Schweiz
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Coronavirus Cluster Teaser Corona

Bild: watson/shutterstock

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Wie viele Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet? Wie viele sind daran verstorben? Und wie ausgelastet sind die Spitalbetten in deinem Kanton? Ein Überblick.

Team watson
Team watson



Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

Letzte Aktualisierung am Donnerstag, 11. Juni 2020, 11:45 Uhr.

Positiv Getestete insgesamt

Am 24. Februar 2020 fiel der erste Test in der Schweiz positiv aus: Eine Person im Tessin hat sich mit dem Coronavirus infiziert. So hat sich die Kurve in der Schweiz seit Ende Februar entwickelt.

Anmerkung: Der Balken des aktuellen Tages enthält teilweise erst die Angaben von einigen Kantonen und kann im Verlauf des Tages noch grösser werden. Die Veränderung in Prozent im Titel bezieht sich daher auf die letzten beiden definitiven Fallzahlen.

Neuinfektionen pro Tag

Corona Data: Neuinfektionen mit Coronavirus pro Tag in der Schweiz.

Bild: watson

Positiv Getestete nach Kanton

Das Coronavirus hat inzwischen alle Kantone der Schweiz erreicht. Die genaue Anzahl Infizierte ist zurzeit unmöglich herauszufinden, weil längst nicht alle Infizierten getestet werden. Die kantonalen Behörden liefern auf ihren Webseiten allerdings in teilweise unregelmässigen Abständen Angaben zur Anzahl Patienten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Insbesondere über das Wochenende kann ein Tagesupdate allerdings auch mal fehlen. Mehr zu den Datenquellen findest du in der Infobox am Ende des Artikels.

In der Visualisierung hat es jeweils einen Punkt, wenn eine Aktualisierung vorlag. Die Grafiken bilden den Zeitraum seit dem 6. März 2020 ab.

Die totale Anzahl der positiv Getesteten steht jeweils in Klammer neben dem Kantonskürzel. Ausserdem ist die Veränderung gegenüber dem Vortag in Prozent angegeben. Es ist zu beachten, dass einige Kantone beispielsweise über's Wochenende keine Details liefern und die Steigung am Montag daher entsprechend hoch ausfallen kann.

Entwicklung positiv Getestete pro Kanton

Bild

Bild: watson

Heruntergebrochen auf die Anzahl positiv Getesteter pro Einwohner zeigt sich in den Kantonen folgendes Bild:

Corona Data: Positiv Getestete mit Coronavirus pro 100'000 Einwohner nach Kanton

Bild: watson

Todesfälle nach Kanton

Corona Data: Todesfälle mit Coronavirus pro Tag in der Schweiz

Bild: watson

Kommen wir nun zu den Todesfällen. Nicht in allen Kantonen wurden bisher Todesfälle in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Die totale Anzahl der Todesfälle steht jeweils in Klammer neben dem Kantonskürzel.

Auch hier haben nicht alle Kantone im Tagesrhythmus Updates geliefert.

Entwicklung Todesfälle pro Kanton

Corona Data: Entwicklung Todesfälle mit Coronavirus pro Kanton

Bild: watson

Im Vergleich mit der Anzahl Einwohner ergibt sich untenstehendes Bild. Hier ist allerdings anzumerken, dass es sich bei vielen Kantonen um zu kleine Fallzahlen handelt, als dass man zu diesem Zeitpunkt bereits ein abschliessendes Fazit ziehen könnte.

Corona Data: Tote mit Coronavirus in den Schweizer Kantonen pro 100'000 Einwohner

Bild: watson

Auslastung Spitäler

Corona Data: Auslastung Spitäler in der Schweiz

Bild: watson

Leider publizieren bisher nicht alle Kantone regelmässig die Anzahl hospitalisierter Covid-19-Patienten.

Je nach verfügbaren Zahlen bilden die folgenden Grafiken die letzten Tage (wie beim Beispiel Uri) oder Wochen (wie bei Genf oder Waadt) ab.

Hospitalisierte nach Kantonen

Corona Data: Hospitalisierte mit Coronavirus nach Kantonen in der Schweiz

Bild: watson

Einige Kantone geben auch an, wie viele Personen auf der Intensivstation liegen. Andere – und dazu gehört beispielsweise der Kanton Zürich, der über ein gutes Dutzend Spitäler und Kliniken mit Intensivstationen verfügt, geben nur die Anzahl Personen an, die künstlich beatmet werden.

Corona Data: Entwicklung der Anzahl Patienten mit Coronavirus auf Schweizer Intensivstationen

Bild: watson

In den folgenden Grafik sind die 14 Kantone ersichtlich, die zurzeit ausweisen, wie viele Personen auf den Intensivstationen liegen.

Corona Data: Patienten auf Schweizer Intensivstationen mit Coronavirus.

Bild: watson

Sterberaten und Hospitalisierungen nach Alter

Die folgende Grafik zeigt die absolute Anzahl positiv Getesteter und (in magenta) wie viele davon an Covid-19 verstorben sind. Rechts daneben ist die daraus resultierende Sterblichkeitsrate ersichtlich.

Die zweite Grafik zeigt nochmals die selbe Anzahl positiv Getesteter, in magenta dabei jeweils der Anteil an Personen, die in ein Spital oder eine Klinik eingewiesen wurden.

Zu den Hospitalisierungsraten bei Kindern ist noch Folgendes anzumerken: Da Kinder nicht zur Risikogruppe gehören, zeigen sie oftmals nur sehr milde Symptome und werden nach Absprache mit einem Arzt zuhause gesund gepflegt. Ein Corona-Test wird in vielen Fällen erst gemacht, wenn das Kind eine Vorerkrankung hat oder sehr starke Symptome zeigt. Genau diese Patienten werden dann entsprechend auch häufiger hospitalisiert. Die Hospitalisierungsrate ist in der Realität daher also deutlich tiefer als vom BAG ausgewiesen.

Corona Data: Sterberaten und Hospitalisierungen nach Alter in der Schweiz

Bild: watson

Bewegungsdaten

Halten sich Herr und Frau Schweizer an die Massnahmen und bleiben zuhause? Die folgende Grafik zeigt die durchschnittliche Distanz und den durchschnittlichen Radius, die eine Person in der Schweiz pro Tag zurück legt. Nach dem Lockdown um den 16. März 2020 ist ein klarer Rückgang ersichtlich.

Corona Data: Bewegungsdaten der zurückgelegten Distanzen und Radien in der Schweiz

Bild: watson

Datenquellen

Für einen Überblick über die aktuelle Lage haben wir Daten zusammengetragen von corona-data.ch, das von Daniel Probst unterhalten wird, und vom Open Data Portal des Kantons Zürich. Sie stammen von den offiziellen Kantonsportalen. Mehr dazu, warum es unterschiedliche Zahlen zu Corona in der Schweiz gibt, kannst du in diesem Artikel lesen.

Die Angaben zu den Betroffenen nach Altersklassen sind von der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit.

Die Daten zum Mobilitätsverhalten stammen von einer Studie der intervista AG, die im Auftrag des Statistischen Amts Zürich durchgeführt wurde. Sie basiert auf Handy-Bewegungsdaten von gut 2500 Freiwilligen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zat 13.06.2020 13:29
    Highlight Highlight @watson, danke für die Arbeit, hatte schon befürchtet, die Zahlen würden nicht mehr aktualisiert. So weiss ich immer, wo ich nachschauen kann, sehr übersichtlichtlich. Für mich macht es schon einen Unterschied, ob die aufgetretenen Fälle sich auf mehrere Kantone verteilen oder an einem Ort gehäuft vorkommen.
    Einen Wunsch hätte ich noch für eine zusätzlich Graphik: es gibt doch auch Kantone, welche die Personen in Isolation oder Quarantäne bekannt geben, oder? Sagt ja auch schon etwas aus, wie diese mittelfristig verlaufen.
  • Saerd neute 04.06.2020 09:03
    Highlight Highlight Alle diese Grafiken und Statistiken sind nichtssagend. Was relevant ist sind die Todesfälle in Bezug auf Alter und Vorerkrankungen. Und hier zeigt sich ein klares Bild.
    97% der Todesfälle waren 85+ mit mindestens einer oder mehreren Vorerkrankungen. Wenn man auch weiss das die Lebenserwartung genau bei 85 Jahren liegt muss man sich ernsthaft fragen warum immer noch täglich jede einzelne Ansteckung publikumswirksam aufgelistet wird.
    Absurdität pur und Angstmacherei
  • easy skanking 28.05.2020 14:11
    Highlight Highlight wow.. sieht irgendwie saisonal aus
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 21.05.2020 20:22
    Highlight Highlight Und die Hunderten von privaten Kleinflugzeugen, die heute am Himmel zu hören und sehen waren, nerven wieder wie eh und je. Honks!
  • Döni Trömp 18.05.2020 08:50
    Highlight Highlight Der Durchschnitt in CH liegt bei 25‘106 Toten (2015-2020 Woche 1-18). Somit hat es eine Übersterblichkeit von 1.17%. 2018 waren es +1,11%, 2017 +0,4% und 2015 gar +5,9%!!!
    Die Zahlen nur auf die intensievsten Wochen zu reduzieren ist einfach nicht korrekt und löst eine völlig falsche Ansicht aus!!!!
    • Mutzli 19.05.2020 14:29
      Highlight Highlight @adsl

      Was sollte denn die richtige Ansicht sein, um die relative Gefahr von Covid-19 einzuschätzen? Die Wochen, in dem es hierzulande gar nicht ausgebrochen war? Weil....wieso?

      Nur nebenbei: Die starke Übersterblichkeit von 2015 war geprägt von der Hitzewelle (ca. 500 Tote, werden sehen, wies dieses Jahr kommt), und Influenza, 244 Todesfälle mit Diagnose im ganzen Jahr-> wurde auf ca. 2'500 zusätzliche Todesfälle hochgerechnet. BFS: https://bit.ly/3dZJWbR

      2020 mit ca.2.5 Monaten Covid-19: 1'614 Todesfälle mit Diagnose, Übersterblichkeit siehe unten...
      Benutzer Bild
    • Döni Trömp 19.05.2020 19:02
      Highlight Highlight @Mutzli:
      1. Die Hitzewelle war im Sommer, nicht aber schon in den ersten Woche im 2015.
      2. Würde im Kanton Zürich innert einer Woche fünf volle Reisebusse verunfallen und es käme in der Statistik zu einer überdurchschnittlichen Todeszahl im Kt.Zürich, würde man auch nicht sagen, es gab überdurschnittlich viele Verkehrsopfer, denn auch bei diesen Zahlen nimmt man IMMER den gesamtdurschnitt am ende des Jahres. Deshalb bin ich wirklich sehr gespannt auf die endgültige Zahl für das gesamte Jahr 2020...
      3. Ich bin kein Arzt, ich lese, prüfe, und mach mir meine eigenen Gedanken.
    • Mutzli 20.05.2020 08:24
      Highlight Highlight @Mutzli
      Wie gesagt: Wieso sollte man, um die Gefährlichkeit von Covid-19 einzuschätzen, die Wochen des effektiven Ausbruchs nicht beachten?
      Was für einen Sinn macht das?

      Das die Hitzeperiode erst noch kommt, war auch mein Punkt: Auch das steht uns erst noch bevor so punkto Jahresbilanz. Wieso sollte trotz Pandemie die Übersterblichkeit geringer sein?

      Bis jetzt hatte die Schweiz, trotz der massiven Massnahmen und dem nur relativ kurzen Ausbruch, eine Übersterblichkeit von über 20%. In der Genferseeregion +40 und im Tessin sogar >100% als normal wäre...

      https://bit.ly/2ZjOS7q
  • Zwiftgerg 10.05.2020 04:53
    Highlight Highlight Hallo Watsons
    Eine Zahl vermisse ich noch. Die Zahl der "Genesenen". Daraus liesse sich ungfähr ableiten wieviele aktuell tatsächlich infiziert und ansteckend sind.
    Natürlich darf man da die Dunkelziffer nicht vergessen, aber interessant wärs alle mal.
    Ansonsten weiter so, ich finde ihr habt dieses Zahlenwirrwarr ziemlich hübsch aufbereitet, dafür Danke👍
    • Sven O 11.05.2020 09:03
      Highlight Highlight Genesen heisst leider nicht gesund. Viele tragen nach einer schweren Erkrankung oder Hospitalisierung bleibende Schäden davon, und landen in der Reha. Somit heisst 'Genesen' nur Covid19 frei.
    • Zwiftgerg 11.05.2020 20:10
      Highlight Highlight Davon hab ich gehöhrt und das tut mir auch leid aber darum gings mir nicht.
      Zieht man die Anzahl Genesener von den gesammten Infizierten ab erhält man die aktuell bekannten Ansteckenden. Mulipliziert mit einer Dunkelziffer ergibt das die, möglichen Ansteckungsquellen die frei rumlaufen.
      Minus die bekannten angesteckten, denn die sind ja in Quarantäne...
      Das war mein gedanke..
    • lilie 12.05.2020 18:44
      Highlight Highlight @Zwiftgerg: Es gibt viele Websites, welche die Genesenen schätzen, z.B. Worldometer:

      https://www.worldometers.info/coronavirus/country/switzerland/

      Ob jemand, der nicht mehr positiv auf den Virus getestet wird, auch wirklich nicht mehr ansteckend ist, weiss ich nicht. Jedenfalls gibt es das umgekehrte: Leute werden positiv auf den Virus getestet, sind aber nicht mehr ansteckend, weil der Test nur noch deaktivierte Reste des Virus nachweist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baumi72 06.05.2020 17:59
    Highlight Highlight „Achtung: In früheren Versionen dieses Artikels haben wir an dieser Stelle die kumulierte Anzahl positiv Getesteter abgebildet. Um die Abflachung der Kurve besser beurteilen zu können, haben wir auf tägliche Neuinfektionen umgestellt.“

    Eher wohl weil die Kurve schon längst im Zielbereich der alten Grafik angekommen ist. Gesicht gewahrt.
  • Doppelpass 06.05.2020 12:55
    Highlight Highlight Es sieht so aus, als wären wir gut unterwegs. Ist auch mal Zeit für ein Lob. Ich denke, Viele haben ihr Bestes gegeben und im großen und ganzen herrschte Einigkeit.
    Lassen wir uns das nicht nehmen und bleiben dran.
  • lilie 06.05.2020 10:07
    Highlight Highlight Hoi @watson: Finde es super, dass ihr die erste Grafik auf die Anzahl Neuansteckungen umgestellt habt. Die kumulierten Fälle sind ja jetzt nicht mehr sehr aussagekräftigt.

    Ich habe noch eine andere Bitte: Könntet ihr bei den Kantonen nicht absolute neue Fälle/Todesfälle angeben? Die Prozentzahlen sind nicht so aussagekräftig, da ja "0.5%" in jedem Kanton etwas anderes bedeutet.

    Ich wüsste gerne, wie sich die neuen Fälle auf die Kantone verteilen. Leider ist das so nicht herauszuknobeln.
    • Lea Senn 06.05.2020 10:20
      Highlight Highlight @lilie Danke dir! Dazu werden wird demnächst eine separate Geschichte veröffentlichen.
    • lilie 06.05.2020 10:56
      Highlight Highlight @Lea: Oh, super. Dann hoffe ich, dass ihr hier auch gerade die Prozentzahlen ersetzt, die sagen wirklich gar nichts aus.

      In den Livetickern habt ihr ja jetzt zum Glück auch wieder die absoluten Zahlen. 🙂
    • lilie 08.05.2020 20:39
      Highlight Highlight @Lea: Statistiken sind Glücksache: Jetzt habt ihr für den Verlauf Neuansteckungen der gesamten Schweiz (am Ende aller Kantone) eine Skala, die bei 5000 endet - entsprechend sieht man nicht gerade viel darauf. 😅
  • Julia Burgstaller 06.05.2020 09:54
    Highlight Highlight Tolle Aufarbeitung! Da ist es fast möglich, sich ein realistisches Bild zu machen.
    Nun fehlt nur noch eine Statistik, die zeigt, wer von den verstorbenen Personen an Vorerkrankungen erlitt und wer an schweren Vorerkrankungen.
    Ansonsten ist es sehr gut, dass die Grafiken angepasst wurden und nicht mehr aufkummulieren. DANKE!
    • Kubod 18.05.2020 22:52
      Highlight Highlight @Julia Burgstaller
      Was würd´s bringen. Auch jede(r) Vorerkankte starb im Schnitt 12 Jahre vor der Zeit, die ihr/ ihm auch mit Vorerkrankung geblieben wäre. Gute Jahre in hoher Lebensqualität. Also. Was soll diese Unterscheidung?
      Hilft´s Dir, Dich sicherer zu fühlen?
      Bist Du denn sicher, dass Du so genau über Deine allfälligen Vorerkrankungen Bescheid weisst?
  • landre 06.05.2020 09:29
    Highlight Highlight Ohne dem billigen Populismus in die Karten spielen zu wollen...

    In den Grafiken "pro Kanton" oben ist nicht zu übersehen dass Genf, Vaud und Tessin markant (be-) getroffen sind.

    Ist es nun ein Zufall dass genau diese die höchsten Anzahlen an beruflichen Grenzgänger-innen haben?

    [Siehe entsprechende Statistiken auf www.bfs.admin.ch]

    Und da diese Krise sicherlich massenhaft zu Entlassungen führen wird, ist es nicht höchst wahrscheinlich dass danach von den Schweizer Arbeitgeber umso massenhafter billigere Arbeitskräfte aus dem Ausland angeheuert werden?
    • Mutzli 07.05.2020 09:26
      Highlight Highlight @landre

      Und im Kanton Zürich waren es auch GrenzgängerInnen, die am erhöhten Peak im Vergleich zu den meisten anderen Kantonen schuld sind?

      Leute aus dem Ausland sind nicht automatisch "verseucht" oder gefährlich; Genf, Basel und Zürich die alle kritischere Kurvenverläufe hatten, sind auch internationale Transferhubs mit den Flughäfen und wenn beim Anstieg der Fallzahlen ist vor allem das Datum der Erstinfektion wichtig.

      Wenn diese Kantone, inkl. Waadt & Tessin (Mailand lässt grüssen), früher exponiert waren, nahm die Kurve halt entsprechend mehr Fahrt auf.
    • landre 07.05.2020 13:26
      Highlight Highlight @Mutzli

      So erkläre ich es mir auch...

      Ich mach mir aber um unseren Arbeitsmarkt Sorgen.

      Die Anzeichen auf eine zukünftig (nach Corona-Krise) wahrscheinliche rasante Zunahme von kostengünstigeren Grenzgänger-innen sind nicht zu übersehen.

      Wie sich dies dann auf die einheimischen Arbeitnehmer-innen auswirken wird, sollte nicht unterschätzt werden.

      Bevor der billige Populismus davon profitieren wird, sollte es besser jetzt schon in der breiten Öffentlichkeit diskutiert und sachlich rational angegangen werden.

      Oder vertrauen Sie pauschal unseren beauftragten Politiker-innen?
  • Chris Bartschat 06.05.2020 08:53
    Highlight Highlight Ständig von absoluten Zahlen zu sprechen ist aus meiner Sicht nur bedingt aussagekräftig und irreführend. Viel wichtiger wäre es die relativen Zahlen zu betrachten. Warum? Wenn ich von rund 30'000 Infizierten lese, schrecke ich im ersten Moment auch auf. Wenn ich aber lese, dass die Infiziertenrate bei rund 0.35% liegt, blicke ich da schon mit einem ganz anderen Auge drauf. Daher ein Appell an sämtliche Medien: Dramatisiert das Thema nicht unnnötig, es hat ausreichende Folgen. Danke!
    • Mutzli 07.05.2020 09:31
      Highlight Highlight @C. Bartschat

      Auch relative Zahlen sind nützlich und wichtig, aber deswegen sind absolute Zahlen nicht irreführend, ganz im Gegenteil: Die Infektion breitet sich nun mal in absoluten Zahlen bzw. konkreten Personen aus, wobei die Geschwindigkeit von der Infektionsrate abhängt.

      Wenn man aber nur auf relative Zahlen setzt, sieht es dann z.B. so aus, als ob bevölkerungsreiche Regionen die Lage viel besser im Griff als bevölkerungsärmere hätten, auch wenn evtl. die Kurve viel schlechter verläuft.
  • c_meier 06.05.2020 04:47
    Highlight Highlight watson : könntet ihr die erste Grafik "Anzahl positiv getesteter Fälle" nicht ersetzen durch eine Grafik "Täglich gemeldete Fälle"?

    wäre etwas übersichtlicher
  • Catch22 04.05.2020 20:51
    Highlight Highlight Nach wie vor werden die hohen Infektionszahlen und Todesfälle im VD nicht mit den olympischen Spielen der Jugend 2020 vom Februar dieses Jahres in Zusammenhang
    gebracht. Das CIO hat da wohl den Riegel vorgeschoben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 02.05.2020 09:34
    Highlight Highlight Interessant wäre zu wissen, wo und wie die Leute vermutlich infiziert wurden und werden. Dann könnte man dieser Gegend, diesen Clusters, aus dem Weg gehen. Wäre für alle sehr nützlich.
    • Garp 02.05.2020 21:03
      Highlight Highlight Wie sich die Leute infizieren ist interessant, ja. Wo genau, kann dazu führen, dass am Schluss jeder Infizierte dann per einer App angezeigt wird und von den Nachbarn drangsaliert.
    • Mutzli 07.05.2020 09:35
      Highlight Highlight @Garp

      ? Welche App meinen Sie jetzt? Genau aus dem Grund soll die App bei uns in der Schweiz ja anonymisiert aufgebaut sein: Weder kann dann die Privatsphäre allzu stark verletzt werden, wenn alles anonymisiert abgespeichert ist und wenn man durch das Contract-Tracing kontaktiert wird, heisst dementsprechend, dass man möglicherweise exponiert war.

      Keine Infos oder gar namentliche Nennung über die vermuteten "Schuldigen" nötig oder möglich.
    • Garp 07.05.2020 10:02
      Highlight Highlight Ich mein, wie es in China über die Apps dort läuft, Mutzli. Dort werden Infizierte dann eben genau verortet. Fairness will ja wissen, wo sich die einzelnen Fälle anstecken. Dabei reicht es vollkommen, wenn man Infizierte und alle die mit so einer Person länger zu tun hatten, anonym zu benachrichtigen, wie das die schweizer App vor hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zat 01.05.2020 18:38
    Highlight Highlight Ich hatte gehofft, dass sich mit den sinkenden Zahlen die Neuinfektionen auf immer weniger Regionen beziehen wird. Tatsächlich haben heute nur 6 Kantone keinen Zuwachs, 20 Kantone haben neue Fälle, ob viele oder nicht. Wo sich die Leute wohl überall anstecken, trotz all der Massnahmen? Ich hoffe, dass sich das Virus nicht schnell wieder viel stärker verbreitet, wenn jetzt dann viel mehr Leute wieder 'überall' hin gehen.
    • Mutzli 07.05.2020 09:42
      Highlight Highlight @Zat

      Ist zu hoffen, dass dieser Effekt auch auf die neue Teststrategie zurückzuführen ist, d.h. dass es weniger ein "echter" Zuwachs ist, als vielmehr ein stärkeres Erfassen der Grauzone von früher nicht erfassten Fällen.

      Die Vermehrungsrate von SARS-CoV-2 wird sicher steigen, wurde ja leider erst durch den Lockdown auf ca. 1 gebracht (ETH: https://bit.ly/3duIBtD), aber mit bisschen Glück könnte es steuerbar bleiben.

      Grundlage ist halt schon, dass man es ernst nimmt, habe bisschen das Gefühl, dass manche nicht realisieren, dass am Anfang jeder Kurve in jeder Region nur ein Fall war.
    • Zat 07.05.2020 17:44
      Highlight Highlight Mutzli, ja, da könntest Du recht haben. Und der letzte Abschnitt ist genau meine Meinung. Hoffentlich wirkt es schon etwas, dass sich zumindest ein Teil der Leute weiterhin bewusst sind, wie es angefangen hat.
  • Tschowanni 28.04.2020 04:36
    Highlight Highlight Die in der Todesursachenstatistik vergangener Jahre jährlichen Fallzahlen zur Grippe sind für das Monitoring akuter Infektionskrankheiten nicht geeignet. In der Todesursachenstatistik muss für jeden Todesfall eine einzige Diagnose der Krankheit, die zum Tod geführt hat, ausgewählt werden. Nach den Regeln der WHO ist dies die Grundkrankheit, die am Beginn des Krankheitsverlaufs stand und nicht das letzte Ereignis, das schliesslich zum Tod geführt hat. Bundesamt für Statistik
    ***Kann mir jemand erklären wieso Covid19 positive mit Vorerkrankungen nicht auch so gezählt werden?
    • lilie 01.05.2020 12:34
      Highlight Highlight @andy y: Weil es eine neue Krankheit ist und man mehr dazu herausfinden will.
    • Tschowanni 01.05.2020 14:23
      Highlight Highlight Wenn man also Menschen zählt die an teils schwersten Voerkrankungen gelitten haben, imit Corona gestorben sind, hilft das mehr darüber herauszufinden! Wenn keine der Vorerkrankungen aufgeführt ist? Versteh ich jetzt nicht wirklich
    • lilie 01.05.2020 14:50
      Highlight Highlight @andy y: Es geht ja auch darum herauszufinden, wieviele Leute überhaupt betroffen sind. Die Toten tauchen ja auch unter der Gesamtzahl der positiv Getesteten auf.

      Und das BAG zählt zumindest die Anzahl Vorerkrankungen der Verstorbenen. Es gibt Statistiken dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Honk 27.04.2020 08:51
    Highlight Highlight Hallo Liebes Watson Team.

    Eure Tabellen sind ja Toll. Nur leider sehe ich im ganzen Artikel keine absoluten Zahlen, wie viele neu Positiv Getestete seit dem Vortag hinzu gekommen sind. Es hilft auch nicht hinzuschreiben das es 0.2% zuwachs ist, wenn die gesamt Zahl des Vortages nicht ersichtlich ist. Bis vor Kurzem war die Tabelle wenigstens interaktiv und es hat mir bei jedem Tag die Gesamt Zahl angezeigt. So konnte ich es wenigstens selber ausrechnen. Jetzt kann man nicht sagen, sind es 50, 100, 150...?
    Bitte bringt diese Info wieder in den Artikel.
    • lilie 01.05.2020 12:34
      Highlight Highlight @Honk: Supported. 👍
    • Zat 01.05.2020 18:29
      Highlight Highlight Ja, das fände ich auch bei den Kantonen gut. Ich weiss nur, dass es bei meinem Kanton letztens noch 40 weniger waren. Aber war das jetzt vor zwei oder drei Tagen, oder ist es doch schon fast eine Woche her? Nehmen die Neuinfizierten hier wieder mehr zu, oder scheint das nur so? Die kleine Mini-Kurve ist interessant für den Überblick, aber zeigt zuwenig Details.
  • Lucida Sans 27.04.2020 08:12
    Highlight Highlight Es handelt sich um Personen im Kanton Zürich. Schreibt man „in Zürich“, bedeutet das „in der Stadt Zürich“, was ja nicht stimmt.
  • Turicum04 26.04.2020 10:06
    Highlight Highlight Eine Lockerung des Lockdown ist erst möglich, wenn ein Impfstoff voll durchschlägt! Typisches Beispiel ist Singapur! Da steigen die Zahlen an Erkrankten wieder stark an.
    • lilie 01.05.2020 12:36
      Highlight Highlight @Turicum04: Die Situation in Singapur ist komplett anders als bei uns. Die Zahlen steigen dort wegen den indischen Gastarbeitern, wo die Massnahmen viel schlechter umgesetzt werden. Bei uns gibt es keine slumähnliche Gegenden, wo das Social Distancing nicht funktioniert.
  • lilie 24.04.2020 13:11
    Highlight Highlight @watson: Könntet ihr nicht mal die y-Achse der Todesfälle anpassen?

    So wies aussieht, hat kein Kanton mehr als 500 Todesfälle. Die Skala geht aber bis 1500.

    So kann man die Kurven kaum vergleichen, weil einfach alles "flach" aussieht...
    • lilie 25.04.2020 17:54
      Highlight Highlight @watson: Danke für die Anpassung! So viel besser! 😃👍
    • Lea Senn 27.04.2020 08:11
      Highlight Highlight @lilie Danke für das Feedback, du hast natürlich absolut recht! :)
  • ThePower 23.04.2020 17:50
    Highlight Highlight Hey Watson, wo ist die alte Grafik mit den Genesenen hin?🤔
    • Lea Senn 27.04.2020 08:12
      Highlight Highlight @ThePower Für die Schweiz gibt es leider keine offiziellen Zahlen zu Genesenen.
    • ursus3000 01.05.2020 19:46
      Highlight Highlight Aber entscheidend für die Einordnung ist doch die Zahl der aktiven Fälle plus eine ungefähre Dunkelziffer damit man weiss , wieviele Leute können die Krankheit übertragen . Der Rest ist Zahlenspielerei
    • ThePower 02.05.2020 13:07
      Highlight Highlight @Lea Senn
      Gibt es Schätzungen? Es wäre, wie ursus sagt, interessant zu wissen wie viele aktive Fälle das wir haben und: Auch würde es den Leuten etwas die Angst nehmen und sie könnten die Relationen besser einschätzen, was sicher auch hilfreich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stefan reiser 22.04.2020 23:10
    Highlight Highlight Ich warte nicht auf den Impfstoff .
    Tabakrauch bzw . Nikotin schützt mich
    und viele andere vor Covid 19 .
  • Der Kritiker 20.04.2020 15:48
    Highlight Highlight Schon erstaunlich, dass aktuell bereits mehrere Spitäler Kurzarbeit eingeführt haben. Meine lieben Damen und Herren, da stimmt etwas nicht im Staate Schweiz.
    • lilie 21.04.2020 06:31
      Highlight Highlight @Der Kritiker: Doch, alles in Ordnung: Die Spitäler dürfen erst ab nächster Woche wieder sogenannte elektive Behandlungen durchführen, dazu kommt einen massiven Einbruch bei den Verkehrumfällen.

      Da wir zum Glück nicht so viel Covid-19-Fälle hatten, wie die schlimmsten Prognosen befürchten liessen und zudem verschiedene Regionen unterschiedlich betroffen sind, gibt es nun Spitäler, die Überkapazität haben.

      Da in Kürze Lockerungen anstehen, wird sich das alles bald wieder einrenken.
    • FrancoL 22.04.2020 08:57
      Highlight Highlight Alles in bester Ordnung, die Spitäler haben viele nicht vordringliche Behandlungen verschoben um den nötigen Platz für Coronaerkrankte zu lassen.

      Es wird sich alles wieder sehr schnell normalisieren und die Spitäler werden im "alten Rahmen" ausgelastet sein.
    • Kritisch Hinterfragen 23.04.2020 02:16
      Highlight Highlight Die Damen und Herren Politiker in Österreich sind uns einige wenige Wochen voraus.

