DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bundesr

Bundesrätin Karin Keller-Sutter in ihrem Büro im Bundeshaus West. Bild: sda

So erinnert die Schweizer Politik an die Einführung des Frauenstimmrechts vor 50 Jahren



Justizministerin Karin Keller-Sutter hat am Tag 50 Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz für eine fortwährende Gleichstellung im Alltag appelliert. Es brauche einen Beitrag nicht nur in der Politik, sondern auch zu Hause und am Arbeitsplatz.

Man stehe heute an einem ganz anderen Punkt als noch vor fünfzig Jahren, sagte die FDP-Bundesrätin in einer Videobotschaft im Kurznachrichtendienst Twitter vom Sonntag. Zwei Dinge seien aber geblieben. Demokratie und Meinungsfreiheit brauchten Pflege. Und die Gleichstellung brauche Bereitschaft und den Beitrag von Frauen und Männern gleichermassen, jeden Tag, nicht nur in der politischen Arena, sondern auch zu Hause und am Arbeitsplatz.

50 Jahre Frauenstimmrecht in Bildern

1 / 11
50 Jahre Frauenstimmrecht: Die Abstimmungsplakate
quelle: keystone / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Ohne diesen Einsatz im eigenen Alltag hätte es vielleicht auch vor 50 Jahren nicht gereicht», sagte Keller-Sutter. Es sei damals ein Sieg der Frauen gewesen. «Sie hatten nicht nur den Bundesrat und das Parlament von ihren Anliegen überzeugt, sondern auch ihre eigenen Ehemänner, Väter, Söhne und Arbeitskollegen.»

Neben Keller-Sutter erinnerten weitere Bundesräte, Politikerinnen und Politiker sowie Organisationen in den sozialen Medien an das Jubiläum. Die offizielle Feier zu 50 Jahren Frauenstimmrecht im Parlamentsgebäude in Bern wurde aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben. Sie soll am 2. September mit geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft stattfinden.

Am 7. Februar 1971 nahmen die Schweizer Stimmbürger das eidgenössische Stimm- und Wahlrecht für Frauen mit 66 Prozent Ja-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 58 Prozent an. Die Schweiz führte damit als drittletztes Land in Europa das nationale Frauenstimmrecht ein. Zu dem Zeitpunkt hatten Frauen in neun Kantonen das kantonale und kommunale Stimm- und Wahlrecht. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Frauenrekord im Ständerat

1 / 13
Frauenrekord im Ständerat
quelle: keystone/ti-press / samuel golay
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Sie ist einer der Gründe, wieso wir Frauen heute Rechte haben

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum dieser Bio-Bauer keine Angst vor der Trinkwasser-Initiative hat

Es brodelt in der Bio-Branche. Die Trinkwasser-Initiative spaltet die Gemüter. Der Berner Bio-Bauer ist enttäuscht über die Nein-Parole von Bio Suisse. Bei einem Rundgang über seinen Hof erzählt er von seiner Vision – und erklärt, warum er kein Nutella isst.

Durch die malerische Landschaft des Berner Seelands, vorbei an den typisch rund geschwungenen Dächern der Berner Bauernhäuser, durch die Gemeinde Grossaffoltern führt ein einsamer Weg auf den Hof von Markus Bucher. Er trägt den lieblichen Namen «Farnigasse». Und die Farnigasse gibt Buchers Reich seinen Namen. Das «Farngut» des Bio-Bauern ist umgeben von blühenden Apfelbäumen und frisch bepflanzten Knoblauch-Feldern. Es ist ruhig auf dem Hof. In der Ferne sind einige Feldarbeitende zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel