Schweiz
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Der Kampfjet hebt ab: Das Parlament bewilligt den Kauf neuer Kampfflugzeuge für 6 Milliarden Franken. Das letzte Wort hat das Volk. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Parlament bewilligt Kampfjet-Kauf für 6 Milliarden Franken



Das Parlament hat dem Kauf neuer Kampfjets für bis zu 6 Milliarden Franken zugestimmt. Umstritten war noch der Anteil der Offset-Geschäfte. National- und Ständerat haben sich am Donnerstag auf 60 Prozent geeinigt.

Beide Räte haben dem entsprechenden Antrag der Einigungskonferenz zugestimmt. Im Ständerat gab es keine Gegenstimme, im Nationalrat 66 von SP und Grünen. Der Planungsbeschluss ist damit bereit für die Schlussabstimmung vom Freitag.

Die Einigungskonferenz musste eingesetzt werden, weil sich die Räte über drei Beratungsrunden hinweg nicht über den Anteil der Offset-Geschäften einigen konnten. Mit solchen werden ins Ausland vergebene Verträge durch Gegengeschäfte in der Schweiz kompensiert. So kommen Schweizer Rüstungsfirmen zu Know-how und zu Aufträgen im Ausland.

Faktisch handelt es sich aber um eine Art Industriesubvention, die jede Rüstungsbeschaffung verteuert - je nach Quelle um 2 bis 20 Prozent. Sicher ist: Je mehr Offsets, desto weniger Jets können gekauft werden. Der Bundesrat hatte daher einen Offset-Anteil von 60 Prozent vorgeschlagen. 20 Prozent sollten direkt im Zusammenhang mit den Kampfjets vergeben werden, 40 Prozent in der Rüstungs- und Sicherheitsindustrie.

Rüstungsfremde Industrien

Der Nationalrat war ihm gefolgt, der Ständerat beharrte aber auf 80 Prozent, wobei die zusätzlichen 20 Prozent des Vertragsvolumens in völlig rüstungsfremden Industrien kompensiert werden sollten. Die Einigungskonferenz beantragte 60 Prozent. Die Liste der Industrien, die ebenfalls zum Handkuss kommen sollen, ist aber ebenfalls im Planungsbeschluss festgehalten.

Dazu gehören die Uhrenindustrie, Waggonbauer, die Chemie oder Plastikfabrikanten. Die Auflistung der Industriebereiche sei aus der Offset-Policy des Bundesrats übernommen worden, sagte Kommissionssprecher Thomas Hurter (SVP/SH). Damit habe man die Bedenken der Regionen und der Wirtschaftszweige aufgenommen.

Die Westschweiz befürchtet, zu kurz zu kommen, weil es dort nur wenig Rüstungs- und Sicherheitsindustrie gibt. Aus diesem Grund haben die Räte auch einen regionalen Verteilschlüssel in die Vorlage geschrieben: 65 Prozent der Kompensationsgeschäfte sollen in die Deutschschweiz vergeben werden, 30 Prozent in die Westschweiz und 5 Prozent in die italienischsprachige Schweiz.

Vier Flugzeuge in der engeren Auswahl

Schon früher einig geworden sind sich die Räte über den Kern des Planungsbeschlusses. Mit diesem wird der Bundesrat beauftragt, Kampfjets für höchstens 6 Milliarden Franken zu kaufen. Welches Kampfflugzeug gekauft wird, entscheidet der Bundesrat.

Das Evaluationsverfahren ist bereits voll im Gang. Vier Hersteller haben sich im vergangenen Frühsommer mit ihren Maschinen der Erprobung im Schweizer Luftraum gestellt. Es handelt sich um das Tarnkappenflugzeug F-35 von Lockheed Martin, den F/A-18 Super Hornet von Boeing, den Rafale des französischen Herstellers Dassault und das Airbus-Flugzeug Eurofighter.

Der Evaluationsbericht soll im zweiten Halbjahr 2020 vorliegen. Spätestens Anfang 2021 will der Bundesrat entscheiden, welches Kampfflugzeug gekauft werden soll. Ab 2025 sollen die ersten Jets in den Schweizer Himmel aufsteigen, 2030 soll die Beschaffung abgeschlossen sein. Parallel dazu werden die F/A-18 und die letzten Tiger ausser Dienst gestellt.