      Dieser Vortrag sollte uns sehr zum Nachdenken anregen.
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  • genauleser 19.04.2020 23:26
    Highlight Highlight Watson, entweder ist mein Bildschirm kaputt, oder euch sind die Verstorbenen in der höchsten Altersklasse abhanden gekommen.
    • Lea Senn 20.04.2020 08:23
      Highlight Highlight @genauleser Mit deinem Bildschirm scheint alles in Ordnung zu sein, du machst deinem Namen alle Ehre. Ist korrigiert, merci!
  • Eugen1999 19.04.2020 16:11
    Highlight Highlight Ich schwimme wieder gegen den Strom und kriege halt Haue. Aber, für mich ist lediglich bewiesen, dass es Coronatote gibt. Mit rund 1400 Toten seit Februar würde mich interessiern, wie der Vergleich mit der Grippe aussieht, auch zu Vorjahren. Erstaunlicherweise haben z.B. Solothurn und die Innerschweizerkantone relativ wenig Fälle. Die hatten noch Fasnacht, sind Pendlerzonen und müssten doch mehr betroffen sein.
    Für mich sagen diese Statistiken nicht viel brauchbares aus, schon nur weil die Vorerkrankungen der Opfer nicht erwähnt sind. Wollt ihr wirklich Masken tragen und euch tracen lassen ?
    • lilie 21.04.2020 06:38
      Highlight Highlight @Eugen1999: Auch wenn der Vergleich mit der Grippe hinkt, da a) Grippe 10x weniger tödlich ist b) saisonal auftritt c) allfällige Intensivstationaufenthalte im Schnitt nur 5 Tage statt 23 Tage (Covid-19) dauern d) bei uns noch nicht mal die erste Welle abgeklungen ist und im Rest des Jahres weiterhin täglich neue Todesfälle dazukommen werden, hier der von dir gewünschte (vorläufige) Vergleich; Ende Jahr wird er wohl weitaus deutlicher ausfallen:
      Benutzer Bild
    • skisandtrail 21.04.2020 18:32
      Highlight Highlight Mit grippe weiss ich nicht.
      Aber 2016-2010, januar-april gabs im schnitt 5899 tote, januar 2020 lag ziemlich in diesem Schnitt, für Februar-märz/april gibts dieses Jahr komischerweise noch keine Angaben.
      Es wäre also eigentlich am Aussagekräftigsten wie viele mehr als im Schnitt sterben, da würde man dann sehen wie viel schlimmer es ist.

      Quelle ist übrigens das Statistikamt admin.irgendwas. Da kannst du viele Vergleiche in allen lebensbereichen machen/finden. Zu beachten ist, dass manchmal Erhebungsweisen geändert haben.
  • Wolfman 18.04.2020 18:52
    Highlight Highlight Die Neuinfektionen steigen wieder an und man lockert ab dem 27.04.
    Wenn das bloss gut geht....
    • ands 19.04.2020 10:31
      Highlight Highlight Wo siehst du einen Anstieg? Es gab - wie an jedem Wochenende - über Ostern weniger Tests und damit auch weniger positive Tests. Wenn es jetzt deswegen ein paar positive Tests mehr gibt als vor einigen Tagen, deutet dies nicht auf einen Anstieg der Neuinfektionen hin.
    • lilie 19.04.2020 12:51
      Highlight Highlight @Wolfman: Wo siehst du einen Wiederanstieg? Die Zahlen sinken oder stabilisieren sich in allen Kantonen.
  • Hofer Ernst 15.04.2020 10:12
    Highlight Highlight GE und VD haben noch mehr positive getestete Corona-Fälle als ZH und TI. Die Statistik sollte eben auch zeigen wieviel in den einzelnen Kantonen pro Einwohner getestet wurde, dass wäre aussagekräftiger.
    • lilie 19.04.2020 12:50
      Highlight Highlight @Hofer Ernst: Da in allen Kantonen nur Riskopatienten und Hospitalisierte getestet werden, kann man die Zahlen zwischen den Kantonen auch vergleichen. Mehr Infizierte = mehr Tests = höhere Anzahl positiver Tests.
  • Hofer Ernst 15.04.2020 10:04
    Highlight Highlight AI und OW haben noch keinen Corona-Toten. Glückliche Kantone
  • Dirk Leinher 13.04.2020 09:07
    Highlight Highlight Die Statistik mit der Anzahl der Intensivpatienten finde ich sehr interessant. Aussagekräftiger wäre dazu ein Vergleich mit anderen Jahren. Ansonsten ist es genauso unklar wie die Aussage von Herr Koch, dass "280 Personen die in der Schweiz beatmet werden müssten, doch relativ viel sei für unser Land", wenn er dann die Frage nach der durchschnittlichen Zahl der zu Beatmenden nicht beantworten konnte.
    • lilie 21.04.2020 06:43
      Highlight Highlight @Dirk Leinher: Naja, der Vergleich zu anderen Jahren hinkt doch, weil es damals keine Covid-19-Patienten gab. Dazu kommt, dass es wegen dem Lockdown massiv weniger Verkehrsunfälle gibt, was die Intensivstationen entlastet. Was ja der Sinn und Zweck war. Die Covid-19-Fälle müssen nicht nur zusätzlich zu den sonstigen Fällen behandelt werden, sondern wegen der Anstevkungsgefahr auch auf separaten Stationen.

      Und ja, 280 Leute sind viel, weil wir nur ca. 1400 Intensivstationbetten haben, wovon nicht alle mit Beatmungsgeräten ausgerüstet sind.

    • AntiCapitalism 26.04.2020 16:52
      Highlight Highlight 280 Fälle sind nicht viel, gerade weil man 1400 Intensivplätze hat.
      Und das mit den Beatmungsgeräten hinkt, weil man Corona Patienten nicht beatmen sollte. Das wurde jetzt doch genug oft bestätigt. Da frage ich mich dann, weshalb macht man es weiter?
    • lilie 26.04.2020 17:06
      Highlight Highlight @AntiCapitalism: Wenn du die Wahl hast zwischen beatmen und sterben lassen, bist du als Arzt verpflichtet zu beatmen, auch wenn es Folgeschäden geben kann.

      Beatmet wird auch nicht leichtfertig, dazu muss man nämlich den Patienten in ein künstliches Koma versetzen, was auch gesundheitsschädlich sein kann, besonders bei älteren Personen.
  • cdrom 12.04.2020 23:43
    Highlight Highlight Ich hätte noch zwei Fragen.
    Wie sieht es mit den freien Kapazitäten der Spitäler aus?
    Wie viele der Verstorbenen wurden obduziert um die wahre Todesursache festzustellen?
    Danke für die Beantwortung der Fragen.

    • Saraina 14.04.2020 10:52
      Highlight Highlight Wenn eine betagte Person an der Influenza stirbt, wird sie auch nicht obduziert, um festzustellen, dass sie an der Influenza mit folgender Lungenentzündung gestorben ist.
    • lilie 19.04.2020 12:56
      Highlight Highlight @cdrom: Die Kapazitäten wurden auch zu Spitzenzeiten nicht überschritten. Einige Zusatzstationen konnten wieder rückgebaut werden.

      Und die Obduktion mag aus wissenschaftlicher Sicht spannend sein, aus epidemiologischer Sicht ist die Übersterblichkeit interessanter. Diese wurde trotz der natürlich massiv gesenkten Rate an Verkehrstoten in sehr vielen europäischen Ländern massiv überschritten.
    • Wiedergabe 21.04.2020 00:29
      Highlight Highlight Wow, Obduktion...
      Hätte gedacht der Coronatest sei weniger inversiv. 🤷🏻‍♂️
  • Željko Čajić® 12.04.2020 18:37
    Highlight Highlight Zum Glück ist der Kanton Thurgau überall das Schlusslicht 😷 🙏🏻
    • Thomas G. 15.04.2020 06:58
      Highlight Highlight Wenn man nicht testet hat man auch keine Fälle.
  • Markus Haller (1) 11.04.2020 11:09
    Highlight Highlight Gutes Internetportal, gute Reportagen, aber es gibt immer ein aber! Ich Wohne in nächster Umgebung zu einem Spital, für uns natürlich super, jetzt kommt das aber, Leute gehen ins Spital, werden untersucht oder getestet, können des Spital evtl. verlassen, was natürlich super ist! Jetzt die Masken, Schutzhandschuhe usw. werden dann wenn es gut geht in den nächsten Container geworfen, oder einfach ausgezogen und auf die Strasse geschmissen! Wo ist da die Verantwortung, wie wird das aussehen, wenn eine Pflicht von Schutzmasken usw. besteht!
  • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 10.04.2020 18:53
    Highlight Highlight Was mich langsam (und ganz vorsichtig) zuversichtlich stimmt, ist dass die Zahl der Hospitalisierten zu sinken scheint, und die Zahl der Intensivpatienten sich zu stabilisieren scheint.

    Aber es ist noch viel zu früh, um allfällige (Fehl-)Schlüsse zu ziehen!

    Bleibt zuhause, bleibt gesund und haltet durch!
  • Fischra 10.04.2020 16:07
    Highlight Highlight Eigentlich redet man immer von den erkrankten und vergisst dabei das bei uns aktuell die aktiven unter 13000 sind. Dies ist eine schöne Tatsache und lässt hoffen.
    • Thomas G. 15.04.2020 06:59
      Highlight Highlight Ja aber hoffen lässt es nur wenn der Trend stimmt, also schneller nach unten geht als neue Fälle hinzukommen. Das lässt sich aus den Darstellungen aber nicht herauslesen.
  • Kubod 10.04.2020 15:41
    Highlight Highlight Es gibt Leute, die machen mich langsam sauer.
    Es sind die Schwachköpfe, die diese zwei Sätze flatulieren:
    1.)"Corona (Covid-19) ist wie Grippe"
    2.) 2017/2018 sind 25000 an Influenza gestorben

    diese oder ähnliche Sätze von den immergleichen Schwachköpfen.

    Leute, die zu dumm sind, Zinseszinsrechnung oder Exponentielles Wachstum zu begreifen.

    Die es nicht schaffen, ein Excelsheet zu nehmen und in A2 die Formel =A1*2 einzutragen und ein paar Zeilen nach unten zu ziehen.
    Jede Zeile eine Verdoppelung. Wir sind unterdessen dank all der Massnahmen bei 36 Tagen (pro Zeile) statt 2.
  • Hypatia 09.04.2020 16:43
    Highlight Highlight Man betrachte einmal die Todesrate in Belgien mit der in der Schweiz. Offiziell positiv Getestete in etwa gleich hoch, Anzahl der Toten in Belgien fast drei Mal höher.

