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FDP-Ständeräte wollen Rentenalter 67 und dafür zwei Wochen länger Ferien

Der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser schlägt, unterstützt von den FDP-Ständeräten, einen neuen Renten-Deal vor. Dieser will das Renten-Alter auf 67 erhöhen und dafür zwei Wochen länger Ferien für alle.



Der Zuercher FDP-Staenderatskandidat Ruedi Noser an einer Medienkonferenz in Zuerich am Dienstag, 29. Oktober 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Ruedi Noser macht einen neuen Vorschlag für einen Renten-Deal. Bild: KEYSTONE

«Das ist für Wirtschaft und Gesellschaft die günstigste, nachhaltigste und gerechteste Lösung», sagt Noser gegenüber der «NZZ am Sonntag». Letzte Woche reichte er einen entsprechenden Vorstoss ein, unterzeichnet von allen 12 FDP-Ständeräten. Konkret will dieser eine Erhöhung des Rentenalters um zwei Jahre auf 67. Im Gegenzug sollen unter 50-Jährige neu sechs Wochen, über 50-Jährige sieben Wochen Ferien erhalten.

Es brauche Anpassungen bei AHV und beruflicher Vorsorge, man müsse diese aber so gestalten, dass auch die aktive Generation etwas davon habe. «Wer arbeitet, profitiert von einem höheren Ferienanspruch und bleibt länger fit auf dem Arbeitsmarkt, die Rentnerinnen und Rentner profitieren von sicheren Renten», heisst es im Motionstext.

Gegenüber der NZZ zeigte sich Noser überzeugt: «Ich bin sicher: Wenn Sie die 30-Jährigen fragen, befürworten die ein solches Modell.»

Die Mehrkosten würden für die Wirtschaft gleichzeitig geringer ausfallen als durch eine Anhebung von Lohnbeiträgen und Mehrwertsteuer. Zudem verschaffe der Vorschlag Zeit, um die weiteren erforderlichen Massnahmen in AHV und BVG sorgfältig anzugehen. (bzbasel.ch)

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