Abstimmung im Herbst

Weil der Typenentscheid noch nicht gefallen ist, ist der genaue Preis pro Stück und damit auch die Flottengrösse unklar. Nach Schätzung einer Expertengruppe beträgt der mittlere Preis pro Flugzeug inklusive Bewaffnung, Logistik, Systeme, Upgrades und andere Kosten rund 200 Millionen Franken. Mit 6 Milliarden Franken könnten also dreissig neue Kampfflugzeuge gekauft werden.

Gegen den Planungsbeschluss kann - anderes als bei Rüstungsgeschäften üblich - das Referendum ergriffen werden. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa) hat bereits angekündigt, den Kampfjet-Kauf an die Urne zu bringen. Die Referendumsabstimmung findet voraussichtlich am 27. September 2020 statt.

Die Beschaffung neuer Boden-Luft-Raketen ist nicht Teil des Planungsbeschlusses und unterliegt damit auch nicht dem fakultativen Referendum. (sda)

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Schweizer Armee testet den Rafale Kampfjet

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 20.12.2019 06:42
    Highlight Highlight Die Schweizer Armee sollte sich meiner Meinung nach beschränken auf: Grenzkontrollen und Grenzschutz, Terrorismusabwehr, Gebäude- und Personenschutz, Katastrophenhilfe, Abwehr von Cyberangriffen. In meiner Armee gibt es keinen Bedarf für Kampfjets.
    • MartinZH 20.12.2019 11:03
      Highlight Highlight Na Du bist ja ein lustiger Stratege... 😂 Zum Glück ist die Schweizer Armee nicht "Deine Armee", denn ohne Lufthoheit hast Du bereits verloren..! Damit ein Land souverän sein kann, ist die Souveränität über den zugehörigen Luftraum eine Grundvoraussetzung. Das ist "Basis-Wissen", es gibt keine Alternative. Personen, Gebäude, etc. zu schützen, geht ohne Lufthoheit nicht mehr. Es gibt genügend Beispiele: Keine Situation, wo es anders gewesen wäre oder ist.
    • Schneider Alex 21.12.2019 07:17
      Highlight Highlight @MartinZH
      Sag doch mal, wie das gehen soll, so ganz konkret! Vielleicht an einem aktuellen Beispiel.
  • Satan Claws 20.12.2019 01:20
    Highlight Highlight https://www.tagesspiegel.de/politik/bundeswehr-nur-vier-von-128-eurofighter-kampfjets-einsatzbereit/21233440.html

    Wenn wir es jetzt geschickt anstellen steht einer neuen helvetischen Föderation nichts im Weg. Vom 26 Kantonen und 16 Bundesländern lese ich im Wikipedia der Zukunft oder davon, dass die Schweiz dringend 6 Milliarden Franken benötigt hätte um sich gegen Cyber-Angriffe zu wappnen.
  • Lucas29 19.12.2019 22:44
    Highlight Highlight Es gibt nur eine Antwort darauf: Referendum
  • Commander 19.12.2019 21:35
    Highlight Highlight Man liest die Kommentare und fragt sich, was aus der Schweiz noch wird. Weltweit steigen die Rüstungsausgaben, sogar bankrotte Bananenrepubliken haben eine funktionierende Luftwaffe aber eines der reichsten Länder der Welt hampelt mit veralteten Fliegern rum. 6 Milliarden sind volkswirtschaftlich gesehen kaum der Rede wert. Sicherheit ist immer Priorität, sei es soziale Sicherheit, Ernährungssicherheit oder unsere Landessicherheit. Und letztere gibt es ohne Lufthoheit nicht.
    • Satan Claws 20.12.2019 01:23
      Highlight Highlight https://www.tagesspiegel.de/politik/bundeswehr-nur-vier-von-128-eurofighter-kampfjets-einsatzbereit/21233440.html

