Schweiz
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Singles sollen Familien querfinanzieren: «Je früher sie sterben, desto rentabler sind sie»

Politiker fördern sehr gerne Familien. Das geschieht zu stark auf Kosten der Alleinstehenden, sagt Sylvia Locher, Präsidentin von Pro Single Schweiz. Sie fordert: «Dies muss endlich geändert werden.»

Lucien Fluri / ch media



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Sylvia Locher kämpft seit 20 Jahren für die Anliegen von Alleinstehenden. bild: ch media/Peter Schmidli

Sie hat sich die härtesten Gegner ausgesucht, die man in der Schweizer Politik finden kann: Volksvertreter, die Familien fördern wollen. En masse findet man sie, von links bis rechts.

Doch Sylvia Locher, 64 Jahre alt, Single, lässt sich davon nicht abschrecken. Im Gegenteil. Sie redet sich gerade in Rage. Locher, Präsidentin von Pro Single Schweiz, sitzt in einem Café im Zürcher Hauptbahnhof und rechnet vor, welche Kosten der Staat Singles aufbürdet, um Familien zu unterstützen. «Woher nimmt der Staat das Recht, dass ich alleine aufgrund meines Zivilstandes mehr zahlen muss?», fragt sie.

«Je früher Singles sterben, desto rentabler sind sie»

Soeben hat Locher ein Buch veröffentlicht, in dem sie detailliert auflistet, was Alleinstehende in der Schweiz – direkt oder indirekt – zugunsten von Familien bezahlen. So berappen Singles genau gleich viel Fernsehgebühren wie die fünfköpfige Familie.

Steuerabzüge wiederum gibt es vor allem für Familien. Und: «Wenn ich sterbe, bekommt niemand eine Witwenrente. Im Gegenteil: Der Staat erhebt noch grosszügig Erbschaftssteuern auf das Vermögen von Singles.» Eltern dagegen können ihren Kindern Geld und Besitz praktisch steuerfrei vererben.

«Der Mann ist noch immer der Versicherer der Frau. Von ihm und seinem Verdienst hängt die finanzielle Situation der Ehefrau ab.»

Längst ist Lochers Liste nicht zu Ende, doch ihr Fazit ist klar: Singles rentieren für den Staat. «Je früher sie sterben, desto rentabler sind sie für die Sozialversicherungen.» Dabei sei für sie selbstverständlich, dass auch Alleinstehende die nächste Generation unterstützten, etwa bei der Bildung, versichert Locher.

«Ich will die Kinder unterstützen. Aber warum muss ich noch für die Eltern mitfinanzieren?» Sie fordert, dass jedes Individuum, egal ob Mann oder Frau, egal ob verheiratet oder nicht, vom Staat gleich behandelt wird. «Heute haben wir ungleich lange Spiesse.»

Sind Singles wirklich egoistischer?

Mit ihren Aussagen eckt Locher schnell an. Oft hört sie dann, dass Singles Egoisten seien. «Ich stehe für mein Leben hin», sagt sie. «Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich ein selbstgewähltes Leben habe?» Jeder Vierte in der Schweiz lebt ohne Partner.

32 Prozent der Einwohner sind ledig. Bei den 18- bis 65-Jährigen, die im Erwerbsalter den grössten Teil der Sozialversicherungsbeiträge bezahlen, sind es gar 39 Prozent. Politisch fällt das trotzdem kaum ins Gewicht. Das verwundert die Präsidentin von Pro Single Schweiz nicht: 70 Prozent der Bundesparlamentarier sind selbst Väter oder Mütter.

Locher fährt kein Auto und ist seit 30 Jahren nicht mehr geflogen: «Meine Wurzeln sind links-grün.» Doch nun gelte «je länger, je liberaler». Gleichbehandlung heisst für sie, dass das AHV-Alter für Frauen auf dasjenige der Männer angehoben werden muss und dass Hinterlassenenrenten angepasst werden.

«Bevor und nachdem Frauen Kinder haben, könnten sie arbeiten. Aber oft machen sie es nicht, weil sie nicht müssen.» Es klingt radikal liberal. Bringt Locher ihre Forderungen ein, heisse es von links meist gleich «Sozialabbau», man wolle den Frauen etwas nehmen.

Der Sozialstaat baut auf veralteten Rollenbildern auf

Damit steht der Verband Pro Single Schweiz – einst gegründet, um für die Gleichstellung unverheirateter Frauen zu kämpfen – paradoxerweise in einem Clinch zu denjenigen Parteien, die am stärksten für die Gleichberechtigung kämpfen. Locher: «Besonders Frauenorganisationen haben sich über Jahrzehnte – auch im Hinblick auf die Gleichstellung von Mann und Frau – für die Verbesserung der Situation der Ehefrauen eingesetzt.

Indirekt fördern sie damit jedoch die Abhängigkeit der Ehefrauen von ihren Männern», sagt sie und verweist dabei gerne darauf, wie sehr sich etwa bei den Sozialversicherungen das klassische Familien- und Rollenmodell wie Blei in die Gesetzestexte gegossen hat.

«Der Mann ist noch immer der Versicherer der Frau. Von ihm und seinem Verdienst hängt die finanzielle Situation der Ehefrau ab. Dabei ist es nicht der Ehemann, der bezahlt, sondern wir Singles», sagt sie etwa zur Hinterlassenenrente. Für Locher ist klar: Das heutige Familienmodell hinkt, etwa bei der vor 70 Jahren konzipierten AHV, der gesellschaftlichen Entwicklung weit hinterher.

«Dies muss endlich geändert werden», fordert sie von der Politik. Doch, dass rasch etwas geschieht, glaubt Locher, auch mit Blick auf die Gesellschaft, nicht. Bewusst alleine zu leben, weicht von der Norm ab. «Von Herzen wünsche ich Dir bald deinen Partner», steht auf Geburtstagskarten für Singles oder es heisst: «Single, aber ganz nett.»

Von solchen Sätzen lässt sich Locher nicht beeindrucken: «Ich lebe nicht aus Not alleine. Es ist eine eigenständige Lebensform und ich lebe sie gerne.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 08.02.2020 07:55
    Highlight Highlight «Bevor und nachdem Frauen Kinder haben, könnten sie arbeiten. Aber oft machen sie es nicht, weil sie nicht müssen.»

    Manchmal auch weil sie durch ihr Einkommen in eine steuerliche Progression der „Heiratsstrafe“ geraten, die das Einkommen komplett auffrisst, also finanziell sinnlos ist. Hier braucht es Anpassungen.
  • Mijasma 07.02.2020 17:21
    Highlight Highlight Ich habe 5 Kinder gross gezogen, eine ist noch in Ausbildung. Was mich in etwa schlappe 700'000.- gekostet hat. Ich hatte zeitweise zwei Jops um das zu bezahlen. Meine Frau hat auf ihre Karriere verzichtet.

    Unsere Kinder sind alle Kinderlos arbeiten und bezahlen alle die Abgaben über die Frau Locher jammert. Haben wir nun viel oder wenig beigetragen zum Staat.

    Wer das Leben nur an sich selbst misst und nicht versteht, dass das Leben ein System ist hat das Leben nicht verstanden.



