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Snowboarder bei Lawinenniedergang im Wallis getötet

Un panneau indique l'entree du village de La Fouly le vendredi 29 janvier 2021 a Orsieres dans le val Ferret. Le degre de danger d'avalanche a ete abaiss

Bild: keystone

Bei einem Lawinenniedergang im Walliser Skigebiet La Fouly ist am Sonntagnachmittag ein Snwoboarder ums Leben gekommen. Die anhaltende Lawinengefahr erschwerte die Rettung.

Wie die Walliser Kantonspolizei am Montag mitteilte, wurde der Lawinenniedergang am Sonntag gegen 14.30 Uhr von zwei Skifahrern bemerkt. Sie entdeckten ein Snowboard, das aus dem Schnee herausragte. Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten anschliessend den Snowboardfahrer aus den Schneemassen befreien. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Lawine löste sich im Gebiet «Torrent de la Fouly», auf einer Höhe von zirka 2'000 Metern über Meer. Die anhaltende Lawinengefahr erschwerte die Intervention der Rettungskräfte. Es könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass sich weitere Personen unter den Schneemassen befänden.

Beim Opfer handelt es sich um einen 31-jährigen italienischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz im Kanton Freiburg.

Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.

Bisher sind in diesem Winter 17 Menschen bei Lawinenunglücken ums Leben gekommen. Insgesamt verzeichnete das WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung SRF 108 Lawinenunfälle mit Personenbeteiligung. Dabei wurden insgesamt 152 Menschen von den Schneemassen erfasst. (aeg/sda)

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