaft, an den Arbeitsplatz zurückschicken können» sagt eigentlich alles über das Menschenbild rechter Politiker.

    Man könnte statt dem Teil: «die negativ sind» auch «nach der Geburt ihres Kindes» oder «nach ihrem schweren Unfall» oder was auch immer einsetzen. Wichtig ist nur, dass die Lohnsklaven möglichst schnell und effizient für ihre Entlöhner zur Verfügung stehen, egal was es sie oder die Allgemeinheit kostet.
  • Emil Eugster 16.09.2020 10:13
    Highlight Highlight Wenn der CFO die medizinische Diagnose stellt …
    … frei nach dem Motto "Menschen sind ersetzbar." - na? Wer ist es jetzt, aus welcher Partei, die die Alten und die Schwachen per Krankheit entsorgen will und durch junge Gesunde ersetzen und gleichzeitig von "Disziplin in der Ausgabenpolitik", also vom Abbau bei den Sozialwerken und damit bei den Renten spricht?
  • Körschgen 16.09.2020 08:56
    Highlight Highlight Sicher wieder vorsichtigt budgetiert. Tatsächlich haben wir Geld für VIELE VIELE Lockdowns.
  • Andeli 16.09.2020 07:45
    Highlight Highlight Wieso diskutiert der Finanzminister in der Öffentlichkeit Vorgehensweisen zum Bekämpfen von COVID? Das ist doch Sache des BAG, respektive Herrn Berset.
  • DunkelMunkel 16.09.2020 06:54
    Highlight Highlight «Die Schweiz kann sich keinen zweiten Lockdown leisten. Dafür haben wir das Geld nicht.»

    Ja, dann ist Zeit für euch dort oben mal unter die Leute zu gehen. Die Disziplin nimmt ab, die Leute nehmen’s gelassen. Wenn ein zweiter Lockdown verhindert werden soll, dann bitte etwas unternehmen.
    • Amarillo 16.09.2020 12:06
      Highlight Highlight Jeder, der "unter die Leute" geht sieht, dass es ein grosser Teil nicht so eng sieht mit den Massnahmen. Da wird auf den verkehrsberuhigten Strassen auf den Sitzbänken zwischen Blumentöpfen munter eng beisammen gehockt, einander zugebrüllt oder zumindest eifrig diskutiert. Das sind - wohlgemerkt - keine Aluhüte oder radikale Maskengegner, sondern einfach bequeme Durchschnittsbürger, welche sich auf das hierzulande verfügbare "rundum-sorglos Paket" verlassen. Dass die finanzielle Abfederung der Krise aber nicht beliebig ausgedehnt werden kann, ist nicht nur von Maurer zu hören.
  • Alice36 16.09.2020 06:49
    Highlight Highlight Scheint als hätte der Ueli „kä Luscht meh“
  • In vino veritas 16.09.2020 05:50
    Highlight Highlight Also will die SVP kürzere Quarantäne, weil wir es uns nicht leisten können. Aber die damit verbundenen zusätzlichen Infektionen bis hin zum Worst Case, einem zweiten Lockdown können wir uns ja leisten. Und so einer ist Finanzminister?
  • Philboe 16.09.2020 05:44
    Highlight Highlight Wie haben 10 Milliarden für die Entwicklungshilfe, ca 20 Milliarden für neue Flugzeuge aber kein Geld für die Gesundheit der eigenen Bevölkerung? What the Fu*k? Sorry habt Ihr in Bern einen Schaden oder sonstige Probleme?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 16.09.2020 09:16
      Highlight Highlight 1% der Schweizer Bevölkerung besitzt 67% vom Gesamten Vermögen. Wie Maurer auf die Idee kommt, dass kein Geld da ist, ist ein ungelöstes Rätsel der Menschheit. Entweder man druckt auf Knopfdruck neues Geld oder man nimmt es von denen, die mehr davon haben, als sie in 1'000 Jahren für Kaviar ausgeben könnten.

      Bei Ihrem Kommentar geht die subtile Unterstellung des entweder/oder auf den Nerv, also entweder Entwicklungshilfe oder Gesundheit. Es geht auch beides.

