DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die 99-Prozent-Initiative will durch Umverteilung soziale Gerechtigkeit schaffen. Im Nationalrat war das Anliegen chancenlos. (Symbolbild)

Bild: sda

Dafür geben Menschen in der Schweiz ihr Geld aus – und so viel können sie sparen

Das Bundesamt für Statistik veröffentlichte heute die durchschnittlichen Ein- und Ausgaben eines Haushaltes in der Schweiz für das Jahr 2018. Es zeigt, wer wie viel sparen kann – und wer vom angesparten Vermögen lebt.



Durchschnittlich bestand 2018 ein Haushalt aus 2,16 Personen. Pro Monat hatte dieser Durchschnittshaushalt nach Abzug der obligatorischen Ausgaben wie Steuern und AHV noch 7069 Franken zur freien Verfügung.

Allerdings ist dies nur ein Durchschnittswert – so haben 60 Prozent aller Haushalte weniger Einkommen zur Verfügung als diese 7069 Franken pro Monat.

Wo das Geld herkommt

Rund 10'000 Franken fliessen pro Monat insgesamt in die Kasse des durchschnittlichen Schweizer Haushaltes. Dieses Einkommen besteht aus den Bruttoeinkommen aller Personen im Haushalt inklusive jährlichen Zahlungen wie dem 13. Monatslohn, Zinsen (Einkommen aus Vermögen und Vermietung), Sozialleistungen und Renten.

Der grösste Teil macht dabei das Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit aus, gesamtschweizerisch sind es 6643 Franken pro Monat.

Wie sich das monatliche Einkommen zusammensetzt

Einkommen durchschnittlicher Haushalt 2018

Bild: watson

Wo das Geld hinfliesst

Fast ein Drittel der Ausgaben betreffen obligatorische Punkte: 1182 Franken gingen für die Steuern drauf und 1035 Franken kosteten die Beiträge an Sozialversicherungen wie AHV und IV.

655 Franken oder 6,5 Prozent des Bruttoeinkommens gingen an die Krankenkassen, für die Grundversicherung.

Wofür das Geld ausgegeben wird

Ausgaben Durchschnittshaushalt 2018

Bild: watson

Grösste Konsumausgabe der Schweizer Haushalte waren 2018 Wohnen und Energie. 14,4 Prozent des gesamten Bruttoeinkommens oder rund 1456 Franken entfielen auf diesen Bereich.

Fürs Essen und für alkoholfreie Getränke gab ein Haushalt monatlich 634 Franken aus, 6,3 Prozent des Bruttoeinkommens. 5,8 Prozent gingen an die Gastronomie, 1,9 Prozent wurden für Kleidung und Schuhe ausgelegt. Auf den Verkehr entfielen 7,4 Prozent oder 753 Franken, auf Kulturelles und Erholung 5,4 Prozent und für Versicherungen und Gebühren 5,6 Prozent.

Wenn Erwachsene mit Geld umgehen würden, wie es Kinder tun

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Emily Engkent

So viel kann gespart werden

Im Schnitt bleiben Ende Monat 1589 Franken auf dem Konto übrig. Das sind rund 160 Franken mehr als bei der Erhebung des Vorjahres 2017.

Allerdings sind gemäss BFS längst nicht alle Haushalte in dieser komfortablen Ausgangslage: Haushalte der untersten Einkommensklassen mit weniger als 5000 Franken Brutto-Einkommen können nichts auf die Seite legen oder verbrauchten sogar mehr Geld als sie einnahmen. Betroffen seien oft Rentner-Haushalte, die von ihrem Vermögen leben.

(mit Material der sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Sparen like a pro: Diese 23 Leute machen es vor

5,50 Franken für einen Kaffee?!?! Liebe Schweiz, nicht so!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das E-Auto gewinnt: Warum der Todesstoss für Benziner und Diesel nun viel früher kommt

Drohende Verkaufsverbote und strengere Abgasnormen beschleunigen das Ende von Benzin- und Dieselautos. Mehrere Hersteller haben angekündigt, ab wann sie keine «Verbrenner» mehr verkaufen. Die Pläne in der Übersicht.

Die Ansage von GM-Chefin Mary Barra glich einer Revolution. Ausgerechnet General Motors, Sinnbild der behäbigen US-Autobranche, preschte Anfang Jahr hervor und verkündete das Aus für den Verbrennungsmotor bis 2035.

Ford und Volvo stampfen Benzin- und Hybridfahrzeuge bis 2030 ein, BMWs Mini ist ab 2031 rein elektrisch unterwegs und Jaguar ab 2025. Den Smart gibt es schon jetzt ausschliesslich mit E-Antrieb und Audi und VW haben in den letzten Tagen angekündigt, keine neuen Verbrennungsmotoren zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel