Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Osterkueken-Ausstellung 2018 im Natur-Museum Luzern wird am 28. Maerz 2018 vorgestellt. Im neu erarbeiteten Konzept der Ausstellung, duerfen Kinder die Kueken nicht mehr in die Hand nehmen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Das Schreddern lebender Küken ist ab 2020 verboten. Bis anhin wurden in einigen Brütereien männliche Tiere mit dieser Methode getötet. Bild: KEYSTONE

Hühner, Fungizide und Banknötli: Diese 23 Gesetze treten 2020 in Kraft



Im kommenden Jahr steigen die AHV-Beiträge. Aber zumindest Hausbesitzer, Internetnutzer und -nutzerinnen und Bauern sowie Unternehmen können von verschiedenen Vergünstigungen und Verbesserungen profitieren. Eine Übersicht über die Erlasse, die am 1. Januar 2020 in Kraft treten:

AHV

Im Mai 2019 hat das Stimmvolk die AHV-Steuervorlage an der Urne angenommen. In der Folge steigt der AHV-Beitragssatz um 0,3 Prozentpunkte. Die Beiträge werden je zur Hälfte von Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden getragen.

Geld

Alte Banknoten können unbegrenzt lange eingetauscht werden und nicht nur während 20 Jahren wie bisher. Die neue Regelung gilt für Banknoten ab der sechsten Serie, die 1976 ausgegeben wurde. Bisher konnten Noten während der Frist zwar noch bei der Nationalbank umgetauscht, aber nicht mehr für Zahlungen verwendet werden.

Alle Schweizer Banknoten seit 1907

CO2

Für Personenwagen gilt neu ein Zielwert von 95 Gramm CO2 pro Kilometer. Importeure, die diesen Durchschnittswert nicht erreichen, zahlen eine Sanktion. Für Autokäuferinnen und -käufer soll die verbesserte Energieetikette für mehr Transparenz sorgen. Der neue Zielwert muss darauf angegeben werden.

Steuern

Hausbesitzer können ab 2020 von neuen Abzügen bei der direkten Bundessteuer profitieren. Auslagen für energiesparende Investitionen und Rückbaukosten können auf drei aufeinanderfolgende Steuerperioden verteilt werden. Es handelt sich um eine Massnahme zur Umsetzung der Energiestrategie.

Energie

Die Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen werden reduziert. Die Einspeisevergütung sinkt auf 9 Rappen pro Kilowattstunde, der Grundbeitrag der Einmalvergütung von 1400 auf 1000 Franken. Damit macht der Bundesrat Gelder für einen rascheren Abbau der Wartelisten frei.

Mit Hilfe der Blockchain sollen künftig Hausbesitzer beispielsweise Solarstrom automatisch und korrekt weiterverrechnen können. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Internet

Die Mindestgeschwindigkeit in der Internet-Grundversorgung wird von 3 auf 10 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erhöht. Die Mindestgeschwindigkeit für den Upload steigt von 0,3 auf 1 Mbit/s. Die Vorgabe umsetzen muss die Swisscom, welche die Konzession für die Grundversorgung besitzt.

Anlegerschutz

Der Anlegerschutz wird punktuell verbessert. Mit dem Finanzdienstleistungsgesetz wird geregelt, wie Kundinnen und Kunden über Finanzinstrumente informiert werden müssen. Mit dem Finanzinstitutsgesetz werden neu auch die unabhängigen Vermögensverwalter einer Aufsicht unterstellt.

Boote

Die Promillegrenze für Gummibootfahrer wird aufgehoben. Diese war erst vor sechs Jahren eingeführt worden. Grund für die Aufhebung ist, dass die Freizeitkapitäne kaum kontrolliert werden können. Weiterhin gilt aber, dass das Boot nur von fahrtüchtigen Personen gesteuert werden darf. Der Zustand muss im Einzelfall abgeklärt werden.

Heute mal wieder in lustig: PICDUMP! 🙃
Hochzeit ohne Hüpfburg ist nur eine halbe Hochzeit.

