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Liveticker

Berner Polizei zeigt 600 Demonstranten an ++ Neue Einschränkungen in Frankreich

20.03.2021, 22:09
  • Der Bundesrat verzichtet im Moment auf weitere Lockerungen – mit einer Ausnahme: Ab Montag sind im Innern wieder private Treffen mit zehn statt wie bisher fünf Personen möglich. Mehr dazu hier.
  • Über nächste Lockerungen will der Bundesrat erst nach Ostern, am14. April, entscheiden.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Freitag 1748 neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. 66 Personen wurden hospitalisiert, 17 Menschen starben. Die Positivitätsrate lag bei 4,0 Prozent.
  • Die neuen Virusvarianten machen laut BAG mittlerweile rund 80 Prozent der Infektionen aus.
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Liveticker: Corona National+International 20.03.2021

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22:04
Berner Polizei erstickt Corona-Demo im Keim und zeigt rund 600 Personen an
In Bern erstickte die Polizei den Versuch einer unbewilligten Corona-Demo im Keim. Mit einem massiven Aufgebot sorgte sie dafür, dass sich weder in der Stadt noch an der Aare grössere Menschenansammlungen bilden konnten.
Polizisten sperren die Kirchenfeldbruecke anlaesslich einer Demonstration gegen die verordneten Corona Schutzmassnahmen, am Samstag, 20. Maerz 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Die Berner Polizei zeigt rund 600 Personen an. 27 Personen wurden für weitere Abklärungen in Polizeiräumlichkeiten gebracht. Sie wurden alle im Verlauf des Abends auf freien Fuss gesetzt. Den meisten wird vorgeworfen, gegen die kantonale Covid-Verordnung verstossen zu haben. Das teilte die Kantonspolizei Bern am Abend mit. Eine Bürgerinitiative hatte zur Demo in Bern aufgerufen.
Die Polizei kesselt Personen ein anlaesslich einer Demonstration gegen die verordneten Corona Schutzmassnahmen, am Samstag, 20. Maerz 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Am Bahnhof sei die Stimmung zeitweise aufgeheizt gewesen, schreibt die Polizei. Ein Polizist sei bei einem kurzen Handgemenge leicht an der Hand verletzt worden. Ein Demonstrant hatte ein Messer auf sich getragen. Er wurde laut Polizei zur Kontrolle ins Spital gebracht. Zu seinen möglichen Verletzungen äusserte sich die Polizei nicht.
Personen anlaesslich einer Demonstration gegen die verordneten Corona Schutzmassnahmen, am Samstag, 20. Maerz 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
(sda)
20:50
Frankreich erlässt neue Corona-Massnahmen
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelten im Grossraum Paris und anderen Teilen Frankreichs seit Samstag neue Beschränkungen. In insgesamt 16 Départements gibt es nun auch tagsüber strikte Ausgangsregeln. Viele Geschäfte sind geschlossen. Von den etwa 67 Millionen Menschen in Frankreich ist etwa jeder Dritte von den härteren Massnahmen betroffen.

Premierminister Jean Castex hatte die neuen Regelungen am Donnerstag angekündigt. Sie sollen zunächst vier Wochen lang gelten. Im Grossraum Paris mit etwa zwölf Millionen Bewohnern und anderen Gegenden hatte sich die Corona-Lage zuletzt deutlich verschlechtert.
A closed restaurant in Paris, France, on Saturday, March 20, 2021. The French government has backed off from ordering a tough lockdown for Paris and several other regions despite an increasingly alarming situation at hospitals with a rise in the number of COVID-19 patients. (AP Photo/Rafael Yaghobzadeh)
Die regionalen Ausgangsbeschränkungen tagsüber sind weniger streng als in der Vergangenheit. Bürger dürfen sich draussen bewegen, müssen aber einen Umkreis von zehn Kilometern um ihren Wohnort einhalten. Nach Kritik lockerte Castex die Regelung zu den Passierscheinen: Diese sind tagsüber nicht mehr nötig, falls die vorgeschriebene Distanz eingehalten werde und die Bürger ihren Wohnsitz nachweisen können, wie Castex' Amtssitz mitteilte. Noch am Donnerstag hatte der Premier gesagt, diese Bescheinigungen seien auch tagsüber nötig.

Nachts gilt weiter im ganzen Land eine Ausgangssperre, bei der man nur in Ausnahmefällen vor die Türe darf.
People walk past a closed restaurant in Lille, northern France, Saturday, March 20, 2021. The French government has backed off from ordering a tough lockdown for Paris and several other regions despite an increasingly alarming situation at hospitals with a rise in the number of COVID-19 patients. (AP Photo/Michel Spingler)
Zu den 16 Départements zählen der gesamte Grossraum Paris, etliche Gegenden im Norden sowie der Verwaltungsbezirk Alpes-Maritimes mit der Metropole Nizza am Mittelmeer. Schulen bleiben geöffnet.

Frankreich ist stark von der Pandemie betroffen. Insgesamt zählt das Land nach Angaben der Behörden vom Donnerstag bereits etwa 91 700 Tote. Neuere Angaben lagen zunächst nicht vor. (sda/dpa)
19:02
Tausende Kroaten und Serben demonstrieren gegen Corona-Restriktionen
Tausende Kroaten und Serben haben am Samstag ohne Mund-Nasen-Schutz gegen die Corona-Beschränkungen protestiert. In Kroatien gingen in der Hauptstadt Zagreb sowie in Osijek und in den Adria-Städten Split, Dubrovnik, und Sibenik die Menschen auf die Strasse. In Serbiens Hauptstadt Belgrad füllten die Demonstranten den zentralen Platz der Republik. In Belgrad wie auch im kroatischen Split bezeichneten die Demonstranten die Maskenpflicht als «Tyrannei».
epa09085596 Peopl protest against restrictions put in place by governments to stop COVID-19 coronavirus pandemic in Zagreb, Croatia, 20 March 2021. Similar protests were held in other Croatian cities against coronavirus measurements and demand free life and saving their work.  EPA/ANTONIO BAT
In Kroatien gilt Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie im Freien überall dort, wo der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann. Die Innengastronomie ist geschlossen, unter freiem Himmel aber erlaubt. In Serbien wurden vor zwei Wochen Restriktionen für die Wochenenden eingeführt: Geschäfte, Gaststätten und Dienstleistungsbetriebe müssen von Samstag 12.00 bis Montag 6.00 Uhr schliessen. Ausgenommen sind lediglich Lebensmittelläden, Apotheken und Tankstellen.
epa09085582 Peopl protest against restrictions put in place by governments to stop COVID-19 coronavirus pandemic in Zagreb, Croatia, 20 March 2021. Similar protests were held in other Croatian cities against coronavirus measurements and demand free life and saving their work.  EPA/ANTONIO BAT
In beiden Ländern steigt die Inzidenz der Neuansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 nach einer deutlichen Talfahrt zu Beginn des Jahres seit Kurzem wieder an. Im stärker betroffenen Serbien erreichte sie am Samstag 503,3 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen, in Kroatien lag der Wert bei 145,1. (sda/dpa)
17:14
Demos gegen Corona-Massnahmen in Schweden aufgelöst
Mehrere Demonstrationen gegen die Corona-Massnahmen in Schweden sind von der Polizei aufgelöst worden. Sowohl in der Hauptstadt Stockholm als auch in Göteborg und Malmö wurden die Proteste am Samstag von den Beamten gestoppt, weil sie gegen die maximal zulässige Teilnehmerzahl für öffentliche Versammlungen verstossen haben. Das teilten die Polizeidienststellen der drei grössten Städte Schwedens jeweils am Samstagnachmittag mit. In Göteborg waren demnach 50 bis 70 Menschen dabei gewesen, in Malmö etwa 200. In Stockholm sprach die Zeitung «Aftonbladet» von 200 bis 300 Teilnehmern.
epa09085491 Riot police and protesters seen during a demonstration to oppose government restrictions to curb the spread of COVID-19, in Malmoe, Sweden, 20 March 2021. Demonstrations are planned across over 40 countries around the world under the motto 'World Wide Rally for Freedom'.  EPA/JOHAN NILSSON  SWEDEN OUT
Bereits vor zwei Wochen hatten etwa 600 Menschen in Stockholm gegen die geltenden Corona-Massnahmen demonstriert. Organisiert hatte den Protest eine Gruppe, die die Beschränkungen als unbegründet bezeichnete.