  • loquito 07.02.2020 15:51
    Highlight Highlight Einziges Resumee meinerseits zu dieser Diskussion...
    Statt gegen die Millionäre zu schiessen, welche Pauschalsteuern bezahlen, statt für mehr Steuern für Multinationale Firmen, Banken und Versicherungen einzustehen. Ist man wütend un neidisch, weil Familien nicht sooo viel bezahlen wie Wingles... Echt jetzt? Soweit sind wir schon...
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 07.02.2020 15:44
    Highlight Highlight Kinder machen und erziehen die Eltern gratis. Damit gibt's neue Konsumenten, von denen auch die Singles profitieren. Die Kinder sind Teil des Wirtschaftskreislaufs. Falls man nur in ökonomischen Werten argumentiert, was allerdings typisch für unsere Zeit.
  • Nick Name 07.02.2020 15:01
    Highlight Highlight Mir scheint vieles zu kurz Gedachtes in diesem Gejammer.
    Beispiel 1: «Singles rentieren für den Staat.» Seltsame Aussage. Ja, Singles generieren weniger Steuerausgaben, weil der Staat nicht an Sicherheit, Bildung/Ausbildung und was auch immer noch für deren nicht vorhandene Kinder beitragen muss. Problem: Nur mit Singles würde sich der Staat schliesslich selbst aufgeben.
    Beispiel 2: Zivilstand. Ja, die in manchen Prozessen immer noch bestehende Verknüpfung mit dem Zivilstand von Personen ist stossend. Das hat aber nichts mit Familien zu tun.
    Nebenbei: Auch Singles entspringen meist Familien.
    • mbr72 07.02.2020 18:04
      Highlight Highlight Und gleich der nächste Quark (ächz):
      Zu 1: Die Welt ist schon längst überbevölkert. Eine gescheite Einwanderungspolitik dazu reicht auch.
      Zu 2: Hat nix mit dem Artikel zu tun.
      Zu Nebenbei: So what??
    • circumspectat animo 08.02.2020 11:19
      Highlight Highlight Dan wollen sie also die ganzen Nachkommen einwandern lassen?
  • Lami23 07.02.2020 14:58
    Highlight Highlight Ich bin noch nicht sicher, ob wir einmal Kinder haben werden. Was sicher ist: Mitleid benötigen weder die einen, noch die anderen und für das weiterbestehen der Erde macht es Sinn, wenn nicht alle Kinder haben. Allerdings kann das System ohne eine nächste Generation nicht verstehen.
    Was ich aber erschreckend finde, wie frustriert und geldorientiert die einen scheinen und sich scheinbar bereits sehr damit auseinandergesetzt haben, dass andere vermeintlich mehr haben als sie.
  • Hauswurz 07.02.2020 14:18
    Highlight Highlight Wer, wie Frau Locher, gegen die Erbschaftssteuer ist, ist einwenig egoistisch - egal ob Single oder nicht.
    • Saraina 08.02.2020 05:10
      Highlight Highlight Ist sie nicht eher für eine Erbschaftsteuer für Alle? So habe ich es verstanden, und das passt auch eher zu rot-grün.
  • Cart-Man 07.02.2020 14:00
    Highlight Highlight Mit Familienzulagen, Steuerabzügen etc. werden ja auch zukünftige Singles unterstützt. 🤷🏼‍♀️
  • circumspectat animo 07.02.2020 13:34
    Highlight Highlight Ohne Kinder kein Leben und damit auch keine Rente für euch.
    • mbr72 07.02.2020 18:05
      Highlight Highlight Jaja, man könnte meinen, die Welt sei kurz vor dem Aussterben *facepalm*
  • Etniesoph 07.02.2020 13:31
    Highlight Highlight Und wenn ich denke, dass man in der Schweiz alle Steuern und Gebühren für alle abschaffen könnte und die öffentliche Hand mehr finanzielle Ressourcen zur Verfügung hätte als mit dem jetzigen Steuersystem, würde man eine Finanztransaktionssteuer von 1 Promille pro Transaktion (1Billion Franken jedes Jahr!) einführen, frage ich mich, auf was wir genau warten. Ach so! Richtig! Die Mächtigen müssen ja auch Angst schüren können!
  • circumspectat animo 07.02.2020 13:29
    Highlight Highlight Solche Menschen sind Asozial. Ohne Familien keine Kinder ohne Kinder kein Fortbestehen der Menschheit, keine AHV etc. und die Kinder derjenigen die sich für Familie entscheiden und daher in der Regel wirtschaftlich sowieso schlechter dastehen, müssen solchen "Singeln" die Rente bezahlen.
    • Meierli 07.02.2020 18:31
      Highlight Highlight Kosten weniger, bezahlen mehr. 39% der Schweizer im erwerbstätigen Leben sind für sie asozial.?

      Ich drnke sie sollten ihren Kompass mal neu kalibrieren lassen...
    • Tobra 07.02.2020 23:00
      Highlight Highlight @curicumspectat animo Schon mal darüber nachgedacht dass viele Singles nicht freiwillig in diesem Zustand sind?
    • circumspectat animo 08.02.2020 07:31
      Highlight Highlight Ja genau, denn was wollen Sie mit dem ganzen Geld das im Erwerbstätigen Leben angehäuft wurde Anfangen, wenn niemand mehr da ist um etwas daraus zu machen ?
      Wie gesagt wer soll dann dafür sorgen, das es im Laden noch Essen in den Regalen hat, das Sie das Geld welches Sie mal erwirtschaftet haben beziehen können, das öffentliche Verkehrsmittel noch fahren, das die Strassen weiter betrieben werden?
      Ohne Kinder gibt es das alles nicht mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blubber 07.02.2020 13:02
    Highlight Highlight Sorry, wahrscheinlich kriege ich jetzt unglaublich viele Blitze. Aber wo genau ist die CH so unglaublich familienfreundlich? Hier bei den Kommentaren sicher mal nicht. Und auch sonst ist das Thema Doppelbelastung ein Riesenproblem in unserer Gesellschaft. Unsere Politiker/innen fordern entweder, dass die Frau am Herd bleibt, oder als Zahnrädchen in der Wirtschaft gleich nach der Geburt arbeiten geht und das Kind in die Kita abgibt. So läss, moll.
    • So oder so 07.02.2020 13:24
      Highlight Highlight Ja und denn Familien kann man es nicht Recht machen - ständig gibt es was zu Nörgeln. Im Ausland haben es die Familien überwiegen schwerer als in der Schweiz.
    • Blubber 07.02.2020 13:38
      Highlight Highlight So oder so, kennen Sie sich mit dem Problem aus? Oder wollen Sie einfach gegen „die Familien“ argumentieren? Was mich an der Situation in der CH stört, ist das selten gefragt wird, was die Kinder wollen und was für die Kinder gut wäre (z.B. Erschüttert mich die Diskussion über Geschehnisse in den Kitas von Globegarden).
    • T. aus B. 07.02.2020 14:07
      Highlight Highlight @Blubber
      Man könnte anhand diverser Kommentare meinen, Familien würden auf Kosten anderer in Saus und Braus leben und im Luxus schwelgen, während die gepeinigten und geschröpften Singles jedes 5i zwei Mal umdrehen müssten.

      Man braucht kein Bedauern mit Familien zu haben und nach dem geplanten Kinderkriegen ist Gejammer über Belastungen u.ä. unnötig. Handkehrum muss in der Regel von Singles kein Drama um Abzüge gemacht werden.

      @So oder so
      "Genörgel" gibt's oft, weil die Anforderungen vom Arbeitsmarkt mit den bestehenden Rahmenbedingungen eher in einem ungünstigen Verhältnis stehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SpoonerStreet 07.02.2020 12:41
    Highlight Highlight Jedes Jahr werden in der Schweiz 87'000 Kinder geboren.
    Gleichzeitig gibt es etwa 150 Millionen Waisenkinder auf der Welt.
    Egoistisch finde ich diejenigen welche um jeden Preis eigene Kinder in die Welt setzten wollen. Die Überpopulation ist ein ernstes Problem. Und die AHV kann auch von adoptierten Menschen finanziert werden.
    Eigentlich gibt es keinen vernünftigen Grund eigene Kinder zu zeugen.

    https://www.humanium.org/de/waisenkinder/
    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/geburten.html
    • DaveKnobs 07.02.2020 13:53
      Highlight Highlight Kann ich so unterschreiben!!
    • Mijasma 07.02.2020 16:39
      Highlight Highlight Eigentlich braucht es niemanden von uns die Welt dreht sich weiter. Ich wäre beeindruckt wenn sie ihren Platz auf der Welt freigegeben.
  • Lilamanta 07.02.2020 12:41
    Highlight Highlight Dieser Input ist wichtig, um die Debatte über den Sozialstaat zu führen. Denn diese muss m. E. anders und neu geführt werden. Wir sparen bei den Armen, den Älteren, drängen immer mehr Personen an den Rand der Gesellschaft, entlasten die Reichen etc. Es ist klar, dass das System so auseinander bricht. Der Sozialstaat nützt immer weniger Personen und immer mehr Bürger lehnen ihn ab. Eine Umgestaltung ist notwendig und es ist auch notwendig, eine Gesamtschau zu machen. Und diese Sichtweise trägt dazu bei. Wir sollten nicht dafür oder dagegen sein sondern für einen tragenden Sozialstaat für alle.
  • Tilia 07.02.2020 12:38
    Highlight Highlight Das betrifft nicht nur Singles sondern auch kinderfreie unverheiratete Paare. Ich stimme ihr zu 100% zu.
    • loquito 07.02.2020 15:48
      Highlight Highlight Ja, die armen, doppelverdienenden Paare, welche ihr gesamtes Einkommen für sich ausgeben müssen. Ich weine gerade um euch und lade euch gerne zu mir (habe Kinder) zum Essen ein, falls es nicht reichen sollte.... Sry aber ist schon bitz assozial, meine Kinderlosen Nachbarn haben 3! Autos und verreisen 2-3 Mal im Jahr Übersee... Also sooo schlimm kann die Steuerbelastung nicht sein...
  • MARC AUREL 07.02.2020 12:33
    Highlight Highlight Singles sollten deswegen nicht jammern auch wenn ich sie verstehe! Und trotzdem haben sie mehr Haushaltsbudget für vieles da sie keine Familie ernähren müssen usw...
    • Pümpernüssler 07.02.2020 13:37
      Highlight Highlight Kinder kriegen ist freiwillig.
    • Maragia 07.02.2020 14:33
      Highlight Highlight Jemand der kein teures Hobby hat, hat auch mehr Haushaltsbudget als jemand mit einem teurer Hobby. Wird also das nun subventioniert??
    • Balikc 07.02.2020 15:19
      Highlight Highlight @Maragia:
      Wenn dein Hobby etwas zur Gesellschaft beiträgt in der Regel schon. Ansonsten gibt es keinen Grund.
  • einmalquer 07.02.2020 12:22
    Highlight Highlight Natürlich kann man Leben oder Lebensformen oder Lebensgemeinschaften nach rein wirtschaftlich-finanziellen Kriterien bewerten.

    Wenn man das tun will.

    Nur wäre das Leben nicht mehr lebenswert, wenn man nur noch auf das finanzielle schaut und alles andere ausblendet.
  • Lowend 07.02.2020 12:11
    Highlight Highlight Nachdem die Analyse von Frau Locher zu Beginn sehr viel Zustimmung im Forum fand, scheinen die Profiteure der heutigen Familienpolitik plötzlich aufgewacht zu sein.

    Die Buschtrommeln der reaktionären Kommentarfront haben auch schon besser funktioniert. 🤣
    • Balikc 07.02.2020 14:39
      Highlight Highlight Ich schätze deine Kommentare im Allgemeinen. Aber Solidarität als «reaktionär» zu bezeichnen scheint mir gelinde gesagt nicht ganz durchdacht.
    • Lowend 07.02.2020 15:06
      Highlight Highlight Zuerst Danke für die 💐. Ich beziehe mich nicht auf die Solidarität, denn ich zahle ja seit Jahren solidarisch für die Kinder meines Bruders und die Familien meiner Freunde.

      Wenn es um die Solidarität gehen würde, könnte ich meine durchdachte Denksportaufgabe auch anders formulieren:

      Warum sind die Kommentare zu Beginn sehr solidarisch mit den Singles und warum drehte der Wind nach einer gewissen Zeit gleich um 180° als sich urplötzlich die Kommentarschreiber melden, die sich sonst für eine reaktionäre Partei und deren Themen einsetzen? Ist sicher Zufall, werden gleich alle sagen. 😉

  • Ka R. Ma 07.02.2020 11:43
    Highlight Highlight Spricht da etwa Frustration mancher (unfreiwilligen) Singles? Anders kann ich mir diese sinnlose Vorwürfe und Gesellschaftsspalterei nicht vorstellen.

    Wir haben alle eine Aufgabe zu erfüllen - manche stehen da besser die anderen dort! Im gross und ganz ist es für alle gleich gerecht und darum geht es uns allen so gut!

    Offensichtlich geht es uns zu gut...
  • Toni.Stark 07.02.2020 11:20
    Highlight Highlight Die Stütze der Menschheit ist und bleibt die Familie. Ohne werden wir aussterben. Da kann man noch so jammern. Singles sind nicht per se Egoisten, sie müssen halt einfach auf sich schauen, weil sie alleine sind. Aber dies zeigt auf, dass es ein schlechtes System ist. Viele sind jedoch nicht gewollt Singles. Das ist eine andere Situation.
    • homo sapiens melior 07.02.2020 12:58
      Highlight Highlight Bei einer Landesbevölkerung von 8,5 Millionen und einer Weltbevölkerung von bald 8 Milliarden seh ich keine ernsthaften Wir-sterben-aus-Probleme.
    • Toni.Stark 07.02.2020 13:48
      Highlight Highlight @homo s.: Die Bevölkerungsstruktur wird zunehmend ein Problem. Das Problem der Überbevölkerung ist eher ein Problem der Verteilung. Es wäre genug für alle da. Sonst können wir es gleich wie Thanos machen und die Hälfte der Erdenmenschen umbringen. Der Club of Rome würde sich freuen.
  • Grohenloh 07.02.2020 11:04
    Highlight Highlight Liebe Singles, die es ungerecht finden, dass ihr die Familien finanzieren helft. Wollt ihr dereinst ausschliesslich vom privaten Ersparten leben?

    Oder soll der Nachwuchs der Gesellschaft vollständig von der Einwanderung gedeckt werden? Dort ist der Anteil derer, die auf Kosten des Staates leben höher. Wie soll das funktionieren?
    Und: ihr könnt euch nicht vorstellen, was Kinderkriegen für einen finanziellen Schnitt bedeutet. Alles, wirklich praktisch alles Geld wird abgesogen.
    Ein Singleleben ist das finanzielle Paradies.
    Man merkt es einfach erst nachher. 😁
    • der_senf_istda 07.02.2020 12:32
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, das ihnen das Ausmass, wie viel Singles mehr an Steuern bezahlen müssen, nicht bekannt ist.
      Es ist heute absehbar, dass die AHV-Leistungen in Zukunft nicht mehr das minimal Lebensnotwendige abdecken werden, Singles werden für sich selbst sorgen müssen, das ist heute schon klar.
      Wer sich für Nachwuchs entscheidet, tut dies, weil sie/er Nachwuchs will und nicht aus staatstragenden Gründen. Also sollen die Familienmenschen sich auch nicht über die damit verbundenen finanziellen Nachteile oder andere Einschränkungen in ihrem Leben beschweren.
    • circumspectat animo 07.02.2020 13:32
      Highlight Highlight Natürlich ist es Staatstragend Nachwuchs zu haben. Was wenn sich alle für das Singleleben ohne Kinder entscheiden? Wer Pflegt sie dann im Alter ?
    • MARC AUREL 07.02.2020 15:22
      Highlight Highlight Unglaublich wie egoistisch viele Singles hier sind und nur jammern können!
  • Smeyers 07.02.2020 11:04
    Highlight Highlight Der gesellschaftliche, finanzielle und soziale Beitrag von Familien kann nicht hoch genug geschätzt werden.

    Man muss aber klar unterscheiden zwischen Leuten wie Frau Locher wo der pure Egoismus durchdrückt und solchen die nicht ganz freiwillig alleine und/oder kinderlos sind.
    • Akronymous 07.02.2020 13:23
      Highlight Highlight Ich beispielsweise will / werde nie kinder wollen, aus mehreren Gründen.
      Weshalb ich Familien mitfinanzieren soll ist mir ein Rätsel ein noch grösseres ist es mir, wie man denken kann, dass ich aus diesem Grund ein egoist sein soll.

      Wer Kinder will soll Kinder haben, jedoch will/kriegt man sie aus eigenem Willen, und sollen deshalb auch selber finanziert werden.
      Welcher gesellschaftliche, finanzielle und besonders sozialer Wert Familien für die Allgemeinheit sein sollen verstehe ich nicht.
      Wir sind über 8 Mrd. Menschen auf diesem Planeten vom aussterben sind wir bei dieser zahl nicht bedroht
    • Akronymous 07.02.2020 13:26
      Highlight Highlight eher das gegenteil ist der Fall wir sind langsam aber sicher zu viele menschen hier.
      also sind Singels eher die bereicherung da wir durch Kinderlose, wie es zumindest im moment ausschaut, länger überleben ;)
    • Against all odds 07.02.2020 13:50
      Highlight Highlight Bei vielen Familienmenschen ist der Egoismus genau so verbreitet!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 07.02.2020 10:58
    Highlight Highlight So ist es. Sie hat absolut recht!
  • Lowend 07.02.2020 10:53
    Highlight Highlight Viele Singles wohnen alleine und wenn man vom Internetanschluss, Netflix, Spotify, Miete bis hin zu Möbeln und weis der Teufel noch was für Auslagen mitrechnet, die man zum Leben einfach braucht, zahlen Singles oft mehr als das doppelte für die gleiche Leistung.