Bild: comments://382604633/2144961

Ehe

Heiratswillige Brautleute stossen auf weniger bürokratische Hürden. Die Wartefrist von zehn Tagen zwischen Ehevorbereitung und Trauung wird gestrichen. Damit kann direkt nach dem positiven Abschluss des Ehevorbereitungsverfahrens eine Trauung durchgeführt werden. An den Voraussetzungen für die Eheschliessung ändert sich nichts.

Verjährung

Bisher sind Ansprüche aus Personenschäden nach zehn Jahren verjährt. Diese Frist stellte sich zum Beispiel für Asbestopfer als zu kurz heraus. Die Verjährungsfrist wird daher auf 20 Jahre verlängert.

Bussen

Ordnungsbussen sind künftig auch ausserhalb des Strassenverkehrs möglich. Beispiele für Verstösse, die im Ordnungsbussenverfahren geahndet werden können, sind das Rauchen in öffentlichen Räumen, Cannabis-Konsum, Telefonieren auf dem Velo oder der unsachgemässe Transport von Waffen. Die maximale Höhe der Busse beträgt 300 Franken.

Gesundheit

Krebserkrankungen werden in der ganzen Schweiz vollständig und einheitlich im nationalen Krebsregister erfasst. Ärzte und Spitäler müssen genau definierte Daten liefern. Die Kantone sind verpflichtet, ein Krebsregister zu führen oder sich einem bestehenden Register anzuschliessen.

Medikamente

Im Risikoausgleich der obligatorischen Krankenversicherung werden neu pharmazeutische Kostengruppen berücksichtigt. So können Patientinnen und Patienten ermittelt werden, die an kostenintensiven chronischen Krankheiten leiden. Die Versichertenstruktur der einzelnen Kassen wird dadurch besser ausgeglichen, was die Jagd nach jungen, gesunden Versicherten weniger interessant macht.

Unternehmen

Die kantonalen Steuerprivilegien für Holdings und andere Statusgesellschaften werden abgeschafft. Die Schweiz reagiert damit auf internationalen Druck. Gleichzeitig werden international akzeptierte Vergünstigungen eingeführt, darunter die Patentbox und der erhöhte Forschungsabzug.

Eigenmittel

Für Grossbanken gelten strengere Eigenmittelvorschriften. Für die UBS und die Credit Suisse beläuft sich der Mehrbedarf auf rund 24 Milliarden Franken. Kleine und besonders gut kapitalisierte Banken und Wertpapierhäuser profitieren von administrativen Vereinfachungen und Einsparungen.

Fungizid

Das Fungizid Chlorothalonil wird verboten. Die Zulassung hat der Bundesrat schon Mitte Dezember verboten, ab Anfang 2020 dürfen Produkte mit dem Wirkstoff nicht mehr eingesetzt werden. Grund ist, dass negative Auswirkungen auf die Gesundheit nicht ausgeschlossen werden können.

Hühner

Das Schreddern lebender Küken wird verboten. Bis anhin wurden in einigen Brütereien männliche Tiere mit dieser Methode getötet. Weiterhin erlaubt ist die Tötung mit CO2.

Tiere

Tierhaltungs-Kontrollen in problematischen Landwirtschaftsbetrieben werden verstärkt. Künftig müssen 40 Prozent der Kontrollen unangemeldet erfolgen. Problematische Betriebe werden regelmässiger, unproblematische dafür weniger oft kontrolliert.

Die Biomilchproduktion in der Schweiz steckt im Dilemma: es gibt immer mehr Bauern, die auf Knospe-Milch umstellen möchten; das können sie aber vorerst nicht, weil die Konsumenten zu wenig Biomilch kaufen. (Themenbild)

Bild: KEYSTONE

Landwirtschaft

Für Schafe und Ziegen wird eine Tierverkehrsdatenbank eingeführt. Vor dem 1. Januar 2020 geborene Tiere müssen mit einer zweiten Ohrmarke gekennzeichnet werden. Für Schafe ist eine elektronische Ohrmarke Pflicht, während bei Ziegen der Tierhalter zwischen Ohrmarken mit oder ohne Mikrochip wählen kann.

Armee

In Notfällen kann die Armee zivile Behörden und Private rascher und einfacher unterstützen. Unter anderem werden die hohen Anforderungen an die Haftpflichtversicherung gesenkt, die bisher für die Nutzung von Helikoptern gegolten haben.

