Schweiz
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«Mehr bezahlbare Wohnungen» fürs Volk: Die 9 wichtigsten Fragen und Antworten

Ein Begehren des Mieterverbands misstraut dem Markt. Am 9. Februar stimmen wir darüber ab. Die 9 wichtigsten Fragen und Antworten.

Dominic Wirth / ch media



Single mother Fjola carries her 2-year-old son Loris on her arm, pictured in her apartment in Glatttal, canton of Zurich, Switzerland, on November 16, 2006. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die alleinerziehende Mutter Fjola traegt ihren zweijaehrigen Sohn Loris auf dem Arm, aufgenommen in ihrer Wohnung im Glatttal, Kanton Zuerich, am 16. November 2006. (KEYSTONE/Gaetan Bally) === , , EDITORIAL USE ONLY ===

Das Haus steht Kopf: Den Schweizer Familien machen hohe Mietkosten oft zu schaffen. Bild: KEYSTONE

2015 wurde sie lanciert, am 9. Februar des nächsten Jahres kommt die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» an die Urne. Darum geht es.

Was will die Initiative?

Mehr bezahlbare Wohnungen. Dafür soll der Anteil gemeinnütziger Wohnungen erhöht werden – und zwar mit einer Reihe von Neuerungen in der Bundesverfassung, die tief greifenden Markteingriffen gleichkommen. Die Initiative nennt etwa eine klare Quote, die jedes Jahr eingehalten werden soll: 10 Prozent der neu gebauten Wohnungen sollen mindestens gemeinnützig, also etwa im Besitz von ­Genossenschaften, sein. Heute beträgt der gesamtschweizerische Anteil vier Prozent. Gemeinden und Kantone sollen ein Vorkaufsrecht für geeignete Grundstücke bekommen, um dieses Ziel zu erreichen.

Wie steht es denn derzeit eigentlich um den Schweizer Wohnungsmarkt?

Der Trend sieht nicht gut aus für die Initianten. Denn zuletzt hat sich die Situation entspannt. Die Zahl der leer stehenden Wohnungen ist stets angewachsen – und erreichte am 1. Juni dieses Jahres gar einen neuen Rekordwert. 75'323 Einheiten standen damals leer. Zum Vergleich: vor zehn Jahren war es weniger als die Hälfte. Auch die Leerwohnungsziffer steigt seit Jahren an. Aktuell beträgt sie 1.66 Prozent – und ist damit so hoch wie zuletzt vor 20 Jahren.

Sind die Zeiten der Wohnungsnot vorbei?

So pauschal kann man das nicht sagen, weil die regionalen Unterschiede gross sind. So beträgt die Leerwohnungsziffer in Solothurn 3.4 Prozent, während es in Genf nur 0.54 sind. Als optimal gilt eine Quote von knapp über einem Prozent. Wohnungen in den Zentrumsregionen Genfersee, Zürich und Basel sind deutlich knapper und teurer als in der Peripherie. Daher sprechen sich die Gegner der Initiative auch gegen eine Quote aus, die für das ganze Land gilt – und plädieren dafür, stattdessen den Fonds zur Förderung von gemeinnützigem Wohnbau mit mehr Mitteln zu füllen.

Gemeinnütziges Wohnen, was ist das überhaupt?

Genossenschaften arbeiten nicht gewinnorientiert. Sie wenden meist die sogenannte Kostenmiete an. Das bedeutet, dass sie als Mietzins nur so viel verrechnen, wie sie effektiv – inklusive Rückstellungen und Abschreibungen – ausgeben.

Sind Genossenschaftswohnungen tatsächlich günstiger als solche im freien Markt?

Ja, der Unterschied ist beträchtlich, wie eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Wohnungswesens zeigt. Konventionelle Mietwohnungen waren im Untersuchungszeitraum 2010 bis 2014 im Schnitt 15.4 Prozent teurer als Genossenschaftswohnungen. In den Grossstädten sind es gar 24 Prozent.

Wer unterstützt das Anliegen, wer setzt sich für eine Ablehnung ein?

Die Fronten verlaufen nach dem klassischen Muster: Links gegen Rechts, Wirtschaft gegen Konsumentenorganisationen. Im Ja-Lager finden sich die Grünen, die SP, der Mieterverband, der Gewerkschaftsbund und Wohnbaugenossenschaften Schweiz. Für ein Nein kämpfen die bürgerlichen Parteien von CVP über FDP bis hin zur SVP. Und auch die grossen Wirtschaftsverbände Economiesuisse und Gewerbeverband sowie die Hauseigentümer und die Baumeister.

Wie lauten die Argumente der Befürworter?