      Vor Luftangriffen fürchte ich mich nur bedingt.
    • Rechthaberwoman 20.12.2019 07:23
      Highlight Highlight Hörst du dir noch selber zu? 6 Milliarden sind nicht der Rede wert? Damit könnten wir die AHV sanieren, in Bildung investieren oder sonst etwas NÜTZLICHES damit anstellen. Die Schweiz braucht keine Luftwaffe, uns greift keiner an. Es wäre gescheiter, wir machen einen Deal mit Deutschland, damit sie unseren Luftraum mitüberwachen. Aber 6mia für Spielzeug - das und nicht mehr ist ein Kampfjet für die Schweizer Armee - ausgeben, das ist einfach nur dumm
    • MartinZH 20.12.2019 11:39
      Highlight Highlight @Rechthaberwoman: Commander hat völlig recht! 👍 Das BIP der Schweiz betrug 2018 exakt 689,5 Mrd. Franken. 6 Mrd. Franken sind nicht einmal 1 Prozent. Vergleiche das Verhältnis der Militärausgaben der anderen Länder im Vergleich zu deren BIP. Du wirst feststellen, dass sich die Schweiz bereits jetzt lediglich eine "Spar-Armee" leistet. Einfach nur das Nötigste, um die Souveränität zu gewährleisten. Und ohne Lufthoheit ist ein Land nicht mehr souverän. Das hat nichts mit Dummheit zu tun, sondern mit Vernunft sowie mit einem klaren Auftrag, der in der Schweizer Verfassung geschrieben steht.
  • Balikc 19.12.2019 19:13
    Highlight Highlight Verteilt man 6 Mrd. auf die 2.7 Mio Haushalte in der Schweiz ergibt das stolze 2222 Franken. Das entspricht den Serafegebühren von gut 6 Jahren.
    (Und das bloss für die Anschaffung - ohne Personal-, Wartungs-, Betriebs-, Ausbildungs-, Immobilien-, Versicherungs-, etc.-kosten).
  • Garp 19.12.2019 18:08
    Highlight Highlight Und wieviele Milliarden werden in die Cybersicherheit gesteckt? Da wäre das Geld wohl besser angelegt.
    • DemonCore 19.12.2019 20:37
      Highlight Highlight Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Die Hardwarekosten für Luftverteidigung und Cybersicherheit liegen weit auseinander. Bei Cybersicherheit fallen im wesentlichen Personal- und Ausbildungskosten an, bei Luftverteidigung reicht das Personal alleine nicht, es braucht teure Hardware und Infrastruktur.
    • Satan Claws 20.12.2019 01:28
      Highlight Highlight @DemonCore

      "liegen weit auseinander", aber im selben Bett. Die Flugzeuge liegen in der Mitte, die Cybersicherheit so, dass sie beinahe raus fällt.
  • Pinhead 19.12.2019 17:32
    Highlight Highlight Zivildienst wird erschwert, Kampfjets werden durchgewunken - wo bleibt der vielzitierte Wandel im Parlament?
    • Satan Claws 20.12.2019 01:29
      Highlight Highlight Vorfreude ist die schönste Freude.
  • Lowend 19.12.2019 17:04
    Highlight Highlight Das Argument, dass man zuerst über den Kreditrahmen abstimmt und dann die Beschaffung den Spezialisten überlässt, ist ein Generalangriff auf die Mündigkeit der Wähler!

    Es wäre ungefähr gleich, wie wenn Zürich den Kredit über ein Hardturm-Stadion zur Abstimmung stellt, bevor klar ist, wer der Architekt ist, wie das Stadion aussehen soll und wer es bauen wird, weil diese Dinge später im Geheimen von Fachleuten bestimmt werden sollen.

    Ein solches Vorgehen der Stadt Zürich würde garantiert einen Sturm der Entrüstung auslösen oder gar als echter demokratiepolitischer Skandal gewertet werden.
    • reaper54 19.12.2019 20:06
      Highlight Highlight eventuell hätte Zürich so bereits vor langer Zeit ein Fussballstadion erhalten...
    • DemonCore 19.12.2019 21:44
      Highlight Highlight Nein, das stimmt nicht. Wie entscheiden über den Finanzrahmen, wie es das Referendumsrecht vorsieht. Wir stimmen ja auch nicht über Züge, Tramtypen, Schulbücher, Reinigungsfahzeuge, Drucker oder Software ab, die der Staat einsetzt um die vom Souverän erteilten Aufträge zu erfüllen.
    • Satan Claws 20.12.2019 01:34
      Highlight Highlight @DemonCore