    • Philboe 16.09.2020 09:32
      Highlight Highlight Natürlich geht auch beides. Es geht einfach um das Setzen der Prioritäten. Ist den ein Unternehmen mehr wert als ein Individuum? Allem Anschein nach Ja
    • Emil Eugster 16.09.2020 10:22
      Highlight Highlight Die Familie Blocher allein macht mehr als das an Gewinn mehr in 10 Jahren, nur weil sie ihre Dividende, anders als die Kleinaktionäre, nicht zu 100% versteuern muss.
      Es ist falsch die Armen in aller welt gegen die sozial Schwachen hier bei uns auszuspielen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 16.09.2020 03:50
    Highlight Highlight Bravo Ueli, endlich mal etwas Gutes 👍🏻 Die Kommentare hier sind ja zum grössten Teil einfach peinlich...
  • Antigone 16.09.2020 00:59
    Highlight Highlight Und so ein Typ ist BR...
    • Mike Milligan 16.09.2020 06:28
      Highlight Highlight Wie du aus den Leben weisst, gibt es viele Idioten um uns herum, und die brauchen eben auch ihre Vertreter
    • drüber Nachgedacht 16.09.2020 06:37
      Highlight Highlight In Amerika wär er Präsident.
  • Locutus70 16.09.2020 00:20
    Highlight Highlight Wenn sofort nach der Rückkehr ein Test gemacht wird und dieser ist negativ, kann man die Quarantänezeit natürlich verkürzen. Andernfalls ist ohnehin länger als 10 Tage oder Spital angesagt.
    • P. Meier 16.09.2020 12:55
      Highlight Highlight Und warum? Ein negativer Test bedeuet, dass zu diesem Zeitpunkt keine Viren nachgewiesen wurden. Es bedeutet NICHT dass sich in der Inkubationszeit keine genügende Menge von Viren für eine Ansteckung entwickeln. 1. Test zu Beginn negativ = bis dahin nicht ansteckend (gut für alle Kontakte). 2. Test am Ende negativ = ist virenfrei und nicht ansteckend.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 16.09.2020 00:18
    Highlight Highlight Bundesrat Ueli Maurer ist Experte auf dem Gebiet der Virologie. Damals in der kaufmännischen Ausbildung hat er sich das dafür wichtige Wissen angeeignet.

    Das mit dem Geld verstehe ich nicht. Geld ist genügend da und wenn welches fehlt, kann man welches drucken. Oder was glaubt der Finanzminister, wie Geld entsteht.
    • Moti_03 16.09.2020 00:24
      Highlight Highlight Beim letzten punkt bin ich nicht dergleichen meinung. Der lockdown hat nicht nur viel geld gekostet, sondern witd noch lange bei den steuerausfällen spürbar sein. Und einfach geld drucken geht nicht einfach so.
    • Rico525 16.09.2020 00:25
      Highlight Highlight Ja na dann viel Spass, dann steigt die Infaltion wenn Sie endlos Geld drucken wollen. Dann ist ihr Geld auf dem Konto schnell mal wertlos. Googlen Sie doch mal Inflation. Oder was denken Sie warum die SNB unabhängig sein muss vom Bund? Food for thoughts.
    • Mimo Staza 16.09.2020 01:33
      Highlight Highlight Ja genau so 😂

