DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Tidjane Thiam, left, CEO of Swiss bank Credit Suisse and Chairman of Swiss bank Credit Suisse Urs Rohner, right, during a press conference in Zurich, Switzerland, Wednesday, October 21, 2015. Credit Suisse CEO Tidjane Thiam hinted at a wave of job cuts at the Swiss bank, after unveiling disappointing third-quarter profits and informs about various measures to slash spiralling costs. (KEYSTONE/Walter Bieri)

CS-CEO Tidjane Thiam und VR-Präsident Urs Rohner unter Druck. Bild: KEYSTONE

CS-Spitze krebst zurück: Doch der Aufstand der Aktionäre geht weiter



«Zu wenig und zu spät.» So kommentiert das amerikanische Stimmrechts-Beratungsunternehmen Glass Lewis das Einlenken der Credit Suisse in der Frage um die Vergütungen für Verwaltungsrat und die Konzernleitung. Der aktuelle Bericht von Glass Lewis liegt dem Wirtschaftsmagazin ECO vor. Der Bericht kommt zum Schluss, dass die Aktionäre die Vergütungen der CS «trotz der angekündigten freiwilligen Reduktion von 40 Prozent» an der Generalversammlung am 28. April nicht gutheissen sollen.

ISS empfiehlt gemäss Reuters trotz Kürzung nach wie vor die Ablehnung der Boni. Ethos wird im Verlaufe des Tages eine Stellungnahme zu den am Dienstag bekannt gewordenen konkreten Zahlen veröffentlichen, wie eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur ankündigte.

14 Prozent weniger für Thiam

Der Chef der Credit Suisse (CS), Tidjane Thiam, soll nach der freiwilligen Reduktion des Bonus noch 10.24 Millionen Franken verdienen.

Dies geht aus dem am Dienstag detaillierten aktualisierten Vergütungsbericht der CS hervor. Geplant gewesen wären 11.9 Millionen Franken. Die Reduktion von knapp 14 Prozent ist eine Folge der Proteste von Aktionärsvertreter.

CS-Führung unter Druck

Die drei Stimmrechtsberater ISS, Glass Lewis und Ethos, die schätzungsweise ein Viertel bis ein Drittel des Aktienkapitals der Grossbank vertreten, haben den Aktionären die Ablehnung sämtlicher Vergütungsanträge an der Generalversammlung vom 28. April empfohlen.

Daraufhin hat das CS-Management in der vergangenen Woche dem Verwaltungsrat einen Verzicht von 40 Prozent sowohl der kurzfristigen Boni für das Jahr 2016 wie auch der langfristigen Boni für das laufende Jahr angeboten. Insgesamt verzichtet die Geschäftsleitung gemäss des aktualisierten Vergütungsberichts auf 29,8 Millionen Franken. Für das Geschäftsjahr 2016 reduziert sich die Vergütung um 9,0 Millionen Franken. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Kreml reagiert mit Ausweisungen auf Sanktionen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Lockerungs-Powerplay: «Gastronomen fürchten, dass Beizen-Öffnungen sie in Krise stürzen»

Die Wirtschaftslobby fordert fast unisono rasche Öffnungen. Doch weder die Epidemiologin noch der Bar-Betreiber und der Ökonom unterstützen diese Strategie. In dieser Endphase der Pandemie sei besondere Vorsicht geboten.

Die SVP und die Wirtschaftsverbände steigen vor der Bundesratssitzung vom kommenden Mittwoch erneut ins Öffnungs-Powerplay: Gewerbeverband-Chef Hans-Ulrich Bigler fordert «die sofortige Beendigung des Lockdowns». Auch die SVP will unverzügliche Öffnungen ab dem 19. April für Restaurants und Betriebe in den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit.

Mahnende Stimmen kommen längst nicht nur von Epidemiologinnen. Ob Bar-Betreiber Dirk Hany oder Taskforce-Ökonom Marius Brülhart: Sie sagen im Gespräch …

Artikel lesen
Link zum Artikel