Schweiz
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People enjoy the sunny weather after the reopening of the Lido di Lugano seaside resort and open-air swimming pool will reopen on Saturday, 20 June 2020, after the coronavirus crisis, in Lugano, Switzerland. Among the preventive measures in connection with the corona pandemic, an admission quota has been introduced, which will be managed by an online reservation system. (KEYSTONE/Ti-Press/Elia Bianchi)

Die Badis sind wieder offen – da gehen die Sicherheitsmassnahmen des Bundes schnell vergessen. Bild: keystone

Interview

«Muss wirklich erst alles den Bach runter gehen, bevor wir bereit sind zu handeln?»

Die Bevölkerung geniesst zurzeit die zurückgewonnene Freiheit in vollen Zügen, mehrheitlich ohne Schutzmaske. Kommunikationsexperte Stefan Naef erzählt im Gespräch, warum die Botschaften des Bundes nicht mehr bei der Bevölkerung ankommen und was die Kantone bei der Kommunikation falsch machen.



Herr Naef, sind Sie zufrieden mit der Kommunikation des Bundes?
Stefan Naef:
Da muss ich unterscheiden. In der ersten Phase, jene des Lockdowns, wurde aus meiner Sicht sehr gut kommuniziert. Das Ziel war klar: Die Leute mussten dazu gebracht werden, zuhause zu bleiben. Das hat man mit den regelmässigen Medienkonferenzen und der BAG-Kampagne, die ohne viel Firlefanz auskam, optimal hinbekommen.

Und wie sieht es nun in der zweiten Phase aus?
In Phase zwei, also jene der Lockerungen bis hin zum heutigen Tag, ist eher das Gegenteil passiert, was aber auch damit zusammenhängt, dass die Realität der Bevölkerung viel komplexer wurde. Die Kommunikation wurde entsprechend vielschichtiger und weniger klar. Das führte dazu, dass die Leute zum Teil nicht mehr wissen, wie sie sich verhalten sollen. Das wiederum hat mehrere Gründe.

Die da wären?
Einerseits werden die Slogans schwammiger. Am Anfang hiess es zum Beispiel in der Stadt Zürich: «Bleibt zuhause». Jetzt heisst es: #BliibDraa. Aber was bedeutet «dran bleiben» genau?

Dass man sich weiter an die Hygiene- und Abstandsvorschriften halten soll?
Ja, natürlich. Trotzdem ist die Botschaft nicht so klar wie am Anfang. Auch die Anzahl Botschaften nimmt immer mehr zu. Wie verhaltet man sich in Restaurants, draussen, im Club? Es gibt nicht mehr nur die «Stay-at-Home-Devise», sondern ganz viele. Das macht die Sache nicht einfacher. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kantone unterschiedlich kommunizieren.

Bleiben wir bei den Kantonen. Kommunikationstechnisch ähneln diese gerade einer Horde kopfloser Hühner. Was läuft da schief?
Ich würde nicht sagen, dass grundsätzlich etwas schief läuft. Die Anforderungen an die Kommunikation steigen von Tag zu Tag, es gibt heute ganz viele Teilrealitäten, die berücksichtigt werden müssen.

JvM 
Shooting im Dachstock der Agentur in Zürich 


September 2019
Esther Michel
www.esthermichel.com

Stefan Naef ist Chief Consulting Officer von Jung von Matt/Limmat. Er hat an der Universität Zürich BWL studiert und war Dozent an der Bergs School in Stockholm und der Miami Ad School in Hamburg. bild: zvg

Hatten wir zu Beginn der Coronakrise nicht genau das gleiche Problem?
Doch. Einige Kantone wollten die Schulen schliessen, andere nur die Kindergärten. Ordnung kam erst, als der Bundesrat das Zepter übernahm.

Ist der Föderalismus also schuld?
Ein bisschen, ja. Und doch wäre ein koordiniertes Kommunikationsvorgehen auch in einem föderalistischen Staat absolut möglich. Wir sind nicht in Amerika, wo man schon ziemlich lange reisen muss, bis man im nächsten Staat ist. In der Schweiz überschreiten viele tagtäglich die Kantonsgrenzen. Man muss deshalb zusammensitzen, Ziele und Botschaften ausarbeiten und diese dann gemeinsam und einheitlich kommunizieren.

Wieso funktioniert das nicht? Auch beim zweiten Mal?
Die Beantwortung dieser Frage überschreitet meine Kompetenzen, ich bin kein Politiker. Fakt ist: Wir alle erleben diese Situation zum ersten Mal.

Das BAG hat über Monate versucht, die Bevölkerung zu sensibilisieren. Nun hat der Bundesrat mit seiner Turbo-Öffnung das Signal gegeben, es sei alles vorbei. Hat er so seine eigene Kampagne sabotiert?
Wenn man sich die Kampagne anschaut, dann ist diese immer noch gleich wie vor ein paar Monaten: eine Sensibilisierungskampagne. Der Bundesrat hat auch nie gesagt, dass Corona jetzt vorbei sei, sondern dass man in eine nächste Phase übertritt.

Trotzdem verhält sich die Bevölkerung zunehmend so.
Stimmt. Das dürfte aber vornehmlich mit der Strategie des Bundesrates zusammenhängen, auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung zu setzen. Diese Eigenverantwortung wird aber von den Leuten nicht immer wahrgenommen.