    Single in der Schweiz zu sein ist verdammt teuer!
    • MARC AUREL 07.02.2020 12:39
      Highlight Highlight Hallo??? Ein Familienhaushalt kostet viel mehr oder glaubst du ernsthaft das beide 100% arbeiten mit Kindern??? Ohne Kinder lebt man als Single ausgezeichnet und wenn eine Partnerin dazu kommt die keine Kinder wollen sowieso!
    • bokl 07.02.2020 12:52
      Highlight Highlight Kannst du mir erklären, warum du als Single mehr zahlst für die gleiche Leistung bei Internetanschluss?
    • Lowend 07.02.2020 14:18
      Highlight Highlight Wer die Realität nicht sehen will, der verschliesst vor der Wahrheit gerne die Augen.

      Klar ist es teuer, eine Familie zu ernähren, aber es ist eine freie Entscheidung, eine Familie zu gründen. Es ist aber nicht immer eine freie Entscheidung alleine zu leben und warum soll ich da als Single die Melkkuh für Paare spielen Marc?

      Es gibt viele versteckte Kosten, die bei einer Familie durch die Anzahl der Mitglieder geteilt werden können und ein Internetanschluss oder ein Medienabo usw. kostet für jeden Haushalt das gleiche, egal wie viele es nutzen. Mathematisch gesehen wird es so billiger bokl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bcZcity 07.02.2020 10:42
    Highlight Highlight Nicht nur Alleinstehende, auch Kinderlose Paare werden gebeutelt! Nur wer Nachwuchs produziert und damit Zahnrädchen für die Wirtschaft produziert, ist wertvoll. Familien hier, Familien da. Kinderwagen im ÖV gratis, Hunde bezahlen....bei solch kleinen Dingen fängt es eben schon an.
    • So oder so 07.02.2020 12:30
      Highlight Highlight Im Sozialberuf wenn du keine Kinder hast - sehr Verdächtig.
    • dan2016 07.02.2020 12:37
      Highlight Highlight bzZcity... Kinder zahlen typischersweise später relativ viel Steuern, dies ganz im Gegensatz zu den Hunden.
      Und ich finds noch origniell, dass Du als Individuum ökonomisch argumentiersch und dies gleichzeitig der Gesellschaft vorwirfst (Zahnrädchen).
    • MARC AUREL 07.02.2020 12:41
      Highlight Highlight Glaub mir, dir geht es finanziell viel besser als die die Kinder haben und du jammerst noch? 🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • AllknowingP 07.02.2020 10:39
    Highlight Highlight Ich hör nur Mimimimimimi.
    Einfach mal das Wort Solidaritätsprinzip googlen.

    • Maragia 07.02.2020 11:35
      Highlight Highlight Aha, Solidaritätsprinzip für einige welche sich so "verwirklichen" wollen?
      Ja, dann zahl du mal bitte meine Weltreise, Solidaritätsprinzip und so
    • Pallas Athene 07.02.2020 12:23
      Highlight Highlight Und wer solidarisiert sich mit den Singles :-(
    • homo sapiens melior 07.02.2020 13:00
      Highlight Highlight Auch ein Solidaritätsprinzip kann zu einseitig und unfair ausgebeutet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natürlich 07.02.2020 10:36
    Highlight Highlight Da muss ich der Dame aber massiv widersprechen.
    Das Singleleben ist sooo viel einfacher und günstiger, das erlebe ich nun als 2facher Vater am eigenen Leib.
    Als Single konnte ich viel weniger arbeiten, hatte eine kleine Wohnung und kam locker durch.
    Jetzt mit Familie ist es enorm schwierig und ja meine Frau arbeitet ebenfalls.
    Freizeit ist eig mehr oder weniger ein Fremdwort geworden.
    Also nicht falsch verstehen ich liebe meine Kinder und möchte Sie nicht missen.
    Aber als Alleinstehender hat man Ende des Monats definitiv mehr im Sack als das eine Familie hat.
  • oh snap 07.02.2020 10:36
    Highlight Highlight Ich, ledig, 31, >80k/Jahr unterstütze gerne Familien, respektive habe kein Problem damit, dass ich im Verhältnis mehr bezahle für gewisse Sachen.

    Ich habe dafür meine Ruhe und am Schluss des Monats immer noch mehr Geld übrig als eine Familie mit 2-3 Kindern.

    Voll ok👍
    • Blubber 07.02.2020 12:38
      Highlight Highlight Danke!
    • zinke86 07.02.2020 14:01
      Highlight Highlight Genau! Es geht auch um Solidarität und nicht um Egoismus. 💰🤓
  • sikki_nix 07.02.2020 10:32
    Highlight Highlight Diese Dame spricht mir aus dem Herzen. Die Familie im konservativen Sinn ist nicht die Keimzelle unserer Gemeinschaft so wie sie in der Politik gehandelt wird. Das ist eine Frechheit gegenüber allen anderen Lebensgemeinschaften, singels und Alleinerziehenden. Je früher wir von dieser Idee wegkommen desto eher können wir eine faire Gesellschaft gestalten. Das sage ich auch als Familienvater.
  • Triple 07.02.2020 10:21
    Highlight Highlight Hört doch mit dem Witz AHV auf. Sofern ich das ganze Geld was ich für Familien (mit)bezahle in meine 2. oder 3. Säule stopfen könnte, hätte ich die AHV gar nicht nötig. Es kann einfach nicht sein, dass Eltern für die Befriedigung Ihres Wunsches, Geld bekommen.
    • dan2016 07.02.2020 12:40
      Highlight Highlight und das Beste, du würdest als Rentner mit anderen Rentnern die Gesellschaft bilden.
      Und Du könntest extrem viel Geld sparen, weil Du ja keine Möglichkeit mehr hättest, es auszugeben.
    • Maragia 07.02.2020 14:38
      Highlight Highlight @dan: Dafür haben wir ja die Einwanderung...
  • Swen Goldpreis 07.02.2020 10:18
    Highlight Highlight Um noch einen anderen Aspekt reinzubringen: Keine Kinder zu bekommen, ist der beste Beitrag, den man für den Umweltschutz und gegen die Klimaerwärmung tun kann.

    Ja, ich weiss, das Argument ist nicht populär, aber trotzdem ein wichtiger Punkt. Wenn wir eine Zukunft haben wollen, ist eine bewohnbare Erde mindestens so wichtig wie eine gut ausgestattete AHV.
    • SMGi 07.02.2020 10:44
      Highlight Highlight Antinatalismus ist das Wort, welches du zu umschreiben versuchst. :)
    • Peter R. 07.02.2020 10:52
      Highlight Highlight Auch wieder so eine einseitige Aussage - keine Kinder zu bekommen.
      Aber alle Wirtschaftsflüchtlinge in die Schweiz einreisen lassen - wie von der SP gefordert.
    • Qui-Gon 07.02.2020 10:55
      Highlight Highlight Und deine überalterte Gesellschaft löst dann alle Probleme. Superplan.
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  • homo sapiens melior 07.02.2020 10:18
    Highlight Highlight "Familien erhalten mehr staatliche Leistungen und bezahlen dafür weniger. Alleinestehende werden gemolken wie Milchkühe."

    Ein Kind kostet den Staat 160'000 Fr. mehr als es in seinem ganzen Leben wieder einbringt. Die Differenz bezahlen Kinderlose.

    https://www.beobachter.ch/familie/kinder/familienpolitik-die-alleinstehenden-ziehen-den-karren
    • dan2016 07.02.2020 12:44
      Highlight Highlight Hä? Weil kinderlose Leute ja nie Kind waren und damit nie ein Defizit von 160KCHF generieren konnten?
      So ein Käse kann nur von Eichenberger kommen. Hauptsache provokativ...
  • Balikc 07.02.2020 10:09
    Highlight Highlight Vorab: Ich bin selbst kinderloser Single und zufrieden damit. Aber ich unterstütze gerne jene, welche Kinder grossziehen.
    Diese Dame verkennt erstens die volkswirtschaftliche Bedeutung unseres Nachwuchses und unterschätzt zweitens die Anstrengungen welche Eltern leisten: 24-Stunden-Bereitschaft, Tausende Stunden unbezahlte Arbeit und damit eingehend der Verzicht auf viele Freiheiten, die wir Singles geniessen können.