Sie kritisieren, dass in der Schweiz erschwinglicher Wohnraum knapp sei, woran in ihren Augen in erster Linie die Spekulanten schuld sind. Die Initiative soll in Zukunft «mehr Wohnungen der Profitgier der Spekulanten» entziehen und Familien und den Mittelstand entlasten. Genossenschaften hätten den Vorteil einer guten sozialen Durchmischung, ihre Bewohner verbrauchten weniger Wohnfläche und hätten eine höhere Wohnsicherheit. Die Initianten argumentieren weiter, Wohnen sei ein Grundbedürfnis. Und sie verweisen auf die Bundesverfassung, laut der alle Menschen eine «angemessene Wohnung zu tragbaren Bedingungen» finden können. Die Initiative soll diesen Auftrag nun umsetzen.

Was entgegnen die Gegner?

Sie warnen im Falle eines Jas vor Mehrkosten von 120 Millionen jährlich. Die 10-Prozent-Quote ist in ihren Augen «viel zu starr». Und sie könnten zur Folge haben, dass der Staat an der Nachfrage vorbeibauen muss, um die Quote zu erfüllen. Das Nein-Komitee warnt vor «sozialistischer Planwirtschaft» und einer Verstaatlichung des Wohnungsmarkts bei einer Annahme. Und es prophezeit, dass weniger gebaut werde, weil eine neue Bürokratie entstehe und diese die Bautätigkeit hemme. Generell ist die Initiative in ihren Augen nicht nötig, weil sich die Situation am Wohnungsmarkt vielerorts entspannt habe.

Befürwortet der Bundesrat das Anliegen?

Nein, die Landesregierung ist gegen die Initiative. Auch in ihren Augen gibt es genug guten und finanziell tragbaren Wohnraum. Der Bundesrat räumt aber regionalen Handlungsbedarf ein – und er schlägt, wohl auch aus taktischen Gründen, eine andere Massnahme vor: Er will einen Fonds, der Genossenschaften günstige Kredite zur Verfügung stellt, mit zusätzlichem Geld äufnen. Konkret geht es um 250 Millionen Franken in den nächsten zehn Jahren. Mit ihnen soll die bisherige Förderpolitik fortgeführt werden. Das Geld soll aber nur fliessen, wenn die Initiative abgelehnt wird.

Lesen Sie hier die Stimmern für und gegen die Initiative. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DieserNicknamewirdschonverwendet 30.12.2019 16:37
    Highlight Highlight Wozu habe ich wärend 3 Jahren 100% gearbeitet, 1 Tag pro Woche die Unterrichtsbank gedrückt und zig weitere Stunden pro Woche gelernt... Anscheinend will man/frau in der Schweiz, dass jeder alles und noch viel mehr hat/bekommt ohne einen Mehraufwand dafür zu tun. Es wird immer solche geben, die mehr Freizeit wollen, was jedem selber überlassen sein soll. Diese sollen dann aber auch weniger verdienen als andere... Sparen können mittlerweile auch die wenigsten... Sparen heisst nicht alle 5 Jahre ein neues Handy kaufen! Sparen heisst ein neues Handy kaufen, wenn das alte seinen Geist aufgibt...
    • Garp 30.12.2019 18:14
      Highlight Highlight Wenn die wenigsten sparen können,sind bezahlbare Mieten doch eine gute Sache. Oder was willst Du zum Thema aussagen?
    • DieserNicknamewirdschonverwendet 31.12.2019 11:10
      Highlight Highlight Wenn jemand spart, kann er sich auch selber ein Eigenheim leisten. Darum geht es mir. Mit dem Sparen können auch diejenigen, welche einen tiefen Lohn haben, sich gewisse Dinge wie ein Eigenheim leisten. Sie sparen dann halt etwas länger. Sicherlich wird sich nicht jeder ein Eigenheim leisten können, aber wenn wieder sparen gelernt wird, können sich zumindest etliche mehr ein Eigenheim leisten. Es kann nicht sein, dass diejenigen, welche für ein Eigenheim sparen am Schluss die geprellten sind, weil die anderen günstige Mieten erhalten und zudem mehr Freizeit haben...
    • DieserNicknamewirdschonverwendet 31.12.2019 11:15
      Highlight Highlight Am Schluss sind die "Armen" auf dem Niveau des Mittelstandes, aber wo bleibt der Mittelstand? Dieser bleibt auf seinem Niveau.
      Was mich zudem stört, sind diejenigen, welche meinen, sie sollen in der Stadt super zentral eine günstige Wohnung erhalten, weil sie ja so wenig verdienen...und die "Reichen" sollen entweder überteuert in der Stadt wohnen oder aufs Land ziehen...
      Mich nervt auch, dass immer nur noch für die "armen" geschaut wird und sobald man selber jahrelang eisern spart und sich dann ein Eigenheim leisten kann, gilt man als "böser" "Reicher"... Sparen geht auch ohne Hilfe vom Staat
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hüendli 30.12.2019 12:30
    Highlight Highlight Zur Abwechslung mal wieder "die wichtigsten Fragen und Antworten" statt "das musst Du wissen" - Danke und bitte mehr davon!
  • Dragonlord 30.12.2019 10:43
    Highlight Highlight Der Markt reguliert sich nun mal nicht von alleine, da es leider immer gut verdienende Mieter geben wird, welche die teuren Mietpreise zwecks überhöhter Rendite erst möglich machen. Darunter leidet ein Grossteil der Mieter.
    Es ist ein Grundrecht, eine bezahlbare Wohnung zu haben.
    Spekulationen und überhöhte Renditen müssen eingeschränkt werden, sonst geht auch hier die Schere zwischen arm und reich weiter auf.
  • la vérité 30.12.2019 10:30
    Highlight Highlight Wer ist das Volk? Alleinerziehende Politikerinnen, Beamte, Parteimitglieder SP/Grüne, sogenannte Flüchtlinge? Ganz bestimmt nicht Familien von Arbeitern/Handwerkern oder gar Rentnern.
    Wer lebt wohl in tollen Sozalwohungen der großen Städte? Sicher nicht Hans Meier, Metzger.