Schweden ist in der Corona-Krise einen international vielbeachteten Sonderweg mit relativ lockeren Beschränkungen des öffentlichen Lebens und Appellen an die Vernunft der Bürger gegangen. Vereinzelte Corona-Massnahmen gab und gibt es aber auch bei den Schweden, wenn auch nicht so strenge wie in Deutschland oder anderswo. Unter anderem dürfen sich seit Ende November nur noch maximal acht Menschen für öffentliche Zusammenkünfte und Veranstaltungen versammeln. Darüber hinaus hat sich die Regierung mit einem im Januar verabschiedeten Pandemiegesetz die Möglichkeit zu strengeren Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus geschaffen. (sda/dpa)
17:13
Corona-Demonstration in Amsterdam mit Wasserwerfern aufgelöst
In Amsterdam hat die Polizei am Samstag Teilnehmer einer nicht genehmigten Protestkundgebung gegen Corona-Vorschriften mit Wasserwerfern vom zentralen Platz vor dem Reichsmuseum vertrieben. Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, wurden rund 1000 Demonstranten am Rand des historischen Grachtenviertels von Einsatzkräften eingekesselt, viele von ihnen wurden dann mit Bussen zu Gegenden am Stadtrand gebracht. Zuvor seien Schutzmasken an sie verteilt worden. Über Festnahmen gab es zunächst keine Angaben.
epa09085636 Protesters march during a protest within the scope of 'World Wide Rally for Freedom and Democracy' on the Museumplein in Amsterdam, the Netherlands, 20 March 2021. Some 250 demonstrators attended the protest against the coronavirus measures.  EPA/Jeroen Jumelet
In den Niederlanden gab es in den vergangenen Wochen immer wieder Protestaktionen gegen Corona-Massnahmen, bei denen es teilweise zu gewalttätigen Übergriffen kam. Derweil ist auch in den Niederlanden die Zahl der täglichen Neuinfektionen erneut gestiegen - allein von Freitagmorgen bis Samstagmorgen seien 7668 neue Corona-Fälle registriert worden, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Das sei die höchste Zahl an Neuinfektionen innerhalb eines Tages seit Anfang Januar. (sda/dpa)
15:36
Brasilien: Rio sperrt berühmte Strände
Wegen der dramatischen Entwicklung der Corona-Pandemie in Brasilien sind die weltberühmten Strände der Millionenmetropole Rio de Janeiro für Badegäste gesperrt worden. Vor den Stränden von Copacabana, Ipanema und Barra da Tijuca bezogen am Samstag Polizisten Stellung, wie das Nachrichtenportal G1 berichtete.

«Dies ist die Zeit, um zu Hause zu bleiben», sagte Bürgermeister Eduardo Paes. «Das Voranschreiten der Pandemie bringt uns in eine schwierige Lage. Entweder wir sind uns dessen bewusst und respektieren das Leben, oder wir werden in den kommenden Tagen eine unbeherrschbare Situation erleben.» Für die kommende Woche kündigte Paes weitere Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie an.

Brasilien ist nach den USA das von der Pandemie am stärksten betroffene Land der Welt. Im grössten Staat Lateinamerikas wurden zuletzt über 90 000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden vermeldet, pro Tag sterben rund 3000 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.

Laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Datafolha gaben 79 Prozent der Brasilianer an, dass die Pandemie ausser Kontrolle geraten sei. Präsident Jair Bolsonaro hatte das Coronavirus immer wieder verharmlost und sich gegen weitreichende Schutzmassnahmen gesperrt. (sda/dpa)
13:15
Über 5000 protestieren in Liestal gegen Corona-Massnahmen
Über 5000 Personen – die meisten ohne Schutzmasken – haben sich am Samstag in Liestal BL zu einer bewilligten Kundgebung gegen die Corona-Massnahmenpolitik versammelt. Die Polizei liess sie gewähren.

Man werde wegen der fehlenden Schutzmasken nicht einschreiten, sondern konzentriere sich auf einen ruhigen Ablauf, sagte ein Polizeisprecher am frühen Nachmittag. Angekündigt war ein stiller Protestmarsch hin zu einer Schulanlage am Rand des Baselbieter Kantonshauptorts. Die Protestierenden trugen Schilder mit Aufschriften wie «Impfen tötet» oder «Keine Massentests».
Anhaenger des Vereins Stiller Protest bei einer Demonstration gegen die Massnahmen zur Eindaemmung des Coronavirus in Liestal, am Samstag, 20. Maerz 2021. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Zum polizeilich bewilligten Protestmarsch aufgerufen hatte der Verein «Stiller Protest». Dieser initiierte in den vergangenen Wochen unter anderem bereits in Wohlen AG und Chur entsprechende Kundgebungen. Als Sprecher sind einschlägige Corona-Skeptiker wie der Basler «Männerarzt» Marco Caimi oder der Genfer Homöopath und Impfgegner Edouard Broussalian angekündigt. (sda)
13:12
Jeder zweite Erwachsene in Grossbritannien gegen Corona geimpft
In Grossbritannien hat bereits jeder zweite Erwachsene eine Corona-Impfung. «Ich bin absolut begeistert, sagen zu können, dass wir nun die Hälfte aller Erwachsenen in Grossbritannien geimpft haben», sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Samstag in einem auf Twitter veröffentlichten Video. Mehr als 26 Millionen Menschen bekamen demnach eine erste Impfdosis gespritzt. Gut zwei Millionen erhielten auch schon die zweite Spritze. Grossbritannien setzt auf rund zwölf Wochen Abstand zwischen erster und zweiter Dosis.
Britain's Prime Minister Boris Johnson receives the first dose of the AstraZeneca vaccine administered by nurse and Clinical Pod Lead, Lily Harrington at St.Thomas' Hospital in London, Friday, March 19, 2021. Johnson is one of several politicians across Europe, including French Prime Minister Jean Castex, getting a shot of the AstraZeneca vaccine on Friday. (AP Photo/Frank Augstein, Pool)
Die Infektionslage in dem ehemaligen EU-Mitgliedsland hat sich seit den katastrophalen Zuständen im Januar, als noch etliche Intensivstationen überlastet waren, deutlich verbessert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 59 Fällen pro 100 000 Einwohner. Die Experten führen dies neben dem noch immer geltenden harten Lockdown auch auf den weiten Fortschritt der Impfkampagne zurück. (sda/dpa)
12:09
Berner Polizei erstickt Demo-Versuch von Corona-Skeptiker im Keim
In Bern hat die Polizei am Samstag den Versuch einer Corona-Demo im Keim erstickt. Mit einem massiven Aufgebot sorgte sie dafür, dass sich weder in der Stadt noch an der Aare grössere Menschenansammlungen bilden konnten.

Zahlreiche Personen wurden kontrolliert. Wie viele Wegweisungen ausgesprochen wurden, war zunächst nicht bekannt. Laut einer Polizeisprecherin ist auch noch nicht bekannt, wie viele Personen angezeigt werden. Medienschaffende berichteten von mehreren Personen, die von der Polizei abgeführt worden seien.
Auf dem Bundesplatz in Bern haben sich etwa 100 Personen versammelt um gegen die Corona-Politik des Bundes zu demonstrieren. Die Bundesraete verhandeln an einer Telefonkonferenz ueber eine Verschaerfung der Corona-Massnahmen am Sonntag 18. Oktober 2020 auf dem Bundesplatz in Bern. (KEYSTONE /Marcel Bieri)
Zur Demonstration von 12 bis 18 Uhr aufgerufen hatte eine Bürgerinitiative. «Alle gemeinsam für unsere Freiheit» lautet der Slogan auf einem Flyer, der in den sozialen Medien auf französisch und deutsch verbreitet und auch in Stadtberner Haushalte verteilt wurde.

Mobilisiert hatte die Bewegung offensichtlich vor allem in der Westschweiz. Die Demo-Willigen bewegten sich in kleinen Gruppen durch die Stadt. Transparente waren nur vereinzelt zu sehen. (sda)
11:27
Österreich macht Tempo beim europäischen Impfpass
Österreich will bei einem Treffen mit zwölf anderen europäischen Staaten den Grünen Pass für Reisefreiheit in Corona-Zeiten vorantreiben. Die Beratungen sollten noch vor Ostern stattfinden, kündigte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Samstag in Wien an. Teilnehmen sollen unter anderem Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien. Die EU-Kommission will, dass der Ausweis zum 1. Juni einsatzbereit ist. Österreich und einige andere Länder drängen auf ein höheres Tempo.

«Jede Abstimmung, die vorher stattfindet, wird dem Projekt helfen», sagte Köstinger. Dabei geht es neben rechtlichen Fragen auch darum, ob zum Beispiel die Quarantänepflicht sowohl im Ziel- wie im Herkunftsland entfällt oder wie viele Tests im Gastland nötig sind, damit eine ungehinderte Rückreise möglich ist. Zur Vorbereitung will Köstinger am Montag den Vizepräsidenten der EU-Kommission, Margaritis Schinas, treffen. (sda/dpa)
09:30
Wieder neue Corona-Beschränkungen in Frankreich
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gelten im Grossraum Paris und anderen Teilen Frankreichs seit Samstag neue Beschränkungen. In insgesamt 16 Départements gibt es nun auch tagsüber strikte Ausgangsregeln. Viele Geschäfte sind geschlossen. Von den etwa 67 Millionen Menschen in Frankreich ist etwa jeder Dritte von den härteren Massnahmen betroffen.

