DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gerhard Pfister hat ein Problem: Seine CVP bleibt laut Umfrage im Formtief



16 Monate vor den eidgenössischen Wahlen zeichnet sich beim Wählerwillen einer Umfrage zufolge keine grosse Umwälzung ab: SVP, SP, FDP und Grüne treten auf der Stelle. Die CVP bleibt im Formtief. Zulegen kann die GLP. Grösste Wählersorge sind die Gesundheitskosten.

Wären am vergangenen Wochenende Nationalratswahlen gewesen, käme die SVP auf einen Wähleranteil von 29,2 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als bei den letzten Wahlen 2015, wie aus der am Freitag veröffentlichten zweiten Tamedia-Wahlumfrage hervorgeht. Auch die SP tritt der Befragung zufolge mit derzeit 18 Prozent (-0,8) auf der Stelle, gefolgt von der FDP (unverändert 16,4).

ZU DEN NEUEN PARTEIPRAESIDENTEN, GERHARD PFISTER FUER DIE CVP, PETRA GOESSI FUER DIE FDP UND ALBERT ROESTI FUER DIE SVP, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Gerhard Pfister, Zuger Nationalrat und Kandidat fuer das Praesidium der CVP, gibt ein Interview in der Galerie des Alpes im Parlamentsgebaeude, am 2. Februar 2016. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

CVP-Präsident Gerhard Pfister: Wie weiter? Bild: KEYSTONE

Die CVP zählt demnach weiterhin zu den Verlierern. Sie käme noch auf 10 Prozent, 1,6 Prozent weniger als 2015. Die Partei konnte sich gegenüber der letzten Wahlumfrage von Anfang Jahr allerdings verbessern. Damals kam sie auf einen Wähleranteil von nur 9,1 Prozent.

GLP gut in Form

Gut in Form dagegen ist die GLP. Sie kann laut der Umfrage um 1,1 auf 5,7 Prozent zulegen. Die Grünen und die BDP bleiben mit Anteilen von 7,2 respektive 4,7 Prozentpunkten stabil.

An der am Freitag veröffentlichten Online-Umfrage auf den Nachrichtenportalen von Tamedia nahmen landesweit 14'851 Personen teil. Durchgeführt wurde die Befragung am 21. und 22. Juni, die Resultate wurden gewichtet, und der Fehlerbereich liegt bei 1,5 Prozent, wie Tamedia schrieb. Die meisten Verschiebungen bei der Wählerstärke liegen innerhalb des statistischen Unschärfebereichs.

Die drängendsten Probleme sehen die Stimmbürger der Umfrage zufolge wie schon bei der letzten Erhebung im Januar bei den Gesundheitskosten. Diese halten 70 Prozent für eine gewichtige Sorge. Auf den nächsten Plätzen folgen die Altersvorsorge (57 Prozent) und das Verhältnis zur EU (47). Die Befragten hatten insgesamt 19 Problemkreise zur Auswahl.

Zustimmung zu Kostenbremse

Im Wahlkampf widmen sich mit der CVP und der SP gleich zwei Parteien mit eigenen Volksinitiativen dem Gesundheitswesen. Gemäss der Umfrage sprechen sich die Befragten klar für eine Kostenbremse aus. 71 Prozent unterstützen tendenziell das CVP-Begehren, das verlangt, dass Bund und Kantone Massnahmen zur Kostensenkung ergreifen müssen, wenn die Kostensteigerung eine bestimmte Schwelle überschreitet. 21 Prozent lehnen die Initiative ab. 8 Prozent machen keine Angaben.

Die Initiative der SP, die verlangt, dass die Prämienlast bei keinem Haushalt mehr als zehn Prozent des verfügbaren Einkommens überschreitet, kommt auf eine Zustimmung von derzeit 62 Prozent. 35 Prozent lehnen die Idee ab. 3 Prozent machen keine Angaben. (sda)

Die Schweizerin, die die Lasertechnik revolutionierte

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Erste SRG-Umfrage: Gute Chancen für die Agrarinitiativen – und die Rentner überraschen

Gut sechs Wochen vor den Eidgenössischen Abstimmungen vom 13. Juni sind die Chancen für die beiden Agrarinitiativen intakt. Wäre der Entscheid Ende April gefallen, hätten 54 Prozent der Trinkwasser- und 55 Prozent der Pestizid-Initiative zugestimmt.

Für die drei Referendums-Vorlagen zeichnet sich ebenfalls ein Ja ab. Das ergab die erste Welle der SRG-SSR-Trendbefragung, die am Freitag veröffentlicht wurde. Bereits in einer Tamedia-Umfrage waren die beiden Agrarinitiativen und die drei …

Artikel lesen
Link zum Artikel