DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Erst der Föhn, dann 22 Grad im Rheintal – das Wetter bleibt interessant



Der Föhn ist in den vergangenen Stunden durch die Schweiz gefegt. In Altdorf UR gab es Windspitzen bis zu 107.3 Kilometern pro Stunde. In Vaduz erreichte die Windgeschwindigkeit 84.6 km/h und in Meiringen BE 82.4 km/h, wie MeteoNews am Montagmorgen bekanntgab.

Mit dem Föhn steigen die Temperaturen heute Montag auf frühlingshafte 12 bis 19 Grad, wie SRF Meteo auf Twitter schreibt. Im St. Galler Rheintal werden mit Föhn sogar bis zu 22 Grad erreicht. Zudem ist es sonnig, aber nicht wolkenlos.

Vor allem im Westen sind tagsüber dichtere Wolken zu erwarten. Zudem dürfte es sandig werden. Erneut liegt Saharastaub in der Luft.

Temperaturrekord geknackt

Warmes und sonniges Wetter hat am Wochenende in der Schweiz vielerorts mitten im Februar Frühlingsgefühle geweckt. In Bad Ragaz SG wurden am Sonntag 20 Grad gemessen. In Vaduz im Fürstentum Liechtenstein war es mit 21,9 Grad noch nie so warm in einem Februar.

Damit wurden die Höchststände von 1998 und 1990, als jeweils im Wintermonat in Vaduz 21,7 Grad gemessen wurden, überschritten, wie der Wetterdienst Meteoschweiz im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Im Flachland lagen die Temperaturen damit laut SRF Meteo rund 10 Grad über dem langjährigen Februardurchschnitt von rund 5 Grad. Grund für das T-Shirt-Wetter und die für diese Jahreszeit ausgesprochen hohen Temperaturen waren eine Zufuhr von subtropischer Warmluft und der Föhn.

Schön bis Ende Monat?

Die Schönwetterperiode hatte am Freitag begonnen. Sie soll noch bis mindestens Ende des Monats anhalten. Mild ist es dabei nicht nur im Flachland. Auch in den Bergen werden auf 2000 Metern über Meer jeweils 5 bis 10 Grad erwartet.

Noch vor einer Woche herrschte verbreitet Dauerfrost, und es lag eine Schneedecke über dem Land. Inzwischen ist die weisse Pracht laut Meteocentrale bis auf eine Höhe von rund 1000 Metern über Meer verschwunden.

Leid bringt das frühlingshafte Wetter den Allergikern. Die Konzentrationen an Pollen steigen in tiefen Lagen auf hohe Werte. Es handelt sich derzeit vor allem um Hasel- und Erlenpollen.

Nördlich wie südlich der Alpen ist die Belastung durch diese in den Niederungen oft stark. Gemäss dem Allergiezentrum Schweiz sind die Belastungswerte bis auf Höhen von 600 bis 800 Metern hoch, im Jurabogen mässig. Auf der Alpensüdseite begann die Pappelblüte. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

61 Gründe, weshalb es im (!) Nebel schöner ist als darüber

1 / 63
61 Gründe, weshalb es im (!) Nebel schöner ist als darüber
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Ich motze über Leute, die motzen»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Jedem Kanton sein See: So sähe die Schweiz nach dieser radikalen Änderung aus

Wasser ist das Gold der Zukunft. Sagen zumindest einige schon länger. Dann würde es ja eigentlich auch Sinn machen, unsere Kantone rund um die grössten Schweizer Seen aufzubauen. So sähe die Schweiz dann aus.

Willkommen zurück zu unserer Serie: Herumspielen mit Schweizer Kantonen. In der Vergangenheit teilten wir sie bereits nach Nähe zum Kantonshauptort auf (gemessen an der Luftlinie und Reisedauer), definierten danach 20 Kantone mit den jeweils grössten Schweizer Städten und teilten zuletzt alle Einwohner gleichmässig auf die Kantone auf.

Im nächsten Experiment geht es um die Seen. Mehr als 1500 Seen und Weiher liegen in unserem Land. Darum ist man in der Schweiz nie weiter als 16 Kilometer von …

Artikel lesen
Link zum Artikel