      "Wir stimmen ja auch nicht über Züge, Tramtypen, Schulbücher," schade eigentlich. Die Schwarmintelligenz wird von Blendern gestört.
  • THEOne 19.12.2019 16:32
    Highlight Highlight 6mia für dinger die nur bis 22.00 fliegen dürfen.
    naja.... wrs braucht.... bin jedenfalls gespannt auf die abstimmung
    • watsoninan 19.12.2019 22:31
      Highlight Highlight 17:05 Uhr
  • Darkside 19.12.2019 15:47
    Highlight Highlight Wenn man schon das Gefühl hat man müsse dieses Geld in die Landesverteidigung investieren, dann würden wir diese sechs Milliarden besser in die Abteilung Cyber Security investieren. Niemand wird uns mit Kampfjets angreifen, online sieht es dann ganz anders aus. Siehe Angriff auf das Spital eben erst. Aber das verstehen die rechten knorzköpfigen Parlamentarier halt immer noch nicht. Es hat halt immer noch viel zu alte, ewiggestrige Köpfe in Bern. Für manche davon ist das Internet immer noch Neuland.
    • Hallo123 19.12.2019 16:25
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz wie ein Cyber-Angriff auf ein Spital (Zivile Einrichtung) durch eine 6 Milliarden-Investition in die Cyber-Security der Armee verhindert werden kann...
    • Sir Konterbier 19.12.2019 16:40
      Highlight Highlight Es gibt seit der WEA einer Cyber-Rekrutenschule, die nun stetig ausgebaut wird.

      Soweit ich das beurteilen kann, ist das mitunter etwas vom Besten, was unsere Armee zurzeit zu bieten hat (In Sinnhaftigkeit, Attraktivität für Rekruten und Umsetzung).
    • DemonCore 19.12.2019 16:56
      Highlight Highlight Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema und wird von der Armee ernsthaft bearbeitet. Auch auf Watson sieht man die Inserate für die entsprechenden Stellen. Was willst du mit 6 Mrd CHF in Cybersicherheit genau tun? Anders als die Luftwaffe kann man der Informations- und Infrastrukturschutz im virtuellen Raum mit viel günstigerer Hardware sichergestellt werden. Ein Jet kostet nunmal 200 Mio CHF und einige Computer, Rechenzentren und Glasfaserleitungen viel weniger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrgoku 19.12.2019 15:45
    Highlight Highlight ein paar mitflieg-gelegenheiten für das volk wären cool... so als tourismus-attraktion... dann hätte ich auch was davon, nachdem ich steuern und auch massig an Wehrersatzpflicht geleistet habe...

    (ja mimimi hetsch d RS halt gmacht bla bla... wurde für untauglich erklärt. warum genau weiss ich heute noch nicht. evtl. kein platz mehr gehabt oder 2x zuviel gehustet?!)
  • DemonCore 19.12.2019 15:22
    Highlight Highlight Wer ein unabhängiges Land sein will muss sich selber verteidigen können. So sieht es übrigens auch das Völkerrecht vor, nicht umsonst heisst es "immerwährende, bewaffnete Neutralität".

    Die Schweizer legen besonders Wert darauf "unabhängig" zu sein. Faktisch sind wir das natürlich nicht, wie die regelmässigen Abnickübungen im Parlament zeigen, wo EU Gesetzgebung noch ein Schweizerkreuz aufgestempelt bekommt.

    Wir würden noch mehr zum Schmarotzer und Rosinenpicker und würden unsere eigene Selbständigkeit deutlich in Frage stellen, wenn wir unsere Armee aufgeben würden.
  • Lowend 19.12.2019 15:06
    Highlight Highlight 6 Milliarden sind der Kaufpreis. Der ganze Unsinn kostet aber in Tat und Wahrheit etwa 24 Milliarden, wenn man Betrieb, Bewaffnung und alle sonstigen Kosten, wie die bei Luftwaffengeschäften obligaten Bestechungsgelder mit einberechnet.
    • The Destiny // Team Telegram 19.12.2019 17:46
      Highlight Highlight Quelle?
  • Ueli der Knecht 19.12.2019 15:06
    Highlight Highlight "Faktisch handelt es sich aber um eine Art Industriesubvention"

    Ich würde das eher "amtl. bew. Korruption" nennen.