Könnte das auch damit zusammenhängen, dass der Bundesrat in letzter Zeit immer weniger vor die Medien tritt?
Teilweise. Die Medienkonferenzen des Bundesrates waren sicher eines der einfachsten und effektivsten Instrumente, um den Informationsfluss zur Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Mit dem Abgang von Daniel Koch hat der Bund aber auch ein bisschen sein Sprachrohr verloren. Aus unserer Erfahrung als Kreativagentur wissen wir, wie wichtig konsistente Absender sind. Das war in der ersten Phase mit Alain Berset und Daniel Koch der Fall, was ja schon fast zu einem Kult um die Personen geführt hat.

Wie schwierig wäre es, allfällige Verschärfungen der Regeln zu kommunizieren, wenn die Fallzahlen weiter ansteigen?
Ich denke, wesentlich einfacher, als Lockerungen mit Einhaltung der Hygienestandards zu kommunizieren. Die Angst vor Ansteckungen ist nach wie vor ein starker Treiber. Momentan geht es aber wirklich darum, die Bevölkerung davon zu überzeugen, die Sicherheitsmassnahmen weiter zu befolgen, so dass es gar nicht erst so weit kommt. Und die Schweiz geht hier einen einzigartigen Weg: In allen anderen Ländern herrscht zum Beispiel eine Maskenpflicht im ÖV oder beim Einkaufen. In der Schweiz ist dies freiwillig. Wie wir nun gesehen haben, nutzen viele diese Freiwilligkeit dazu, die Empfehlungen einfach nicht zu befolgen. Ich bin mir also nicht sicher, ob es ohne einen gewissen Zwang gehen wird. Letztlich müssen wir uns die Frage stellen: Muss wirklich erst alles wieder den Bach runter gehen, bevor wir bereit sind zu handeln?

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fretless Guy 01.07.2020 15:35
    Highlight Highlight Es gibt nebst den Aluhüten, noch viel zu viele welche die Geschichte nie wirklich ernstgenommen haben. Sowohl Jüngere als auch Ältere. Diese Leute erreichen zu können wird schwierig. Diesen Leuten sei einfach gesagt, dass ihr erst herausfinden werdet ob ihr zu einer Risikogruppe gehört, oder ob ihr Spätfolgen zu befürchten habt, oder nicht, wenn es zu spät ist. Auch bei milden Verlaufsformen tauchen z.T. Wochen später völlig unerwartet, weitere Symptome wie z.B. Neurologische Geschichten (z.B. Neuropathien) etc. auf.
    Vorsicht ist die Mutter aller Porzelankisten. 😉
  • Padcat 01.07.2020 14:27
    Highlight Highlight Um es mit Ghandis Worten zu sagen:
    Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
    Also: Ja, es muss erst alles den Bach runter gehen bevor gehandelt wird. Ist ja bei allen Problemen der Fall, die viel kosten aber vermeintlich keinen Profit abwerfen.
    • fools garden 01.07.2020 14:58
      Highlight Highlight ... da wir es praktisch immer besser wissen als unsere Eltern und von einer Generation zur Nächsten auch noch alles vergessen, wird sich daran auch nichts ändern.
  • SeboZh 01.07.2020 14:12
    Highlight Highlight Um die im Titel gestellte Frage zu beantworten, Ja.

    Der Mensch ist leider ein Gewohnheitstier ubd wird sein Handeln erst ändern, wenn er am Abgrund steht. Das kam auf Klima-/Umweltschutz beziehen wie auch Pandemien oder kriegerische Handlungen
  • banda69 01.07.2020 12:46
    Highlight Highlight Wenn nicht mal Natalie Rickli (SVP), die Vorsteherin der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich den Durchblick hat...