      Das weiss Venezuela schon lange.
      Sie haben nur ein klitzekleines Problem mit der Strategie bekommen wie dieser (zwar schon etwas ältere) Artikel zeigt:
      „Venezuela fehlt Geld zum Geld drucken“
      https://amp.n-tv.de/wirtschaft/Venezuela-fehlt-Geld-zum-Geld-drucken-article17764086.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • LURCH 16.09.2020 00:18
    Highlight Highlight Die Schweiz kann sich einen zweiten Lockdown nicht leisten und bis ende Jahr werden rund 22 Milliarden mehr Schulden anfallen.
    Bei dieser Zahl klingelt mir doch etwas.
    Der Stimmbürger hat nun in zwei Wochen die Möglichkeit dieses Defizit über die nächsten Jahre nachhaltig einzusparen, indem er die horrende Geldverschwendung für ein paar Spielzeuge für wenige Aerophile einfach bachab schickt.
    Aber da hat der Ueli sicher wieder einmal "Kä Luscht" dazu.
    • MarGo 16.09.2020 09:00
      Highlight Highlight Ich verstehe deinen Einwand...
      Aber Militärbudget bleibt Militärbudget... ob für Flugis oder für die Sanierung der Kasernen - es wird dort bleiben...
    • Emil Eugster 16.09.2020 10:26
      Highlight Highlight "Aber Militärbudget bleibt Militärbudget..."
      Warum soll das so sein?
      Der Souverän kann doch locker dafür stimmen das viele Geld für etwas Sinnvolles, etwas, das wirklich heute und jetzt Leben rettet einzusetzen.
      Lassen sie das Geld in der Kasse für neue Alufelgen an dem Auto, das sie gar nicht haben und nicht brauchen wirklich unangetastet, wenn sie nichts zu fressen haben?
    • LURCH 16.09.2020 12:28
      Highlight Highlight Lieber MarGo, auch ich verstehe deinen Einwand, wenn man der Suggestion des VBS, des Bundes und der Leitmedien aufgesessen ist, dass diese Beschaffung durch das "ordentliche Militärbudget" gedeckt ist.
      Ein Beschaffungskredit wird erst dann gewährt, wenn er durch die Bank (in diesem Falle das Volk) bewilligt ist.
      Auch die jährliche Erhöhung des Militärbudgets über 10 Jahre von 1,4% gehört nicht in das ordentliche Budget und muss alljährlich durch das Parlament jedesmal bewilligt werden.
      Summa summarum wären dies also für die ersten 10 Jahre ein Einsparungspotential gut von 10 Milliarden.
  • Juliet Bravo 16.09.2020 00:07
    Highlight Highlight Ich möchte ihn hier mal in Schutz nehmen. WENN ein negativer Corona-Test vorliegt, so sollte es doch möglich sein, die Quarantäne zu verkürzen. Wir müssen einen angemessenen Umgang damit finden und uns länger an irgendwelche Massnahmen halten können. Das ist doch praktikabler.
    • Mimo Staza 16.09.2020 01:47
      Highlight Highlight So kannst Du ihn aber nicht in Schutz nehmen. Das WENN ist hier obsolet. Es gibt (meines Wissens bei den Empfehlungen) keine Quarantäne bei positiven Tests. Denn dann geht es in die Isolation und die Dauer richtet sich nach den Symtomen (48h nach letzen Symptomen) und nicht nach einer fixen Anzahl Tage (ausser, dass es mindestens 10 sein sollen).
      Dieses „wenn“ von Ueli Maurer ist eher ein rhetorisches Mittel, damt die Forderung vernünftiger/angemessener oder klingt. Es suggeriert eine Teilmenge die gar keine ist.
    • Juliet Bravo 16.09.2020 02:45
      Highlight Highlight Was wäre denn die Lösung bei einem negativem Testergebnis?
    • Juliet Bravo 16.09.2020 03:55
      Highlight Highlight Ich sprach von Leuten, die negativ getestet sind. Also die, die es dem Test zufolge nicht haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Offi 15.09.2020 23:29
    Highlight Highlight Unser neuer Gesundheitsminister?
    • So oder so 16.09.2020 06:01
      Highlight Highlight Ein SVPler als Gesundheitsminister - es werden alle Krankheiten abgeschafft, keiner kann mehr Krank werden.
    • Jürg Müller - Der Katzenmann 16.09.2020 21:04
      Highlight Highlight So oder so: Haben wir hier im Aargau, läuft super ... 😡