    Bei all den Zahlen wird eines deutlich. Die Schweiz hat ein vorbildliches Gesundheitssystem.
    • Thomas G. 15.04.2020 07:01
      Highlight Highlight Wie zählt Belgien die Corona Toten? Bei uns ist nur ein Corona Toter wer vorher positiv getestet wurde. Andernorts werden alle gezählt die derzeit versterben, hört man.
    • Hypatia 15.04.2020 18:51
      Highlight Highlight @Thomas G.

      Hier in Belgien ist es offenbar so, dass Leute, die in Altersheimen sterben, bloss auf eine Vermutung hin, sie hätten sich mit dem Virus angesteckt, zu den Coronatoten gezählt werden.

      Dazu gibt es jetzt gerade im flämischen Parlament eine Diskussion.

      Da eine anonyme Untersuchung ergab, dass etwa 20% der Bewohner von Altersheimen eine Virusinfektion aufweisen, muss die Zahl der am Virus Verstorbenen offensichtlich nach unten korrigiert werden. Dennoch schätze ich, dass in Belgien gegenüber der Schweiz doppelt soviele am Virus sterben. Das ist immer noch signifikant.
    • lilie 19.04.2020 16:03
      Highlight Highlight @Hypatia: Das ist sehr interessant, danke für die Detailinformationen!

      Es ist tatsächlich schwierig, die Zahlen zwischen den Ländern zu vergleichen wegen den verschiedenen Messmethoden. Allerdings gibts ja auch innerhalb eines Landes massive Unterschiede: Die Sterberate im Tessin ist sehr viel höher als in jedem anderen Kanton, obwohl hier überall nach dem gleichen Schema vorgegangen wird und auch die Spitäler nie überfordert waren.

      Es ist doch recht offensichtlich, scheint mir, dass wir noch nicht alles über den Virus wissen.
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  • bonpris 09.04.2020 15:55
    Highlight Highlight Es sterben in der Schweiz jedes Jahr über 60000 Menschen.
    Hunderttausende infizieren sich jedes Jahr mit Influenzaviren und zwischen 1000 und 3000 sterben an Influenzaviren.

    Was also soll die absolut irrationale Hysterie um Covid19?
    • Kubod 10.04.2020 16:28
      Highlight Highlight Es sind Realitätsverweigerer wie Du, die für die Gesundheit so schlimm sind wie das Virus selber.
      Wieviele Tote gab es in Bergamo in zwei Monaten? 15´000?
      Alle 30 Minuten eine Beerdigung, Konvois von Militärlastwagen, die die Toten abtransportieren. Madrid. Eine Eisporthalle als Lagerstätte für die Leichen, weil die Bestatter nicht nachkommen mit ihrer Arbeit.
      New York. Krankenhausbetten auf den Fluren, Berichte wie aus dem Krieg.

      Dagegen eine entspanntere Situation in Ohio oder auch der Schweiz.
      Wieso? Weil man das Virus ernst genommen, sich vorbereitet und reagiert hat.
    • Dirk Leinher 13.04.2020 18:08
      Highlight Highlight @kubod
      Nicht nur aber auch: Das Gesundheitssystem in Italien ist auch nicht wirklich zu vergleichen mit dem der Schweiz.
      Statt einfach mit Zahlen wie "15000" und "Konvois von Militärlastwagen mit Toten" rumzuwerfen, sollte man eben Dinge veröffentlichen die einschätzbar sind. So zum Beispiel die Statistiken der Übersterblichkeit, welche über einige Jahre hinweg einen Vergleich zulässt. Diese gibt es für verschiedene europäische Länder und ist zu finden unter: https://www.euromomo.eu/index.html
      Das verharmlost nichts, schürt aber dann auch keine Panik.
    • Noblesse 14.04.2020 17:44
      Highlight Highlight Danke kubod! Die gleichen Leute sagen unter vorgehaltener Hand: "Es sterben jetzt halt mal nur die Schwachen". Das ist meine Beobachtung! Diese Haltung liegt hinter diesen Versuchen, das Ganze herunterzuspielen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 07.04.2020 17:44
    Highlight Highlight Geile Mini-Grafiken. Abartig aussagekräftig :D
  • Bilal 06.04.2020 05:47
    Highlight Highlight Von wegem Herdenimmunität.

    Heute ist nicht einmal 2.5 ‰ (promille) der Schweizer Bevölkerung offiziell positiv getestet. Auch wenn man annimmt, dass 1 % effektiv angesteckt wurde, muss allen klar sein, dass wir so die 60-70 ‰ nie erreichen werden.

    Oder erst in einigen Jahren, nachdem sich alles für die U65 ausserhalb Risikogruppen wieder geöffnet hat. Und mit welchen Schaden? Mit welchem Preis? Können wir uns es politisch und menschlich erlauben?

    Dieser Begriff der «Herdenimmunität» ist beim COVID-19 eine reine Utopie. So lange wir das Impfstoff nicht haben, kriegen wir die Kurve nicht.
    • lilie 07.04.2020 21:53
      Highlight Highlight @Bilal: Auch der Impfstoff ist vorerst nur eine Utopie, da wir nicht wissen, wie lange die Immunisierung anhält.

      Andere humane Coronaviren machen nur für wenige Wochen immun. Wenn das mit dem neuen Virus auch so ist, dann guet Nacht am Sächsi... 😒
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 08.04.2020 11:14
      Highlight Highlight mag jetzt zynisch klingen....aber irgendwann sind alle Risikogruppen gestorben...und dann - aber erst dann - können wir auch diesen CoronaVirus als gewöhnliche Grippe bezeichnen
    • bonpris 09.04.2020 16:07
      Highlight Highlight Klar kriegen wir die Herdenimmuniät hin, ganz natürlich. Man hebe die Quarantänebestimmungen auf und lasse das Virus sich verbreiten so schnell, wie irgend möglich! Am besten mit staatlich erzwungenen Infektionsparties.

      Dann könnte die Bevölkerung innert ein bis zwei Wochen immunisiert sein und das erst noch ohne den sowieso viel tödlicheren Wirtschaftskollaps verursacht durch die Quarantäneregeln.

      Man müsste so nur etwa 1 Promille Verlust unter den 70 % natürlich Immunisierten hinnehmen also nur etwa 6000 Tote. Dafür müssen dann 8.5 Millionen nicht verhungern. Best deal possible!
    Weitere Antworten anzeigen
  • R. Peter 04.04.2020 22:12
    Highlight Highlight Bitte reicht Zahlen über die Entwicklung der Anzahl Tests im Vergleich zur Entwicklung der „Neuinfektionen“ (=positiver Tests) nach und markiert die Stellen, wo die Empfehlungen, wer zu testen ist angepasst wurden.
  • Abendländer 04.04.2020 09:16
    Highlight Highlight Bitte mal die CORONA Statistik der Statistik der jährlichen Grippe-Welle gegenüberstellen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 08.04.2020 11:16
      Highlight Highlight Die Herz Blitzer Abstimmung hat ergeben, dass die Mehrheit dagegen ist dies wissen zu wollen, also schweigen wir weiter zu diesem Thema, denn es könnte als Verharmlosung interpretiert werden.

      Natürlich wissen wir alle dass es nicht zu vergleichen ist, weil die jährliche Grippewelle nicht unser Gesundheitssystem überlastet.
    • bonpris 09.04.2020 16:10
      Highlight Highlight Rund 2500 Grippetote jedes Jahr.
      Im Hitzesommer 2003 verstarben mehr Menschen wegen der Hitze als jetzt an Covid19.

      Also fordere ich: Staatlich finanzierte Klimaanlagen für alle - jeder Hitzetote zählt!
    • lilie 14.04.2020 16:01
      Highlight Highlight @Abendländer: Gibt zahllose Vergleiche auf dem Netz, aber selbst wenn wir sämtliche Personen mit Covid-19 retten könnten, wäre es immer noch weitaus gefährlich als eine normale Grippe. Das liegt daran, dass Covid-19 die Macht hat, Spitäler durch Überlastung lahmzulegen - dann stirbst du halt an irgendwas Harmlosem, weil das Spital keinen Platz hat für dich.

      Aber hier trotzdem die Statistik: Grippe fordert pro Jahr etwa 500'000 Tote. Covid-19 hat in 3 Monate unter massiven Sicherheitsvorkehrungen 100'000 Tote - aber die Seuche ist noch längst nicht überall richtig ausgebrochen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 04.04.2020 08:41
    Highlight Highlight Warum keine Grafik mit den täglichen Neuinfektionen? Wenn eine Grafik relevant ist, dann diese.
    • R. Peter 04.04.2020 22:10
      Highlight Highlight Weil wir diese Zahlen nicht haben, wir haben nur die zahlen der täglichen neuen positiver Tests. Diese lassen keinen Schluss über die tatsächlichen Neuinfektionen zu...
    • LeChef 05.04.2020 10:20
      Highlight Highlight Sehe ich nicht so. Wenn der Anteil asymptomatischer und leichter Verläufe an allen Verläufen konstant ist, dann gilt das plus-minus auch für den Anteil nichtgetesteter Erkrankter, weil der Schweregrad der Erkrankung stark mit der Testwahrscheinlichkeit korreliert. Deshalb gibt der Verlauf der Kurve auf jeden Fall einen Hinweis darauf wie stark sich die Infektion ausbreitet (die wahre Zahl wäre einfach um einen konstanten Faktor höher, als die ausgewiesene).. Zur Not könnte man auch die Anzahl Neuinfektionen pro durchgeführten Test ausrechnen, wenn man meiner Argumentation nicht traut.
    • lilie 07.04.2020 21:56
      Highlight Highlight @LeChef: Die Anzahl Neunifektionen und deren Verlauf wird täglich auf der Webseite des BAG und auf ihrem Twitterkanal veröffentlicht.

      Allerdings müssen die Zahlen ständig nachkorrigiert werden, weil das BAG im Unterschied zu den Kantonen nicht das Meldedatum sondern das Testdatum nehmen. Deshalb ändern sich die Zahlen innerhalb von ein paar Tagen jeweils noch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobias K. 03.04.2020 23:48
    Highlight Highlight Die Corona-Krise das Mekka für Statistiker. Ich hätte gerne ein Balkendiagramm für meine Nachbarschaft. Würde das irgendein Journalist übernehmen? Danke
  • niklausb 03.04.2020 11:48
    Highlight Highlight Wann kommt jetzt dieser peak? Ich sehe noch immer, nur einen anstieg.
    • Hoci 04.04.2020 14:46
      Highlight Highlight Je nachdem wie sich die Leute daran halten soll der Peak mittels Massnahmen stark abflachen mit Höhepunkt juli August. Das könnten wir bewältigen.
      Nicht vergessen, dass Schutzmaterial geht wegen Usa und Gb und Resteuropa schnell weg.
      Ev sind wir ja schon im juni juli mit dem schlimmsten durch, haben zumindest antikörpertests. Wenn der kommt wird alles anderst, dann gibts Daten zur Immunisierung und wer ausser Gefahr ist.
    • lilie 07.04.2020 21:59
      Highlight Highlight @nikolausb: Das Problem ist, dass mit der kumulativen Methode kein Peak zu sehen ist. Dazu müsste man die Anzahl Genesenen abziehen, diese werden jedoch nicht erhoben.