    Man stelle sich vor alle Verantwortlichen sind so inkompetent wie die SVPlerin...
  • THEOne 01.07.2020 12:16
    Highlight Highlight es liegt seit jeher in der natur des menschen, erst zu reagieren wenns zu spät ist.
  • De-Saint-Ex 01.07.2020 11:59
    Highlight Highlight Brauchen Herr und Frau Schweizer tatsächlich „s‘Mami und de Pape“, die ihnen sagen müssen, was sinnvoll ist und was weniger?! Bei solch „mündigen“ BürgerInnen erstaunt so manches Resultat an der Urne definitiv nicht mehr...
  • tellmewhy 01.07.2020 11:57
    Highlight Highlight Corona-data heute: 12 Kantone 50 Neue Fälle, Zürich ist noch nicht mal dabei, Westschweiz auch nicht. Superspreader-Events häufen sich, vor allem streuen sie herum durch Bar-hopping, was sich ganz klar von einer konkret abgrenzbaren Lpkalität im Risiko unterscheidet.
    Unglaublich, und ich hoffte vor der Öffnung der Clubs und Grossveranstaltungen, dass uns ein entspannter Sommer gegönnt ist.
    Die Schweiz hat mehr Lockerungen als Schweden 2. Platz Lockerungsweltmeister...bravo.
  • Wali2 01.07.2020 11:56
    Highlight Highlight :-) Zuhören, Folge leisten, anpassen, Anstand - viele verstehen Handstand - Achtung voreinander haben etc. Genau das ging den "Bach" runter. Ihr dürft euch nicht freuen, was noch alles kommt, nur wundern und in den Augen reiben! Wetten!?
  • michu 01.07.2020 11:51
    Highlight Highlight Eigentlich peinlich, dass man es nicht zustande bringt, ein Gremium mit den Vertretern aller Kantone zusammenzustellen, welches die Schutzmassnahmen beschliesst und koordiniert.
  • wasylon 01.07.2020 11:49
    Highlight Highlight Maskenpflicht im ÖV bin ich dafür aber nur zusammen mit einer Infokampagne wie man eine Maske richtig trägt. Eine Maske nützt nichts wenn man sie übers Kinn zieht oder dauert an ihr herum fummelt. Oder diese gruseligen Stoffmasken die getragen feucht in Irgendeiner Tasche verschwinden und danach wieder montiert werden.😷
    • beautyq 01.07.2020 15:34
      Highlight Highlight Dann brauchen wir einen Masken-Fonds - als Pendler gehen diese Masken ganz schön ins Geld. Der Eigenschutz sei ohnehin gering hiess es stets. Es gehe viel eher darum, weniger Viren in die Luft zu atmen. Daher bin ich ein grosser Fan meiner Stoffmaske für 5.-
    • wasylon 01.07.2020 15:53
      Highlight Highlight Hast Du nur eine? Wie oft wäscht Du sie? Einmal in der Woche? 🤢Eine Einwegmaske kostet zwischen 70-80 Rp. Einfach ein Kaffee mehr zu Hause trinken und hast das Geld locker wieder eingespart.
  • Tschowanni 01.07.2020 11:49
    Highlight Highlight Ich bin inzwischen 50 Jahre alt. Ich habe in diesen Jahren nicht annähernd so viel Wiedersprüchliches gelesen und Handlungen erlebt wie in den letzten 3 Monaten. Noch nicht mal betreffend Wirksamkeit von Masken herrscht Einigkeit unter den Spezialisten. Selbst die WHO wiederspricht sich selbst innert Jahresfrist. Tausende Studien wurden erstellt, die eine wiederspricht der anderen. Keiner kennt das optimalste Vorgehen, hält aber seine Empfehlungen für genau das. Ich hab noch nie so viel Angst und Panik, Denuziantentum, Aggressivität erlebt wie aktuell.
  • Verbesserer 01.07.2020 11:34
    Highlight Highlight Herr Naef trifft mit seiner Argumentation genau den Nagel auf den Kopf. Schade das es soviele unvernünftige Bürger gibt.
  • Stinkstiefel 01.07.2020 11:30
    Highlight Highlight Meinungsjournalismus ist, wenn man Kommunikationsexperten zu einer Maskenpflicht befragt.

    Fach egal, Meinung wichtig.
    • Miracoolix 01.07.2020 11:43
      Highlight Highlight Er wurde über die Kommunikation befragt, nicht wirklich zur Maskenpflicht, er ist Kommunikationsexperte, wo ist das Problem?
    • Wetterleuchten 01.07.2020 11:51
      Highlight Highlight Er wurde nur am Rande zur Maskenpflicht befragt. Es ging um die Qualität der Kommunikation vor und nach den Lockerungen. Und dafür hat er die entsprechende Ausbildung. Sie betreiben mit dieser an sich unkorrekten Interview Wiedergabe Meinungsmanipulation versus Vernunft.
    • Wetterleuchten 01.07.2020 12:41
      Highlight Highlight Die Blitzer sollten wohl mal den Artikel lesen und die Fakten darin zur Kenntnis nehmen. Ignoranten-Geblitze tut mir nicht weh. Schade ist einfach, dass man diejenigen damit bestätigt, welche die Tatsachen verdrehen.
  • Alice36 01.07.2020 11:27
    Highlight Highlight ... und wenn sie nicht krank geworden sind so prüfen sie noch heute.
  • 3,2,1... vorbei 01.07.2020 11:25
    Highlight Highlight Für mich der wichtigste Satz in diesem Interview:

    Ich bin mir also nicht sicher, ob es ohne einen gewissen Zwang gehen wird. Letztlich müssen wir uns die Frage stellen: Muss wirklich erst alles wieder den Bach runter gehen, bevor wir bereit sind zu handeln?

    Diese Frage stellte ich mir ehrlich gesagt auch bei den ganzen Lockerungen. Aber im nachhinein ist ja jeder ein Experte. Wir werden sehen, wohin und das ganze führen wird. Ich bin aktuell überzeugt... In eine zweite Welle, wenn auch nicht mehr so wie noch vor ein paar Wochen.
    • Terraner 01.07.2020 11:34
      Highlight Highlight Wenn nichts verschärft wird, dann wird die Welle deutlich höher als die erste.
  • Noblesse 01.07.2020 11:19
    Highlight Highlight Innenräume! Tram, Zug, Bar,Club= Innenräume! Politik des Inneren ist gefordert. Hallo Kantone: Departement DES INNEREN, DES INNEREN, ERINNERN...
  • uicked 01.07.2020 11:17
    Highlight Highlight «Muss wirklich erst alles den Bach runter gehen, bevor wir bereit sind zu handeln?»

    Ist ja wie beim Klima, also JA.
    • T13 01.07.2020 11:46
      Highlight Highlight Der Mensch scheint echt immer einen metaphorischen Knüppel zwischen die Beine bekommen bevor er handelt.