      Nicht.
  • Posersalami 15.09.2020 23:13
    Highlight Highlight Ist das jetzt wieder ein Alleingang, oder die Meinung des Bundesrats?
  • Snowfall 15.09.2020 23:01
    Highlight Highlight Hier geht es um die Quarantäne nach Rückkehr aus Risikogebieten nicht um die Quarantäne nach bestätigten Exposition (bestätigte Kontakte mit positiv getestete Personen) Das sind ganz klar zwei verschiedene Sachen. Nach Aufenthalt in einen Risikogebiet ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion schon kleiner. (Hängt aber schwer davon ab wie man sich vor Ort verhalten hat)...
    • Mimo Staza 16.09.2020 09:07
      Highlight Highlight Ja, das ist ein Unterschied. Hatte ich bei meinen Überlegungen noch nicht mit drin, danke. Aber die Klammerbemerkung ist (leider) ein bisschen der Risikofaktor, weshalb wohl eine Unterscheidung dann doch nicht gemacht wird.
      Wenn beide Parteien eine Maske tragen und sich die Hände waschen, wäre allenfalls das Risiko bei einer bestätigten Exposition nicht wirklich höher, als bei unvorsichtigen Reisende aus Risikogebieten (und ich stelle mir vor, dass das eher die Mehrheit ist. Sorry, wenn ich da einigen Unrecht tue).
    • Snowfall 16.09.2020 10:16
      Highlight Highlight Also wenn beide Parteien eine Maske tragen und Hände waschen dann sollte man es von mir aus sicher berücksichtigen und in diesem Fall (Kontakt mit adäquater Schutzmassnahmen) sollte man nicht in Quarantäne gehen müssen...
    • P. Meier 16.09.2020 13:02
      Highlight Highlight Ich sehe da genau keinen Unterschied. Bei einer Enreise aus einem Risikogebiet besteht die erhebliche Möglichkeit einer Ansteckung. Das Gleiche gilt beim Zusammentreffen mit einer infizierten Person.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black Cat in a Sink 15.09.2020 22:55
    Highlight Highlight Was passiert, wenn die Politik nicht der Wissenschaft folgt, ist v.a. In den USA zu sehen. Als Trump-Groupie ist von unserem
    Finanzminister leider nichts anderes zu erwarten.
  • Phrosch 15.09.2020 22:54
    Highlight Highlight Wenn wir das Geld für einen zweiten Lockdown nicht haben, sollten sie ihn nicht provozieren, Herr Maurer.
  • kaderschaufel 15.09.2020 22:42
    Highlight Highlight Die Schweiz hat nach wie vor einer der tiefsten Staatsverschuldungsquoten in Europa. Ein zweiter Lockdown wäre ohne grosses Risiko einer Verschuldungskrise machbar. Natürlich wäre es immer noch doof, es würden Schulden angesammelt, die die nächste Generation wett machen müsste (und es wäre definitiv billiger, jetzt die Massnahmen zu treffen, dass es zu keinem zweiten Lockdown kommt), aber es wäre kein Untergang.
    • Ah_geh 15.09.2020 23:02
      Highlight Highlight Die Frage ist doch nicht, ob es machbar ist, sondern ob es durch die Daten, die mittlerweile vorliegen, noch gerechtfertigt ist. Und da schaut die Sachlage anders aus als noch im Frühling.

      Das Virus ist nicht harmlos, rechtfertigt aber mE derart drastische Eingriffe auch nicht, zumal Schweden (mittlerweile), Norwegen und Dänemark zeigen, dass man es mit strikteren Distancingmassnahmen sehr gut in den Griff bekommt.
    • kaderschaufel 15.09.2020 23:57
      Highlight Highlight Ah ja, das ist mir klar, dass es im Moment nicht gerechtfertigt ist. Aber wenn die Fallzahlen weiterhin so steigen wie jetzt, sich eventuell im Winter sogar beschleunigen, und das Virus auf die ältere Generation überschwappt, muss man schon aufpassen, dass die Spitäler nicht überlastet werden. Ich will nicht ausschliessen, dass schlussendlich ein zweiter Lockdown kommen muss.

      Mein Punkt war, dass man das verhindern soll, obwohl es keine Katastrophe wäre. Dazu muss man jetzt die Distancing-Regeln einhalten.
    • Adam Gretener 16.09.2020 06:50
      Highlight Highlight Ah: ich war letzten Samstag an der Steibi bei uns in Winti. Distanzring, was für ein schöner Begriff. Nur leider ist vielen Leuten mittlerweile alles egal. Im ÖV glauben einige Spezialisten, keine Maske tragen zu müssen. Alles egal. Darum steigen die Zahlen auch wieder drastisch.
  • Matti_St 15.09.2020 22:38
    Highlight Highlight Das ist die Denkweise ala SVP. Quarantäne kürzen aber kein zweiter Lockdown provozieren.

