Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ueli Maurer schüttelt in Moskau mit Putin Hände



Er war bei Xi Jingping in China, hat mit dem saudischen Scheich Mohammed bin Salman in die Kameras gelächelt und hat mit Donald Trump im Weissen Haus gesmalltalkt.

Nun hat Bundespräsident Ueli Maurer am Donnerstag in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Zur Sprache kamen neben bilateralen Beziehungen auch Wirtschaftsthemen und das friedenspolitische Engagement der Schweiz.

Maurer habe im Gespräch mit Präsident Putin die guten und vielseitigen Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland betont, teilte das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) mit.

Maurer regte zudem einen regelmässigen Austausch mit Schweizer Wirtschaftsführern auf oberster Ebene an, um aus Schweizer Sicht zentrale Themen wie Rechtssicherheit, Investitionsschutz, Steuergerechtigkeit sowie die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für Investitionen zu thematisieren.

Angesprochen worden seien auch die Konflikte in der Ostukraine, im Südkaukasus und in Syrien sowie das friedenspolitische Engagement der Schweiz an diesen Schauplätzen. Im Fall Georgiens hätten beide Seiten den engen Austausch gewürdigt. Die Schweiz übt seit 2008/9 ein Interessenwahrungsmandat für Russland in Georgien und für Georgien in Russland aus.

Dank für Schutzmandat

Maurer habe das schweizerische Engagement mit dem Ziel geschildert, die Lebensbedingungen der vom Konflikt betroffenen Bevölkerung in Georgien zu verbessern. Putin habe der Schweiz ausdrücklich für die langjährige Wahrnehmung des Schutzmandates gedankt.

Mit dem russischen Regierungschef Dmitry Medwedew habe Maurer über das Anliegen von in Russland ansässigen Unternehmen gesprochen, äquivalente Bedingungen zu erhalten. Er habe vorgeschlagen, eine gemeinsame Anlaufstelle zu schaffen, um weitere Schweizer Firmen beim Markteintritt zu begleiten.

Maurer habe beim Treffen mit Medwedew auch die enorme Bedeutung der technologischen Entwicklung für beide Staaten angesprochen und die Idee geäussert, ein gemeinsames Projekt für Startups zu prüfen. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Ueli Maurer - Landwirt und Erfinder

Ueli Maurer fordert «weniger Ideologie» am Klimagipfel

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

43
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Franz v.A. 22.11.2019 12:05
    Highlight Highlight Gleiches und Gleiches gesellt sich gerne.
  • Raembe 22.11.2019 05:58
    Highlight Highlight Ich verstehe die Aufregung nicht ganz, wir sind ein neutrales Land. Das heisst auch, wir reden auch mit den Saudis, den Russen etc. Alles andere wäre Heuchelei und falsch. Ja, all diese Leute haben Dreck am Stecken, aber das haben viele Staatschefs. Oder wollen wir z. B über Frau Merkel reden, die es zulässt, dass die USA Drohnenangriffe von Deutschland aus koordinieren.....
    • rodolofo 22.11.2019 06:46
      Highlight Highlight Und Schweiz Tourismus profitiert von Russischen Oligarchen, wenn sie ihre Winter-Ferien in St.Moritz buchen!
      Die bestellen immer das doppelte bis dreifache von dem, was sie essen können!
      Food Waste?
      Wer hat das dazwischen gerufen?
      Die Schweiz verdient nichts mit Food Waste-Vermeidung!
  • Son Doku 22.11.2019 04:12
    Highlight Highlight Was will er anders machen? Putin ist President, basta, obs passt oder nicht!
    Und Russland boykottieren ist für uns wirtschaftlich schlimmer, als andersrum!
  • Team Insomnia 21.11.2019 23:09
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • meglo 21.11.2019 22:27
    Highlight Highlight Einschleimen bei Diktatoren und Despoten, dazu hat Ueli offenbar Lust. Einfach nur widerlich, wie sich unser Bundespräsident anbiedert. Es fehlt eigentlich nur noch Erdogan in seiner unappetitlichen Sammlung, aber Ueli hat ja noch Zeit bis Ende Jahr.
    • rodolofo 22.11.2019 06:48
      Highlight Highlight Erdogan ist Muslim.
      Da haben sich die SVP'ler mit ihren Muslim-feindlichen Abstimmungsplakaten selber Hindernisse in den Weg gestellt...
    • Franz v.A. 22.11.2019 12:08
      Highlight Highlight Kim und Duterte nicht vergessen.
  • Biotop 21.11.2019 19:53
    Highlight Highlight "Ueli Maurer schüttelt in Moskau mit Putin Hände".
    Fazit: Ich bin gerührt, nicht geschüttelt.
  • Zanzibar 21.11.2019 19:40
    Highlight Highlight Bei Trump war das mediale Echo doch ein wenig grösser.
    • Team Insomnia 21.11.2019 21:31
      Highlight Highlight Logisch. Maurer ist ja Schweizer. Und Schweizer darf man hier per se nicht kritisieren! Siehe Blatter, Federer, Blocher, Nestle-Chef, Xhacka und und und. Suscht donnerets im Tannewald😂⚡️⚡️⚡️
    • Raembe 22.11.2019 06:41
      Highlight Highlight Wenn die Kritik sachlich und nachvollzienbar ist, darf man das. Hier trifft ein Staatschef einen Anderen. Und da die Schweiz neutral ist, spricht sie halt auch mit den Russen.
  • infomann 21.11.2019 18:26
    Highlight Highlight Ich erinnere mich noch sehr gut als der Herr Maurer Parteipräsident von der SVP war.
    Möchte vorausschicken er macht das gut, aber damals hat er jeden Bundesrat oder Bundesrätin zerrissen wegen den vielen Auslandreisen.
    Ja es ist eben anders wenn man in der Verantwortung steht und im Ausrufen war und ist die SVP besser.
  • RaggeteGlace 21.11.2019 18:12
    Highlight Highlight Skandal. Unglaublich, was sind heutzutage Schweizer Werte?
    • Raembe 22.11.2019 06:43
      Highlight Highlight Einer unserer Werte ist die Neutralität, das bedeutet auch Neutralität gegenüber den Russen, den Amis, den Deutschen und der restlichen Welt.
    • rodolofo 22.11.2019 06:51
      Highlight Highlight "Schwiizer Fränkli" haben einen Wert.
      Und sehr viele dieser "Schwiizer Fränkli" haben noch mehr Wert...
  • Lowend 21.11.2019 17:13
    Highlight Highlight Wer bei Blocher in die Lehre ist, scheint sich mit Despoten, Oligarchen, Monarchen und Diktatoren der ganzen Welt gut zu verstehen?

    Einzig gewählte Regierungschefs in Europa scheinen für den Bundespräsidenten nicht wirklich wert zu sein, sie zu besuchen, aber was spielen schon gute Beziehungen zu den Nachbarn für eine Rolle, wenn man mit deren Feinden gemeinsame Sache macht?
    • Raembe 22.11.2019 06:47
      Highlight Highlight Seien wir ehrlich, die Schweiz pflegt seit Jahren regen Austausch mit der EU. Momentan ist das Klima zwischen der Schweiz und Europa, doch ziemlich abgekühlt. Da ist es nur clever sich nach alternativen Handelspartnern umzusehen.
  • Pitsch Matter 21.11.2019 16:46
    Highlight Highlight Ich bin kein Ueli-Fan, aber das macht er sehr gut. Dreck am Stecken haben alle Grossmächte, daher einfach immer das Beste für die Schweiz rausholen.
  • x4253 21.11.2019 16:24
    Highlight Highlight Sucht der Ueli VR Mandate um nach seiner BR Karriere nicht zu verlumpen?
    Bei z.B.:
    Saudi Aramco?
    Nordstream 2 oder Gazprom?
    Silk Road Group?
    Petrobras?
    Lockheed Martin?
    • Team Insomnia 21.11.2019 20:42
      Highlight Highlight Maurer und Konsortien sollte man des Amtes entheben. Aber sofort!
    • sapperlord 22.11.2019 07:45
      Highlight Highlight Ein Schelm, wer Böses denkt.
  • King_Cone 21.11.2019 16:20
    Highlight Highlight Sugedder Ahäd!
  • ThePower 21.11.2019 16:04
    Highlight Highlight Ein Bild wie gemalt für ein Gruselkabinett😬
  • Magnum 21.11.2019 15:35
    Highlight Highlight Somit kommt «keiluscht»-Uelis Tour d'Autocrates etwas früher zu einem Ende als sein Präsidialjahr. Für die Glaubwürdigkeit der Schweiz als Hort von Demokratie und Hüterin der Menschenrechte war dies KEIN gutes Jahr auf dem diplomatischen Parkett. Zumal Ueli kei Luscht hatte, den staatlich verordneten und in einer Botschaft begangenen Mord an einem Journalisten zu verurteilen oder zur Menschenrechtslage in China ein deutliches Wort zu sprechen. Viel Wischiwaschi, viel Einschleimerei bei den Mächtigen und null Klartext: So wird Maurer in Erinnerung bleiben. Zum Fremdschämen,
    • rodolofo 22.11.2019 06:53
      Highlight Highlight Das Double von Ueli Maurer ist jedenfalls lustiger, als das Original.
  • Team Insomnia 21.11.2019 15:27
    Highlight Highlight Den „Top 4“ (Trump, Jingping, bin Salman und Putin) ist er ja schon gewaltig in ihr wisst schon was gekrochen. Was kommt als nächstes? Kim? Erdo? 🤷‍♂️
    • Raembe 22.11.2019 06:50
      Highlight Highlight Alles Weltmächte, alles alternative Handelspartner. Die EU hat es ja momentan nicht gerade gut mit uns..
  • DJ77 21.11.2019 15:11
    Highlight Highlight Eigentlich fehlen da nur noch der Erdogan, Duda, Bolsanero und der Kunz auf seiner Liste.
    • Juliet Bravo 21.11.2019 17:18
      Highlight Highlight Bolsonaro hat er natürlich auch schon:

      Benutzer Bild
  • Arneis 21.11.2019 15:05
    Highlight Highlight Hr. Maurer legt ein unglaubliches Tempo vor und schüttelt mehr Despotenhände als Satan persönlich.
    Freilich gibt es immer noch einen Wirtschaftsvertrag als Mitbringsel.
    Noch kurz vor Karriere-Ende "Nägel mit Köpf" machen, und niemand nimmt Anstoss dran?
  • Apokalyptus 21.11.2019 15:05
    Highlight Highlight “I can nothing say”
  • TanookiStormtrooper 21.11.2019 14:54
    Highlight Highlight Erst die Saudis, jetzt Putin. Wer ist der nächste auf "Uelis undemokratische Despoten Tour"?
  • Linus Luchs 21.11.2019 14:52
    Highlight Highlight Uelis Freunde
    Benutzer Bild
    • Kruk 21.11.2019 15:49
      Highlight Highlight Ich würde mir die Hand abhacken.

      Nein, aber ist schon übel, wirklich übel.
    • Miracoolix 21.11.2019 16:13
      Highlight Highlight Der Bundespräsident eines neutralen Landes schüttelt bei Staatsbesuchen oder sonstigen Treffen die Hände anderer Präsidenten, klar sind es autokratische, nicht demokratisch denkende Herren, aber sie sind nunmal das Oberhaupt ihres Landes, soll er den Handschlag verweigern?
    • Team Insomnia 21.11.2019 16:39
      Highlight Highlight Bei Trump hat er ja wirklich Respekt (Angst?) im Gesicht😱.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Team Insomnia 21.11.2019 14:41
    Highlight Highlight „Arbeitstreffen“ 😂

    Wischi-Waschi-Salamitaktik🤦‍♂️.

«Wir wehren nur einen Bruchteil der Gelder ab, die in der Schweiz gewaschen werden»

Ein neues Datenleck zeigt, dass Geldwäscherei weltweit nach wie vor ein grosses Ausmass hat. Geleakte Daten der US-Meldestelle zeigen zudem: Die Schweizer Banken stehen nach wie vor mitten drin in der Problematik.

Im Kampf gegen internationale Geldwäsche gibt es nach Recherchen eines internationalen Journalisten-Netzwerks nach wie vor erhebliche Defizite. Demnach offenbaren am Sonntagabend bekannt gewordene Informationen aus einem Datenleck des US-Finanzministeriums, dass Banken aus aller Welt über Jahre hinweg Geschäfte mit hochriskanten Kunden abgewickelt, trotz strenger Regularien mutmassliche Kriminelle als Kunden akzeptiert und für diese Überweisungen in Milliardenhöhe ausgeführt hätten.

Wie die …

Artikel lesen
Link zum Artikel