DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A traveler wears a mask as he waits inside Rome's Termini train station, Tuesday, March 10, 2020. In Italy the government extended a coronavirus containment order previously limited to the country’s north to the rest of the country beginning Tuesday, with soldiers and police enforcing bans. (AP Photo/Andrew Medichini)

Wer Italienferien gebucht hat, erhält ohne Reisewarnung kein Geld zurück. Eine Chance gibt es für diejenigen, die über ein Reisebüro gebucht haben. Bild: AP

Ohne spezifische Reisewarnung werden Italien-Ferien nicht entschädigt

Das EDA spricht künftig keine Reisewarnungen für spezifische Länder wegen dem Corona-Virus mehr aus. Das hat geschäftliche und finanzielle Folgen für die Reisebranche und deren Kunden.



Wer eine Italienreise gebucht hat, erhält ohne eine explizite Reisewarnung vom Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) kein Geld von der Versicherung zurück. Annullationsversicherungen würden in der Regel nur zahlen, wenn das Aussendepartement von einer Destination abrate, sagt Walter Kunz, Geschäftsführer des Schweizer Reiseverbandes, gegenüber dem «Tagesanzeiger».

Das EDA hat nun beschlossen wegen dem Virus keine länderspezifischen Reisewarnungen mehr zu veröffentlichen. Die Reisebranche sei über die Praxisänderung beim EDA am Montag informiert worden. Die Begründung, in fast allen Regionen der Welt bestehe mittlerweile ein Ansteckungsrisiko, könne Kunz nachvollziehen. Dennoch bedeute die Änderung einen Rückschlag für die Reisebranche, man fürchte jetzt einen Buchungsstopp.

Kunden von Reiseveranstaltern haben Chance auf Rückerstattung

Die Reisesperre, die Italien selber verhängt hat, ändere für die Kunden nichts. Versicherer und Reiseveranstalter seien in diesem Fall nicht verpflichtet, die Kosten zu erstatten. Gemäss Kunz gelten Epidemien und Anordnungen von ausländischen Regierungen als «höhere Gewalt».

Er hoffe nun auf die Kulanz der Versicherungen, wie Kunz gegenüber dem «Tagesanzeiger» sagt. Die Reisebranche werde sich mit den Versicherern austauschen. Eine Chance auf Rückerstattung hätten Kunden, die über Reiseveranstalter gebucht hätten. Gegenüber Reisebüros würden sich die Hotels eher kulant zeigen, um die Geschäftsbeziehungen aufrecht zu erhalten. (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Coronavirus: Was du wissen musst

1 / 15
Coronavirus: Was du wissen musst
quelle: ap / zoltan balogh
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Forschung sucht fieberhaft nach Medikamenten gegen das Coronavirus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

In welche Nachbarländer wir noch reisen dürfen – die Übersicht

Das Coronavirus hat die Schweiz und ihre Nachbarländer im Griff. Viele Länder haben in Bezug aufs Reisen schärfere Massnahmen beschlossen. Hier ein Überblick für alle, die trotz Einschränkungen ins nahe Ausland reisen müssen.

Grundsätzlich ist von allen nicht dringlichen Reisen im Moment abzusehen. So lautet der Grundtenor der Schweiz und aller Nachbarländer. So soll die Corona-Pandemie für den mitteleuropäischen Raum in den Griff gebracht werden. Trotzdem gibt es einige Ausnahmen. Hier findest du alle Bestimmungen und Fragen rund um Reisen ins nahe Ausland.

Kann ich nach Deutschland reisen?Ja. Rechtlich gibt es keine Reisebeschränkung zwischen der Schweiz und Deutschland. Beide Staaten raten jedoch vor …

Artikel lesen
Link zum Artikel