    Schickt den nochmals in die Grundschule.
    • Saraina 16.09.2020 00:56
      Highlight Highlight Drosten schlägt vor, die Quarantäne auf fünf Tage zu verkürzen. Ganz aus dem Rahmen fällt Ueli also nicht.
    • Tikvaw 16.09.2020 01:31
      Highlight Highlight @Saraina
      Nein hat er nicht. Das haben die Medien (wiedereinmal) aus dem Zusammenhang gerissen.
      Du kannst das Ganze und sein Statement dazu auf Drostens Twitter-Kanal nachlesen.
    • Matti_St 16.09.2020 01:49
      Highlight Highlight @Saraina, die Inkubationszeit beträgt 1-14 Tage. Jetzt kannst du selber rechnen.
  • Tomtschi 15.09.2020 22:30
    Highlight Highlight Wir müssen mit dem Virus leben lernen, bzw. mit anderen Viren die kommen werden wenn wird COVID los werden. Das heisst aber es braucht Veränderungen, auch und gerade in der Wirtschaft. Wer heute noch der Ansicht ist dass alles genauso wie vorher wird ist ein Träumer. Denn es lief ja vorher schon einiges Falsch.

    Mit Konzessionen an die Wirtschaft wie Ueli Maurer sie fordert können wir kurzfristig was erreichen (auf Kosten der Sicherheit), aber langfristige Konzepte müssen her. Und da versagen die Politiker komplett: Weltweit, nicht nur bei Ueli...
    • Juliet Bravo 16.09.2020 00:43
      Highlight Highlight Das finde ich ziemlich unspezifisch. Woran denkst du denn konkret?
  • Garp 15.09.2020 22:30
    Highlight Highlight Phuu, verstehe einer die Logik des Ueli. Dann verkürzt man die Quarantäne, infizierte Leute gehen durchs Netz, laufen infiziert rum umd stecken andere an und das soll dann einen Lock Down verhindern.

    Sollen die Leute ihr Geld doch in der Schweiz ausgeben, wäre für unsere Wirtschaft besser. Dazu könnte man die Quarantäne wieder auf 14 Tage erhöhen 😂
  • Barracuda 15.09.2020 22:25
    Highlight Highlight Interessant. Da hat sich der Virus also dazu entschieden, seine Inkubationszeit zu verkürzen. Nice 😂
    • Hiker 15.09.2020 23:27
      Highlight Highlight Ja genau, weil der Ueli „hät kä luscht“ länger zu warten. Er ist ja sicher bestens beschützt.
    • Saraina 16.09.2020 00:57
      Highlight Highlight Gemäss Prof. Drosten würden fünf Tage reichen. Diese Verkürzung wird zurbZeit in Deutschland diskutiert. Es muss nicht alles Mist sein, weil es Ueli gesagt hat.
  • PlayaGua 15.09.2020 22:19
    Highlight Highlight Die Quarantäne könnte man für Auslandreisende ganz streichen, solange wir ähnlich viele Fälle haben.
    • Orfeo 15.09.2020 22:45
      Highlight Highlight Ähnlich viele oder mehr wie im Kanton Waadt ...!
    • Snowfall 15.09.2020 23:03
      Highlight Highlight Genau, das war auch den genannten Grund weshalb man im Lockdown keine Quarantäne hatte...
  • Orfeo 15.09.2020 22:19
    Highlight Highlight Schon widersprüchlich: ich reise morgen beruflich für einen Monat in ein französisches Risikogebiet (zone rouge) - aber auf Grund meines Berufs muss ich nach der Rückkehr NICHT in Quarantäne!
    Absurd... !!! 😱🤷‍♂️
    • Astrogator 15.09.2020 22:35
      Highlight Highlight Meine Frau und ich müssen jetzt ebenfalls ganz offiziell nicht in Quarantäne obwohl wir nach Spanien reisen, ebenfalls auf Grund einer der unzähligen Ausnahmen.
      Nun gut, wir wären so oder so nicht in Quarantäne, aber es vereinfacht die Reise.
    • Orfeo 15.09.2020 23:07
      Highlight Highlight Artikuliert euch Blitzer!!
    • Hiker 15.09.2020 23:34
      Highlight Highlight Astrogator, tolle Einstellung echt. Wir wären sowieso nicht in Quarantäne gegangen weil es uns sch.. egal ist wenn wir Leute anstecken könnten. Die dann wegen uns sterben würden oder ein Leben lang geschädigt wären. Hauptsache wir haben es einfacher! Sie machen mich echt krank.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 15.09.2020 22:18
    Highlight Highlight Was erwartet ihr? Er ist Finanzminister, er sagt nur was für die Finanzen gut wäre. Das ist auch irgendwo seine Aufgabe.

