DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

79-jähriger wegen sexuellen Handlungen mit 15-Jährigem angeklagt



Peter Zimmermann muss sich heute Montag wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern in Frauenfeld vor Gericht verantworten. Der 79-Jährige ist kein unbeschriebenes Blatt. Er sass 30 Jahre in verschiedenen Strafanstalten - unter anderem wegen Unzucht mit Kindern.

Er nennt sich Bürgerrechtler und Kunstschaffender. Zurzeit sitzt er im Kantonalgefängnis Frauenfeld wegen sexuellen Handlungen mit Kindern. Peter Zimmermann ist vorbestraft, unter anderem wegen Unzucht mit Minderjährigen. Die erste Verhaftung liegt über 50 Jahre zurück. Die letzte Verurteilung war 1989 wegen Sexualdelikten. In einem Heim waren ihm - trotz Vorstrafen - wieder Jugendliche anvertraut worden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 79-Jährigen mehrfache sexuelle Handlungen mit Kindern, mehrfache Ausnützung der Notlage und mehrfache Verabreichung gesundheitsgefährdender Stoffe an Kinder vor. Zimmermann soll im Frühling 2016 einen damals 15-jährigen Jugendlichen mehrmals zu sexuellen Handlungen aufgefordert haben. Zudem soll er ihm grössere Mengen an Alkohol gegeben haben.

Zimmermann ist Präsident des Vereins «Reform 91» mit Sitz im Kanton Thurgau. Die Selbsthilfeorganisation für Häftlinge, Entlassene und ihre Angehörigen wurde 1990 in der Strafanstalt Lenzburg von sieben Strafgefangenen gegründet.

Der 79-Jährige erschien am Montag an einem Stock am Bezirksgericht Frauenfeld. Die Verhandlung begann mit der Befragung des Opfers, das in einem anderen Zimmer sass. Der Beschuldigte musste den Raum während der Befragung verlassen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Bundesrat sagt Ja zur «Ehe für alle» und eröffnet Abstimmungskampf

Paare des gleichen Geschlechts sollen dieselben Rechte haben wie Paare verschiedenen Geschlechts. Justizministerin Karin Keller-Sutter hat am Dienstag die Argumente des Bundesrats für ein Ja zur «Ehe für alle» am 26. September präsentiert.

Seit 2007 können gleichgeschlechtliche Paare ihre Partnerschaft eintragen lassen, heiraten dürfen sie jedoch nicht. Im vergangenen Dezember beschloss das Parlament Gesetzesänderungen, die die Ehe für Paare des gleichen Geschlechts öffnet.

«Der Staat soll …

Artikel lesen
Link zum Artikel