      Es muss uns immer erst selbst schlecht gehen bis wir realisieren das was falsch läuft.
      Aber dann sind immer alle anderen schuld.
      🙄
  • tss 01.07.2020 11:13
    Highlight Highlight Viele haben gejammer bereits nach 2 Wochen, sie wollen ihre Freihet wieder.
    Das DUMME daran ist, sie sind nich in der Lage resp. übernehmen keine verantwortung für ihr tun resp. handeln.
    Es sind immer die Anderen schuld.
    Dumm ist der, der dummes tut.
    Und später wird gejammert wenn jemand seine Elter, Grosselter oder die eigenen Kinder zugrabe trägen kann.
    Irgend wie erschreckend...
  • fabsli 01.07.2020 11:09
    Highlight Highlight Sinnvoll wäre gewesen, direkt nach dem Lockdown die Maskenpflicht einzuführen. Dies jetzt nach einem Monat zu tun, empfinden sehr viele - ich inkl. - als unnötig angesichts der weiterhin tiefen Zahlen (Ziel <100/Tag). Nicht vergessen: Es wird massiv mehr getestet als noch vor 3-4 Wochen. Ausserdem: In den letzten 14 Tagen gabs 530 Neuansteckungen auf 8.5 Mio. Weiss nicht ob 0.006% Neuansteckungen und 0.0002% Hospitalisierungen jetzt eine flächendeckende Maskenpflicht rechtfertigen.
    • Snowy 01.07.2020 11:40
      Highlight Highlight Danke für diesen Post.

      Dachte schon, es seien alle wieder im Panikmodus.
    • Wetterleuchten 01.07.2020 11:56
      Highlight Highlight Hattest Du in der Schule auch mal Exponentialrechnen?
    • Tschowanni 01.07.2020 13:37
      Highlight Highlight Du als Maskenbefürworter in kannst mir sicher erklären warum sich die Fallzahlen in DE, trotz vor Wochen eingeführten Maskenpflicht, verhältnismäßig nahezu identisch sind mit den unseren? War übrigens auch vor der Maskenpflicht so. Die müssten doch mit dem Wundermittel Maske bedeutend tiefer sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gunther 01.07.2020 11:07
    Highlight Highlight
    Wegen dem Video: «Ausraster wegen Maskenpflicht»
    Es gab schon immer & wird auch immer geben:
    Ignoranten & Egoisten, Uneinsichtige, Dumme & Unwissende, aber auch «starke» Individuallisten etc. . . . .
    Leute, die andere gefährden, wird es auch immer geben.
    Die Menschheit ist einfach so unterschiedlich, je nach dem, leider oder zum Glück, je nach Grund & Ursache.
    • fabsli 01.07.2020 11:30
      Highlight Highlight Es gab aber auch schon immer Menschen, die nichts hinterfragen, alles akzeptieren, sich von allem mitreissen lassen, keine Ahnung der Materie haben, in Panik verfallen, zu allem ja und amen sagen und Andersdenkende anfeinden.
  • Capslock 01.07.2020 11:05
    Highlight Highlight so lange es nur von Ignoranten und Besserwisser nur so wimmelt, wird es wohl keine Besserung geben.

  • Peter R. 01.07.2020 11:02
    Highlight Highlight "Das führte dazu, dass die Leute zum Teil nicht mehr wissen, wie sie sich verhalten sollen"
    Diesen Eindruck habe ich ganz und gar nicht. Die Leute kennen die Vorschriftsmassnahmen genau - sie halten sich einfach zum Teil nicht daran. In der Deutschschweiz wurden wenige wirklich mit Corona konfrontiert, deshalb ist es ihnen heute auch egal, was passiert. Im Tessin ist die Disziplin viel besser - vor allem bei den Einheimischen.
  • Der Bademeister 01.07.2020 10:47
    Highlight Highlight Was machen dann die Kantone so furchtbar falsch? Sie entscheiden in der Maskenfrage nicht so wie ihrs gerne hättet. Dabei zu behaupten eine Mehrheit möchte eine Maske ist einfach falsch. Die Onlineumfragen bringen diesbezüglich einfach nichts. Und unsere Regierungsräte sind nicht Amateure. Sie haben eine ganzheitliche Betrachtung anders als Egger, Salathé und co. Zudem sind sie demokratisch gewählt. Die Demokratie und die föderalistische Struktur sind wichtige Errungenschaften dieses Landes. Diese gilt es zu verteidigen.
    • Isch mier egal 01.07.2020 14:57
      Highlight Highlight Möchten oder nicht wird nicht mehr lange Relevant sein. Hoffe der Bundesrat beweist Eier und beschliesst die MASKENPFLICHT.
  • Lupe 01.07.2020 10:42
    Highlight Highlight Wie ich es schon geschrieben habe und so viel Blitze bekam, ein Schiff mit 28 Kantonen wo jeder etwas steuert, aber der Kapitän Bundesrat hat das Schifg verlassen. Normal bleibt doch der Kapitän auf dem Schiff bis......aber Kapitän Bund eben nicht und wir erleben nun den Fäderalismus mit seiner schwachhen Seite.
    • sowhat 01.07.2020 13:07
      Highlight Highlight Hast du nicht mitgekriegt, dass die 28 Steuerleute den Kapitän BR genötigt haben von Bord zu gehen?
  • Robodoc 01.07.2020 10:37
    Highlight Highlight Ich finde es super, dass man auf Freiwilligkeit setzt und hätte dazu ein paar zusätzliche Vorschläge:

    - Es ist freiwillig, ob man sich mit dem Auto an die Höchstgeschwindigkeit hält
    - Es ist dringend empfohlen, dass man nicht mit mehr als 0.5 Promille Auto fährt
    - Die Autofahrer werden aufgefordert, sich freiwillig an Parkverbote zu halten
    - Die Gurtentragpflicht wird durch eine Gurtentragempfehlung ersetzt
    - usw.

    Ich finde, es gibt zu viele Gesetze, die unsere Freiheit einschränken und ich möcht meine Freiheite auf Kosten der Anderen ohne Einschränkungen geniessen dürfen.
    • wasylon 01.07.2020 11:22
      Highlight Highlight Gesetze nützten nicht viel wenn man sie nicht durchsetzt. In den letzten Wochen gab es illegale Demos und Partys wo stillschweigend toleriert worden sind.
    • Terraner 01.07.2020 11:43
      Highlight Highlight Ich würde mich immer wenn ich es nicht eilig habe an die Höchstgeschwindigkeit halten.

      Ich würde immer mit 0 Promille fahren, ausser wenn ich an einer Feier war.

      Im Parkverbot würde ich nur parkieren wenn es gerade keinen freien Parkplatz hat oder es mir wegen Regen doch zu weit wäre.

      Gurten würde ich immer tragen wenn ich mich an 1 und 2 nicht halte, ausser ich vergesse es gerade weil ich zu besoffen bin.

      Ironie off.
    • Snowy 01.07.2020 11:45
      Highlight Highlight @Robodoc:

      Alle Verfehlungen, welche Du aufzählst, werden vom Staat bei Nichtbefolgen konsequent verfolgt und es herrscht weitgehender Konsens in der Bevölkerung, dass die Gesetze zur Durchsetzung richtig und wichtig sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • farbarch1 01.07.2020 10:36
    Highlight Highlight Föderalismus bringt bei einer Pandemie eher weniger als mehr. Man stelle sich einmal vor, jeder Kanton hätte eine eigene Armee zu betreiben mit seinen eigenen Waffen. Es gibt Feinde, die sollte man möglichst gezielt und vereint bekämpfen. Dazu gehört eine zentrale Führung, die die Übersicht hat und dort lokal eingreift (Massnahmen ergreift), wo es nötig ist. Der Feind ist diesmal das "Virus".
  • Raber 01.07.2020 10:36
    Highlight Highlight Wir haben rund 60 Ansteckungen pro Tag und Watson dreht seit Tagen am Rad. Will jetzt unbedingt diese Maskenpflicht erzwingen. Ich begreife es nicht. Wenn wir jetzt anfangen werden wir bis zur Impfung damit rumlaufen. Auch wenn irgendwo irgendwer mal feiert wird die Moral Keule geschwungen. Wiso sollten wir wegen einem eher schwachen Virus die Gesellschaft umkrempeln zu einer nur noch arbeiten und dann schnell nach Hause Mentalität. Viele Menschen werden dies nicht goutieren. Stuttgart war da nur ein Vorgeschmack. Behaltet das gesamt Bild bitte im Kopf.
  • Don Alejandro 01.07.2020 10:35
    Highlight Highlight Die Kantone wollen und können mit einschneidenden Massnahmen (Maskenpflicht, Schliessung der Klubs) nicht vordreschen, weil sie sich so zu fest exponieren. Da ist es natürlich einfacher, wenn eine solche Weisung vom Bund kommt. Klar ist es problematisch, wenn man z.B. im Kanton Zürich die Klubs schliesst und im Aargau sind sie noch offen. Das Problem ist nur, bis sich die Kantone zu solchen Massnahmen endlich durchringen, werden die Fallzahlen wieder dramatisch hoch sein und schlussendlich muss dann wieder Bund für die Versäumnisse diese treffen.
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 01.07.2020 10:33
    Highlight Highlight Sorry aber der BR ist selber schuld!
    Wärend dem lockdown gab es in der Woche locker 2-3 Pressekonferenz à 1-2std, wenn nicht noch länger und so viel Bla Bla ohne Ende. Die ersten Wochen hab ich sie mit verfolgt und zugehört aber inzwischen mach ich mir nicht mehr mühe! Man kann auch mit den Pressekonferenz übertreiben!
  • Black Cat in a Sink 01.07.2020 10:26
    Highlight Highlight Speziell eine Partei hat den verfassungsmässigen Zustand (zurück) gefordert, hat „täubelet und gstämpfelet“ und ganz fest in ein nordisches Land geschielt! Jetzt, wo der Zustand zurück ist, steigen die Infektionen wieder an und das Schielen wird relativiert! Und so fliesst alles den Bach hinuntert.
    • Downunder 01.07.2020 11:34
      Highlight Highlight Es waren zwei Parteien (SVP und FDP).
    • Wetterleuchten 01.07.2020 12:00
      Highlight Highlight SVP und FDP, die üblichen Verdächtigen eben.
    • Tschowanni 01.07.2020 13:45
      Highlight Highlight Wie ist denn dein Vorschlag? Die Massnahmen aufrecht erhalten bis ein Impfstoff gibt? So rund 10 bis 12 Jahre?
  • Dr. Unwichtig 01.07.2020 10:24
    Highlight Highlight Tja - das BAG wird heute zum 1. Mal seit Wochen über 100 Neuansteckungen melden. Auch die Positivitätsrate der Tests liegt mittlerweile wieder über 1.00%.

    Es wäre sehr erstaunlich, wenn in den nächsten Tagen keine neuen Einschränkungen beschlossen würden.

    Dies ist eine nüchterne Feststellung. Was ich davon halte, steht auf einem anderen Blatt...
    • Tschowanni 01.07.2020 13:47
      Highlight Highlight Vor rund zwei Wochen fanden sich auch Tausende die es angebracht hielten, zusammen zu demonstrieren
  • lipangalala 01.07.2020 10:20
    Highlight Highlight Die Antworten im Interview sind doch einiges differenzierter als die Fragen und der Titel des Artikels.
    Die Erwartungen sind in der Tat riesig und sehr unterschiedlich. Während z.B. viele die Kommunikation Koch's loben, titeln andere er habe die Pandemie zur one-man-show gemacht. Kommt hinzu, immer wieder "Experten" zu Wort kommen, die alles wissen sollen/wollen, aber tatsächlich nur beschränkt bescheid wissen. Ich würde von den Medien kritische Fragen aber eben auch ehrliche Aufklärung erwarten.
  • Gawayn 01.07.2020 10:19
    Highlight Highlight Ich trage jetzt seit Monaten im ÖV eine Maske.
    Das nervt mich!
    Vor allem, wenn ich der Einzige von gegen 30 oder mehr Fahrgästen bin der die trägt.

    Den Jugendlichen ist es egal.
    Die sagen sich,
    "Ich bin kein Risiko Patient. Ist mir doch egal..."

    Andere wißen. Die Maske schützt vor allem die Anderen. Statement von Vielen.
    "Mir sind die Anderen egal"

    Den meisten ist es nur zu unbequem die zu tragen, oder sind zu faul die mit zu nehmen.

    Das ist für uns in der Schweiz einfach nur Peinlich.
    • Tschowanni 01.07.2020 13:48
      Highlight Highlight Trägst du die Maske aus Überzeugung, oder weil es so gut aussieht das jeder eine tragen sollte?
    • Isch mier egal 01.07.2020 15:10
      Highlight Highlight Vorallem da es in Ländern wie Cuba reibungslos funktioniert.
  • winglet55 01.07.2020 10:15
    Highlight Highlight Nicht nur der Kantönligeist ist wieder ausgebrochen. Auch Politiker jedwelchen Couleur's wollen sich wieder profilieren und ihre Parteilinie wieder in Erinnerung rufen.
    Ob der Mist den sie verzapfen, dann der Lösung dient oder einfach heisse Luft beinhaltet, geht denen am Arsch vorbei. Das unser Partyvolk sich nicht kooperativ und vernünftig verhält ist halt auch nicht zielführend. Zudem scheint mir der Glaube, dass die Pandemie nur die Andern trifft, ein weit verbreiterter Glaube zu sein.
  • soulpower 01.07.2020 10:07
    Highlight Highlight War vor ein paar Tagen in Oesterreich und Ungarn, und es war interessant zu sehen wie viel ernsthafter die Bevölkerung dort Interesse zeigt, dass die Zahlen nicht wieder in die Höhe schnellen. Zurück in der Schweiz war ich schockiert wie eigentlich fast niemand beim Einkauf für die paar Minuten eine Maske trägt. Ein kleiner Gemüseshop war überfüllt mit Kunden ohne Masken. Man könnte fast zum Schluss kommen, dass die Schweizer mehrheitlich wie die Lockdown-Gegner davon ausgehen, dass dieses Virus harmlos ist oder nur eine weitere Grippe. Das ganze teure Lockdown scheint irgendwie für die Katz!
    • Tobias K. 01.07.2020 10:48
      Highlight Highlight Und trotzdem melden die Österreicher täglich zwischen 45 und 75 Neuinfektionen. Tragen alle Masken und nehmens wahnsinnig ernst.
    • Tobias K. 01.07.2020 11:32
      Highlight Highlight Nachtrag: Soeben meldet die Krone Zeitung 107 Neuinfektionen.
    • Meiniger 01.07.2020 11:45
      Highlight Highlight Lustig, bringen Masken anscheinend doch nicht so viel wenn man nach Österreich schaut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 01.07.2020 10:04
    Highlight Highlight Mein Tipp: Bei 100 Neuinfektionen wird die längst fällige Maskenpflicht eingeführt. Keine Maske zu tragen, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, ist bezüglich der Gefährdung der Mitmenschen wie Fahren in angetrunkenem Zustand. Das sollte der Bund dann konsequenterweise auch wieder erlauben.
  • Alpenstrich 01.07.2020 09:58
    Highlight Highlight Ich finde seinen Punkt zum Föderalismus gut getroffen.

    Es ist schade, dass der Bundesrat nun die Verantwortung an die Kantone abschiebt (auch wenn diese dies zwar begrüssen), ich hätte eine zentrale Regelung weiterhin bevorzugt.
    • Phrosch 01.07.2020 10:11
      Highlight Highlight Der Bundesrat hat die Verantwortung nicht abgeschoben, sondern diese liegt von Rechts wegen wieder bei den Kantonen. Ich bedaure das auch, aber das ist halt so. Ich erwarte aber, dass die Kantone nun gut und gemeinsam und schnell handeln und entscheiden.
    • P. Meier 01.07.2020 10:12
      Highlight Highlight Ja, nur die Kantone und Parteien haben dies nicht begrüsst und wollten die Kompetenzen zurück.
    • Alpenstrich 01.07.2020 10:58
      Highlight Highlight @Phrosch: naja nicht wirklich. Das EPG hat keine Richtlinien wie lange die ausserordentliche Lage anzuhalten hat (EPG Art.7).

      Der Bundesrat hätte sich auch darauf stützen können diese aufrecht zu halten bis die Situation nicht mehr als Pandemie einzustufen ist (also die WHO diese auf Stufe 4 oder 5 zurückstuft). Im gleichen hätte er den Kantonen gewisse Rechte und Pflichten geben können um dem politischen Druck gewähr zu geben. Die Handhabung, Verantwortung und Gesetzeslage wäre dann aber weiterhin beim Bund gewesen.
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  • Unicron 01.07.2020 09:57
    Highlight Highlight Eine Maskenpflicht wäre nur schon symbolisch wertvoll, denn man würde jeden Tag daran erinnert dass eben NICHT alles wieder normal ist.

    Wenn ich jetzt nach draussen gehe und einkaufe, dann erinnert mich bis auf ein paar abgewetzte Bodenmarkierungen und ein in der Ecke stehendes Desinfektionsmittel fast nichts mehr an die Pandemie.

    Ah halt, ich darf ja gar nicht nach draussen, meine Freundin wurde gestern getestet, und bis die Resultate da sind muss ich zuhause bleiben. Weil eben NICHT alles wieder normal ist!
  • techiesg 01.07.2020 09:57
    Highlight Highlight Ich würde es begrüssen, wenn der Bundesrat wieder das Zepter übernehmen würde. Ein ganz grosser Vorteil dieses 7-ner Gremiums ist, dass sie sich nicht so sehr im ‚ständigen Wiederwahlkampf‘ befinden.
    Nein, ich bin und war auch nicht über jeden Schritt des Bundesrates happy, aber so über alles gesehen hab ich in einer Krise lieber eine ‚enge‘ Führung als ein ausufernder Kantönligeist.
  • FrancoL 01.07.2020 09:53
    Highlight Highlight ES geht nicht um mehr und besser zu kommunizieren, jeder und jede im Land weiss genau was zu tun wäre, wenn sie denn wollten.
    Es geht um das "locker nehmen" der Anforderungen, die etliche auf ganz eigenartige Weise begründen.

    Ein Schutz ist nur so gut wie seine schwächsten Teilnehmer und wenn diese den Schutz missachten, dann gefährdet man den Gesamtschutz, das ist verantwortungslos, gleich wer es tut.

    Wenn Verantwortungslosigkeit überhand nimmt, müssen wieder strengere Regeln her, ist ein Irrsinn, aber dies verdanken wird denen die ihre Verantwortung nicht wahrnehmen.
    • gulf 01.07.2020 10:24
      Highlight Highlight danke, dem ist nichts hinzuzufügen
  • Vecchia 01.07.2020 09:51
    Highlight Highlight "Ist der Föderalismus also schuld?
    Ein bisschen, ja. Und doch wäre ein koordiniertes Kommunikationsvorgehen auch in einem föderalistischen Staat absolut möglich."

    Der Föderalismus ist nicht schuld. Aber die profilierungssüchtigen Politiker, die die vorzeitige Aufhebung des Notrechts ertäubelt haben, waren mit Parteipolitik beschäftigt, statt sich auf die interkantonalen Aufgaben nach dem Notrecht vorzubereiten.


  • bärn 01.07.2020 09:51
    Highlight Highlight tragt doch einfach im öv mindestens während den stosszeiten verdammt noch mal eine maske! ist das so schwierig?
    • Fakten 01.07.2020 10:15
      Highlight Highlight Ja - ich will keine tragen.
  • dan2016 01.07.2020 09:50
    Highlight Highlight ich nehme medial keine Kommunikation der Kantone wahr. Ausser der permanenten Berieselung (sogar mit Newsticker) dem Medienschätzeli aus Zürich. Sogar SRF scheint sich auf Leutschenbach Süd zu fokussieren. Insofern können wir nur den Kanton Zürich beurteilen und der schneidet tatsächlich nicht wirklich gut ab....
  • Antichrist 01.07.2020 09:43
    Highlight Highlight Der Bund hat die Wirksamkeit von Masken wochenlang dementiert, will daher keine Maskenpflicht. Er hat nun Lockerungen beschlossen, hat sein Coronasprachrohr in Rente geschickt und spricht nur Empfehlungen aus. Die Städte lassen Demonstrationen ungehindert zu.
    Welches Signal hätte die Bevölkerung empfangen sollen, dass nach wie vor Gefahr besteht?
  • uhl 01.07.2020 09:39
    Highlight Highlight Wenn sich jemand wirklich dafür interessiert und sich informieren WILL, ist das alles kein Problem. Egal, ob man nun im Tessin oder Jura wohnt und täglich drei Kantone durchquert. Dieses Föderalismus-Bashing bringt nichts, es sind die Menschen, die es nicht kapieren (wollen).
    Das ist der Preis der Freiheit.
    • Thomas G. 01.07.2020 11:36
      Highlight Highlight Der Preis der Freiheit ist dass mich irgend so ein Tubel ansteckt, der nicht zu Hause bleiben will obwohl er krank ist? Nein, das ist keine Freiheit sondern kriminelles Verhalten desjenigen. Wer kriminell ist oder es fahrlässig in Kauf nimmt hat seine Freiheit verwirkt. Deshalb braucht es die Maskenpflicht.
    • uhl 01.07.2020 11:50
      Highlight Highlight @Thomas G: Man ist schon ansteckend, bevor man Symptome verspürt. Und ganz grundsätzlich jeder Person, die eine andere ansteckt, kriminelles Verhalten vorwerfen ist dann schon grad ein bisschen happig...
    • GianniR 01.07.2020 12:07
      Highlight Highlight Und gewisse Leute wollen es partout nicht kapieren, dass grosse Teile der Bevölkerung nicht interessiert sind und sich nicht informieren wollen.
      Diese Realität muss einfach zur Kenntnis genommen werden, und die zuständigen Behörden müssen entsprechend handeln!
  • kusel 01.07.2020 09:39
    Highlight Highlight Der Kantönligeist ist ein sehr grosses Problem. Der Föderalismus ist für solche Krisen ungeeignet. So reicht es dann nicht mehr, wenn in den Kantonsregierungen Amateure am Werk sind und wichtige Entscheidungen ständig hinauszögern, weil sie Angst haben, nicht mehr gewählt zu werden.. Es braucht Profis welche wirklich wissen, was Sache ist. Die hätten wir auch. Doch es wird nicht mehr auf sie gehört.
    • Abendländer 01.07.2020 10:13
      Highlight Highlight Genau der Föderalismus ist hier angebracht, nur so lässt sich partiell Krisenherde abriegeln. In den Städten und Gemeinden gibt's viele professionale Leute. Ihr müsst halt nur die Richtigen und nicht Rückgradlose Waschlappen wählen.
    • aglio e olio 01.07.2020 12:10
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass der Förderalismus das Problem ist, der Kantönligeist aber schon. Und wie du schon schriebst die Profilierungssucht von Menschen.
  • Bravo 01.07.2020 09:38
    Highlight Highlight Koch hat sich aber auch sehr gefallen in der Rolle. Ich verstehe nicht, wieso die Schweiz mit derartigen Turboöffnungen vorangehen muss. Viele Clubs hätten ja sowieso bald Sommerpause.

    Zu Beginn von Corona konnten die Menschen aus der Lombardei noch nach Lugano in den Ausgang. Jetzt können sie es auch wieder...
  • Bert der Geologe 01.07.2020 09:38
    Highlight Highlight Die Maskenpflicht wäre sicher nicht falsch, ist aber , so scheint es, gar nicht matchentscheidend. Es wäre besser, die Diskussion auf die Haupttreiber der Epidemie zu konzentrieren. Grosse Menschenansammlungen in Innenräumen sind offenbar das Hauptproblem. Einzelne Lockerungen kamen zu früh und nun wird wieder diskutiert und kantönligegeistelt, statt gehandelt. Dabei hätte man zumindest lernen können, dass ein krasses Eingreifen am Anfang letztendlich am Meisten bringt und am wenigsten kostet.
    • bärn 01.07.2020 09:53
      Highlight Highlight also die frage stellt sich WO es matchentscheidend wäre... maskenpflicht in der öffentlichkeit während eines spaziergangs oder in leeren gassen in der stadt? sicher nicht. maskenpflicht im öv, generell auch ausserhalb der stosszeit? ja, das wird wohl kommen. auch wohl wegen der durchsetzbarkeit auch ausserhalb stosszeiten.
    • lipangalala 01.07.2020 10:23
      Highlight Highlight Die Differenzierung zwischen "Masken funktionieren" und "Masken haben in der Realität eine Wirkung auf den Verlauf der Pandemie" ist eben relevant, wenn auch scheinbar für viele schwierig zu verstehen. Letzteres ist sehr vom Kontext und der lokalen Epidemiologie abhängig.
    • GianniR 01.07.2020 12:02
      Highlight Highlight Wieviel die Maskenpflicht rein medizinisch bringen würde, ist vielleicht unklar. Was aber sehr klar ist: Eine Maskenpflicht würde in der Bevölkerung das Bewusstsein zurückbringen, dass die Lage nach wie vor ernst ist. Mit der übermässigen Öffnung ist nämlich dieses Bewusstsein leider verloren gegangen.
  • Fairness 01.07.2020 09:32
    Highlight Highlight Lustiger Kommunikationsexperte! Die Maskenlüge wurde ja tatsächlich sehr gut kommuniziert! Das problematische Resultat erleben wir nun täglich.
    • bärn 01.07.2020 09:56
      Highlight Highlight tja da hat unsere tolle regierung total versagt. anstatt einfach zu sagen: sorry volk.. masken wären gut, aber es gibt jetzt schlicht keine.... hat man lieber irgendwelchen mist erzählt. jetzt gibt es masken und man sollte auch dazu stehen dass man sehr unglücklich kommuniziert hat und es eben halt schon sinnvoll wäre masken zu tragen...
    • leu84 01.07.2020 10:04
      Highlight Highlight Wenn man die Gesichtsmaske falsch handhabt, hat sie etwa dieselbe Wirkung wie ein falsch getragenes Kondom. Obwohl es viele Anleitungen zum Anziehen der Maske gibt, tragen sie heute viele falsch. Eine Maske kann ein minimaler Schutz sein, wenn man selber krank ist, um andere nicht anzustecken. Besser ist immer noch grössere Menschenansammlung in engen Räume zu meiden und Hände waschen / desinfizieren. Das hat das BAG versucht uns zu erklären.
    • nfliess 01.07.2020 10:04
      Highlight Highlight Welche „Maskenlüge“ denn?
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