DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Thurgauer «Zauberformel» hat Bestand – SVP-Mann in Regierung gewählt



Urs Martin von der SVP holte am Sonntag den Sitz des zurücktretenden Parteikollegen Jakob Stark. Die Herausforderer Ueli Fisch (GLP) und Karin Bétrisey (Grüne) verpassten die Wahl.

Der in den Staenderat gewaehlte Regierungsrat Jakob Stark (SVP, bisher), links, gratuliert Urs Martin (SVP) zur Wahl in den Regierungsrat, bei den Wahlen im Kanton Thurgau, am Sonntag, 15. Maerz 2020, in Frauenfeld. Im Thurgau werden heute Regierung und Parlament gewaehlt. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der in den Ständerat gewählte Regierungsrat Jakob Stark (SVP, bisher), links, gratuliert Urs Martin (SVP) zur Wahl in den Thurgauer Regierungsrat. Bild: KEYSTONE

Der 41-jährige SVP-Kantonsrat holte 26'421 Stimmen. Der Grünliberale Ueli Fisch (GLP) folgte mit einem Abstand von 994 Stimmen und erreichte 25'557 Stimmen. Er schaffte damit ebenfalls das absolute Mehr, schied aber als Überzähliger aus. Karin Bétrisey von den Grünen machte 16'289 Stimmen. An Vereinzelte gingen weitere 10'818 Stimmen.

«Zauberformel» bleibt

Der Thurgauer Regierungsrat setzt sich damit wie bisher aus zwei Mitgliedern der SVP und je einem von FDP, CVP und SP zusammen. Auch die Mehrheit von drei Frauen gegenüber zwei Männern bleibt bestehen.

Die Stimmbeteiligung betrug 32,35 Prozent. Das absolute Mehr lag bei 23'202 Stimmen. Bestätigt wurden Carmen Haag (CVP, 42'069 Stimmen), Monika Knill (SVP, 39'067 Stimmen), Cornelia Komposch (SP, 37'776 Stimmen) und Walter Schönholzer (FDP, 34'016 Stimmen).

(dsc/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Review

Alle «Arena»-Gäste sind einer Meinung – bis sich eine Primarschülerin einschaltet

Die Schulschliessungen beschäftigten diese Woche das Land – und so auch die «Arena»-Gäste am Freitag im Leutschenbach. Fast wie am Anfang der Pandemie war man sich parteiübergreifend einig. Einzig eine wagt zu widersprechen: Eine 12-jährige Schülerin aus Bern.

Am Freitag vermeldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 384,92 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen pro 100'000 Einwohnende. Erstmals seit November ist der R-Wert unter 0,8. Doch Sorgen macht auch weiterhin das mutierte Virus B.1.1.7. Man habe aktuell Kenntnis von 674 Fällen, teilte das BAG am Freitag mit. Weil sich das mutierte Virus womöglich auch stärker unter Schülerinnen und Schüler verbreiten könnte, gerieten erneut die Schulen und die Frage nach einer landesweiten Schliessung …

Artikel lesen
Link zum Artikel