    Solidarität ist ein Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft. Ich hoffe Frau Locher wird sich dessen bewusst, wenn Ihr dereinst ein junger Pfleger den Hintern abwischt!
    • Pallas Athene 07.02.2020 12:11
      Highlight Highlight Tausende Stunden unbezahlte Arbeit leisten auch alle Menschen, die ehrenamtlich in Vereinen aktiv sind, Besuchsdienst leisten und sich anderweitig engagieren. Das hat mit dem Zivilstand letztlich wenig zu tun. Ist ja nicht so, dass alle Singles einfach sich selbst abfeiern und nichts für die Gemeinschaft tun - das ist aber leider gerade einer der vielen Vorwürfe, mit denen man als Single eingedeckt wird.
    • So oder so 07.02.2020 12:20
      Highlight Highlight "ein junger Pfleger den Hintern abwischt!" Der weder denn Lohn noch die Gesellschaftliche Anerkennung hat je mal eine Familie zu Gründen.
    • Blubber 07.02.2020 12:44
      Highlight Highlight Danke, ich bin nun seit einem Jahr Mutter und es ist sehr schön, aber auch verdammt anstrengend. Wenn man die Kommentare hier liest, fühlt man sich ziemlich kacke danach, deshalb danke für deine Wertschätzung!
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  • Outi 07.02.2020 10:08
    Highlight Highlight «Woher nimmt der Staat das Recht, dass ich alleine aufgrund meines Zivilstandes mehr zahlen muss?»

    Richtig, dass frage ich mich auch. Trifft auch auf verheiratete zu ("Heiratsstrafe"). Wir kommen in eine höhere Steuerprogression da die Einkommen von Mann und Frau als ein einzelnes Einkommen gewertet wird. Auch bei der AHV erhalten verheiratete zusammen 150%, wären die Personen "Singles" je 100% erhalten.

    Daher trifft das nicht nur auf Alleinstehende zu. In anderen Bereichen (Gesundheitswesen) nennt man das System "Solidarität" / "Sozial".
  • homo sapiens melior 07.02.2020 09:58
    Highlight Highlight Zwar bin ich kein Single, aber ich unterstütze 100% was die Frau sagt. Ich möchte auf jeden Fall Kinder und Bildung fördern. Aber diese ganzen Quersubventionierungen von Singles zu Familien müssen aufhören. Subito!
    • Outi 07.02.2020 10:14
      Highlight Highlight Dann soll aber auch gleich die "Heiratsstrafe" abgeschafft werden und jede Person individuell besteuert werden. Warum soll ich mit Zivilstand "verheiratet" in eine höhere Steuerprogression fallen als "unverheiratet"? Warum soll ich als AHV Rente nur 75% erhalten (2 x 75% = 150%). Wenn wir uns bei Pension auf Papier scheiden, würden wir je 100% erhalten und dennoch gemeinsam weiter leben.

      Zudem sichern Kinder die Zukunft (auch Renten / Pflege für die heutigen Erwachsenen welche auch einmal alt werden). Es geht wohl nur gemeinsam, es braucht alle/jeden. Immer dieses Gegeneinander...
    • homo sapiens melior 07.02.2020 17:00
      Highlight Highlight Ich unterstütze das Solidaritätsprinzip so lange, wie es nicht einseitig ausgebeutet wird. In diesem Fall ist das Ungleichgewicht zu gross.
    • MARC AUREL 07.02.2020 20:04
      Highlight Highlight Dann sollen alle Singles Zug fahren weil das Auto lohnt sich nicht da nicht mal halb voll und sich eine Wohnung von nicht mehr als 60m2 nehmen!
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  • Nik G. 07.02.2020 09:52
    Highlight Highlight Aber wer sollte denn das Geld kriegen wen man Singel ist keine Kinder hat und stirbt es heisst ja Witwenrente. Man erhält Geld wenn man verheiratet oder im Konkubinat lebte. Sie sagt sie fühlt sich ungerecht behandelt aber einen konkrete Idee oder wenigstens einen ersten Lösungsvorschlag hat sie nicht.
  • Karoon 07.02.2020 09:33
    Highlight Highlight Singles können dafür ausschlafen, das Geld für sich selber ausgeben, ausgedehnte Reisen unternehmen, das Singleleben auskosten...

    Ausserdem wollt ihr sicher eine AHV.

    First world problems
    • Troll Mc Clur formerly known as Harvey Dent 07.02.2020 09:58
      Highlight Highlight Singles koennten sich auch selbstfinanzieren - ohne ahv
    • homo sapiens melior 07.02.2020 10:01
      Highlight Highlight Geht's noch egoistischer?
      Total radikal selbstverständlich erwartest du, dass die ganze Gesellschaft deine persönliche Entscheidung und dein Lebensmodell zu finanzieren hat.
      Es war deine Entscheidung nicht auszuschlafen, dein Geld nichts selbst auszugeben, Ferien zu reduzieren und dein Privatleben zu ändern.
    • Sulfat 07.02.2020 10:21
      Highlight Highlight Klar und Eltern dürfen nicht mehr ausschlafen, Reisen und sich was gönnen? Ich nehme mal an, dass sich Eltern auch ihr "Eltern-dasein" ausgesucht haben mit allen Vor und Nachteile, die ein Familienleben eben bringt. Dafür haben Singles keine Kinder mit denen man etwas unternehmen kann.
      Das klingt für mich ziemlich nach Neid.
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  • JoJodeli 07.02.2020 09:26
    Highlight Highlight Eine Gesellschaft funktioniert immer nur als ganzes, JEDER sollte und müsste etwas dazu beitragen. Dann könnte man doch damit anfangen, dass die auswärtige Kinderbetreuung erschwinglich und sinnvoll gestaltet wird dass die ganzen Mütter, die gerne wieder arbeiten möchten zurück in Beruf können. In den nordischen Lädern kein Problem, auch kranke Kinder werden dort gesondert in der KiTa betreut. Dann hätten wir vielleicht auch nicht so einen grossen Fachkräftemangel, weil wir die gut ausgebildeten Frauen deswegen nicht verlieren. Und was ist mit der "Heiratsstrafe", sollte man auch abschaffen.
    • Troll Mc Clur formerly known as Harvey Dent 07.02.2020 09:59
      Highlight Highlight Und wo ist der Nutzen für singles?
    • homo sapiens melior 07.02.2020 10:01
      Highlight Highlight Bester Kommentar!
    • JoJodeli 07.02.2020 14:58
      Highlight Highlight Harvey Dent, an dieser Frage zeigt sich, dass du wohl noch nicht verstanden hast wie das System gut und gesund funktioniert. Ja es ist nicjt alles rosig und es gibt Dinge die sind für „Singles“ nicht ideal gelöst, gilt aber auch für nicht verheiratete, kinderlose Paare. Den Fachkräftemangel werden zB alle zu spüren bekommen wenn dann der Arzt im Spital zB deine Sprache nicht spricht... selber schon erlebt 🤗
  • Hamudi Dudi 07.02.2020 09:23
    Highlight Highlight Geil! Die Spaltung der Gesellschaft geht munter weiter. Nach Alt gegen Jung, Links gegen Rechts, Mann gegen Frau, wurde endlich eine neue Front eröffnet.
    • Peter R. 07.02.2020 10:54
      Highlight Highlight Genau dies ist der einzige Effekt der Aussage dieser Dame! Sie fördert weiter die Spaltung der Gesellschaft.
    • gecko25 07.02.2020 12:42
      Highlight Highlight sorry, das hat doch nichts mit Spaltung zu tun, wenn man andere Standpunkte vertritt. Wenn man respektvoll mit einander umgeht und einen Kompromiss anstrebt. Oder wollt ihr in einer Welt leben, in welcher jeder die gleiche Meinung vertritt ? Mir wäre das zu langweilig
    • Against all odds 07.02.2020 14:13
      Highlight Highlight Wenn man auf „Missstände“ in der Gesellschaft aufmerksam macht, hat das nichts mit Bestreben nach Spaltung zu tun. Wenn Missstände vorhanden sind ist die Spaltung bereits da.
  • Raphael Stein 07.02.2020 09:22
    Highlight Highlight Der Sozialstaat baut auf veralteten Rollenbildern auf

    Der Staat ist in manchen Belangen immer noch im letzten Jahrhundert stecken geblieben.
  • So oder so 07.02.2020 09:19
    Highlight Highlight Jemand der ich für Singles einsetzt, schön das ich das noch Erleben darf.
  • Asmodeus 07.02.2020 09:13
    Highlight Highlight Die Dame ist in Rente. Eine Rente die durch Familien mit Kindern bezahlt werden.

