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Affäre Buttet: Strafanzeige gegen Walliser Politiker wegen sexueller Belästigung



ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON YANNICK BUTTET ALS VIZE-PRAESIDENT DER CVP SCHWEIZ, AM MONTAG, 4. DEZEMBER 2017 - Nationalrat Yannick Buttet, CVP-VS, spricht am Handy an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 30. November 2017, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Yannick Buttet. Bild: KEYSTONE

Die jüngsten Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung gegen den ehemaligen Walliser CVP-Nationalrat Yannick Buttet haben juristische Folgen. Die Generalratspräsidentin von Monthey VS, Laude-Camille Chanton (FDP), hat am 29. September Strafanzeige erstattet.

Der 34-jährige hatte den 43-jährigen Präsidenten der Walliser Gemeinde Collombey-Muraz im August beschuldigt, sie auf der Terrasse einer Bar unter Alkoholeinfluss verbal und körperlich belästigt zu haben. Sie erstattete damals keine Anzeige und wollte sich Bedenkzeit geben.

Nun hat sie Buttet angezeigt. Chantons Anwalt bestätigte am Dienstag in einer Medienmitteilung einen entsprechenden Bericht von lematin.ch. Die Anschuldigungen gegen Buttet hatten zu Folge, dass er Anfang August seine Kandidatur für die Gemeindewahlen vom vergangenen Sonntag zurückzog.

Kein unbeschriebenes Blatt

Der CVP-Politiker war schon früher mehrmals einschlägig aufgefallen und im August 2018 im Wallis wegen Nötigung seiner früheren Geliebten verurteilt worden. Er hatte dieser wochenlang täglich bis zu 50 Textnachrichten geschickt, hatte also Stalking betrieben.

Ende November 2017 war bekannt geworden, dass die Polizei in Siders VS wegen Buttet ausrücken musste. Er soll bei seiner Ex-Geliebten so lange geklingelt haben, bis die Frau die Polizei rief.

Buttet trat nach Bekanntwerden des Vorfalls zuerst als Nationalrat und dann als Vizepräsident der CVP Schweiz zurück. Ausserdem verzichtete er auch auf das Vizepräsidium der Schweizerischen Offiziersgesellschaft. (aeg/sda)

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