      Vermutlich deutet das BAG aber den Peak sowieso nicht als höchster Stand der aktiven Fälle, sondern als höchsten Stand der Hospitalisierten und insbesondere derjenigen, die auf der Intensivstation liegen.

      Daher müssen wir abwarten, bis das BAG erklärt, der Peak sei überschritten.
    • NotWhatYouExpect 08.04.2020 08:13
      Highlight Highlight @Lilie: Einige Kantone geben dies an aber anscheinend nicht alle... oder die haben noch keine :/

      Daten von: https://github.com/openZH/covid_19/tree/master/fallzahlen_kanton_total_csv
    Weitere Antworten anzeigen
  • El_Sam 02.04.2020 23:34
    Highlight Highlight Bei den diagrammen zu hospitalisierten und intensivpatientan wäre die Kapazität noch interessant. Gibts dazu auch Zahlen?
    • bonpris 09.04.2020 16:16
      Highlight Highlight Laut NZZ ist die Hälfte der Intensivstationen leer.
    • lilie 21.04.2020 06:52
      Highlight Highlight @El_Sam: Schweizweit gibts etwa 1400 Intensivstationbetten.

      Allerdings muss man noch beachten, dass Covid-19-Fälle auf separaten und teilweise eigens für die Epidemie eingerichteten Stationen behandelt werden.
  • MasterPain 01.04.2020 21:11
    Highlight Highlight Wie lange dauerts noch bis wir Balkendiagramme nach Ortschaften bekommen?
    • NotWhatYouExpect 08.04.2020 08:18
      Highlight Highlight Hm ob es das echt je geben wird? Von den Kantonen kriegen wir ja nur die Info für den ganzen Kanton und dazu keine Info in welcher Ortschaft / Gemeinde diese sind.

      Ansonsten kannst dir ja ein Balkendiagramm über die Kantone basteln ;)

      https://github.com/openZH/covid_19/tree/master/fallzahlen_kanton_total_csv
    • lilie 08.04.2020 09:17
      Highlight Highlight @EvilBetty: Die Betrachtung nach Kanton ist schon wichtig, weil ja Spitäler regional und kantonal zuständig sind.

      Es bringt jnichts, wenn die ganze Schweiz gut dran ist, aber im Tessin sind die Spitäler völlig am Anschlag.

      Das sieht man ja auch in Italien, Frankreich, Spanien und den USA: Es gibt nun mal Hotspots, die nur bedingt davon profitieren, dass der Rest des Landes nicht so stark betroffen ist.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 08.04.2020 11:20
      Highlight Highlight @lilie...wenn die Spitäler im Tessin überlastet sind, werden andere Spitäler in der CH einspringen wie aktuell auch für Fälle aus Frankreich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mietzekatze 31.03.2020 11:41
    Highlight Highlight Ich fände es mal noch interessant das Alter der Hospitalisierten und in der Intensivstation zu wissen. So könnte man allenfalls auch die jüngeren Generationen noch ein wenig sensibilisieren... sollte dies nötig sein. Besteht diese Möglichkeit?
    • bonpris 09.04.2020 16:18
      Highlight Highlight Aus Italien weiss man, dass über 90 % der Hospitalisierten Alte und Kranke sind über 80 Jahre alt, mit einer medizinischen Lebenserwartung unter 3 Jahren.

      Wenn schon Quarantäne, dann nur für genau diese Gruppe.
  • gerdjensen 31.03.2020 08:35
    Highlight Highlight Warum wird der Bevölkerung nicht einmal gesagt das diese Statistiken an den Haaren herbeigezogen sind und keine Aussagekraft haben, das die Effektiven zahlen von den Infizierten Faktor X10 sein kann steh nirgends.
    Das jeder der im moment Irgendwo auf der Welt stirb an Corona gestorben ist auch wenn er keine Symptome von Corona hatte jedoch nur einen Positiven Test.
    Ihr Die Medien Schnuren bei der Bevölkerung nur angst!!
    Ich erwarte nun das Ihr jedes Jahr bei der Saisonalen grippe eine Statistik veröffentlicht, mit dem Titel schon wieder 800 Mehr infizierte schon wider 6 Tote.....
    • Mutzli 31.03.2020 13:16
      Highlight Highlight @gerdjensen

      Sorry, weiss nicht woher Sie Ihre Infos haben, aber da wurden Sie schlecht beraten.

      So wurde die Dunkelziffer auch in Zeitungsartikeln und PKs immer wieder erwähnt und natürlich auch erforscht (siehe z.B. Grafik unten aus dem letzten Report des Imperial College zu effektiven Infektionen, inkl. Dunkelziffer).

      Auch die Tode und Infektionen werden sauber erfasst, siehe z.B. hier das Formular des Bag: https://bit.ly/3dS9GrE

      Da ist ein bestätigter Coronatest nur die Grundvoraussetzung um das Formular ausfüllen zu dürfen, dazu gehört noch Krankheitsverlauf, genaue Angaben etc.
      Benutzer Bild
    • gerdjensen 31.03.2020 15:12
      Highlight Highlight Mir ist klar das die Tode und die bestätigten Infektionen sauber erfasst werden, es macht jedoch wenig sinn ein Diagramm zu Veröffentlichen wenn die grosse Dunkelziffer dor nicht einberechnet wird. Ich finde dies sagt rein gar nichts über die Gesamtmortalität des Corona Virus aus.
      Ich will das Virus nicht verharmlosen, finde aber die ganzen Statistiken sollten auch mal mit einer Starken Grippewelle anno 16/17 verglichen werden, es fehlen mir in den Medien die Vergleichsmöglichkeiten...
    • Mutzli 01.04.2020 16:56
      Highlight Highlight @gerdjensen 1/

      Ok? Ich habe ja in meinem Kommentar ja explizit geschrieben, dass bei dieser Grafik die Dunkelziffer eben einberechnet wurde.

      Der Report ist DOI: https://doi.org/10.25561/77731 und trägt sogar den Namen "Estimating the number of infections and the impact of nonpharmaceutical interventions on COVID-19 in 11 European countries"

      In den seriösen epidomologischen Modellen wird diese sowieso immer behandelt und berücksichtigt, die Experten sind ja nicht blöd und möchten ja selbst, dass die Krise möglichst gut & bald vorbei ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hofer Ernst 31.03.2020 06:50
    Highlight Highlight Ich halte nicht viel von Statistiken. Was ich jedoch weiss und hoffentlich auch die meisten Leser hier, die Lage ist ist nicht zu verharmlosen. Schützt euch und bleibt gesund.
    • Hoci 04.04.2020 14:55
      Highlight Highlight Statistiken sind objektiv und Nachprüfbar. Es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen und den Umgang zu lernen. Aus serilsen Quellen sind es wertvolle Fakten und nicht irgendein Baichgefphl und Abschätzung aufgrund irrelevanten Umgebungsdaten.
      Zum Beispiel zeigt es anschaulich, dass es im Tessin übel steht ( siehe Anzahl hospitalisierte Menschen pro 100000, nicht pro 100000 infizierte, auch wenn es in deiner Umgebung und Benanntenkreis zb niemanden gibt der krank oder im Spital ist. Es zeigt was im Norden passiert, wenn die Leute ins Tessin gehen oder Familie beduchen.
    • bonpris 09.04.2020 16:27
      Highlight Highlight @Hoci
      Statistiken sind in keinem Fall objektiv und nachprüfbar.
      Weil die Auswahl des zu Zählenden selbste, die Methode des Zählens und der Ort und Zeitraum des Gezählten absolut willkürlich nach Gutdünken festgelegt wird.
      Weil die Auswertung der Zahlen, deren Gewichtung und deren Deutung wiederum höchst subjektiv ist.
      Weil jede Statistik, die in der realen Welt wiederholt wird, das Problem hat, dass es nicht mehr dieselbe Welt ist, wie zuvor.

      Oder wie es Winston Churchill nachgesagt wird: "Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast."
    • Wiedergabe 21.04.2020 00:47
      Highlight Highlight Bonpris, warum kann eine Statistik, deren Eckwerte vom Verfasser festgelegt werden nicht 'objektiv und nachprüfbar' sein..?
      Das schliesst sich doch nicht zwangsläufig aus! Wenn ich entscheide 1000 Probanden nach ihrer Lieblingsfarbe zu fragen und dies festhalte, kann das doch objektiv und nachprüfbar sein?
      Ich glaube sie haben da einem lustigen Bonmot mehr wissenschaftliche Bedeutung gegeben als es hat.
      Verwechseln sie nicht
      Seriosität und Unterhaltung.
  • Urs Kipfert 30.03.2020 14:20
    Highlight Highlight Mal ne kleine Nebenfrage: Weiss jemand, warum man im Tagesanzeiger aktuell praktisch keine Artikel mehr ohne ein Bezahl-Abo lesen kann? Versuchen die aufgrund der aktuellen Coronalage und einer vermutlich höheren Infonachfrage ihre Paywall schmackhaft zu machen? Oder gibt es dafür andere Gründe?
    • DaniSchmid 30.03.2020 23:09
      Highlight Highlight Ich vermute mal weil die ihre Journalisten bezahlen müssen?
    • Mutzli 31.03.2020 11:28
      Highlight Highlight @Urs Kipfert

      Keine Ahnung, aber ist mir zumindest auch bei Der Bund aus dem gleichen Tamediastall aufgefallen. Wirklich bisschen widerlich, wenn man bedenkt, dass Medien ja eigentlich besonders in Krisenzeiten die Information der Bevölkerung als Hauptaufgabe haben.

      Sogar Elsevier (verlegt wissenschaftliche Zeitschriften und ist berühmt-berüchtigt für die absolut überrissenen Abo- und Artikelpreise "dank" marktbeherrschender Position) hat Papers die mit der Coronakrise zu tun haben, für alle öffentlich zugänglich gemacht.
    • Roland Hausin 07.04.2020 07:23
      Highlight Highlight Ich fürchte es gibt keine anderen Gründe.