    Mehr braucht nicht gesagt zu werden.
    • Swen Goldpreis 07.02.2020 10:00
      Highlight Highlight Ähm, nein. Ich glaube, du hast nicht so ganz verstanden, wie das Rentensystem in der Schweiz funktioniert.

      Pensionskasse und dritte Säule zahlt man selber, ist also bei ihr offenbar von einer kinderlosen Frau einbezahlt worden. AHV wird von allen bezahlt, die arbeiten. Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass der Anteil der arbeitenden Singles höher ist als der bei Eltern, wo ja meistens ein Teil zu Hause bleibt. (Was nicht heisst, dass Erziehung keine Arbeit ist, aber eben ohne AHV-Abgaben).
    • oh snap 07.02.2020 10:28
      Highlight Highlight Na jedenfalls nicht von Dir 🤣
    • natalie74 07.02.2020 10:55
      Highlight Highlight Eine Rente, die von allen bezahlt wird, die arbeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 07.02.2020 08:59
    Highlight Highlight ◾️Es ist eher suspekt, wenn jemand seine persönliche Lebensweise zum Massstab nimmt und alle anderen Lebensweisen damit bewertet. Das ist nicht wissenschaftlich und evident.

    ◾️Natürlich muss man heute wenn man ein Buch schreibt eine provokante These aufstellen. Nur so kommt man ins Gespräch.

    ◾️Und Alleinstehende waren auch mal in Familien gross geworden. Also ist das Leben eher prozessual zu verstehen.

    ◾️Menschen gegeneinander verrechnen?

    ◾️Die Heiratsstrafe löst eine steuerliche Progression aus ggü. Kinderabzügen.

    ◾️Die private PK als Rente geht beim Tod an den Staat, statt an Kinder.
  • Levi Vodica 07.02.2020 08:54
    Highlight Highlight Naja der Vergleich mit der SRF Gebühr hinkt ein wenig, da zahlt man doch einfach pro Haushalt. Ob 5 köpfige Familie oder 5er WG spielt da keine Rolle. Oder irre ich mich?
    • Swen Goldpreis 07.02.2020 10:03
      Highlight Highlight Nein, das ist tatsächlich so. Aber ändert ja nichts an ihrer Aussage, dass Singles pro Person stärker belastet werden als Familien (oder eben WG-Partner).
  • Maria Cardinale Lopez 07.02.2020 08:40
    Highlight Highlight Spätestens wenn unsere Kinder ihre AHV zahlen und Sie im Altersheim pflegen welche Sie dann auch noch selber bezahlen, weil die Kosten so hoch sind, ist sie vielleicht doch froh hat Sie ihr Geld querfinanziert für unsere Familien.
    • Maria Cardinale Lopez 07.02.2020 10:29
      Highlight Highlight Das magst du schon recht haben, Kinder kosten uns jedoch geben Sie der Welt auch etwas retour. Aber Singles sind ja nicht umsonst Singles. Das Ego der Menschen wird in Zukunft immer grösser und Mann/Frau denkt nur an sich.

      Kenne einige Singles die nur noch an sich selber denken zuerst. Jedoch ziehen sich diese auch vermehrt zurück.

      Gibt aber auch viele Familien wo sich einer der Partner oder manchmal auch beide das erziehen der Kinder nicht ernst nehmen und es entweder abschieben oder vernachlässigen nur um ihren Ego gerecht zu werden.,
    • Against all odds 07.02.2020 14:21
      Highlight Highlight Und Mr. Wayne hat das Gefühl nur Kinder geben der Welt etwas retour. Was genau?
    • Zeit_Genosse 08.02.2020 07:45
      Highlight Highlight zum Glück waren Singels nie teure Kinder.
  • koks 07.02.2020 08:35
    Highlight Highlight In Deutschland ist es noch viel krasser. Da steigt der Spitzensteuersatz für Singles auf über 50%. Die Melkkühe der Gesellschaft.
  • ouioui 07.02.2020 08:24
    Highlight Highlight Wie recht die Frau hat!
  • Garp 07.02.2020 08:18
    Highlight Highlight Das mit der Fernsehgebühr ist doch ein Witz. In einer WG zahlt man auch nur einmal.
    Ich kenne kenne keine Mütter, die nicht wieder arbeiten gingen/gehen. Ich weiss nicht in welchem Dunstkreis sich diese Dame bewegt.

    Sie ist wohl der Meinung, sie bezahlt ihre Rente selber? Kommt drauf an wie alt sie wird. Wird sie sehr alt zahlen die Kinder anderer für sie, sobald diese arbeiten können.

    Die Frau jammert auf hohem Niveau. Familien tragen viel zu unserer Gesellschaft bei. Es lässt sich nicht immer alles in Geld ausrechnen.



    • Swen Goldpreis 07.02.2020 10:09
      Highlight Highlight Ich kenne viele Mütter, die nicht arbeiten. Lohnt sich ja auch nicht, bei den hohen Preisen für Krippenplätze.

      Auch der Punkt zur Rente fusst auf einer Fehlüberlegung. Es stimmt natürlich, dass wenn sie alt wird, sie vom Geld anderer Kinder profitiert. Das tun aber auch Eltern, die alt werden.

      Der Unterschied ist aber: Wenn ein Single früh stirbt, geht das überschüssige Geld an den Staat über. Wenn ein Eltern stirbt, hingegen an den Hinterbliebenen.

      Ich finde das jetzt zwar nicht ungerecht, aber man darf schon konstatieren, dass da Singles durchaus einiges an die Gesellschaft zahlen.
    • Garp 07.02.2020 10:45
      Highlight Highlight Ich schrieb _wieder_ arbeiten d.h. wenn die Kinder ein gewisses Alter haben. Darum ging es ja ich im Text des Artikels.
    • Garp 07.02.2020 13:10
      Highlight Highlight Zu dem Pensionsgeld, das an die Hinterbliebenen geht, falls diese Person in ein Pflegeheim muss, ist das dann schnell wieder aufgebraucht. Dauert so dann einfach länger bis der Staat mithelfen muss, da spart der Staat dann wiederum bei den Verheirateten in so einer Situation. Und die Pfelgeheime sind voll, vorn Witwen. Ist alles ziemlich komplex.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Simon Probst 07.02.2020 08:14
    Highlight Highlight Ich habe zwar keine Partnerin, bin so gesehen also auch single. Jedoch identifiziere ich mich als Partner von mir selbst - ich bin also in einer Beziehung mit mir selbst!

    Ich kriege kopfweh wenn ich als single bezeichnet werde und verlange von der Gesellschaft, dass meine Beziehung zu mir selbst, offiziell als Beziehungsform angesehen wird!!!
    • Calvin Whatison 07.02.2020 11:14
      Highlight Highlight 😂😂😂
  • Varanasi 07.02.2020 08:12
    Highlight Highlight Bevor und nachdem Frauen Kinder haben, könnten sie arbeiten. Aber oft machen sie es nicht, weil sie nicht müssen.»

    Diese Aussage ist für mich fraglich.

    Ich kenne Mütter, die gerne wieder arbeiten würden, aber keine Stelle in Teilzeit finden.

    Dann, wenn man zu einem Gespräch eingeladen wird, die üblichen Fragen nach den Kindern und der Betreuung.
    Sie nimmt mir das zu leicht. Da sind Singles auf jeden Fall im Vorteil.

    Auch dass viele nicht müssen, stimmt so nicht. Bei den hohen Kosten für Miete usw, wie soll das mit nur einem Einkommen finanziert werden?


