Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jedes 20. Schulkind in der Schweiz erhält besondere Unterstützung



Die Schulkinder und ihre Eltern sind auf dem Weg zum Schulbeginn und zur Eroeffnung des neuen Schulhaus Staffeln in Reussbuehl in Luzern am Montag, 17. August 2020. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Sonderpädagogische Massnahmen werden in der Schule rege gebraucht Bild: keystone

Insgesamt 4.8 Prozent der Schülerinnen und Schüler der obligatorischen Schule haben 2018/19 sonderpädagogische Massnahmen gebraucht. 1.4 Prozent gingen in eine Sonderklasse und 1.8 Prozent in eine Sonderschule. 2.4 Prozent wurden in einer Regelklasse besonders gefördert.

Knapp 42'000 der 950'000 Schülerinnen und Schüler bedurften damit einer sonderpädagogischen Massnahme, wie das Bundesamt für Statistik am Montag mitteilte. Mit 6.1 Prozent wurden Knaben häufiger unterstützt, als Mädchen (3.3 Prozent). Auch ausländische Lernende erhielten mit 6.4 Prozent öfter Sonderförderung als Einheimische (4.1 Prozent).

Nahezu 36'000 oder 4.6 Prozent der Auszubildenden waren nicht in der Lage, die Minimalziele des Lehrplans zu erfüllen. Eine pädagogische Sondermassnahme ist nicht unbedingt mit einer Anpassung des Lehrplans verbunden. Aber für 2.5 Prozent der Schülerinnen und Schüler oder 20'000 Kinder war beides nötig. Das war bei praktisch doppelt so vielen Knaben wie bei Mädchen angezeigt (3.3 Prozent gegen 1.7).

Wie das BFS weiter mitteilte, liegen ihm erstmals Daten über die verschiedenen sonderpädagogischen Massnahmen in den Kantonen vor. Demnach reichten die Anteile der in der Regelklasse mit sonderpädagogischen Unterstützung Lernenden je nach Kanton von 0.4 bis 6.6 Prozent. Bei Lehrplan-Anpassungen für Lernschwächere zeigte sich das gleiche Bild.

Das sonderpädagogische Personal nahm im Schuljahr 2018/19 einen Anteil von 12.4 Prozent der Stellen an den Schulen ein. Sein Frauenanteil betrug 84 Prozent.

Das Sonderschulangebot ist kantonal stark unterschiedlich. Nicht alle Kantone haben Strukturen für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnisse und unterhalten darum Konkordate untereinander.

Zudem zeigen sich beim Anteil von 0.8 bis 2.5 Prozent der in einer Sonderschule unterrichteten Kinder kantonale Unterschiede. Seit 15 Jahren werden Kinder mit besonderem Bildungsbedarf vermehrt in Regelklassen unterrichtet. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

15 Design-Fails in Schulen

9 Typen, denen du im Studium oder in der Schule begegnest

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Viele Skilager wegen Corona abgesagt – werden sie im Sommer nachgeholt?

Zahlreiche Schulen haben ihre jährlichen Skilager wegen der Corona-Krise abgesagt. Die Schneesportinitiative «GoSnow», die die Skilager organisiert, arbeitet nun an einem Alternativangebot für den Frühsommer.

«185 der geplanten 250 Skilager sind bereits abgesagt, sagte Ole Rauch, Geschäftsführer der Schneesportinitiative »GoSnow« gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit, was er bereits am frühen Morgen zu Radio SRF gesagt hatte: Für die übrigen Skilager sehe es …

Artikel lesen
Link zum Artikel