      Ich habe die Redaktionen von TA und NZZ gebeten, alle ihre Artikel zum Thema „Coronavirus“ freizuschalten. Ablehnung.

      Das verstehe ich nicht: Diese thematische Freischaltung würde die Einnahmen nicht reduzieren. Im Gegenteil, mehr Werbe-Clicks können abgerechnet werden.
      Tun sie es weiterhin nicht, müssen die Leser dies als Versuch werten, die Anzahl der Bezahl-Abos durch die Corona-Kriese zu erhöhen (Kriesengewinnler).

      Das kann leicht schiefgehen: Print-Abo abbestellen und AdBlocker aktivieren. Das Geld geht an verantwortungsbewusstere Medien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gebizzle 28.03.2020 12:55
    Highlight Highlight Nachtrag als Beispiel: Wer sich AR und ZH anschaut denkt hoppla, das ist ja in Zürich ganz krass viel schlimmer. Am besten zügle ich nach AR. Wenn man aber AR auf die Bevölkerungszahl von ZH hochrechnet ist die Anzahl an Fällen nur noch unwesentlich kleiner. Menschen reagieren beim betrachten von Statistiken meist intuitiv. Und die Intuition ist in diesem Fall irreführend.

    Nochmals Gruss von einem Data Scientisten
    • Tiny Rick 30.03.2020 16:14
      Highlight Highlight Flave, bist du es?
    • Zat 02.04.2020 23:03
      Highlight Highlight Siehe unten die Antwort von Pat auf gebizzle.
    • lilie 03.04.2020 07:31
      Highlight Highlight @gebizzle: Ok, aber ist nicht das eigentlich Wesentliche:

      1. Wie ist die Kapazität im jeweiligen Kanton, um Covid-19-Patienten aufzunehmen, und wie ist diese Kapazität derzeit ausgelastet?

      Bevölkerungsreiche Kantone haben natürlich auch mehr Spitalbetten.

      2. Wie entwickeln sich die Fallzahlen in jedem Kanton? Das gibt einen Hinweis, ob die Massnahmen greifen oder ob es einzelne Kantone braucht, welche strengere Auflagen brauchen.

      Gruss von einer Psychologin, die Jahre an statistischer Methodik eingetrichtert bekam 😉
  • gebizzle 28.03.2020 12:48
    Highlight Highlight Hoi Watson

    Ihr operiert nur mit absoluten Zahlen, was die Vergleichbarkeit zwischen den Kanton verunmöglicht. Ich fände es super wenn ihr mehr mit relativen Zahlen arbeiten könntet. Danke!

    Gruss von einem Data Scientist
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 02.04.2020 17:50
      Highlight Highlight Ich weiss nicht was Du hast...

      Es hat doch bei den Infizierten und bei den Toten jeweils am Ende des Abschnitts eine Grafik pro 100'000 Einwohner. Und soweit ich weiss, sind das genau die relativen Zahlen die Du verlangst.
  • Urs Kipfert 28.03.2020 11:40
  • Zat 28.03.2020 09:53
    Highlight Highlight Die Zahlen der Hospitalisierten und Erkrankten in Intensivpflege je Kanton fände ich schon wichtig zu wissen, damit man sieht, ob es mit der befürchteten Überlastung der Gesundheitssysteme schlimmer wird. Die Pflegebedürftigkeit hinkt ja den Infektionszahlen hinterher.
    • Hoci 04.04.2020 14:57
      Highlight Highlight Und wie mehrfach gesagt wird wäre die Anzahl Betten relevant peo Kanton.
    • NotWhatYouExpect 08.04.2020 08:25
      Highlight Highlight Die anzahl Hospitalisierten kriegt man schon siehe z.B.

      https://rsalzer.github.io/COVID_19_CH/

      Wenn sich jemand die mühe macht, noch herauszufinden wie viele Intensivbetten pro Kanton gibt wäre das auch nicht schlecht ;)

      OpenZH würde die Daten sicher gerne annehmen mit den verfügbaren Betten: https://github.com/openZH/covid_19
    • bonpris 09.04.2020 16:30
      Highlight Highlight Die Zahl der verfügbaren Betten bleibt solange unter dem Denkel, wie sie so hoch ist, dass es den Eindruck macht, dass es gar keine Covid19-Krise gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klarname 27.03.2020 13:02
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte noch das Balkendiagramm mit den Inizierten pro Einwohner korrigieren? Entweder stimmt die Referenzgrösse (100'000) oder die Beschriftung der Ordinate nicht. 40'000 Infizierte pro 100'000 Einwohner im Tessin wäre schon krass.
    • Lea Senn 27.03.2020 14:23
      Highlight Highlight @Klarname Besten Dank für den Hinweis, ist korrigiert!
    • Ohniznachtisbett 03.04.2020 10:31
      Highlight Highlight 40000 Infizierte pro 100'000 ist vielleicht gar nicht so falsch. Das wären dann 40% der Bevölkerung. Angenommen, dass 70% keine Symptome haben, wissen es demnach nicht. Weitere 20% nur leichte, die ebenfalls nicht in Behandlung müssen. Dann wären wir noch bei 4000 pro 100k. Diese haben klare Symptome, die Hälfte davon geht aber nicht zum Doc, ist eine Woche krank und gut ist. Dann sinds noch 2000 die in irgendeiner Form einen Arzt konsultieren. Wer nicht hospitalisiert werden muss und keine Risikogruppe ist, wird ev. nicht getestet. Und übrig bleiben die 600 im Tessin...
  • Power # Point 27.03.2020 10:01
    Highlight Highlight Bei Privat-Kliniken können auch die Pneumologen ihre noch verfügbaren Mittel und Möglichkeiten für die Behandlung von Corona- Patienten ausschöpfen, die mit Atembeschwerden zu schaffen haben.

    Ich finde es für nötig, dass auch privaten Praxen u. Kliniken auch ihre Ressourcen ausschöpfen, um den Corona- Virus Pandemie zu bekämpfen.

    In Norditalien u. Amerika wurde ein Corona Impfstoff bereits Risiko-Patienten erfolgreich angewendet, nur die Frage ist, wie lange es dauert bis bei uns das Anti Corona- Mittel zu Verfügung steht.
    • Magnum 30.03.2020 10:52
      Highlight Highlight Die Hürden für Versuche mit neuen Medikamenten-Cocktails an Menschen sind in der Schweiz zum Glück recht hoch und noch nicht von Verzweiflung erodiert.
      Nachdem Donald der Weise ein Malariamittel in den Himmel gelobt hatte, dass auch in Aquarienreinigern steckt, sind einige Leute in den USA nach der Einnahme von ebensolchem Aquarienreiniger verstorben.

      Von Leichtsinn oder unkontrollierter Selbstmedikation würde ich darum dringend abraten.
    • Hoci 04.04.2020 15:01
      Highlight Highlight Ich nehme nir ausgiebig und seeiös getestete Medikamente, alles andere ist mit grosser Wahrscheinlichkeit schödlich. Usa hat billige Versuchskaninchen wie mir scheint, drum ev. Kostenlose Behandlung...
      Gemeine Unterstellung oder doch so? Traue den Amis nicht, wenn dinge bei denen kostenlos ist und gleichzeitig Mittel an Patienten ausprobiert werden.
      Jeder der damit zu tun hat, weiss dass es menschenversuche sind und gesetzlos, da viel zu gefährlich.
  • andrew1 26.03.2020 09:56
    Highlight Highlight Ab ins thurgau. Soll ja schön sein dort🤣
    • Tobias W. 30.03.2020 11:44
      Highlight Highlight Wo ist es denn dort schön? Habe ich noch nie gehört 🤣
    • Unsinkbar 2 30.03.2020 23:54
      Highlight Highlight Stein am Rhein soll noch schön sein, solange keine Sprechlaute im Hintergrund vorhanden sind.... 🤫
    • Hofer Ernst 31.03.2020 06:47
      Highlight Highlight Wohl einen Fensterplatz gehabt in Geographie "Unsikbar 2", Stein am Rhein liegt im Kanton SH
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael85 26.03.2020 08:28
    Highlight Highlight Ob die Zahlenb der Kantone nun alle mit gleichen Mitteln erhoben werden sit einerseits fraglich. Auf der anderen Seite: Was soll der Mist im Allgemeinen?!

    Europa hat's mit föderalistischem Rumeiern verschlafen. Die Schengen Grenzen sind seit 12 Jahren offen und es wird diskutiert, welche Massnahme durch Gemeinde, Kanton oder Bund getroffen wird...

    All die Karten und berichte zu den Karten lesen sich die eine Schrebergartensiedlung, in dem jeder nur die Schnecken in seinem Gemüsebeet zählt.

    Die krise betrifft uns alle, also lasst dieses Kartengetue nach Staats/Kantonsgrenzen doch einfach!
    • lilie 04.04.2020 07:37
      Highlight Highlight @Michael: Ich finde es ehrlich gesagt nicht so falsch, die einzelnen Kantone anzusehen.

      Eines der Hauptprobleme besteht ja darin, dass Covid-19-Fälle in der Region behandelt werden müssen, weil schwere Fälle kaum transportiert werden können.

      Das ist ja auch das Problem von Norditalien, Madrid, Paris, New York. Könnte man die schweren Fälle im ganzen Land verteilen, würde man einiges an Erleichterung schaffen für die jeweiligen Regionen.
    • Hoci 04.04.2020 15:05
      Highlight Highlight Um eine Übersicht über die schlimmsten Herde zu haben, muss man es runterbrechen, da bieten sich Känder, Kantonsgrenzen an. Zumal einige ihre Hausaufgaben gemacht haben andere nicht.
      So kann man sehen welche Regierungsvertreter wieder gewählt werden sollen, welche nicht.
      Aargau steht sehr schlecht da. Tessind und Welschlan eher wegen den offenen Grenzen ins Ausland. Und man sieht dass das Tessin gegen den Willen des Bundesrates auf dringend nötige Art durchgreift. Meinen Respekt haben sie dafür. Der BR eher nicht.
  • Tabula23 25.03.2020 23:56
    Highlight Highlight Danke für die spannenden Daten!
  • Unbreaky 25.03.2020 23:30
    Highlight Highlight Kann es sein, dass das BAG nicht do fleissig darin ist, die Fälle welche genesen sind auszuweisen? Oder haben wirklich erst 131 Personen das Virus überstanden? Wäre etwas ernüchternd
    • Saraina 26.03.2020 12:10
      Highlight Highlight Das BAG weisst die Fälle, die genesen sind, überhaupt nicht aus, und das schon länger.