    Aber "Offset" tönt eben besser als "Schmiergeld", "Kompensationsgeschäft" besser als "Bestechung".
  • Militia 19.12.2019 14:49
    Highlight Highlight Was die GSOA seit Jahren macht ist nichts anderes als die Bevölkerung gängeln. Dieses Referendum wird auf ein Pro oder Kontra Armee auslaufen, der Ausgang ist klar und wurde von der Bevölkerung schon etliche Male bestätigt. Bei der heutigen Sicherheitslage hat die GSOA jegliche Daseinsberechtigung verwirkt. Bitte Auflösen und die Bevölkerung von nun an in Ruhe lassen, merci.
    • Liselote Meier 19.12.2019 16:23
      Highlight Highlight Aha den politischen Gegner Mundtot machen wollen.

      Ps wo stehen die die Gripen-Flugzeuge?
    • Caryssia Mal'Ganis 19.12.2019 16:24
      Highlight Highlight Hä? Sicherheitslage? Habe ich was verpasst?
    • Rechthaberwoman 20.12.2019 07:30
      Highlight Highlight Nur weil du die GSoA nicht magst, soll sie sich auflösen? Dann hätte ich gerne die SVP, Pnos, Novartis und SBB auch aufgelöst, merci.
  • cheko 19.12.2019 14:47
    Highlight Highlight Wow 6 Mia... Was für eine Geldverschwendung! Ist ja nicht so, dass wir andere Bereiche haben wo das Geld besser investiert wäre. Aber Hauptsache die Army Flieger bekommen ihre Spielzeuge... Wann und wo kann ich meine Unterschrift für eine Volksabstimmung abgeben? 50'000 Unterschriften gegen so einen Schwachsinn sollten schon zusammenkommen!
  • Älü Täme 19.12.2019 14:23
    Highlight Highlight Wann kann ich das an der Urne ablehnen?
    • MartinZH 19.12.2019 14:45
      Highlight Highlight Wenn Du Dich ein ganz klein wenig mit der Schweizer Politik befassen würdest, dann würdest Du wissen, dass sich Deine Frage erübrigt. Oder wolltest Du einfach einen Schenkelklopfer platzieren? 🤔😧
    • Christian Mueller (1) 19.12.2019 14:46
      Highlight Highlight Die GSoA sammelt bereits für das Referendum.
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 19.12.2019 15:59
      Highlight Highlight @Älü Täme

      ...Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa) hat bereits angekündigt, den Kampfjet-Kauf an die Urne zu bringen. Die Referendumsabstimmung findet voraussichtlich am 27. September 2020 statt...

      Ich hoffe, das beantwortet deine Frage. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 19.12.2019 14:18
    Highlight Highlight Jetzt kommen dann sicher wieder alle selbsternannten Spezialisten, welche glauben, am besten zu wissen, welche Kampfjets beschafft werden müssen. Ob F/A-18 E/F, F-35A, Rafale B oder Eurofighter, überlassen wir die Wahl doch lieber den sachverständigen Profis der Luftwaffe, die sich damit am besten auskennen, weil sie sich in ihrem Job professionell damit beschäftigen. 😉👍
    • loquito 19.12.2019 14:33
      Highlight Highlight Wie wärs mit gar keine Jets und dafür den lufpolizeilichen Auftrag international zu organisieren... Als wüden uns 20,30 oder auch 100 jets etwas bringen im Fall der Fälle
    • Lowend 19.12.2019 15:09
      Highlight Highlight Genau! Ist wie bei den Drogensüchtigen. Das sind auch Profis auf ihrem Gebiet und wissen auch am besten, welche Droge gut ist und welche nicht.
    • Ueli der Knecht 19.12.2019 15:10
      Highlight Highlight Die SU-35S hast du vergessen, so wie auch die Betonköpfe in der Armee.
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  • Snowy 19.12.2019 14:17
    Highlight Highlight Warum genau benötigen wir für den Luftpolizeidienst einen Raffale, F-35 oder den Eurofighter?

