Schweiz
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Cannabis, WC-Papier, Pasta: Diese Dinge sind in Corona-Zeiten Mangelware

Bild: EPA

Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus lautet das Credo für die Menschen überall: Zuhause bleiben. Klar, dass man sich dann vielleicht etwas mehr als sonst mit Lebensmitteln und sonstigen Dingen des täglichen Bedarfs ausstatten muss.



Schweiz: Pasta und Toilettenpapier

A person walks past the empty product shelves in a supermarket after many people are buying up essential goods due to the fear of the effects due to the coronavirus COVID-19, in Geneva, Switzerland, Saturday, March 14, 2020. (Salvatore Di Nolfi/Keystone via AP)

Bekanntes Bild in den letzten Tagen: Leere Regale in einer Migros-Filiale. Bild: AP

In der Schweiz sind seit Wochen vor allem die Regale für Nudeln, Tiefkühlprodukte und Toilettenpapier immer wieder leer. Was horten die Menschen anderswo? Eine Umfrage unter den DPA-Auslandskorrespondenten auf der ganzen Welt zeigt: andere Länder, andere Hamsterkäufe.

Auch in Deutschland, Skandinavien, den USA, Grossbritannien und Israel ist Toilettenpapier in den Supermärkten Mangelware. Im Iran ist es dagegen kein Problem: Die Iraner waschen sich mit Wasser und trocknen dann mit normalen Taschentüchern ab.

Italien: Desinfektionsmittel

epa08288388 Customers keep a safety distance between each other as they wait in a long line to buy goods at a supermarket in the alpine city of Aosta, northwestern Italy, 12 March 2020. All establishments across Italy (except pharmacies and supermarkets) are compelled to close at 6 pm as part of the drastic new measures announced by Prime Minister Giuseppe Conte to combat the spread of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus. The national lockdown is due to end on 03 April.  EPA/THIERRY PRONESTI

Schlange vor einem Supermarkt in Aosta im Norden Italiens. Bild: EPA

Auch viele Italiener finden das Klopapier-Horten seltsam, schliesslich haben Bäder in Italien ein Bidet, also ein niedriges Waschbecken, an dem man sich nach dem Toilettengang reinigen kann. Knapp sind hier hingegen Desinfektionsmittel jeder Art – ebenso in vielen anderen Ländern weltweit.

Türkei: Kölnisch Wasser

In der Türkei gibt es derzeit keine Chance, noch an «Kolonya» zu kommen – die türkische Form des Kölnisch Wasser. Es wird traditionell Besuchern gereicht, aber auch auf Reisen kann man sich damit die Hände «erfrischen». Mit einem Ethylalkohol-Gehalt von etwa 80 Prozent wirkt es desinfizierend.

Spanien: Wein

epa08293514 People shop in a supermarket in Barcelona, Catalonia, Spain, 14 February 2020, a day after the Spanish Government declared the alarm status in an attempt to contain COVI-19 spread. Spanish Government announced alarm status 13 March 2020 ordering the closure of commerce except supermarkets, pharmacies, petrol stations, banks, newspaper kiosks and tobacconists, until next 26 March 2020, to palliate COVID-19 spread.  EPA/Enric Fontcuberta

Supermarkt-Szene in Barcelona. Bild: EPA

In Spanien wird neben Klopapier und Pasta seit einigen Tagen in den Läden auch Wein knapp. In Italien stehen die Menschen ebenfalls häufiger vor leeren Weinregalen. Denn da sie nur noch Zuhause essen, kaufen sie auch mehr ein.

Skandinavien: Medikamente

epa08292635 People shop in a supermarket in Vantaa, Finland, 13 March 2020. Panic buying has started in Finland where people try to brace for an outbreak of the pandemic coronavirus.  EPA/MAURI RATILAINEN

Leere Regale auch in Vanta, Finnland. Bild: EPA

In Skandinavien riefen Behörden dazu auf, von Hamsterkäufen von Medikamenten wie Paracetamol und Insulin abzusehen.

In den USA ist zudem stilles Wasser gefragt. Bei Besuchen in Läden im Grossraum Washington waren zudem die Fleischregale auffallend leer. In Bulgarien verschwanden unter anderem Zitrusfrüchte aus den Märkten.

Niederlande: Cannabis

epa08300941  A doll at a store has a mask against the corona virus in Amsterdam, The Netherlands 17 March 2020. Public life and tourism have almost come to a standstill in the capital due to the corona virus.  EPA/ROBIN VAN LONKHUIJSEN

Mangelware in den Niederlanden: Cannabis. Bild: EPA

Die Niederländer hamsterten offenbar Marihuana: Kurz vor der Schliessung der Coffeeshops wegen der Corona-Pandemie standen die Menschen am vergangenen Sonntag davor in Schlangen an, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete. (wst/sda/dpa)

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