    • phreko 30.12.2019 10:59
      Highlight Highlight Leider das übliche. Der kleine Mann will sich aus Prinzip vom Reichen ausnehmen lassen. Etwas ohne Gewinnabsicht kann ja nicht Koscher sein!
  • dorfne 30.12.2019 10:24
    Highlight Highlight Man darf nicht das ganze Wohnungsangebot dem skrupellosen freien Markt (Leerkündigungen für unnötig aufwendige Renovationen, zwecks horrenden Mietzinserhöhungen). Warum? Wohnen ist Zwangskonsum. Jeder Mensch muss wohnen. Wohnen ist auch ein Menschenrecht. Der Staat muss hier einen Ausgleich schaffen, sodass jede eine bezahlbare Wohnung findet.
    • phreko 30.12.2019 11:00
      Highlight Highlight Blitzen ist easy! Dann muss man keine Begründung liefern.
  • dorfne 30.12.2019 10:19
    Highlight Highlight Die höheren Leerbestände sind bloss ein momentanes Phänomen. Meist besteht Wohnungsmangel. Und die bezahlbaren Wohnungen befinden sich oft an verkehrsmässig schlecht erschlossenen Orten mit wenig Arbeitsplätzen. Die meisten Leute arbeiten aber rund um Wirtschaftszentren wie Zürich, Basel, Genf usw.. Immer mehr Menschen sind daher gezwungen zu pendeln, entweder mit dem Auto oder dem ÖV. Staus auf den Strassen und überfüllte Züge sind die Folge. Es braucht daher mehr bezahlbare Wohnungen in den grossen Städten. Und dort fehlen sie nach wie vor.
  • wasylon 30.12.2019 09:54
    Highlight Highlight Die dissoziale Initiative seit langem. Durch Vitamin B bekommen dann Manche (wie z.B. SP Nationalrat Cédric Wermuth) ihre günstige Wohnungen. Für alle anderen verschärft sich die Mietsituation, weil 10 % der Wohnungen dem Markt entzogen werden.
    SP für wenige statt für alle. Wir schaffen eine neue Zweiklassengesellschaft.
    • phreko 30.12.2019 11:02
      Highlight Highlight 1. Dann suchen auch 10% weniger Leute eine Wohnung auf dem freien Markt.

      2. Dann braucht es noch viel meh Genossenschaftswohnungen.

      3. Warum findest du es OK, dass Mieter generell von gewinnorientierten Vermietern geschröpft werden?
    • dorfne 30.12.2019 11:14
      Highlight Highlight Meine Eltern und Grosseltern wohnten in Genossenschaftssiedlungen für das Bundespersonal. Die Männer waren Eisenbahner. Die waren darauf angewiesen, in Bahnhofsnähe zu wohnen. Da war Alles unterer Mittelstand. Ich bin ja dort auf
      gewachsen und kannte die Meisten.
    • wasylon 30.12.2019 13:16
      Highlight Highlight @Ädäm

      Warum kaufst Du nicht selber Wohneigentum?