    • Titangirl 07.02.2020 08:36
      Highlight Highlight Ich muss sehr wohl arbeiten. Das Einkommen meines Mannes alleine reicht nicht für uns. Es wird mir jedoch fast verunmöglicht. Kaum Teilzeitstellen und wenn dann wird eine Flexibilität verlangt die mit Familie / Betreuung kaum zu vereinbaren ist.
      Auch die Betreuungskosten sind ein Witz, für zwei Kinder ist mein Lohn komplett weg, dafür bezahlen wir aber mehr Steuern und KK. Also rentiert sich zu Hause bleiben meist mehr... Leider.
    • Blubber 07.02.2020 19:47
      Highlight Highlight Die Annahme der Frau ist auch insofern problematisch, weil nicht jede Frau emotional/ körperlich imstande ist, bereits nach 14 Wochen zu arbeiten nach der Geburt. Bevor ich ein Kind hatte, dachte ich auch 14 Wochen seien genug und ich könne danach easy wieder 80% arbeiten. Die emotionale Komponente wird mM nach oftmals unterschätzt. Viele Frauen pendeln zwischen schlechtem Gewissen beim Job und schlechtem Gewissen gegenüber dem Kind hin und her. Das kann auch schlauchen und zu den finanziellen Erwägungen dazu kommen.
  • Chamael 07.02.2020 08:02
    Highlight Highlight Ich sage es schon lange: Alle Gesetzestexte von ‚Mann‘/‚Frau‘ bzw. ‚Bürger’/‚Bürgerin’ zu ‚Mensch‘ bzw. ‚BürgerIn’ ändern und eine individuelle Besteuerung unabhängig von allen äusseren Faktoren, wie z.B. Zivilstand. Nur so gibt es Gleichstellung aller.
    • koks 07.02.2020 08:36
      Highlight Highlight Chamael, ausser beim Dienstzwang und beim Rentenalter und dem Familienrecht, da halten wir dann gerne an Mann und Frau fest, sonst käme die Gleichstellung ja noch den Männern zugute.
    • Mutzli 07.02.2020 09:02
      Highlight Highlight @Chamael

      Ich fand es immer ein bisschen amüsant, dass die Gesetze bereits heute "neutral" formuliert sind und dadruch z.B. Art. 94 ZGB "A. Ehefähigkeit

      1 Um die Ehe eingehen zu können, müssen die Brautleute das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und urteilsfähig sein." ja eigentlich rein nach der Sprachwahl schon lange die Ehe für alle gültig sein müsste. ;-)

      Aber die Rechtspraxis ist halt eine andere, für Gleichstellung brauchts deshalb mehr.
    • Qui-Gon 07.02.2020 11:06
      Highlight Highlight Allerdings redet das ZGB im Anschluss von "Braut" und "Bräutigam".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Naraffer 07.02.2020 07:54
    Highlight Highlight Ich mag die Frau.
  • Borki 07.02.2020 07:43
    Highlight Highlight PS: Bis jetzt noch nicht in diese Diskussion eingeflossen ist die Heiratsstrafe bei Steuern und Renten. Die gehört für mich in die gleiche Kategorie von ungerechtfertigten Unterschieden, die auf uralten Rollenbildern basieren.
    • Pafeld 07.02.2020 09:10
      Highlight Highlight Wenn es nach den linken/liberalen gehen würde, hätten wir schon lange die Individualbesteuerung. Ausgerechnet jene, welche nun seit ein paar Jahren am lautesten gegen die Heiratsstrafe wettern, haben eine gesamtheitliche Lösung immer verhindert, weil es eben auch einige Privilegien der klassischen Familien treffen würde.
    • Borki 07.02.2020 10:32
      Highlight Highlight @Pafeld: Völlig einverstanden. Individualbesteuerung einführen, Unterschiede bei den Sozialwerken abschaffen und Steuerprivilegien für "klassische" Familien mit Steuerabzüge für Kinder ersetzen.
  • pontifex_maximus 07.02.2020 07:43
    Highlight Highlight Frau Locher findet es okay, dass Singles die nächste Genaration mitfinanzieren, aber die Unterstützung der Eltern nicht. Für was geben dann Eltern/Familien den Hauptteil ihres Einkommens aus? Genau, für die Finanzierung der nächsten Generation. Dagegen sind die querfinanzierten Beiträge von Singles oder kinderlosen Ehepaaren lächerlich.
  • S. L. 07.02.2020 07:35
    Highlight Highlight Lang lebe der Egoismus und der Individualismus. Merkt denn niemand wie es mit der Schweiz nur noch bergab geht seit den 90ern? Müssen wir diesen Prozess wirklich noch beschleunigen?
  • Borki 07.02.2020 07:28
    Highlight Highlight Sie bringt es sehr gut auf den Punkt: Sehr gerne bezahle ich für die nächste Generation mit. Aber nicht für die Eltern.

    Natürlich lässt sich das nicht immer scharf trennen. Aber wir sollten es versuchen zu verbessern.
    • Grohenloh 07.02.2020 10:17
      Highlight Highlight Die Eltern bezahlen die nächste Generation
    • AllknowingP 07.02.2020 10:41
      Highlight Highlight Kein Angst. Die Eltern in der Schweiz werden 99% deiner "Unterstützung" für Ihre Kinder aufwenden. Und diese Kinder werden dir irgendwann einmal deine Rente bezahlen. Du kannst dich also getrost echten Problemen widmen.
  • dä dingsbums 07.02.2020 07:27
    Highlight Highlight Man kann es drehen und wenden wie man will, aber die Dame hat einfach recht.

    Ich bin auch dafür Familien zu entlasten. Mir war bisher aber nicht bewusst, dass das oft auf Kosten der Singles geht. Das ist nicht gerecht.

    Es gab vor kurzem einen Artikel zum gleichen Thema beim Tagi, in dem einige Beispiele aufgeführt sind, wo Singles stärker zur Kasse gebeten werden.

    https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/wie-singles-abgezockt-werden/story/15075431
  • dickesfell 07.02.2020 07:23
    Highlight Highlight Liebe singles, meine kinder zahlen eure ahv!
    • Hansueli_4 07.02.2020 09:56
      Highlight Highlight Jeder zahlt in die AHV ein.
    • Swen Goldpreis 07.02.2020 10:13
      Highlight Highlight Sie zahlen auch deine AHV!
    • Chili5000 07.02.2020 11:06
      Highlight Highlight @dickesfell: Singels zahlen ja aus Prinzip keine AHV oder wie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • BITTEWAS?! 07.02.2020 07:22
    Highlight Highlight Soll jeder seine meinug haben, aber hat die gute frau schonmal was von diesem solidaritäts-prinzip gehört, nach welchem unser system funktioniert?
    • Rethinking 07.02.2020 10:56
      Highlight Highlight Solidarität sollte nicht einseitig sein... Genau dies ist sie jedoch... Zugunsten von Familien...
  • Influenzer 07.02.2020 07:16
    Highlight Highlight Offensichtlich haben einige Leute vergessen, dass sie selber aus einer (bösen) Familie stammen die seit Generationen Singles abzockt.
    Solange wir uns nicht klonen können erfüllen die Familien - zusammen mit den alleinerziehenden - aber eine wichtige Aufgabe. Sie sichern mittelfristig die verjüngung der Gesellschaft und langfristig den Fortbestand der Menschheit.
    Deshalb fordere ich: Alleinerziehenden mehr Privillegien als Familien, Singles und Kinderlosen Paaren weiterhin ein unbeschwertes Leben trotz gerechter
    Querfinanzierung.
    • Chili5000 07.02.2020 09:09
      Highlight Highlight Und der Fortbestand der Menschheit ist ihrer Meinung nach so wichtig? Ein Rückgang der Population wäre mal einen Gedanken wert....
    • WonnieLi 07.02.2020 09:42
      Highlight Highlight Ist das eine alleinerziehende Person mit ihren Kindern keine Familie?
    • fuzzy dice 07.02.2020 09:49
      Highlight Highlight Die Gefahr für unseren Fortbestand rührt eher daher, dass wir zuviele sind. Es gibt immer mehr als genug Menschen, die sich Nachwuchs wünschen und keiner macht es aus Verantwortungsbewusstsein. So gesehen ist es Stand heute förderlicher für die Menschheit und den Planeten auf Kinder zu verzichten. Dass diejenigen, die das tun die langfristig schädliche Selbstverwirklichung der anderen bezahlen sollen, ist veralteten Vorstellungen geschuldet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nick11 07.02.2020 06:52
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Füdlifingerfritz 07.02.2020 06:39
    Highlight Highlight Viele sehr gute und wahre Punkte. So wie es logisch sein sollte, dass etwa Hetero- und Homosexuelle gleich behandelt werden, sollte auch die systematische Ausquetschung der Alleinlebenden oder Kinderlosen zugunsten der Familie endlich eingegrenzt werden.
  • Corny 07.02.2020 06:36
    Highlight Highlight «Bevor und nachdem Frauen Kinder haben, könnten sie arbeiten. Aber oft machen sie es nicht, weil sie nicht müssen.»

