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Doch kein Kaiman! Das war wohl die Kreatur im Hallwilersee



Die Nachricht eines Kaimans im Hallwilersee war die Meldung des Sommers schlechthin. Ein Deutscher Fischer soll das Reptil, das nach einer jungen Ente schnappte, gesehen haben und meldete dies der Polizei. Diese suchte darauf den See ab und versetzte damit die Bevölkerung rund um den See im Schweizer Mittelland in Angst und Schrecken.

Nun ist das Rätsel gelöst: Offenbar handelte es sich bei dem vermeintlichen Kaiman um einen riesigen Wels. Ein Fischer zog das 1,05 Meter lange Tier aus dem See, wie der «Tages-Anzeiger» berichtete.

Als der Fischer das Tier aufschnitt, fand er in dessen Magen einen Haubentaucher. Das sei ein sehr seltener Fund, so der Fischer, Welse ernähren sich normalerweise von lebenden und toten Fischen. «Ich fische seit 30 Jahren – einen solchen Vogel im Magen eines Fisches habe ich bis jetzt noch nie gesehen», so der Fischer.

Optisch sehen sich Wels und Kaiman relativ ähnlich. Auch die Bewegungen im Wasser können täuschend gleich erscheinen. «Aus der Ferne und im Halbdunkel kann man sie schnell verwechseln», sagte Berufsfischer Roger Stadelmann gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Ob es sich bei dem riesigen Wels tatsächlich um den Kaiman handelt, will der Berufsfischer nicht mit abschliessender Sicherheit sagen. Dass es aber sehr ungewöhnlich ist, einen Wels mit Ente im Magen zu finden, bestätigt Stadelmann. «Ich habe in meiner Fischerkarriere ebenfalls noch nie etwas gefischt, das einen Wasservogel im Magen hatte.»

(ohe)

P.S: Der Chef hat dazu übrigens dazu eine klare Meinung:

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Die Hagelrakete zwischen Wunschdenken und Wissenschaft

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Die Hagelrakete zwischen Wunschdenken und Wissenschaft
quelle: photopress-archiv / str
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