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Trainer der Ostschweizer Kunstturnerinnen aus U-Haft entlassen



Der Cheftrainer der Kunstturnerinnen des Regionalen Leistungszentrums (RLZ) Ostschweiz in Wil ist nach zwei Monaten Untersuchungshaft wieder auf freiem Fuss. Eine heute 17-Jährige Turnerin beschuldigt ihn des sexuellen Missbrauchs.

Der Trainer wurde am Montag gegen Kaution aus der Haft entlassen, wie die Sprecherin der St. Galler Staatsanwaltschaft, Beatrice Giger, laut dem «St. Galler Tagblatt» vom Dienstag erklärte. Das Zwangsmassnahmengericht habe die Freilassung auf Gesuch des Beschuldigten angeordnet.

Die Staatsanwaltschaft hatte vergeblich eine Verlängerung der Untersuchungshaft beantragt. Gemäss Giger dauern die Ermittlungen gegen den Trainer wegen mutmasslicher sexueller Handlungen mit Minderjährigen noch an. Ob es zu einer Anklage kommt, ist offen.

Der Fall war Mitte August publik geworden. Der 40-jährige Trainer wurde nach einer Anzeige des mutmasslichen Opfers festgenommen und befand sich seither in Untersuchungshaft. Die Kunstturnerin warf ihm vor, er habe sie unter einem Vorwand zu sich nach Hause gelockt und mit Alkohol gefügig gemacht.

Der beschuldigte Cheftrainer wurde entlassen. Die Geschäftsführerin des RLZ Ostschweiz kündigte per Ende September. (aeg/sda)

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