      @ pherko

      1. Dafür dürfen es alle anderen die wenigen privilegierten bezahlen.

      2. Woher hernehmen?
      Neu einzonen? Hallo Zersiedelung
      Enteignung? Oder doch durch Subventionen.

      3. Die grössten Vermieter der Schweiz sind Pensionskassen. Wenn die Rendite sinkt hast Du weniger Rente. Rentenklau supportet von Links.

      @Dorfe
      Und sind Sie ausgezogen als die Kinder Erwachsen wurden? Oder blieben sie zu zweit in ihrer 5.5 Genossenschaftswohnug?

    Weitere Antworten anzeigen
  • glass9876 30.12.2019 09:45
    Highlight Highlight "Denn zuletzt hat sich die Situation entspannt. Die Zahl der leer stehenden Wohnungen ist stets angewachsen"

    Bitte, bitte, betrachtet nicht nur die Leerstandsquote, sondern auch diee Mietpreise der leer stehenden Objekte. Diese werden von grossen Immobilienbesitzern künstlich hoch gehalten, damit sie nicht die Preise der vermieteten Objekte drücken. Lieber leer statt günstig, scheint das heutige Motto in grossen Städten.
  • Saraina 30.12.2019 09:36
    Highlight Highlight Punkt 8 ist ein Witz. Es ist nicht am Markt vorbei gebaut, günstige Wohnungen zu bauen. Am Markt vorbei gebaut ist es, noch ein paar Shopping Centers auf eine grüne Wiese zu bauen, die keiner will und braucht.
    • dorfne 30.12.2019 11:19
      Highlight Highlight Am Markt vorbei ist es ja auch, zuwenig günstige Wohnungen anzubieten. Der Markt verlangt ja nach günstigen Wohnungen. SVP, Du Partei der Widersprüche. Willst den Menschen möglichst tiefe Löhne und Renten zahlen und ihnen dann das bitzeli Geld für die Miete abnehmen.
      Und natürlich sollen sie auch das Joghurt in der Chäsi poschten und nicht beim Billig-Discounter.
  • Gubbe 30.12.2019 09:31
    Highlight Highlight '10 Prozent der neu gebauten Wohnungen sollen mindestens gemeinnützig, also etwa im Besitz von ­Genossenschaften, sein.'
    Was geht den mehr, als mindestens gemeinnützig, oder sollte 'mindestens' vor den 10 Prozent stehen?

    Sonst finde ich die Initiative mehr als flüssig.
  • x4253 30.12.2019 09:29
    Highlight Highlight Gemeinnütziges Wohnen schön und gut. Allerdings sollten wir uns eher darüber Gedanken machen, wie wir es schaffen können, die Mehrheit der Bevölkerung zu Eigentümern zu machen.
    Und ja, Eigentum soll staatlich gefördert werden.