Premierminister Jean Castex hatte die neuen Regelungen am Donnerstag angekündigt. Sie sollen zunächst vier Wochen lang gelten. Im Grossraum Paris mit etwa zwölf Millionen Bewohnern und anderen Gegenden hatte sich die Corona-Lage zuletzt deutlich verschlechtert.
epa09083912 A pedestrian wearing a protective face mask walks across a footbridge near the Eiffel Tower  in Paris, France 19 March 2021. French Prime Minister Castex announced on 18 March additional lockdown restrictions in 16 areas of France, including Paris and the surrounding Ile-de-France region in the greater Paris region, as the country enters a third wave of the COVID-19 pandemic. The new lockdown restrictions , which go into effect at midnight on Friday 19 March, include the closure of 'non-essential' businesses (although schools remain open), a form is required to be outdoors within a 10 kilometer radius of one's home, and a curfew from 7pm to 6am remains in place.  In the hours counting down to the  application of the new restrictions, Parisians queued outside clothing retail shops and home furniture stores, anticipating their closure for a minimum of 4 weeks.  EPA/IAN LANGSDON
Die regionalen Ausgangsbeschränkungen tagsüber sind weniger streng als in der Vergangenheit. Bürger dürfen sich draussen bewegen, müssen aber einem Umkreis von zehn Kilometern von ihrem Wohnort einhalten. Nachts gilt weiter im ganzen Land eine Ausgangssperre, bei der man nur in Ausnahmefällen vor die Türe darf.

Zu den 16 Départements zählen der gesamte Grossraum Paris, etliche Gegenden im Norden sowie der Verwaltungsbezirk Alpes-Maritimes mit der Metropole Nizza am Mittelmeer. Schulen bleiben geöffnet.

Frankreich ist stark von der Pandemie betroffen. Insgesamt zählt das Land nach Angaben der Behörden vom Donnerstag bereits etwa 91 700 Tote. Neuere Angaben lagen zunächst nicht vor. (sar/sda/dpa)
04:30
Deutsche Ärzte fürchten sich vor Ostern
Die Chefin der deutschen Ärzteorganisation Marburger Bund rechnet ab Ostern mit einer noch kritischeren Corona-Lage als zum Jahreswechsel.

«Der Effekt, dass gerade die geburtenstarken Jahrgänge - die Babyboomer - betroffen sein werden, wird noch deutlich unterschätzt», sagte Susanne Johna der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstagsausgabe). Sie warnte deshalb eindringlich vor Lockerungen der Corona-Beschränkungen. «Es muss definitiv die vereinbarte Notbremse gezogen werden. Da darf es keine Ausnahmen geben.»

Der Puffer auf den Intensivstationen werde rasant wegschmelzen, erklärte Johna weiter. Denn durch die Mutationen erhöhe sich das Risiko eines Spitalaufenthalts um 60 Prozent. Auch die Sterblichkeit sei durch die neuen Varianten um 60 Prozent höher. «Es stimmt einfach nicht, dass die Durchimpfung der Höchstbetagten ausreicht, um einen Gesundheitsnotstand abzuwenden», fügte sie hinzu.

Familienfeiern über Ostern sieht die Expertin deswegen kritisch. «Dem Coronavirus ist Ostern egal. Immer dann, wenn sich Menschen ohne negatives Testergebnis in Innenräumen treffen, wird es brandgefährlich», sagte sie. (sda/afp)
22:56
Teilerfolg für die Veranstaltungsbranche
Die Schweizer Veranstaltungsbranche verzeichnet ein kleines Erfolgserlebnis in einer unsicheren Zeit: Mit dem neu im Covid-19-Gesetz verankerten Artikel 11a kann sich der Bund an nicht gedeckten Kosten für aufgrund behördlicher Bestimmungen abgesagte und verschobene Veranstaltungen beteiligen.

Dabei handelt es sich um Publikumsanlässe von überkantonaler Bedeutung, die zwischen dem 1. Juni 2021 und dem 30. April 2022 stattfinden sollten. Dies schreiben die Branchenverbände SMPA (Swiss Music Promoters Association), svtb-astt (Verband technischer Bühnenberufe) und die Swiss LiveCom Association Expo Event am Freitag in einer Medienmitteilung.
Der Theatersall mit den Zuschauerraengen des Theater Teatro Dimitri in Verscio, Tessin, Donnerstag, 18. Februar 2020. Das Theater ist zur Zeit wegen der geltenden Corona-Beschraenkungen geschlossen. (KEYSTONE/Ti-Press/Elia Bianchi)
Dieser Schritt sei ein Zeichen dafür, dass das Parlament die schwierige Lage der Veranstaltungsbranche zu Teilen erkannt habe, heisst es weiter. Anlässe wie Kongresse, Messen, Konzerte oder Festivals erhielten dank diesem Schutzschirm eine Perspektive. (sda)
22:26
WHO hofft auf neues Vertrauen der Bürger zu Astrazeneca
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist zuversichtlich, dass die Verunsicherung der Bürger beim Corona- Impfstoff von Astrazeneca überwunden werden kann. «Es ist ein grossartiges Vakzin», sagte der WHO-Experte Bruce Aylward am Freitagabend in Genf. Der schnelle Neustart der Impfungen nach der negativen Überprüfung eines Zusammenhangs zwischen tödlichen Vorfällen und der Impfung sollte zu neuem Vertrauen führen. Das Funktionieren des Überwachungssystems durch die Zulassungsbehörden sei in diesem Fall unter Beweis gestellt worden, so ein WHO-Fachmann. «Dies passiert bei neuen Produkten», meinte der WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan zur nochmaligen Überprüfung eines Mittels nach ersten praktischen Erfahrungen.
epa09084389 A Health care staff prepares a dose of the AstraZeneca coronavirus vaccine at the  San Giovanni Bosco hospital  in Turin, Italy,  19 March 2021. EU member countries reintroduce the AstraZeneca Covid-19 vaccine in their inoculation campaigns following the previous day's European Medicines Agency (EMA) announcement to uphold its approval of the vaccine. Italy and other countries stopped giving the vaccine over fears there might be links between the vaccination against Covid-19 with the AstraZeneca vaccine and a rare number of blood clots.  EPA/ALESSANDRO DI MARCO
Die WHO bekräftigte erneut ihre Empfehlung für das Mittel. Der Nutzen des Präparats überwiege die Risiken, erklärte das WHO-Beratergremium zur Impfstoffsicherheit am Freitag. Die verfügbaren Daten deuteten nicht auf eine allgemeine Zunahme der Gerinnungszustände wie tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie nach einer Verabreichung von COVID-19-Impfstoffen hin. Die beobachteten Raten von Vorfällen seien für solche Ereignisse geringer ausgefallen als erwartbar gewesen wäre. (sda/dpa)
21:46
Italien beschliesst neue Corona-Hilfen: Milliardenspritze fürs Impfen
Italiens neue Regierung unter Ministerpräsident Mario Draghi hat am Freitag ihr erstes grosses Finanzpaket im Kampf gegen die Corona-Krise in Höhe von rund 32 Milliarden Euro vorgelegt. Damit will Rom die von der Pandemie stark geschwächten Wirtschaftszweige wie den Tourismus in den kommenden Monaten weiter unterstützen. Ausserdem sollen der Arbeitsmarkt stabilisiert und die Impfkampagne beschleunigt werden.
Italy's Prime Minister, Mario Draghi speaks during a press conference following a Cabinet meeting in Rome, Friday, March 19, 2021. (Alberto Pizzoli/Pool photo via AP))
«Wir sind uns bewusst, dass dies nur eine teilweise Antwort ist», sagte Regierungschef Draghi am Freitag vor der Presse in Rom. Aber es sei das Beste, was möglich sei. Eingeplant seien unter anderem fast fünf Milliarden Euro zur Stärkung des Gesundheitssektors, besonders des Impf-Programms, und für Sicherheit, erläuterte Finanzminister Daniele Franco. Etwa acht Milliarden Euro sollten in den Arbeitsmarkt fliessen sowie für den Kampf gegen Armut ausgegeben werden.

Der frühere Zentralbankchef Draghi war vor rund fünf Wochen als Chef eines breiten Parteienbündnisses in Rom als Premier gestartet. Ein Finanzpaket in dieser Grössenordnung war schon länger angekündigt. (sda/dpa)
21:06
Trotz hoher Fallzahlen Lockerung der Corona-Massnahmen in Griechenland
Von Samstag an dürfen in Griechenland die archäologischen Stätten wieder öffnen, ab Montag können Friseure, Kosmetik- und Nagelstudios nach Terminvereinbarung wieder besucht werden. Das teilte am Freitagabend der Corona-Krisenstab der Regierung nach seiner wöchentlichen Zusammenkunft mit. «Vermeiden Sie Versammlungen in Innenräumen, treffen Sie sich draussen auf öffentlichen Plätzen», appellierten die Virologen im griechischen Fernsehen.
A man wearing a face mask to curb the spread of the coronavirus walks in Plaka district of Athens on Tuesday, Feb. 9, 2021. Authorities in Greece have extended a curfew in the country's two largest cities after a new rise in COVID-19 cases . (AP Photo/Petros Giannakouris)
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen war in Griechenland trotz strenger Massnahmen in den vergangenen Wochen ungebremst gestiegen. Experten vermuten, dass die Menschen sich zunehmend privat und ohne Vorsichtsmassnahmen treffen, weil sie Corona-müde sind. Deshalb sei es an der Zeit, trotz hoher Fallzahlen leichte Lockerungen zuzulassen, hatte Premier Kyriakos Mitsotakis angekündigt.

Am Freitag hat die griechische Gesundheitsbehörde 2785 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert. Die Zahl der zu beatmenden Patienten stieg auf 649. Mit aktuell rund 4600 Corona-Patienten sind die Intensivbetten des Landes fast vollständig belegt. (sda/dpa)
20:23
Britischer Premierminister Johnson erhält Corona-Impfung
Der britische Premierminister Boris Johnson hat eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. «Ich habe buchstäblich nichts gefühlt, und deshalb war es sehr gut, sehr schnell, und ich kann es sehr empfehlen», sagte Johnson am Freitag. Er rief alle Menschen dazu auf, sich impfen zu lassen, wenn sie dazu aufgefordert werden. «Eine Spritze zu bekommen, ist das Beste, das wir tun können, um das Leben zurückzubekommen, das wir so sehr vermissen», twitterte der Premier.

Der Premier liess sich die Dosis des Astrazeneca-Impfstoffs im St. Thomas' Hospital in Zentrallondon verabreichen – dort war er vor knapp einem Jahr mehrere Tage wegen einer Corona-Infektion auf der Intensivstation behandelt worden. Der 56-Jährige ist zur Impfung berechtigt: Derzeit sind im Vereinigten Königreich alle über 50-Jährigen aufgerufen, sich impfen zu lassen. Bis Ende Juli sollen alle Erwachsenen ein Impf-Angebot erhalten.

Für Donnerstag meldete die britische Regierung mit mehr als 660'000 verabreichten Dosen einen neuen Tagesrekord. Insgesamt haben nun mehr als 26,2 Millionen Menschen eine erste Impfung erhalten, das ist etwa die Hälfte der Erwachsenen. Gut 2 Millionen Menschen haben die für den vollen Schutz notwendige zweite Impfung bekommen. (sda/dpa)
19:56
Impfstoff «Sputnik V» erwartet keine schnelle Zulassung in Europa
Russlands Corona-Impfstoff Sputnik V wird aus Sicht des staatlichen russischen Direktinvestmentfonds RDIF wohl keine rasche Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erhalten. «Wenn eine Zulassung kommt – voraussichtlich nach Juni – könnten wir innerhalb von drei, vier Monaten etwa 100 Millionen Dosen für 50 Millionen Menschen in der EU liefern», sagte der RDIF-Chef Kirill Dmitrijew in einem Interview der «Berliner Zeitung» (Samstag). Russland erwarte, dass nach Ungarn weitere EU-Staaten Sputnik V direkt zulassen könnten – unabhängig von der EMA-Entscheidung.
epa09071312 A Tunisian nurse shows a vial of the Russian Sputnik V vaccine against COVID-19 at a hospital in Tunis, Tunisia, at the launch of a vaccination program, 13 March 2021. Tunisia has received 30,000 doses of Russia's COVID-19 vaccine, Sputnik V. Health workers are a priority for vaccination.  EPA/MOHAMED MESSARA
«Diesen Ländern könnten wir Impfstoffe noch im April senden», sagte Dmitrijew. «Wir erwarten jetzt eine EMA-Delegation für Mitte April, und wir hoffen, dass die Entscheidung über Sputnik V eine rein wissenschaftliche sein wird und keine politische.» Kritiker werfen Russland vor, mit seinem Impfstoff vor allem Propaganda zu betreiben und auf geopolitischen Einfluss zu setzen.

Der vom Gamaleja-Forschungszentrum in Moskau entwickelte Impfstoff hat nach Angaben von Experten eine Wirksamkeit von über 91 Prozent gegen das Coronavirus. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Schutz zwei Jahre hält. Russland wirbt auch mit besonders günstigen Preisen und Lagerbedingungen für Sputnik V, das bereits in mehr als 50 Staaten weltweit zugelassen ist. (sda/dpa)
19:14
100 Millionen Impfungen in USA verabreicht seit Bidens Amtsantritt
Seit dem Amtsantritt der Regierung von US-Präsident Joe Biden vor knapp zwei Monaten sind in den Vereinigten Staaten 100 Millionen Impfdosen verabreicht worden. «Wir haben unser Ziel von 100 Millionen Impfungen in nur 58 Tagen erreicht, Wochen vor dem Zeitplan», sagte der Corona-Koordinator des Weissen Hauses, Jeff Zients, am Freitag in New York. Biden hatte das Ziel ausgegeben, dass in seinen ersten 100 Tagen im Amt - also bis Ende April – landesweit 100 Millionen Impfdosen gespritzt werden sollten.
epa09082705 Pharmacist Mia Yu fills syringes with a COVID-19 vaccine developed by the company Moderna at a pop-up vaccination site in the Elmhurst neighborhood in the Queens borough of New York, New York, USA, 18 March 2021. The pop-vaccination location was set up by the UJA- Federation of New York, in partnership with  Commonpoint Queens Hub, a community social services organization, that hosted the event to provider vaccinations to 80 senior citizens in the area.  EPA/JUSTIN LANE
Die USA haben rund 330 Millionen Einwohnende. Seit dem Start der Impfkampagne Mitte Dezember wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC rund 116 Millionen Dosen Corona-Impfstoff verabreicht. Gut 75 Millionen Menschen erhielten demnach mindestens eine Dosis, rund 41 Millionen gelten bereits als voll geimpft.