    Weil meine drei Kinder betreuen und zu einem produktiven Mitglied unserer Gesellschaft erziehen keine Arbeit ist?!

    Gebe sie in eine Krippe beschweren sich wieder andere...

    Jede Lebensform hat Vor-und Nachteile.

    Sicher muss viel gemacht werden in unserer immer schneller wandelnden Gesellschaft. Aber dieses: “ich mach mehr als du“ nervt mich!
    • Oigen 07.02.2020 07:55
      Highlight Highlight “ich mach mehr als du“

      sagt sie nicht

      “ich bezahle mehr als du“

      sagt sie
    • Chamael 07.02.2020 07:55
      Highlight Highlight Das hat sie nicht gesagt! Sie sagt nur, dass du, nachdem deine Kinder gross genug sind, wieder arbeiten uns für dich selber sorgen kannst. Hat meine Mutter so gemacht und macht meine alleinerziehende Schwester. Wieso sollen es also andere nicht auch können?
    • Chili5000 07.02.2020 09:12
      Highlight Highlight Ich will nicht anmassend klingen Corny: aber ich bin jetzt mal ehrlich zu dir. Du hast dir diesen Wunsch erfüllt und hast Kinder auf die Welt gebracht und denkst damit etwas Gutes getan zu haben. Das mag gerne deine Überzeugung sein. Aber die Realität ist das deine Kinder niemand braucht ausser dir selbst. Weshalb ich dafür Zahlen muss ist halt die Frage...
    Weitere Antworten anzeigen
  • [CH-Bürger] 07.02.2020 06:32
    Highlight Highlight Ein häufig erlebtes Beispiel::
    Wenn in der Bude jemand für einen mehrtägigen auswärtigen Aufenthalt gesucht wird, wird ein Familienvater freundlich gefragt.
    Von einem kinderlosen Mitarbeiter hingegen wird Bereitschaft erwartet.
    Als hätte dieser kein Privatleben...?
    • nick11 07.02.2020 06:50
      Highlight Highlight Verantwortung für Kinder zu haben ist nunmal etwas aufwändiger und weniger flexibler als sonstiges Privatleben.
    • HansDampf_CH 07.02.2020 07:14
      Highlight Highlight Mimimi ohne kinder keine zukunft... Hört auf zu jammern.
      Wer nicht zur zukunft beiträgt...

      Wenn alle so egoistisch wären.. Hättest du auch keine Rente..
    • AdiB 07.02.2020 07:17
      Highlight Highlight Echt, deswegen regst du dich auf? Ist doch klar wird ein vater gefragt, so sollte es auch sein. Bin such single doch ich sehe meinen bruder mit drei kindern und ich sehe wie viel freude die kinder haben wenn der vater von der arbeit nach hause kommt.
      Dem kind sind seine eltern wichtig und auf rücksicht zu den kindern, wird der vater/mutter eher gefragt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 07.02.2020 06:20
    Highlight Highlight Kommt eben immer darauf an, wie man rechnet. Wenn man die für unsere Gesellschaft immens wichtige Care-Arbeit der Mütter miteinrechnet und die durch den Erwerbsausfall der Mutter entstehenden Opportunitätskosten miteinbezieht, haben Singles plötzlich den weitaus besseren Deal.
    • AdiB 07.02.2020 07:21
      Highlight Highlight Bin single und muss sagen mir gehts sogar besser als den freunden die mehr verdienen aber kinder haben.
      Ich verstehe die aussagen dieser frau nicht.
      Eltern sein ist auch hart und die kinderzulagen reichen nie im leben für ein kind aus.
      Dann kommt noch dazu das wir singles nichts für die sicherung der zukunft beitragen ohne kinder.
      Sprich wir dürfen froh sein gibt es familien denn deren kinder werden mal hoffendlich, wenn ich in rente bin, für mich einzahlen.
    • Maracuja 07.02.2020 07:28
      Highlight Highlight @Ökonometriker

      Vom aktuellen System profitieren nicht in erster Linie Mütter sondern verheiratete Frauen per se. Bei meinem Arbeitgeber arbeitet keine einzige verheiratete Frau 100%, Alleinerziehende haben durchgehend höhere Arbeitspensen als verheiratete kinderlose Frauen. Die PK-Rente für Waisen ist ein Witz, sie stützt sich auf das veraltete System, dass der überlebende Elternteil eine Witwer/Witwen Rente bezieht. Das ist bei Alleinerziehenden nicht der Fall.
    • aber emmm! 07.02.2020 12:13
      Highlight Highlight @Maracuja zur Info: Kinder bekommen auf jeden Fall eine Halbwaisenrente beim Ableben eines Elternteils. Das ist unabhängig vom Zivilstand der Eltern und dem Bezug einer Witwer-/Witwenrente.
      Aber ich glaube, der Hinterbliebene Elternteil geht leer aus, wenn er/sie alleinerziehend und nie mit dem anderen, verstorbenen Elternteil verheiratet war.
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  • brudi 07.02.2020 06:18
    Highlight Highlight Es sind nicht nur Singles, sondern auch kinderlose, unverheiratete Paare , welche viel mehr geben denn nehmen
    • Balikc 07.02.2020 07:39
      Highlight Highlight Wenn man unter "geben" und "nehmen" bloss monetäre Aspekte versteht hast du natürlich recht...
      Irgendwie armselig!
    • WonnieLi 07.02.2020 09:45
      Highlight Highlight Und was ist mit unverheirateten mit Kindern ?
    • Outi 07.02.2020 10:26
      Highlight Highlight @brudi
      Verheiratete zahlen mehr Steuer, da die beiden Einkommen zusammengerechnet als ein grosses Einkommen besteuert wird - höhere Steuerprogression. Familien zahlen massiv mehr in die Krankenkassen ein und haben wohl meist auch "wenig" davon, bzw. nehmen die "Dienste" im bezahlten Umfang nie in Anspruch.

      Unverheiratete erhalten als Rente 100% AHV, verheiratete pro Person nur 75%.

      Die Singels erhalten in diversen Bereichen auch "mehr" als Verheiratete.

      Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es überall.
  • grandvlad 07.02.2020 06:12
    Highlight Highlight Da spricht Frau Locher viel Wahres. Gesetze sollten unabhängig vom Geschlecht, Rasse etc. fungieren. Auf meiner Arbeit ist es so, dass die Eltern kranker Kinder durch kinderlose Arbeitnehmer vertreten werden.
    • AdiB 07.02.2020 07:26
      Highlight Highlight Ein krankes kind hat freude wenn eltern bei ihm sind. Und auch für die eltern ist es kein einfaches wenn das kind krank ist. Wo liegt das problem? Vergiss nicht, diese kinder werden mal deine ahv mit finanzieren.

      Ich bin auch single und hätte null probleme damit.
    • ouioui 07.02.2020 08:19
      Highlight Highlight Was für ein hinterwäldnerischer Arbeitgeber! Kaum zu glauben...
    • Zeit_Genosse 07.02.2020 09:14
      Highlight Highlight Man könnte so etwas als gesellschaftliche Solidarität verstehen oder eben als Ungleichbehandlung. Kommt darauf an in welcher Situation man sich selbst als Verlierer sieht und ausblendet, dass im Alter die Solidarität auch in die andere Richtung spielen kann. Das Leben ist lang und ein stetiges Geben und Nehmen. Schön, wenn das wohlwollend und friedlich von allen gelebt wird. Es braucht manchmal höhere Ideale als das „Ich“.
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  • Imfall 07.02.2020 06:12
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    • one0one 07.02.2020 07:58
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.

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