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epa08633429 Thousands of people protest at Trafalgar Square against the Coronavirus lockdown in London, Britain, 29 August 2020. Protesters demonstrated against the wearing of masks, government proposed vaccines, and lockdowns. Protesters claim that Covid-19 is a hoax enabling governments to exert control over the masses.  EPA/ANDY RAIN

Falschmeldungen verbreiten sich zunehmend und treiben Corona-Verharmloser auf die Strassen. Hier im August 2020 in London. Bild: keystone

Interview

«Seit Corona haben Fake News massiv zugenommen» – wie eine Faktencheckerin Lügen aufspürt

Die Flut an Falschnachrichten hat in der Coronakrise massiv zugenommen. Faktencheckerin Uschi Jonas sagt, wie das ihren Job verändert hat und was hilft, um Fake News zu erkennen.



Frau Jonas, Sie sind Faktencheckerin beim Recherchebüro Correctiv in Berlin. Wie hat sich Ihre Arbeit seit der Corona-Pandemie verändert?
Uschi Jonas: Schon vor der Coronakrise war die Zahl an kursierenden Falschmeldungen gross. Jetzt hat sie nochmals stark zugenommen. Die WHO spricht von einer «Infodemie». Zudem beobachten wir, dass sich Desinformation zunehmend im privaten Bereich ausbreitet. Seit März gibt es mehr Leserinnen und Leser, die sich direkt an unsere Redaktion wenden und Meldungen weiterleiten, die sie per WhatsApp geschickt bekommen haben. Sie erhalten Nachrichten von Freunden oder Bekannten und wissen nicht mehr, was sie glauben sollen.

Warum nehmen Fake News zu?
Zu Themen wie Migration oder Klimawandel werden seit Jahren Falschmeldungen im Netz verbreitet. Aber vieles davon versteckte sich an bestimmten Stellen im Netz, auf einschlägigen Blogs, in geschlossenen Gruppen in den Sozialen Netzwerken. Der Grossteil der Menschen hat davon nichts mitbekommen. Als Corona zu diesem alles bestimmenden Alltagsthema für die Menschen wurde, hat das die Verbreitung von Falschnachrichten sehr befeuert. Sie konnten sich in Gesellschaftskreisen ausbreiten, die bisher nicht so anfällig dafür waren. Und wenn sie erst mal dort angelangt sind, verbreiten sie sich auch viel schneller.

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Zur Person:

Die Journalistin Uschi Jonas arbeitet als Faktencheckerin beim Recherchebüro Correctiv in Berlin. Das Projekt wird über Stiftungsgelder finanziert und führt Faktenchecks unter anderem in einer Kooperation mit Facebook durch. Bestimmte Beiträge, die von Nutzern als Fake News gemeldet werden und sich stark verbreiten, werden von Correctiv überprüft. Viele Recherchen werden gemeinsam mit Zeitungen, Magazinen oder Radio- und Fernsehsendern vorgenommen. Die Faktenchecks werden primär auf der eigenen Webseite publiziert.

«Die Menschen beginnen sich mit Dingen zu beschäftigen, die man als normaler Bürger kaum begreifen kann.»

Die Coronakrise hat die Menschen verunsichert. Sie suchen nach Antworten.
Wir befinden uns in einer Situation, die es so noch nie gab. Die medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Lage verändern sich ständig. Entsprechend kursieren auch immer wieder neue Falschmeldungen. So verbreitete sich zu Beginn der Pandemie die Behauptung, die Einnahme von Chlordioxid helfe gegen das Coronavirus und Ibuprofen würde dessen Ausbreitung verschlimmern. In den vergangenen Wochen gab es hingegen immer wieder Falschnachrichten darüber, dass das Tragen einer Stoffmaske die Gesundheit gefährde. Es gibt aber auch Falschbehauptungen, die sich seit Beginn der Krise hartnäckig halten. Beispielsweise wird schon seit Januar behauptet, dass das Coronavirus in einem Labor in China entwickelt wurde und nicht auf natürliche Weise entstanden sei. Obwohl es dafür keinen Beleg gibt und die Wissenschaft dagegen spricht, gibt es heute noch immer Leute, die das behaupten.

Nebst der auffällig hohen Dichte an Falschmeldungen – haben sich diese auch inhaltlich verändert?
Ja, sie sind komplexer geworden. Zu recherchieren, ob ein Politiker irgendetwas gesagt hat oder nicht, falsche Behauptungen zu Migrationszahlen zu entkräften oder manipulierte Fotos zu identifizieren, ist einfacher. Jetzt geht es um medizinische Studien, um die Entwicklung eines Impfstoffs, um hochkomplizierte, wissenschaftliche Themen. Auch diese inhaltliche Verschiebung ist Grund für die vermehrte Verbreitung von Desinformation.

Warum?
Die Menschen beginnen sich mit Dingen zu beschäftigen, die man als normaler Bürger kaum begreifen kann. Wie ein Impfstoff hergestellt wird, zum Beispiel. Jeder von uns ist von Gesundheitsfragen betroffen, aber die wenigsten haben die Expertise, um diese medizinischen Details zu verstehen. Ob eine Information wahr oder falsch ist, können wir nicht mehr selber einschätzen, wir müssen auf Experten vertrauen.

«Wir alle können Desinformation und Falschmeldungen aufsitzen und tun es wohl auch immer wieder mal.»

Wie entstehen denn solche Fake News?
Wenn Falschbehauptungen in Sozialen Netzwerken geteilt werden, verbreiten sie sich sehr schnell. Wer der Urheber solcher Falschmeldungen ist und warum er sie verbreitet, ist oft sehr schwierig herauszufinden. Aber es gibt auch Webseiten, Blogger und User mit grosser Reichweite, die bekannt dafür sind, immer wieder Falschbehauptungen aufzustellen und Desinformation zu verbreiten. Manchmal ist es Absicht, manchmal einfach Unwissen.

Mit welchem Ziel werden Falschmeldungen verbreitet?
Das ist nicht immer klar erkennbar. Natürlich gibt es Fälle, in denen eine politische Motivation im Hintergrund steht. Zudem lässt sich mit der Verbreitung von Desinformation auch Geld verdienen. Manche Webseiten mit grosser Reichweite schalten Anzeigen von Werbekunden. Auch auf YouTube können Verbreiter von Falschmeldungen mit Werbung Geld verdienen. Fake News können aber auch aus persönlichem Interesse verbreitet werden. Angenommen, jemand war vom Lockdown stark betroffen, geriet in finanzielle Schwierigkeiten und liest immer häufiger, dass die Massnahmen Quatsch seien und das Virus überhaupt nicht gefährlich. Der beginnt sich dann dafür einzusetzen, dass gegen diese Massnahmen vorgegangen werden muss. Das können ganz normale Bürger sein, die sich sicherer fühlen, wenn sie eine einfache Erklärung für komplexe Dinge finden.

Welche Klientel fällt eher auf Falschmeldungen herein?
Wir alle können Desinformation und Falschmeldungen aufsitzen und tun es wohl auch immer wieder mal. Natürlich sind manche davon gravierender und extremer als andere. Fest steht, wer verunsichert ist, vor etwas Angst hat oder sich etwas nicht erklären kann, ist auch anfälliger dafür, einer Falschbehauptung Glauben zu schenken. Und: Wir neigen alle dazu, etwas eher zu glauben, wenn es unser Weltbild und unsere Meinung bestätigt.

Sind Sie auch schon mal auf Fake News hereingefallen?
Dass mir das in letzter Zeit passiert ist, daran erinnere ich mich nicht bewusst. Aber ich weiss noch, dass ich beim Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 anfällig war für Verschwörungserzählungen. Ich war damals ein Teenager und habe vieles geglaubt, was rumerzählt wurde oder was ich in manipulativen Videos gesehen habe.

Sie haben gesagt, in der Corona-Pandemie wurden die Falschmeldungen inhaltlich komplexer. Heisst das, Sie als Faktencheckerin müssen schon eine halbe Epidemiologin sein, um Fake News enttarnen zu können?
Ich würde niemals sagen, dass ich durch meine Arbeit irgendeine medizinische Expertise erlangen würde. Das ist nicht unser Job. Ich bin diejenige, die den richtigen Experten aufsucht, um ihm die richtigen Fragen zu stellen. Aber ich weiss, auf was Sie hinaus wollen und es ist tatsächlich so: Ich habe mich in den letzten Monaten viel in Studien eingelesen, die sich mit hochkomplexen medizinischen Themen befassen, von denen ich vorher nicht so viel wusste. Unsere Arbeit ist komplizierter geworden. Manchmal arbeiten wir mehrere Tage an einem Faktencheck. Einfach auch, weil es inhaltlich häufig sehr komplex ist und wir mit mehreren Experten sprechen müssen.

«Oft ist es schon hilfreich, sich auf sein Gefühl zu verlassen. Hat man eine starke Gefühlsreaktion auf eine Meldung, sollte man in Erwägung ziehen, dass es eine Falschmeldung ist.»

Wie gehen Sie vor, wenn Sie Fakten überprüfen?
Zuerst schaue ich, was ich da überhaupt vor mir habe. Handelt es sich bei einer Meldung um vermeintliche Fakten, die angebracht werden? Oder tut da nur jemand seine Meinung kund? Sind es Zukunftsprognosen? Oder irgendein Verschwörungsmythos? Solche Aussagen sind nicht prüfbar. Ich kann nur Fakten checken, wenn auch Fakten behauptet werden.

Wenn es sich also um eine Tatsachenbehauptung handelt, was tun Sie dann?
Ich stelle Detailfragen: Wer hat die Nachricht verfasst? Lässt sich der Urheber identifizieren? Was für eine Webseite verbreitet die Nachricht? Ich werfe einen Blick ins Impressum, schaue mir den Rest der Seite an. Vielleicht werden da öfter Falschmeldungen verbreitet. Dann suche ich nach Primärquellen zu diesem Thema und befrage Experten, Wissenschaftler und Behörden. Aufschlussreich können auch die in der Behauptung verwendeten Quellen sein. Oft gibt es diese gar nicht, oder aber sie sind dubios. Was ebenfalls vorkommt, ist, dass eine Quelle angegeben wird, diese aber auf etwas ganz anderes hinweist als in der Falschmeldung beschrieben.

Können Sie ein Beispiel nennen?
Häufig passiert das, wenn Studien oder Aussagen von Behörden zitiert werden oder eben vermeintlich zitiert werden. Beispielsweise wurde in einer Falschmeldung behauptet, die US-Gesundheitsbehörde habe angegeben, dass nur sechs Prozent aller Coronatoten auch wirklich am Virus gestorben seien. Verlinkt wurde in der Meldung die Seite der amerikanischen Gesundheitsbehörde. Faktisch stand da aber, dass sechs Prozent der Coronatoten keine weiteren Vorerkrankungen hatten, 94 Prozent aber schon. Sie sehen: Die Aussage wurde komplett verdreht.

Auch mit Fotos oder Videos können Fake News verbreitet werden. Wie überprüfen Sie die?
Ich schaue, was da genau gezeigt wird, was erkennbar ist und in welchem Kontext das Bildmaterial gebraucht wird. Manchmal ist ein Foto viel älter als angegeben. Gerade kürzlich wurde ein Bild von einem vermeintlichen Geflüchteten verbreitet, der vor einer brennenden Barrikade posiert und ein Selfie von sich schiesst. Das Foto wurde im Zusammenhang mit dem Brand in Moria verbreitet, um Empörung darüber zu schüren, dass die Migranten das Camp möglicherweise selber angezündet haben. Mit einer einfachen Google-Bilder-Rückwärtssuche findet man heraus, dass das Bild aus dem Jahr 2015 aus Slowenien stammt und folglich ursprünglich in einem anderen Zusammenhang veröffentlicht wurde.

Die Expertin erklärt dir, wie du Fake News erkennst

💡 Auf das eigene Gefühl verlassen: Hat man eine starke Gefühlsreaktion auf eine Meldung, sollte man in Erwägung ziehen, dass es sich um eine Falschmeldung handelt.

💡 Geht es in der Meldung überhaupt um vermeintliche Tatsachen? Oder tut jemand einfach seine Meinung kund?

💡 Überprüfen, ob der Titel mit dem Inhalt des Textes korreliert. Wird im Titel eine Behauptung aufgestellt, auf die im Artikel selbst gar nicht eingegangen wird?

💡 Sich fragen: Wer verbreitet diese Behauptung? Steckt eine dubiose Webseite dahinter? Ein unbekannter Facebook-Account?

💡 Quelle checken: Gibt es eine Quellenangabe für die Behauptungen? Sind diese seriös?

💡 Das Thema plus «Faktencheck» googeln.

💡 Bei Fotos eine Google-Rückwärtssuche machen und schauen, ob das Bild schon früher mal in einem anderen Kontext aufgetaucht ist.
💡

Sie sind ein Faktencheck-Profi. Wie können normale Leserinnen und Leser Meldungen auf Fake News überprüfen?
Das mag nun sehr simpel klingen: Oft ist es schon hilfreich, sich auf sein Gefühl zu verlassen. Hat man eine starke Gefühlsreaktion auf eine Meldung, sollte man in Erwägung ziehen, dass es eine Falschmeldung ist. Dann kann man sich fragen: Wer verbreitet diese Behauptung? Weiss ich, wer hinter einer Facebook-Seite oder einem Twitter-Account steckt? Oder wenn man eine Meldung von Bekannten per WhatsApp zugeschickt bekommen hat, kann man beim Versender nachfragen, ob er die Quelle der Meldung eigentlich kennt.

