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Ostschweizer Volg-Filiale tappt in Rassismusfalle: «Eiweissmasse mit Migrationshintergund»

Ein neues Kapitel in der Mohrenkopf-Debatte: Eine Volg-Mitarbeiterin entschied sich für eine unkonventionelle Werbeaktion für Dubler-Mohrenköpfe.

Philipp Herrgen / ch media



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So wurden die «Mohrenköpfe» in der Volg-Filiale angepriesen. Bild: zvg

«Mit Schoggi überzogni Eiwiissmassä mit Migrationshintergrund»: So wurden offenbar Mohrenköpfe der Firma Dubler in einer Volg-Filiale angeboten. Recherchen der AZ haben ergeben, dass das besagte Werbeschild aus einer Volg-Filiale in der Ostschweiz stammt. Es sei von einer Filialmitarbeiterin in Eigeninitiave erstellt worden, wie Volg-Mediensprecherin Luana Covre auf Nachfrage bestätigt. Mittlerweile sei das Schild jedoch wieder entfernt.

«Vor dem Hintergrund der kontrovers geführten öffentlichen Diskussion über die korrekte Bezeichnung von Süssigkeiten, Ortsnamen und weiteren Namensgebungen wurde hier der Ton eindeutig verfehlt», so Covre. Volg bedauere diesen Vorfall und werde das Ladenpersonal entsprechend sensibilisieren.

Anfang Juni sorgten die Mohrenköpfe von Dubler bereits für hitzige Diskussionen. Der Migros-Genossenschaft Zürich entschied, die Süssigkeiten aus dem Sortiment zu nehmen. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund der weltweit geführten Rassismus-Debatten rund um den Tod des US-Amerikaners George Floyd. Mohrenkopf-Produzent Robert Dubler verwies damals auf grössere Probleme und entschied den Namen nicht zu ändern.

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