    Schönes Beispiel ist Singapur (HDB). Heute Leben ~80% der Einwohner Singapurs in vom HDB erstellten Gebäuden
    • phreko 30.12.2019 11:03
      Highlight Highlight Klar, und die Preisspirale dreht sich weiter nach oben?
    • dorfne 30.12.2019 11:21
      Highlight Highlight Und wer sich kein Wohneigentum leisten kann, soll unter der Brücke schlafen? Von wo die Leute dann ja auch wieder vertrieben werden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 30.12.2019 09:24
    Highlight Highlight Ein immer besser ausgebautes und mit Steuergeldern finanziertes Kinderbetreuungssystem mit Tagesschulen, ermöglicht, dass beide Elternteile arbeiten gehen und ein höheres Haushaltseinkommen erziehlen, allgemein hohe lebensquaität in den Zentren dank Verkehrsberuhigung, begrünung, umfassendes Kulturangebot.
    All das blenden die Initianten aus.
    • Altweibersommer 30.12.2019 09:41
      Highlight Highlight Wo gibts das? Würde gern dorthin!
    • dorfne 30.12.2019 10:29
      Highlight Highlight Verkehrsberuhigung? Begrünung? All das wird ja von den neoliberalen Bürgerlichen bis aufs Messer bekämpft. Am liebsten würden die die ganze Zürcher Innenstadt zur Verkehrsfläche umfunktionieren. Zur Zeit kämpfen sie um jeden einzelnen Parkplatz.
    • dorfne 30.12.2019 10:46
      Highlight Highlight Zum Glück wird die externe Kinderbetreuung mit übrigens viel zu wenig Steuergeld finanziert. Kitas sind so teuer, dass sich Arbeiten nicht mehr lohnt für die Mütter. Dafür holt die Wirtschaft das fehlende Personal dann aus dem EU-Raum. Aber das will die Sünneli-Partei ja auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 30.12.2019 09:21
    Highlight Highlight Diese Initiative will ein Problem national angehen, dass primär in einige Ballungszentren anzutreffen ist. Nur schon deswegen gibt es ein Nein von meiner Seite.
    Auch sonst scheint das Weltbild der Initianten relativ eindimensional, schuld sind mal wieder "die Spekulanten". Gründe für die Hohen Mieten in zB Zürich sind: die Pensionskassen, die keine alternativen haben als Immobilien, eine erfolgreiche weil liberale Wirtschaftspolitik, die hochkompetitive Unternehmen und attraktive Arbeitspätze anziet, die Überregulierung beim Bauenund die immer höheren Standarts, steigender Wohnflächenbedarf.
    • dorfne 30.12.2019 10:38
      Highlight Highlight Das Fehlen bezahlbarer Wohnungen in den Wirtschaftszentren belastet die Infrastruktur enorm. Die Leute pendeln zwischen ihren günstigen Wohnungen in der erweiterten Agglo und den Zentren. Nicht Alle die z.B. in Zürich arbeiten verdienen gut. Sie sind auf günstiges Wohnen angewiesen. Die Folge des Pendelns: überfüllte Züge, Stau auf den Strassen, Parkplatzgerangel in den Innenstädten. Das Alles erhöht nebenbei auch noch den CO2 Ausstoss!
  • bebby 30.12.2019 09:15
    Highlight Highlight Das Timing ist miserabel, da momentan so viele Mietwohnungen gebaut werden wie noch nie, viele davon in Gebieten, wo bereits genügend Angebot da ist (zB Aargau). Und genau dort würden die zusätzlichen Wohnungen dann auch gebaut.
    Es wäre deutlich günstiger und effektiver, wenn die Bauvorschriften in den Zentren gelockert würden, damit das Bauen günstiger wird.
    • Evan 30.12.2019 09:28
      Highlight Highlight Was genau soll denn an den Bauvorschriften deiner Meinung nach gelockert werden, ausser eventuell die Höhenbeschränkung?
    • dorfne 30.12.2019 10:42
      Highlight Highlight Die Wohnungen sollen günstiger werden nicht das Bauen. Wir müssen nicht noch mehr undurchsichtiges ausländisches Spekulantentum anlocken. Das Mietrecht in der CH erodiert immer mehr. Jederzeit kann man aus der Wohnung und damit aus dem gewohnten sozialen Umfeld
  • Max Dick 30.12.2019 09:12
    Highlight Highlight Es gibt bereits jetzt mehr als genügend bezahlbare Wohnungen. Überflüssigste Initiative seit langem.
    • Evan 30.12.2019 11:14
      Highlight Highlight Auf den Kopf gefallen?
    • BlueEyes 30.12.2019 16:19
      Highlight Highlight @max Sie haben wohl die Argumente nicht gelesen oder sind einfach nicht selber betroffen... Ihren Kommentar könnten Sie sich sparen denn es gibt vielerorts KEINE freien und bezahlbaren Wohnungen! Ich denke ich spreche hier für alle, die monatlich weniger als 5000 verdienen..... Schön für Sie, wenn es Sie nicht betrifft.... 🤦🏼‍♀️
  • Smeyers 30.12.2019 08:56
    Highlight Highlight Die Initiative ist irreführend und falsch. Es gibt ausreichend günstigen Wohnraum in der Schweiz und auch in den Städten wie Zürich. Die Befürworter wollen günstig im Stadtzentrum wohnen. Die billigen Wohnungen am Stadtrand wollen Sie nicht! Lieber Kreis 1 als Schwamendingen und bitte so günstig wie möglich auf kosten der Allgemeinheit. Denn sind wir ehrlich wer nicht in einer Baugenossenschaft im Stadtzentrum wohnen will hat nichts davon.

