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Nach FDP-Absage

Jetzt versucht es die SVP bei der BDP



Nach dem Scheitern der geplanten flächendeckenden Listenverbindungen mit der FDP öffnet SVP-Wahlkampfleiter Albert Rösti nun die Tür für die BDPEr schliesse es nicht aus, für die Wahlen im Herbst die Listen mit der Bürgerlich-Demokratischen Partei zu verbinden.

«Wenn es in einzelnen Kantonen zu einem Sitzgewinn führen könnte, dann würden wir bestimmt nicht intervenieren», sagte der Berner Nationalrat in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Am Wochenende hatte FDP-Präsident Philipp Müller der SVP-Forderung nach flächendeckenden Listenverbindungen eine Absage erteilt.

SVP-Nationalrat Albert Roesti wird an der Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Bern zum Staenderatskandidat nominiert, am Mittwoch, 22. Oktober 2014, in Unterlangenegg. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Albert Rösti, der Wahlkampfleiter der SVP. Bild: KEYSTONE

Das SVP-Angebot an die Adresse der Freisinnigen bleibe nach wie vor bestehen, sagte Rösti. Es stehe den kantonalen Sektionen frei, Listenverbindungen einzugehen. Das werde jetzt zwar «etwas schwieriger», aber die Diskussionen liefen.

Im Bezug auf die BDP sagte Rösti: «Wir haben mit der FDP flächendeckende Listenverbindungen angestrebt, weil sie uns am nächsten steht, nicht weil wir nicht mit anderen Parteien zusammenarbeiten würden.» Meistens seien dort die Positionen aber zu weit weg.

Die BDP hatte bereits im Sommer angekündigt, für die Wahlen 2015 mit der CVP in allen Kantonen möglichst flächendeckend Listenverbindungen eingehen zu wollen. Daran hielten die Parteien auch nach dem Platzen ihres Unions-Projekts fest.

Ebenfalls im Sommer hatte sich SVP-Präsident Toni Brunner beim Thema Listenverbindungen auch an die Grünliberale Partei gewandt. Er forderte die GLP auf, über gemeinsame Listen mit SVP und FDP nachzudenken. (feb/sda)

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