    Genauso wie sich Amherd für die Jets ausspricht. Oder Berset uns immer wieder bittet die Massnahmen einzuhalten. und und und.

    Und das ist ja auch das Schöne an unserem System, kein BR kann dem Volk etwas alleine aufzwingen.
    • Tikvaw 15.09.2020 22:46
      Highlight Highlight Das ist aber eben eigentlich nicht das Schweizer System.
      Bis anhin war es so, dass Bundesräte nichts sagten bis der ganze Bundesrat sich intern entschieden hat und erst danach vertrat der zuständige Bundesrat offiziell den Entscheid des ganzen Bundesrates.
      Das was Ueli Maurer macht ist eine Unart die Blocher begonnen hat.
      Bei Amherd ist es eben so, dass der Gesamtbundesrat sich Pro-Jet entschieden hat und ab dann, durfte Amherd Werbung dafür machen.
    • Hiker 15.09.2020 23:44
      Highlight Highlight @Raembi: nur um das festzuhalten, der Bundesrat ist Exekutive und hat das zu vertreten was der gesamt Bundesrat beschlossen hat. So steht es in unserer Verfassung. Das vom Volk gewählte Parlament wählt die Bundesräte. Ein Maurer wäre verpflichtet die Interessen des GesamtBundesrates zu vertreten und nicht seine eigenen oder die seiner Partei. Schon gar nicht die Interessen von irgendwelchen Lobbys. Und er hat null Kompetenzen die medizinischen Aspekte der Pandemie zu beurteilen. Genau das tut er aber.
    • M 16.09.2020 00:16
      Highlight Highlight @Raembe: Es stellt sich allerdings die Frage, ob das nicht zu kurzfristig gedacht ist. Das Letzte, was die Wirtschaft brauchen kann, sind steigende Fallzahlen und eine steigende Positivitätsrate. 🧐
  • drjayvargas 15.09.2020 22:18
    Highlight Highlight Wie sich die Auffassung doch ändert wenn man selbst zum Risikoland wird 😏
    • Masus 16.09.2020 00:02
      Highlight Highlight D ahinterfragt man glatt was die Bezeichnung eigentlich bedeuten soll.. 🙃
  • spacewhale 15.09.2020 22:04
    Highlight Highlight Oder, verrückte Idee ich weiss, aber vielleicht sollte man einfach nicht ins Ausland? Dann muss man auch nicht in Quarantäne und kann sofort wieder arbeiten.
    Der Staat kratzt sich das Geld für einen zweiten Lockdown zusammen und gleichzeitig fliegen alle nach Mallorca an den Strand.
    • Astrogator 15.09.2020 22:36
      Highlight Highlight Stell dir vor, es gibt unzählige Gründe für Ausland reisen, nicht nur Ferien.
    • K1aerer 15.09.2020 23:15
      Highlight Highlight Zürich ist ja schon ein Hochrisikogebiet nach BAGs Definition... Je nach Land ist es wahrscheinlicher im eigenen Land, den Virus zu kassieren.
    • Masus 16.09.2020 00:04
      Highlight Highlight Ja klar, Auslandreisen sind nicht nötig, Freizeitaktivitäten und soziale Kontakte auch nicht, eigentlich können wir uns gleich ganz auf Arbeiten und Schlafen reduzieren. Nur wofür leben wir dann überhaupt noch?

      Diese Abwägungen sind zentral, zumal die Stimmung langsam kippt und Ausschreitungen je länger je mehr zunehmen dürften, was niemand will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meinung 15.09.2020 21:57
    Highlight Highlight Und dazu ein Esslöffel Echinaforce, oder was?
    🤦🏻‍♀️😷
  • Mimo Staza 15.09.2020 21:55
    Highlight Highlight «Wir diskutieren, wie schnell wir die Leute, die negativ sind, auch wenn sie in einem gefährdeten Gebiet waren, wieder in die Wirtschaft, an den Arbeitsplatz zurückschicken können»
    ...
    «Die Schweiz kann sich keinen zweiten Lockdown leisten. Dafür haben wir das Geld nicht.»