Finanzausgleich

Der Finanzausgleich wird schrittweise angepasst. Grund dafür ist, dass die Nehmerkantone heute mehr Geld erhalten als ursprünglich geplant, während die Geberkantone zu viel bezahlen. Das wird nun teilweise korrigiert. Das Geld, das der Bund dabei einspart, wird auch in Zukunft für den Finanzausgleich eingesetzt.

Rente

Die Mitarbeiterinnen der Bundesverwaltung dürfen künftig nach dem Erreichen des AHV-Alters bis zum Alter von 65 Jahren weiterarbeiten, wenn sie dies möchten. Sie werden damit in dieser Hinsicht den männlichen Kollegen gleichgestellt. Die Frauen haben nach Erreichen des AHV-Alters mit 64 Jahren Anspruch auf ein neues Arbeitsverhältnis zu den gleichen Anstellungsbedingungen.

Umwelt

Die Schweiz und die EU verknüpfen ihre Emissionshandelssysteme. Schweizer Unternehmen können ihre Emissionsrechte damit künftig auch im grösseren EU-Markt handeln. Bisher umfasst das Schweizer Emissionshandelssystem etwas mehr als 50 emissionsintensive Industrieanlagen. Wegen der kleinen Teilnehmerzahl funktionierte der Schweizer Markt bisher nur bedingt.

Für mehr Klimaschutz: Mehr als 110'000 Personen haben die Gletscher-Initiative unterzeichnet, die am Mittwoch in Bern eingereicht wurde. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

Gewalt

Der Bund engagiert sich stärker gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt. Neu gibt es eine Rechtsgrundlage für Präventionsprojekte und Sensibilisierungskampagnen. Mit den dafür vorgesehenen Mitteln kann der Bund eigene Programme und Projekte durchführen, aber auch private Organisationen unterstützen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die besten Weihnachtsbilder aus der ganzen Welt

Kiko bringt Gabirano und Nico seine Weihnachtstradition bei

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

33
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans12 27.12.2019 11:57
    Highlight Highlight Jetzt wird also aus dem Rentenalter 64 auch noch eine Benachrichtigung gemacht?
  • Forrest Gump 27.12.2019 01:41
    Highlight Highlight Zu Punkt 4: Die Kosten können nicht einfach so auf 3 Jahre verteilt werden. Nur ein allfälliges negatives steuerbares Einkommen infolge von Energiesparmassnahmen kann auf die nächste Steuerperiode übertragen werden.
  • c_meier 27.12.2019 00:39
    Highlight Highlight Katzendatenbank, Hundedatenbank, Schaf- und Ziegendatenbank und für Kühe wirds das wohl auch geben...

    aber wehe jemand will ein zentrales Waffenregister...
    übrigens: wie weit sind eintlich die Kantone mit dem Verknüpfen ihrer Datenbanken damit die Polizei einfachere Abfragen machen kann?
    da hört man auch seit etlichen Monaten (oder 1-2 Jahren?) nichts mehr
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.12.2019 23:10
    Highlight Highlight "Importeure, die diesen Durchschnittswert nicht erreichen, zahlen eine Sanktion."

    Money makes everything happen. Fuck auf die Umwelt, ich habe Geld. 🙄

    Man kann auch ganz einfach Autos, die einen Grenzwert nicht einhalten, erst gar nicht zulassen. Und wer dann gegen das Gesetz verstösst, kann das Geschäft aufgeben und Konkurs anmelden. Das nennt man dann allenfalls eine Sanktion.
    • Forest 27.12.2019 11:42
      Highlight Highlight Ich finde es erstaunlich wie Menschen bei dem Thema Auto zu Öko Hipster mutieren. Ein grosser Verbrauch wird als Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen. Bis heute werden männliche Bibeli ermordet nur weil sie geboren wurden. Gegen Überkonsum oder Foodwaste wird bis heute nichts unternommen. Warum auch? es ist schliesslich unser gutes Recht jederzeit und jeden Tag Fleisch zu essen und täglich einkaufen zu können. Die Autos werden immer sauberer, dass der Autoverkehr immer mehr zunimmt ist ein anderes Thema. Gegen Massentierhaltung und Überkonsum wird nichts unternommen.
  • derlange 26.12.2019 18:42
    Highlight Highlight Ist der Import von Lebensmittel weiterhin erlaubt von Staaten in welchen Chlorothalonil verwenden dürfen?



