DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Einreiseverbot für Ehefrau von französischem Dschihadisten



Die Ehefrau eines französischen Dschihadisten darf nicht in die Schweiz einreisen. Gemäss Informationen des Analysezentrums Terrorismus (CAT) ist die Französin aus dem von Kurden kontrollierten Lager al-Hol im Norden Syriens entkommen.

Das Einreiseverbot wurde vom Bundesamt für Polizei (fedpol) erlassen, wie der Ausgabe des «Bundesblattes» vom Freitag zu entnehmen ist. Die Frau, die sich an einem unbekannten Ort aufhält, darf demnach ohne ausdrückliche Erlaubnis des fedpol in den nächsten fünf Jahren nicht in die Schweiz einreisen.

Dieser Entscheid kann innerhalb von 30 Tagen beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden. Das fepdol kann Ausländern die Einreise in die Schweiz untersagen, wenn diese eine potenzielle Gefahr für die innere Sicherheit darstellen, wie eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Die Massnahme kann auch für Personen angewendet werden, die keine direkte Verbindung zur Schweiz haben. Ebenso kann sie laut der fepdol-Sprecherin unabhängig davon ergriffen werden, ob in der Schweiz ein Strafverfahren eröffnet worden ist.

Die vom Einreiseverbot betroffene Französin und dreifache Mutter wurde 1984 in Roanne im Département Loire in der Region Auvergne-Rhône-Alpes geboren und war 2014 in den Nahen Osten gereist. Ihr Ehemann kam nach Angaben des CAT 2016 in Syrien ums Leben. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Fünf Pannen und Fehlentscheide in Justiz und Vollzug der letzten fünf Jahre

1 / 7
Fünf Pannen und Fehlentscheide in Justiz und Vollzug der letzten fünf Jahre
quelle: keystone / steffen schmidt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Häftlinge restaurieren Kult-Spielsachen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Neun Klima-Aktivisten müssen heute im Zürcher Volkshaus vor Gericht

In Zürich stehen heute Mittwoch neun Klima-Aktivisten vor Gericht, die im Juli 2019 den Eingang zur Credit Suisse am Paradeplatz blockiert hatten. Weil das Bezirksgericht keinen genügend grossen Saal hat, findet der Prozess im Volkshaus statt.

Neun Klima-Aktivisten mit ihren Anwälten, dazu Übersetzer, da die Aktivisten grösstenteils aus der Romandie stammen, das Gerichtspersonal sowie mehrere Medienschaffende werden diesen Massen-Prozess verfolgen.

Weil sie alle pandemiebedingt auch noch genügend …

Artikel lesen
Link zum Artikel