    Und genau hier müssten wir eben genau abwägen, bevor wir voreillig die Quarantäne Verkürzungen fordern. Wenn eine Verkürzung nachweislich keinen Unterschied macht, dann können wir das gerne machen.

    Ansonsten wäre es für mich eine einfache Gleichung. Ein kleiner Teil ein paar Tage mehr Zuhause vs. sehr viele ganz Zuhause.
    • Juliet Bravo 16.09.2020 00:20
      Highlight Highlight „ Leute, die negativ sind, auch wenn sie in einem gefährdeten Gebiet waren, ...“ - ich denke, das ‚negativ‘ ist hier entscheidend. Wenn ein negativer Test (z.B weniger als 24h oder 48h alt) vorliegt. Dann finde ich die Diskussion sehr berechtigt. D
    • Mimo Staza 16.09.2020 01:25
      Highlight Highlight Die Diskussion ist nicht unberechtigt. Nur sollten Daten herbeigezogen werden. Anhängig von der Inkubationszeit (Aktuell geht man von 5 Tagen im Schnitt und bis zu 14 Tage aus, glaube ich) und der Verlässlichkeit von Tests während der Inkubationszeit birgt eine Verkürzung höhere Risiken als Nutzen. Hier eine Studie dazu von John Hopkins Uni, welche sich mit falschen Negativtests befasst aufgrund zu früher Abstriche: https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M20-1495.
      Persönlich wäre ich eher defensiv mit Verkürzung, um 2. Lockdown wie in Israel zu vermeiden.
    • drüber Nachgedacht 16.09.2020 06:48
      Highlight Highlight @Bravo
      Und dann soll derjenige danach jeden Tag einen Test machen bis die 10 Tage vorbei sind....
  • P. Meier 15.09.2020 21:53
    Highlight Highlight Welche Zeitspanne wird als Inkubationszeit aktuell genannt? Wenn eine Quarantäne diese Zeit unterschreitet, ist sie sinnlos.
    • NeitherHitchNorCock 15.09.2020 22:47
      Highlight Highlight Bis zu 14 Tage. Wir sind mit 10 Tagen bereits darunter. Bei einem Test nach 5 Tagen nach möglicher Ansteckung findet man einen Grossteil der Infizierten aber leider nicht alle.
    • Ah_geh 15.09.2020 22:50
      Highlight Highlight Mir war (ohne Gewähr, Stand Spätfrühling, der Drosten hatte das auch mal im Podcast thematisiert), dass die meisten nach 5 Tagen Symptome aufweisen oder zumindest eine nachweisbare Virenlast da ist, mit einem Tail der Verteilung der sich bis zu 10-14 Tage weit erstreckt. Also sollte man mit 5-7 Tagen schon einen relativ grossen Teil der abdecken, da der Tail statistisch kaum ins Gewicht fällt.

      Mir wäre nicht bekannt, dass diese Zahlen mittlerweile überholt wären, kann mich aber auch irren!
    • Saraina 16.09.2020 01:00
      Highlight Highlight Drosten hat vor kurzem tatsächlich eine Verkürzung der Quarantäne auf fünf Tage vorgeschlagen.
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  • Leo L. 15.09.2020 21:50
    Highlight Highlight Ach, Ueli will mal wieder den 5er und das Weggli: Keine Massnahmen und Quarantäne aber auch keinen zweiten Lockdown. (Wobei gerade massnahmen einen solchen verhindern könnte). "Dafür haben wir das Geld nicht" ist auch zynisch wenn man als eines der reichsten Ländern der Welt so tut, als könne man sich dies im Gegensatz zu etwa Israel auf keinen Fall mehr leisten.
    • Rookie 16.09.2020 00:00
      Highlight Highlight ...nicht zynisch, aber ehrlich.🤭
    • Pafeld 16.09.2020 05:52
      Highlight Highlight Der Bund hat sich mindestens vier neue Hände wachsen lassen, um Geld für Coronamassnahmen auszugeben (nachdem wir uns ja gemäss bürgerlichen Meinungen seit Jahren nahezu am Staatsbankrott bewegt haben). Jetzt verkündet Maurer, dass das bisher ausgegebene Geld über vier Jahre abbezahlt ist und noch nicht einmal Steuererhöhungen notwendig würden. Gleichzeitig ist kein Geld für einen zweiten Lockdown da, die Inkubationszeit muss aber wegen der Wirtschaft runtergeschraubt werden. Kann bitte jemand diese realitätsferne Pippi-Langstrumpf-Dagobert-Duck-Karrikatur umgehend aus der Regierung entfernen?
  • Gurgelhals 15.09.2020 21:50
    Highlight Highlight "Wir müssen die Quarantäne verkürzen (obwohl es keine Anzeichen dafür gibt, dass das sicher ist), weil DIE WIRTSCHAFT!!!1einself!"