    Darf Syngenta am Standort Schweiz weiterhin Chlorothalonil produzieren?


    Wurde Chlorothalonil auch in Wandfarben (Biozide) eingesetzt? Werden entsprechende Gebäude (Teile) rückgebaut und entsorgt?
    • derlange 27.12.2019 17:48
      Highlight Highlight Watson - kennt ihr hier die Antwort nicht?
  • martinsteiger 26.12.2019 15:07
    Highlight Highlight «Die Beiträge werden je zur Hälfte von Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden getragen.»

    Ich hoffe, 2020 wird das Jahr, wo die Medien endlich aufhören, das Märchen vom «Arbeitgeberbeitrag» zu erzählen … 🙄
    • beaetel 26.12.2019 19:32
      Highlight Highlight Sie scheinen keine Ahnung zu haben, was Arbeitgeber in der Schweiz zu berappen haben ... Peinlich!
  • MartinZH 26.12.2019 13:33
    Highlight Highlight Endlich! 🐤👍 Das Schreddern lebender Küken wird 2020 in der Schweiz verboten. Es wurde aber auch Zeit!
    • immerdar 26.12.2019 21:03
      Highlight Highlight Die Küken werden künftig erstickt mit CO2.

      Mit Schreddern sind sie innerhalb 1 Sekunde tot, ersticken dauert etwas länger und ist deutlich qualvoller.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.12.2019 23:25
      Highlight Highlight Mord bleibt Mord. Es wäre an der Zeit, Massentierhaltung gänzlich zu verbieten und gleichzeitig ein Totalimportverbot auf sämtliche Massentierhaltungsprodukte einzuführen.
    • MartinZH 26.12.2019 23:31
      Highlight Highlight @immerdar: Ja, wirklich? Quelle?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grohenloh 26.12.2019 12:35
    Highlight Highlight Strassenverkehrsgesetz?
    Rechts vorbeifahren, um endlich die Mittefahrer daran zu hindern, ungestraft zwei Drittel der Autobahn zu sperren?
  • Dominik Treier 26.12.2019 11:51
    Highlight Highlight Und der Finanzausgleich wird zusammengestrichen, damit einige wenige Kantone noch grössere Vorteile daraus ziehen können Gutbetuchte mit Dumpingsteuersätzen anzuziehen...

    Wie wäre es vorher endlich mit einheitlichen Steuersätzen für die ganze Schweiz gewesen und dem Beenden dieses völlig unverständlichen Dunping- und Einsparungswettbewerbs?
    Vielleicht würde der Finanzausgleich dann automatisch weniger einseitig und es wäre sogar noch Geld übrig...
    • PeteZahad 26.12.2019 12:38
      Highlight Highlight Ein Kleinkanton wie z.B. Shaffhausen hat eine ganz andere Kostenstruktur wie ein grösserer Kanton mit städtischen und ländlichen Regionen wie der Kanton Bern. Das selbe gilt für kleine Gemeinden gegenüber Städten. Es ist aus meiner Sicht absolut in Ordnung, dass ich als Städter mehr Steuern zahle, als wenn ich auf dem Land lebe. Und wenn ich in einen Kanton resp. Gemeinde mit tiefem Steuersätze ziehe mit höheren Lebenshaltungskosten rechnen muss. Anders sieht es aus meiner Sicht bei der Pauschalbesteuerung aus.
    • lucasm 26.12.2019 15:25
      Highlight Highlight Genf und Basel haben alles andere, als Dumpingsteuersätze. Ich habe es satt (zahle in BS Steuern), mit meinen Zahlungen in den Finanzausgleich anderen Kantonen Steuersenkungen zu finanzieren (z.B. Luzern, dort würde ich ein Drittel weniger zahlen als in Basel).
    • surfi 27.12.2019 06:18
      Highlight Highlight @PeteZahad
      Warum soll ein Städter mehr bezahlen müssen? Die Landbewohner verursachen viel höhere Infrastrukturkosten pro Einwohner als ein Stadtbewohner (Schulhäuser, Strassen, Brücken, öV der schlecht ausgelastet ist.)
      Die Solidarität ist so gegeben. Es ist ein Witz für ein so kleines Land 26 Steuertarife zu haben.
      Der Kanton Jura hat nie eine Chance gegen den Kanton Zug im Steuerwettbewerb zu bestehen, obwohl der Kanton nichts falsch macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 26.12.2019 11:36
    Highlight Highlight Nr. 10 Bussen;