    Bin nicht gegen neue Jets aber 6 Milliarden sind verdammt viel Geld.
    Da hätte ich schon gern ein paar mehr Argumente als "das brauchen wir" von ein paar Flugi-geilen Luftwaffenoffizieren.
    • Militia 19.12.2019 14:51
      Highlight Highlight Snowy, die Argumente pro und kontra wurden doch schon bei und seit der letzten Abstimmung zur Genüge runtergebetet?
    • Satan Claws 19.12.2019 15:32
      Highlight Highlight Es liegt doch auf der Hand, damit wir noch schneller illegal fremden Luftraum durchkreuzen können. Voll geil.
    • michiOW 19.12.2019 15:39
      Highlight Highlight Hätten Sie Alternativen für den Luftpolizeidienst und zur Erhaltung des Wissens für die Verteidigung des Luftraums?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerewigeSchweizer 19.12.2019 14:10
    Highlight Highlight Die neutrale Schweiz
    braucht keine Luftwaffe,
    im heutigen Jahrhundert,
    im heutigen Europa.

    Landesverteidigung, heute, betrifft andere Aspekte.
    Artillerie, Infanterie, Luftwaffe und -abwehr
    gehören zum letzten Jahrhundert.

    Wo hat man seit dem 2.WK (1950) INNERHALB von Europa einen militärischer Konflikt gesehen?
    Keinen.

    Das wüsste man eigentlich schon seit 2000.
    Jetzt wurden noch 20 Jahre draufgelegt...
    Absurd.
    Jetzt langts!

    Offset-Geschäfte sollen als
    Rechtfertigung für eine CH-illusiorische-Luftwaffe dienen?
    Nein.
    Es fehlt an Geld, bei der Bildung, den Armen, den Kindern, bsp. bsp.
    • Hier Name einfügen 19.12.2019 14:30
      Highlight Highlight Die Ukraine und der Balkan gehören übrigens auch zu Europa. Und wie schnell angeblich stabile Systeme kippen können, hat man sehr eindrücklich im August 1914 gesehen.
    • paddyh 19.12.2019 14:36
      Highlight Highlight Nicht dass ich jetzt ein grosser Fan vom Militär wäre, aber ein Bisschen Geographie muss jetzt noch sein.
      Ist dir klar, dass die Ukraine, Zypern und der Balkan zu Europa gehören?
    • ast1 19.12.2019 14:38
      Highlight Highlight Es geht ja auch gar nicht um militärische Interventionen, sondern zum Grossteil um die Sicherungsaufgaben bei der zivilen Luftfahrt. Ein Staat muss seine Hoheit im Luftraum schützen können. Das ist die Aufgabe der "Luftwaffe".
    Weitere Antworten anzeigen
  • User03 19.12.2019 14:01
    Highlight Highlight Und dann wieder das Rentenalter erhöhen weil man kein Geld hat für die Altersvorsorge.
    • Nerd077 19.12.2019 14:46
      Highlight Highlight 6 Mrd. Franken betragen etwa 8.0-8.5% der jährlichen Bundesausgaben. Und man bedenke diese 6 Milliarden sind die Anschaffungskosten. Die Unterhaltskosten dürfen einiges tiefer ausfallen.
      Wohingegen die Altersvorsorge rund 17.5-18.0% der JÄHRLICHEN Ausgaben ausmacht. Tendenz steigend.

      Das Problem löst sich nicht, wenn wir die Ausgaben für die Flieger senken oder sogar gar nicht tätigen. Ob es die Flieger braucht oder nicht kann/will ich nicht sagen, habe mich mit der Notwendigkeit der Flieger zu wenig auseinandergesetzt. Aber der Bund pocht sicherlich nicht nur aus Spass auf neue Flieger.
    • Pisti 19.12.2019 14:50
      Highlight Highlight Das Geld fehlt weil es im Ausland landet. Die Entwicklungshilfe wird jedes Jahr erhöht.
    • DemonCore 19.12.2019 15:17
      Highlight Highlight Nicht der selbe Topf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicosinho 19.12.2019 13:57
    Highlight Highlight Wenn schon neue Jets, dann die modernsten und zwar die F-35
    • lagaffe 19.12.2019 14:07
      Highlight Highlight Aber klardoch, am besten die Version mit den vergoldeten Flügelholmen...!
    • DemonCore 19.12.2019 14:12
      Highlight Highlight Wie wäre es wenn wir als Stimmbürger den Typentscheid den Fachleuten überlassen und uns auf die politische Auftragserteilung konzentrieren, so wie es verfassungsmässig vorgesehen ist?
    • Christian Mueller (1) 19.12.2019 14:47
      Highlight Highlight @DemonCore in der Verfassung steht nichts von Gegengeschäften...
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