    "Wir müssen die Infektionsrisiken eingrenzen, denn einen zweiten Lockdown können wir uns nicht leisten, weil DIE WIRTSCHAFT!!!1einself!"

    Genau mein Humor, Ueli. Genau mein Humor... 🙄
    • Rookie 15.09.2020 23:55
      Highlight Highlight ...aber ehrlich!
    • christianlaurin 16.09.2020 00:47
      Highlight Highlight Ich frage sie dann woher kommt das Geld? Wenn die Wirtschaft Massenentlassung macht woher kommt das Geld um all zu unterstützten? Sind sie bereit massiv mehr Steuergeld zu geben? Oder soll es doch wieder mal nur die Reichen es bezahlen? Man muss nur ein bissen Rechen können um zu wissen das wir können kein Zweitenlockdown uns leisten.
  • Astrogator 15.09.2020 21:45
    Highlight Highlight Kuster letzte Woche zur Quarantäne von 10 Tagen, es soll die Leute dazu bringen auf unnötige Reisen zu verzichten.

    Also nicht epidemologisch begründet sondern eine "Erziehungsmassnahme" oder schlicht und einfach Schikane.

    Zudem sind wir jetzt offiziell selbst ein Hochrisikogebiet.

    • drüber Nachgedacht 16.09.2020 06:52
      Highlight Highlight Da wir ein Hochrisikogebiet sind, werden wir bald bei vielen Länder auf die rote Liste kommen.
      Da entscheiden dann nicht mehr wir, ob wir bei Auslandreisen in Quarantäne müssen, sondern die anderen Länder...
    • Belzebuub 16.09.2020 07:21
      Highlight Highlight ja gibt trotzdem Idioten, die es machen (trotz "Erziehung"). Darum gibt es bei einigen Firmen Lohnkürzungen, auch wenn du in der Quarantäne im Home Office weiterarbeiten könntest.
    • Astrogator 16.09.2020 08:32
      Highlight Highlight @Belzebub: lieber Corona-Hysteriker, nicht für jeden ist das Leben auf Stand By.

      So wie man trotz StayTheFuckHome rausgehen und sein Leben geniessen konnte darf man jetzt reisen weil die Grenzen offen sind.

      Schön, dass du der Meinung bist, dass alle die über eine Grenze fahren Idioten sind.
      Darf ich annehmen, dass du die Kantone Genf, Waadt, Zürich und Basel meidest, nur mit Maske das Haus verlässt und das natürlich nur um zur Arbeit zu gehen?

      Am besten du schliesst dich komplett zu Hause ein und lässt dir Lebensmittel und Toilettenpapier liefern lassen.

      Sonst, einfach mal ruhig sein.
  • Mike Milligan 15.09.2020 21:39
    Highlight Highlight War das mal wieder ein Maurscher Alleingang?
    • basilikumier 15.09.2020 22:19
      Highlight Highlight Wie lange dauert es wohl bis Jacqueline Fehr in Zürich das gleiche fordert? Sie sieht sich selbst ja gerne als 'Maurer' des ZH Regierungsrates, da würde jetzt so ein Alleingang wieder ideal ins Schema passen.👌
    • Bächli 15.09.2020 23:34
      Highlight Highlight Ueli hat geputscht und ins BAG gewechselt.
    • Juliet Bravo 16.09.2020 00:25
      Highlight Highlight Also eine Allianz Maurer (SVP) - Fehr (SP)?😉

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