    „Ordnungsbussen sind künftig auch ausserhalb des Strassenverkehrs möglich.“

    >> Das ist bisher auch schon so. Es muss heissen, dass Ordnungsbussen ausserhalb des SVG erweitert wurden, so dass „mehr“ Übertretungen im OBV abgewickelt werden können.

    „Die maximale Höhe der Busse beträgt 300 Franken.“

    >> Eine Busse beträgt höchstens 300 CHF. Mehrere Bussen können aber bis 600 CHF zusammengezählt werden.

    Bitte korrigiert euren Abschnitt..
  • Kronrod 26.12.2019 11:24
    Highlight Highlight Beim Fidleg ("Anlegerschutz") bleibt anzumerken, dass hier die Anzahl Paragraphen vervielfacht wurde, ohne wesentliche Verbesserungen zu erreichen. Auch scheint mir der Sinn der Schaf- und Ziegendatenbank zweifelhaft. Ist es wirklich nötig, jedes einzelne dieser Tiere zentral zu erfassen und mit einer zusätzlichen Ohrmarke zu versehen?
    • FITO 26.12.2019 14:06
      Highlight Highlight Wenn Erdowahn noch öfter in die Schweiz zu Besuch kommt, JA!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.12.2019 23:30
      Highlight Highlight Datenbanken über Datenbanken über Datenbanken.

      Demnächst kommt die Schnudderi-Datenbank. Dann wird peinlich genau erfasst, wer alles den Schnudderi hat. Die Krebsdatenbank kostet, macht Arbeit und bringt doch nichts, ausser Statistiken, die das BfS dann herausgibt und allenfalls auch noch schönfärbt, so wie es mit der Inland-CO2-Statistik gemacht wird.

      Es lebe die Datenbank!
  • Illuminati 26.12.2019 11:12
    Highlight Highlight Punkt 10: "Unsachgemässer Transport für Waffen"
    Was wäre so ein unsachgemässer Transport?
    Wenn ich mit meinem Stgw 90 im Rucksack ans obligatorische Schiessen gehe wäre das unsachgemäss?
    Frage aus Interesse
    • Ribosom 26.12.2019 17:07
      Highlight Highlight Du könntest dein Gewehr ja auf den Gepäckträger vom Velo klemmen.
    • MartinZH 26.12.2019 17:32
      Highlight Highlight Was geht und was nicht sachgemäss ist, steht im Reglement... 😉👍
    • virus.exe 27.12.2019 16:29
      Highlight Highlight @ Illuminati: z.B. gefüllte Magazine transportieren.

Seit dem Ende des Lockdowns steigen in Zürich die Fälle von sexueller Gewalt an Frauen

In Zürich suchen seit dem Ende des Lockdowns vermehrt Frauen Hilfe, die im Ausgang sexuell angegriffen wurden. Die Fallzahlen haben sich laut der Frauenberatung verdoppelt.

Für Corina Elmer, Geschäftsleiterin der Frauenberatung Sexuelle Gewalt, sind die Zahlen besorgniserregend: Seit den Lockdown-Lockerungen Anfang Juni haben sich 43 Frauen bei der Zürcher Beratungsstelle gemeldet, weil sie Opfer einer Vergewaltigung, sexueller Nötigung oder Schändung wurden. Das ist ein sprunghafter Anstieg der Beratungen im Vergleich zu den Vormonaten.

Problematisch ist für Elmer, dass die Zahlen von jetzt nicht nur höher sind als jene während des Lockdowns, als sämtliche …

Artikel lesen
Link zum Artikel