In den USA wird neben den Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer, bei denen zwei Dosen gespritzt werden, auch der Impfstoff von Johnson & Johnson eingesetzt, der bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung entfaltet. Der Impfstoff des Herstellers Astrazeneca ist in den USA bislang nicht zugelassen. (sda/dpa)
18:35
Massentests in Basler Betrieben werden ab April durchgeführt
Im Kanton Basel-Stadt werden ab April freiwillige Corona-Massentests in Betrieben durchgeführt. Interessierte Unternehmen können sich demnächst online dafür anmelden, wie das Basler Gesundheitsdepartement am Freitag mitteilte.

Der Fokus der Massentests ist gemäss Mitteilung insbesondere auf Betriebe mit erhöhter Übertragungswahrscheinlichkeit oder mit erhöhtem Ausbruchsrisiko gerichtet. Auch Betriebe in der Dienstleistungsbranche mit Kundenkontakt und systemrelevante Berufe wie Polizei, Feuerwehr, Rettung sind für die Massentests vorgesehen.
Corona-Proben vom Testzentrum Kaserne werden im Zentrallabor des Stadtspitals Triemli verarbeitet, am Dienstag, 2. Februar 2021, in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Momentan führt das Gesundheitsdepartement in der Kehrichtverbrennungsanlage und im Veterinäramt entsprechende Pilotprojekte durch, um die Abläufe zu testen. Bei einem ersten Testlauf sei es zu keinen positiven Testergebnissen, heisst es im Communiqué. Zudem wird das Universitätsspital Basel kommende Woche mit den Massentests starten. Der genaue Zeitpunkt im April für den Start der Massentests in Betrieben wird noch definiert. Eine Online-Anmeldung ist per April möglich. (sda)
18:03
Sex- und Erotikbetriebe bleiben im Aargau zu
Im Kanton Aargau bleiben die Erotik- und Sexbetriebe wegen der Corona-Pandemie vorerst bis 18. April um 24 Uhr geschlossen. Das hat der Regierungsrat beschlossen und die entsprechende Verfügung von Mitte Dezember erneut verlängert.

Nach den per 1. März erfolgten ersten Öffnungsschritten sei im Aargau ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen mit einer Steigerung von 30 bis 50 Prozent gegenüber der Vorwoche zu verzeichnen, teilte die Staatskanzlei Aargau am Freitag mit.
Prostituierte bieten sich an im Niederdorf am Donnerstag, 21. April 2011 in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)
(Symbolbild) Aufgrund des engen Körperkontakts und wegen der hohen Fluktuation von einander nicht bekannten Personen in Erotik- und Sexbetrieben bestünden in diesen Betrieben weiterhin sowohl eine erhöhte Ansteckungsgefahr als auch eine erschwerte Rückverfolgbarkeit von Übertragungsketten. (sda)
17:28
Luzerner Regierung wehrt sich gegen Vorwürfe bei Härtefall-Tempo
Der Luzerner Regierungsrat wehrt sich gegen Vorwürfe, wonach die Gelder aus dem Härtefallprogramm zu zögerlich ausbezahlt würden. Er reagiert damit auf einen offenen Brief der Arbeitsgemeinschaft (AG) Gastgewerbe Luzern, in dem diese die Regierung kritisiert.

Die Auszahlung der Gelder dauere «viel zu lange», heisst es in dem am Freitag veröffentlichten offenen Brief. Die Entschädigung sei zudem mit 10 Prozent des Umsatzausfalls für behördlich geschlossene Betriebe kleiner als in anderen Kantonen. Die Luzerner Regierung unternehme sehr wenig, um die Situation der Gastrobetriebe zu verbessern.
ARCHIVBILD ZUR GEPLANTEN WIEDEREROEFFNUNG VON RESTAURANTTERRASSEN AB DEM 23. MAERZ, AM FREITAG, 12. MAERZ 2021 - Mitarbeiter des Restaurant Rathaus Brauerei an der Reuss in Luzern bei den letzten Vorbereitungen auf der Terrasse vor der Wiedereroeffnung waehrend der Corona-Pandemie am Montag, 11. Mai 2020. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Der Regierungsrat führt aus, dass bisher 683 Härtefallgesuche von behördlich geschlossenen Restaurants eingegangen seien. Davon habe man 75 Prozent abschliessend beurteilt und über 37 Millionen Franken gesprochen. Er weist darauf hin, dass behördlich geschlossene Betriebe erst seit dem 20. Januar 2021 Entschädigungen beantragen könnten. (sda)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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