      (...wobei, was ist länger🤔...? Die Zeit scheint irgendwie Fäden zu ziehen, und wird so... lang...😕)
    • Zat 28.03.2020 09:49
      Highlight Highlight Gem. Hr. Mathys vim BAG werden keine Genesungszahlen ausgewiesen, da man die Krankheitsverläufe nicht überwacht.
      Die Zahlen der Hospitalisierten und Erkrankten in Intensivpflege je Kanton fände ich schon wichtig zu wissen, damit man sieht, ob es mit der Überlastung der Gesundheitssysteme schlimmer wird.
    • MacB 30.03.2020 08:52
      Highlight Highlight Entweder man stirbt oder man gesundet wieder. Das bisschen Kopfrechnen schaffen wir noch.
  • Tepesch 25.03.2020 19:05
    Highlight Highlight Tote pro Million Einwohner 🙈
    Ausser Bern und Zürich hat kein Kanton mehr als eine Million. Die Inhalte werden immer lausiger.
    • P. Meier 25.03.2020 19:43
      Highlight Highlight Dann müsste das statistisch hochgerechnet oder mit Kommastellen angegeben werden.
    • Hoci 04.04.2020 15:07
      Highlight Highlight Das nennt sich Statistik. Es geht um Anteile. Jeder kann die objektiven Zahlen selber ausrechnen. Zum Vergleichen sind sie aber ungeeignet.
  • malu 64 25.03.2020 18:24
    Highlight Highlight Es schleicht sich an und überfällt dich heimtückisch.
  • Hoci 25.03.2020 18:00
    Highlight Highlight Wie immer Danke für die Zahlen. Sie geben objektivität ins Gerede.
    Eigentlich hötte ich gerne welche Gemeinden Betroffen sind, hier draussen denkt jeder es betrifft nur Städte und hält sich an gar nichts.
    Bitte vor allem die bedeckten Kantone mit hohen Zahlen löchern.
  • neutrino 25.03.2020 17:53
    Highlight Highlight Das bringt irgendwie nicht viel - Fallzahlen in den meisten Kantonen sind zu klein, als dass Ganze irgendwie Aussagekraft hätte. Zudem die Kantone sind so miteinander verwoben (im Mittelland wechseln sich ja SO, AG, BE, LU, ZH, etc. permanent ab) und die Schweiz zu kleinräumig, als dass sowas Sinn macht. Wenn jetzt Obwalden 3 Fälle mehr hat als Nidwalden, und 9 weniger als Schwyz, ist doch Zufall.
    • Hoci 04.04.2020 15:10
      Highlight Highlight Natürlich hat es Aussagekraft, aber ja obs 5 oder 10 sind ist nicht so relevant, aber obs 5 oder 500 sind eher. Oder obs 0 infizierte und Tote gibt oder schon 1000ende.
      Es hat eh Fehler dahinter, nur schon wegen der unterschiedlichen Meldeschnelligkeit. Ich schätze jetzt Mal +/- 20%. Genauer ist es sicher nicht bezogen zb auf 12.00 Uhr.
  • fools garden 25.03.2020 17:10
    Highlight Highlight Richtig interessant find ich eigentlich die Spitalzahlen, Hospitalisiert, auf der Intensiv, oder genesen.
    Da weiss ich auch sofort ob es bessert oder nicht.
    Schade machen die Kantone da kaum mit.
    Die Fallzahlen können wir rauchen.
    • lilie 04.04.2020 07:43
      Highlight Highlight @fools garden: Jetzt rauchst du schon Zahlen. So weit ist es also schon mit dem Quarantänekoller! 😜😅

      Aber hier geb ich dir mal wieder völlig recht. Das wichtigste wäre, die Anzahl Spitalbetten, Intensivstationbetten und Beamtungsgeräte im jeweiligen Kanton zu kennen und deren derzeitige Auslastung mit Covid-19-Patienten (eigentlich zusätzlich auch noch mit anderen Patienten sowie wieviele Behandlungen wegen der Krise zurückgestellt werden mussten, also einfach später noch auf uns zukommen).

      So wie es sich aber herausgestellt hat, hat man keine Ahnung. Das muss und wird nun behoben werden.
  • DerRaucher 25.03.2020 16:25
    Highlight Highlight Letzter Platz. Thurgauer Äpfel scheinen doch was zu bringen. Spaß beiseite, auch wenn man sich nicht 100% auf diese Zahlen verlassen kann, bin ich froh das TG und SH kaum Fälle haben obwohl sie Grenzkantone sind.
    • Barracuda 28.03.2020 15:07
      Highlight Highlight Aargau Rüebli scheinen auch eine gute Prävention zu sein ;) Ebenfalls ein Grenzkanton mit sehr vielen Grenzgängern.
  • emptynetter 25.03.2020 15:35
    Highlight Highlight Also watson, ich mag euer Portal ja eigentlich sehr, aber im zusammenhang mit dieser Pandemie ist es wirklich mühsam bei euch zu lesen (und nicht nur bei euch). Immer wieder andere Statistiken, kurven, balken und säulen und da ein Experte und von dort noch einer mit noch einer Meinung. Wenn es sonst nichts anderes zum schreiben hat, dann bringt doch lustige gifs und haltet euch an die offiziellen zahlen. Danke.
    • Lea Senn 25.03.2020 15:38
      Highlight Highlight @emptynetter: Es handelt sich im Artikel um die offiziellen Zahlen. Sie werden regelmässig von den Webseiten der Kantone abgefragt. Mehr dazu liest du hier:

      https://www.watson.ch/schweiz/gesundheit/220460287-warum-die-zahlen-zum-coronavirus-in-der-schweiz-so-unterschiedlich-sind
    • Hoci 25.03.2020 17:57
      Highlight Highlight Im Gegenteil das macht Watson aus. Nur weil einige gerne simple nicht nachvollziehbare Zusammenfassungen wollen, gilt das nicht für alle.
      Lies halt die lifeticker und lass die Zahlen und Expertenmeinungen weg.
      Für mich sind sie wichtiger als das politisch unsachliche begradigte Statement der Regierung.
    • Barthummel 25.03.2020 21:27
      Highlight Highlight Meine Schätzung ist, dass es noch ca. 1-2 Wochen dauert, bis nur noch ein paar wenige dieser Zahlenschubserei folgt. Die Aufnahmefähigkeit sinkt mit jedem weiteren Artikel, jeder weiterem Sondersendung und jedem weiteren Spot, jedem Meme und auch jeder weiteren Solidaritätsrede zum Thema Corona. Schon jetzt sind viele übersättigt und verdrehen die Augen.

      Das ist kein verleugnen, weder schlimm noch verwerflich. Es ist menschlich und sogar gesund, einem Thema nach einer gewissen Zeit nicht mehr so viel Platz im Leben zu gewähren.

      Also los, watson! Generiert zum Schluss noch ein paar Klicks.
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  • MartinZH 25.03.2020 15:31
    Highlight Highlight Oje! 🙈 Im Kanton Zürich befinde ich mich momentan definitiv im falschen Kanton... 😔 Ich gehe auf eine Alp! 🙄🐮😉
    • _Qwertzuiop_ 25.03.2020 15:38
      Highlight Highlight Bitte bleib wo du bist;) sonst sieht es bald wieder überall gleich aus.
    • MontyCat 25.03.2020 16:26
      Highlight Highlight Einfach besser nicht auf eine Tessiner Alp😉😬🙈🙈🙈
    • Coffeetime ☕ 25.03.2020 16:46
      Highlight Highlight Bleib da, wo du bist. Ist für alle einfach besser...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Süchtig 25.03.2020 15:24
    Highlight Highlight Gibt es ein Register indem alle Corona Fälle die positiv getestet wurden namentlich aufgeführt sind?Gibt es auch Strafen für getestete Corona Fälle, welche sich nicht strikt an die Quarantäne halten, das Haus verlassen und einkaufen gehen und somit wohl wissentlich andere Mitmenschen gefährden? Gibt es Strafen vergleichbar wie in Italien? Wer kann diese Fragen beantworten?
    • Zaytoun 25.03.2020 15:27
      Highlight Highlight Holt die Mistgabeln hervor!
    • skisandtrail 25.03.2020 15:33
      Highlight Highlight Wenns wirklich fahrlässig gemacht wird, dann haben wir bestehende Gesetze dafür.
      Ansonsten hoffe ich gibts kein Register für solchen Mist. Unsere Daten und unsere demokratische Werte sollten immer noch geschützt sein. Sonst haben wir ein riesengrosses Problem.
    • moimoimoi 25.03.2020 15:39
      Highlight Highlight nein.
      nein.
      nein.
      ich :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bratansauce 25.03.2020 15:15
    Highlight Highlight Es ist wirklich idiotisch die Verbreitung des Virus an den positiven Tests festzumachen! Ich kann nur sagen: Hier in Solothurn wird selbst bei Atemnot nicht getestet, daher sind die Zahlen hier auch sehr tief. Eine solche Gegenüberstellung macht nur sinn, wenn jeder kranke getestet würde oder wenn man nach dem Zufallsprinzip Massentests durchführen würde. Also Stop It bitte.
    • Bratansauce 25.03.2020 15:33
      Highlight Highlight Sinn und Kranke hätte ich gross schreiben müssen.. Verdammter Pfusch hier ;)
    • Garp 25.03.2020 15:42
      Highlight Highlight Und woher hast Du Deine Infos? Vom Hören/Sagen? Oder hast Du selber Atemnot? Dann hättest Du sicher keine Lust mehr hier zu kommentieren.
    • Bratansauce 25.03.2020 15:54
      Highlight Highlight Ein Freund von mir hatte die Symptome Halsweh, Kopfweh, Fieber und Atemnot. Darauf meldete er sich beim Arzt, der sagte, er solle zuhause bleiben und sich auskurieren. Tests würden nur dann vollzogen, wenn man a) selber Riskiopatient sei oder b) mit solchen zusammenwohne oder arbeite.
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Coronavirus in der Schweiz: Die Zahlen aus den Kantonen

Die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit zum Coronavirus wurden am Freitagmittag publiziert. Im Vergleich zum Donnerstag sind damit über 250 neue Fälle dazugekommen. Damit haben sich bisher in der Schweiz insgesamt 1121 Personen mit dem Virus aus China angesteckt. Einige Patienten gelten aber bereits wieder als geheilt. Weil das BAG langsam an seine Grenzen in der Erfassung der Patienten stösst, werde man in Zukunft die Zahl der Patienten nicht mehr zählen sondern errechnen.

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