Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Eine Mutterkuh beschuetzt ihr Kalb auf der Bannalp im Kanton Nidwalden am Mittwoch, 29. Juli 2020. Seit letzen Jahr kommt es auf der Bannalp, jeweils im Sommer zu zwischnfaellen mit Wanderer, welche Hunde mitfuehren und Mutterkuehen, welche ihre Jungtiere schuetzen.(KEYSTONE/Urs Flueeler)

Das Kalb sei in der Herde gejagt und gerissen worden. Bild: keystone

Wolf reisst im Bündnerland ein Kalb aus einer Herde



Ein Angriff eines Wolfes auf Kälber stellt eine Seltenheit dar: In den letzten zehn Jahren wurden in der Schweiz jährlich zwischen 0 und 5 Kühe oder Kälber vom Wolf gerissen. Dennoch ist genau das auf der Alp Nera in Graubünden geschehen.

Ein wenige Tage altes Kalb wurde aus einer Herde von rund 50 Kühen und 40 Kälbern gerissen, schreibt der Bündner Bauernverband. Die Älpler seien erst seit Kurzem mit der Tatsache konfrontiert, dass die Wölfe auch in Kuhherden Kälber angreifen und reissen könnten. Die Alp befindet sich im Streifgebiet des Beverin-Rudels.

Die Anwesenheit der Wölfe versetze die Mutterkuhherden in Panik, schreibt der Bauernverband weiter. Damit würden diese zur Gefahr für Gäste in den Berggebieten, weil die Mutterkühe ihre Kälber nicht nur gegen Grossraubtiere, sondern auch gegen Biker, Wanderer und Hunde, welche den Kälbern zu nahe kommen, verteidigen. Um Konflikten vorzubeugen, sei es wichtig, Hinweistafeln zu beachten, Begleithunde an die Leine zu nehmen und die Herde grossräumig zu umgehen, schreibt der Verein «CHWOLF». (cki)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Was Waldtiere machen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen

Neues Jagdgesetz schiesst laut den Gegnern weit übers Ziel hinaus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Was ich wirklich denke

«Vor einem Monat lebten auf meiner Demenzstation noch 16 Leute – dann kam Corona»

Gestern habe ich wieder eine Bewohnerin verloren. Am Sonntag sass sie noch unter den Leuten, hat mit ihnen gegessen und Weihnachtsfilme geschaut. Am Montagmorgen hat sie am Bettrand sogar noch ein Glas Orangensaft getrunken. Wenig später – auf dem WC sitzend – begann sie jedoch plötzlich, zu hyperventilieren. Ich habe sie gefragt, ob sie Schmerzen habe. Ganz leise hat sie geflüstert: «Ja.»

Ich habe sie aufs Bett getragen und eine halbe Ampulle Morphin gespritzt. Fünf Minuten später ist sie …

Artikel lesen
Link zum Artikel