«Vermeintliche Experten, darunter Wissenschaftler und Mediziner, schiessen derzeit wie Pilze aus dem Boden.»

Und wenn man nichts herausfindet?
Kann man selbst etwas recherchieren. Zum Beispiel indem man nach dem Thema plus «Faktencheck» googelt. Wenn es nichts auf Deutsch gibt, dann vielleicht auf Englisch. Manchmal hilft es auch, bei unglaubwürdigen Artikeln auf die Überschrift zu achten. Passt diese zum Inhalt? Oder geht es im Text um etwas anderes, als im Titel suggeriert wird? Bei Bildern kann man eine Rückwärtssuche machen. Häufig ist es zudem der Fall, dass Falschmeldungen keine oder unseriöse Quellen enthalten.

Aber wie weiss man, was eine seriöse Quelle ist?
Vermeintliche Experten, darunter Wissenschaftler und Mediziner, schiessen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Zu erkennen, wer recht hat und wer nicht, scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Wir befinden uns in einer Situation, in der noch keiner auf der Welt zuvor war. Viele Menschen sind verunsichert. Auf vieles, was mit dem Coronavirus zusammenhängt, gibt es noch keine abschliessenden Antworten. Am ehesten vertrauen die Menschen dann Experten. Deshalb ist es für vermeintliche Corona-Experten derzeit einfacher, Leute zu erreichen. Aber nur weil jemand Arzt ist, heisst das nicht zwingend, dass er Ahnung von Virologie hat. Oder gar mehr Ahnung als Wissenschaftler, die explizit zum Coronavirus forschen.

Ich sehe Ihren Punkt. Wie verhindern wir, solchen Personen auf den Leim zu kriechen?
Indem man nach diesen Personen googelt oder einen Faktencheck konsultiert. Häufig existieren über solche angeblichen Experten bereits kontroverse Artikel. Schwierig wird es, wenn jemand nicht ausschliesslich falsche Dinge verbreitet, sondern Spekulationen und viel Meinung in Behauptungen einfliessen lässt. Wenn jemand sagt, die Lockdown-Massnahmen seien ein Fehler gewesen, dann ist das seine Meinung, aber keine Tatsache, die man überprüfen könnte. Behauptungen werden mit Meinung und Empörung vermischt. Aber ein solches Vorgehen ist auch immer ein Hinweis darauf, dass man das kritisch hinterfragen sollte.

Frau Jonas, Sie haben es am Anfang gesagt: Die Flut an Desinformation wächst, so auch die Bewegung jener, die sich von solchen Falschmeldungen auf die Strasse treiben lassen. Was macht das mit unserer Gesellschaft?
Ich finde es beunruhigend, was gerade passiert. Die Anti-Corona-Bewegung trägt meiner Ansicht nach dazu bei, die Gesellschaft zu spalten. Gerade während der Pandemie zeigt sich, dass sich Falschmeldungen hervorragend dazu eignen, politisch zu mobilisieren. Narrative, die im März gesetzt wurden, sind bis heute bei Corona-Demos auf der Strasse zu hören. Die Aufmerksamkeit für Desinformation ist seit der Corona-Krise immens gewachsen.

Was ist zu tun?
Ich kann nur dazu anregen, Personen, die Falschbehauptungen verbreiten, darauf anzusprechen. Egal ob es die eigenen Eltern sind, Bekannte in der Verwandtschaft oder die Nachbarin. Wir können jemanden fragen, woher er die Information hat und warum er denkt, dass sie stimmt. Man kann auf Widersprüche und Absurditäten aufmerksam machen. Ich denke, es ist zielführender, wenn wir unsere Mitmenschen zum Nachdenken auffordern und mit ihnen in einen Dialog treten, ohne sie zu kritisieren und zu verurteilen. So lassen wir ihnen immer noch die Türe offen, in einen offenen Dialog zu treten und selbst zu merken, ob sie falschen Behauptungen aufgesessen sind.

DANKE FÜR DIE ♥
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Bilder der Corona-Demo in Berlin

Diese Verschwörungstheorien sind wirklich wahr. So wirklich wirklich. Wirklich.

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