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In Schweizer Zivilschutzanlagen könnten kurzfristig bis zu 50'000 Flüchtlinge aufgenommen werden



Laut Verteidigungsminister Ueli Maurer könnte die Schweiz in einer Notlage rund 50'000 Flüchtlinge kurzfristig in Zivilschutzanlagen unterbringen. Von den insgesamt 150'000 Plätzen sei ein Drittel innert kürzester Zeit bezugsbereit.

«Die Situation wäre chaotisch und nicht auf mehrere Monate ausgerichtet», sagte Maurer am Donnerstag am Kasernengespräch in Worb BE. «Ein Dach über dem Kopf und eine warme Suppe könnten wir aber Zehntausenden bieten.»

Bundesrat Ueli Maurer, links, Chef des Eidgenoessischen Departementes fuer Verteidigung, Bevoelkerungsschutz und Sport (VBS), auf dem Rundgang durch die Zivilschutzanlage Worb, waehrend dem Kasernengespraech zum Thema

In solchen Zivilschutzanlagen könnten maximal 150'000 Menschen aufgenommen werden. 
Bild: KEYSTONE

Die Schweiz könnte «innert Tage und Stunden ein Zielland» werden

Die Kantone verfügten im Krisenfall mit Zivilschutzanlagen über mehr Möglichkeiten als der Bund, sagte der Vorsteher des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Die Armee sei dünn auf der Brust, nur beim Material gäbe es bei einer Flüchtlingswelle genügend Reserven.

Auf ein Szenario wie es in Ungarn und Österreich eingetreten ist, hofft Maurer nicht. «Wir können aber nicht ausschliessen, dass die Schweiz innert Tagen und Stunden ein Zielland sein könnte.» Die Flüchtlingsströme bereiteten ihm Sorgen, sagte Maurer. Insbesondere, weil mit den vielen Flüchtlingen auch IS-Terroristen nach Mitteleuropa eingeschleust würden. (lhr/sda)

Flüchtlingskrise in Kroatien:

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