    die Stadt Genf hat den am stärksten sozial regulierten Wohnungsmarkt und trotzdem die höchsten Mieten. Eine starke Regulierung blockiert das System.
    • phreko 30.12.2019 11:07
      Highlight Highlight Also ein Verzicht auf Gewinn blockiert das System? Inwiefern?
    • Evan 30.12.2019 11:40
      Highlight Highlight @phreko, in dem es Investoren abschreckt und damit Bautätigkeit behindert. Wer nichts gewinnen kann, geht auch kein Aufwand und Risiko ein.
    • phreko 30.12.2019 11:58
      Highlight Highlight @evan, bei gleichbleibendem Bauvolumen übernehmen die Genossenschaften, eben gerade dank zusätzlicher Förderung, diesen Teil. Dass dafür etwas weniger alte Bausubstanz durch finanzkräftige Investoren mit Investitionsstau abgerissen wird und durch überteuerte Neubauten ersetzt wird finde ich persönlich nicht so schlimm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tenno 30.12.2019 08:39
    Highlight Highlight Es braucht eher ein Systemwechsel. Die Schweiz muss wegkommen von der Mieternation und muss zur Eigentümernation werden. Dies natürlich mit dem Ziel, das Eigentum abzubezahlen damit man im Alter günstig oder "gratis" wohnt. Es braucht hier auch Steueranpassungen.
    Eigentum welches nicht für den Eigenbedarf genutzt wird (vermietete Objekte), soll hoch besteuert werden.
    • sowhat 30.12.2019 11:14
      Highlight Highlight Ich bin nicht einverstanden mit "fürs Alter", weil die Wohnbedürfnisse sich mit dem Alter verändern. Dann genau braucht man eine günstige aber gute Mietwohnung.
    • Garp 30.12.2019 11:55
      Highlight Highlight Aha, und wer sich trotz Förderung kein Eigentum leisten kann, der zahlt dann noch mehr Miete, weil der Eigentümer die hohe Steuerlast auf den Mieter abwälzt. Nicht durchdacht, Dein Vorschlag.
    • Tenno 30.12.2019 12:55
      Highlight Highlight @Garp, ich habe auch kein Juristen Team hinter mir, welches alles angeschaut hat. Die Verschuldung und der "Mietzwang" ist auf alle Fälle auch nicht die Lösung.
      Es ist übrigens auch kein Menschenrecht in Zürich eine bezahlbare Wohnung zu haben. Man kann sich ja auch ausserhalb was kaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 30.12.2019 08:31
    Highlight Highlight Wohnen ist ein Grundbedürfnis und steht exemplarisch dafür, dass der Markt eben nicht gut funktioniert. Wohnraum als Spekulationsvehikel ist asozial. Wohin ein unregulierter Markt führt, sieht man in F und den USA. Gentrifizierung und Ghettobildung gekoppelt mit der Zementierung der Chancenungleichheit. Es geht nicht darum, dass Geringverdiener in Villen an der Goldküste einziehen, sondern darum, dass solche zumindest eine Chance haben in ihrem Wohnort bleiben zu können. Von den Milliarden an Kaufkraftgewinn erst gar nicht gesprochen.
    • Smeyers 30.12.2019 11:24
      Highlight Highlight @Alejandro; ... damit Sie an ihrem Wohnort bleiben können! Dem stimme ich zu.

      Darum braucht es eine Subjekt-Subvention!

      Damit derjenige der das Geld braucht, in seiner Wohnung bleiben kann und nicht umziehen muss. Das ist sozial und gerecht!

      Darum ein klares NEIN zur Initiative!
    • Mutzli 30.12.2019 13:54
      Highlight Highlight @Smeyers

      Wie wäre eine solche Subventionierung denn nicht einfach eine Umverteilung von Steuergeldern in die Taschen von Vermietern?

      Wenn z.B. allen unter einem gewissen Jahreseinkommen 2000.- pro Jahr als an Mietkosten gebundene Subvention überwiesen würde... würde einfach die Vermieter die Mieten entsprechend erhöhen für mehr Profit.

      Folge: Mehr Kosten für Staat & Allgemeinheit, mit den Vermietern als Hauptprofiteuren.

      Wenn Wohngarantie aus sozialen Gründen Ihr Hauptanliegen ist, würde da z.B. ein maximaler Mietzins & Gewinnspanne für Vermieter viel mehr Sinn machen.
    • Garp 30.12.2019 13:56
      Highlight Highlight Kannst du näher beschreiben, wie Du Dir diese Subjekt Subvention vorstellst, Smeyers? Ich versteh nämlich nicht was Du meinst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 30.12.2019 08:18
    Highlight Highlight Wo niemand wohnen will oder kann sind die Leerstandsquoten ok, wo alle wohnen wollen oder müssen nicht...

    Leider wohnen trotz tiefer Leerstandsquote in Städten und Aglos genug Leute in ländlichen Regionen und werden die Initiative bachap schicken
    • bebby 30.12.2019 09:20
      Highlight Highlight Aber das wird immer so sein, dass an beliebten Lagen das Angebot kleiner ist als die Nachfrage. Es gibt nur ein Zürich und ein Genf in der Schweiz.
      Selbst wenn überall Hochhäuser stehen würden, gäbe es immer noch genügend Nachfrage. Die Nachfrage kann nur über den Preis reguliert werden.
    • Altweibersommer 30.12.2019 09:46
      Highlight Highlight @bebby: Diese "beliebten Lagen" sind halt so beliebt, weil die Arbeitsplätze alle dorthin verlagert werden. Das hat nichts mit: "Ich will dort wohnen wos hip ist" zu tun. Die Alternative sind zu lange Arbeitswege und damit ein zu hohes Verkehrsaufkommen.
    • dorfne 30.12.2019 10:51
      Highlight Highlight "Wo niemand wohnen müsste," wär für mich die richtige Aussage. Die Leute sind gezwungen dahin zu ziehen, wo die Wohnungen bezahlbar sind. Und dann müssen sie pendeln. Mit Auto oder ÖV. Was bereits heute zu einer Überlastung der Infrastrukturen führt. Überfüllte Züge, Staus auf den Strassen, Parkplatzmangel usw..
  • Bosshard Matthias 30.12.2019 07:38
    Highlight Highlight Diese Initiative wird nichts bringen. Genossenschaften sind schon lange nicht mehr günstig kenne einige die neu gebaut haben und die Mieten über 2000.- Sfr sind dazu die zwangs Anteilscheine. Es wäre Zeit wie bei anderen Ländern zu verhindern das man als Ausländer überhaupt Imo kaufen darf. Expats Investieren gerne in Immobilien dank der Rendite und des hohen Lohn gerade wieder passiert bei uns in der Strasse. Dasselbe mit dem Nati-Spieler Breel Embolo der in BS einen Block gekauft hat und alle rausschmeisst!
    Es ist nicht einzusehen warum der Bürger das finanzieren soll Frechheit sowas.
    • bebby 30.12.2019 09:21
      Highlight Highlight Als Genossenschafter profitiert man davon, dass andere vor Jahrzehnten gratis Eigenkapital zur verfügung gestellt haben.
    • Garp 30.12.2019 10:15
      Highlight Highlight Genossenschafter stellen auch heute noch gratis Eigenkapital zur Verfügung, nennt sich Anteilscheine.
    • dorfne 30.12.2019 10:54
      Highlight Highlight @bebby. Halbwahrheiten sind die besten Lügen. Sie verschweigen, dass die Genossenschaften den Kommunen jährlich einen satten Zins zahlen für das Bauland auf dem die Genossenschaftswohnungen stehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zauggovia 30.12.2019 07:10
    Highlight Highlight Macht eventuell Sinn auf Gemeindeebene, z.B. in Zürich, wo die Nachfrage massiv höher als das Angebot ist.
    Aber sicher nicht auf nationaler Ebene.
    Wenn in Hintertupfigen 9 neue Wohnungen gebaut werden, die zu einem Viertel eh leerstehen, muss noch eine 10 Genossenschaftswohnung gebaut werden, weil der Bund das vorschreibt?
    Das ganze zielt komplett am föderalistischen Gedanken vorbei.
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 30.12.2019 07:30
      Highlight Highlight Das Problem ist auch das in Hinterpfupfingen die 9 Neubauwohnung genau so teuer sind wie in Zürich selbst.
    • ingmarbergman 30.12.2019 08:43
      Highlight Highlight Wenn in Hintertupfigen Wohnungen leer stehen, dann weil Spekulanten nicht mehr wissen, wie sie ihr Geld investieren sollen und auch an unsinnigen Lagen Geld in Immobilien investieren.

      Hingegen gibt es bestimmt auch in Hintertupfingen Leute mit geringem Einkommen, die froh sind um bezahlbaren Wohnraum.
      Für Leute wie dich vielleicht schwierig vorzustellen, aber nicht allen Menschen in der Schweiz geht es so gut.
    • Saraina 30.12.2019 09:38
      Highlight Highlight ... und umweltfreundlicher ist das Pendeln auch nicht. Wieso nicht bezahlbare Wohnungen dort bauen, wo die Leute arbeiten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 30.12.2019 07:03
    Highlight Highlight Nicht in allen Städten werden die Genossenschaftswohnungen an die Ärmsten vergeben. An diesen Orten würden nicht die Bedürftigen, sondern die gut Vernetzten profitieren.
    Aber selbst wenn man die Wohnungen an die Ärmsten vergibt, besteht ein weiteres Problem: der Mittelstand bezahlt die zusätzliche Wohnungen via Steuern und die Reichen profitieren, da 10 Prozent mehr Nachfrage nach Land entsteht. Steuerfrei.

    Die Initiative mag gut gemeint sein. Aber es wird die Vermögensungleichheit verschlimmern und das eigentliche Problem, die sozioökonomische Ungleichheit, nicht lösen.
    • phreko 30.12.2019 09:00
      Highlight Highlight Ökonometriker, kannst du mir erklären, weshalb 10% mehr Nachfrage entsteht? Wächst die Bevölkerung wegen dieser Initiative um 10%?
    • dorfne 30.12.2019 11:00
      Highlight Highlight Was Ökometriker in Stil der Partei der Widersprüche, der Sünneli-Partei verschweigt: Der Steuerzahler zahlt über Sozialfürsorge und Ergänzungsleistungen immer höhere Wohnungsbeiträge an die Bedürftigen, weils für die keine erschwinglichen Wohnungen mehr gibt und füllt so Jahr für Jahr die Kassen der Hauseigentümer.
    • Garp 30.12.2019 12:55
      Highlight Highlight @dorfne Das stimmt so nicht, dorfne. Die Mieten von Sozialhilfe und Ergänzungsleistungen sind gedeckelt. Seit zig Jahren nicht gestiegen, obwohl wir Mieten ständig stiegen. Die Ergänzungsleistungen haben eine minimale Anpassung gemacht, dafür andernorts gestrichen.
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  • Schneider Alex 30.12.2019 06:34
    Highlight Highlight Die Wohnungsknappheit in den Metropolen ist auch das Resultat der Personenfreizügigkeit. Die aus dem Ausland zuziehenden Arbeitskräfte suchen sich primär eine Wohnung in einem Ballungsraum. Diese Nachfrage ist eine wichtige Ursache der Verknappung des Wohnungsangebots und der gestiegenen Wohnungsmieten. Boden- und Mietpreise müssen in den Ballungszentren der Schweiz noch weiter steigen, bis der Hinterste und Letzte begriffen hat, dass dort die Neuansiedlung von Firmen und Bevölkerung nicht unbeschränkt so weitergehen kann.
    • Alex94 30.12.2019 08:04
      Highlight Highlight pöse Ausländer
    • Purscht 30.12.2019 11:01
      Highlight Highlight Das Ziel sollte aber sein zu verdichten und nicht die ganze Schweiz zu verbauen.
    • dorfne 30.12.2019 11:05
      Highlight Highlight Es ist die Wirtschaft, die diese Leute reinholt! Aber das 500-Millionen-Heer der EU reicht der Wirtschaft immer noch nicht: Jahr für Jahr verlangt sie vom Staat höhere Kontingente für Personen aus Drittstaaten, d.h. aus Staaten ausserhalb der EU.
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  • Miimiip! aka Roadrunn_er 30.12.2019 06:24
    Highlight Highlight Hier ist wieder ein schönes Beispiel für die Nein Befürworter von den bürgerlichen Parteien. So bürgerlich sind diese Nein Befürworter also doch nicht wenn es darum geht, den weniger verdienenden Bewohner unter die Arme zu greifen mit den lächerlichen 120 Mio.
    ist halt in deren Augen wichtiger, die zu schützen welche sich das Wohnen problemlos leisten können oder mit den oftmals zu hohen Mieten noch Geld verdienen. Schön bürgerlich🤦🏽‍♂️
    • Zauggovia 30.12.2019 07:12
      Highlight Highlight Abgesehen von einzelnen Hotspots, sind die Mieten in der Schweiz im Vergleich zum Einkommen recht tief.
      Sorry, aber die Schweiz besteht nun mal nicht nur aus Zürich.
    • phreko 30.12.2019 09:01
      Highlight Highlight @Zauggovia, wieviele Wohnungen vermietest du (oder deine Eltern)?
  • sonico 30.12.2019 06:03
    Highlight Highlight Wir als Akademiker-Doppelverdiener-Familie können davon sowIeso nie profitieren, da wir für diese 10% immer zu reich sein werden. Obwohl auch wir unter dem entgleisten Markt leiden, werde ich also nein stimmen.
    • p3kko 30.12.2019 06:37
      Highlight Highlight Da kennt aber jemand den Unterschied zwischen Sozial- und Genossenschaftswohnung nicht.
    • Cash 30.12.2019 06:42
      Highlight Highlight Weil du 'vermutlich' nicht selbst direkt profitierst, sagst du nein? Bitte überdenke diese Grundhaltung, danke. P.S. Durch mehr Gemeinnützige Wohnungen sinkt generell die durchsch. Mietpreise - also hilft auch Dir.
    • evalina 30.12.2019 06:42
      Highlight Highlight Wir als Doppelverdiener mit eigenem Haus denken nicht nur an uns selber und finden, dass alle bezahlbaren Wohnraum haben sollten und unterstützen daher diese Initiative. Die vielen leeren Wohnungen sind im teureren Preissegment und stammen aus den parkierten Pensionskassengeldern.

      @Sonico: Wenn dein Beitrag ironisch oder gar sarkastisch sein sollte, so hast du vergessen, ihn zu kennzeichnen.
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Kommentar

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