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Credit Suisse schliesst 20 ihrer 120 Filialen in der Schweiz



epa05686260 (FILE) A file picture dated 17 November 2011 shows Swiss bank Credit Suisse in Zurich, Switzerland. Credit Suisse has agreed to pay US authorities 2.48 billion US dollars to settle claims that it misled investors in residential mortgage-backed securities it sold in the run-up to the 2008 financial crisis, Credit Suisse stated on 23 December 2016.  EPA/STEFFEN SCHMIDT

Organisiert sich neu: Die Credit Suisse. Bild: EPA/KEYSTONE

Bei der Credit Suisse soll eine Reorganisation ab 2022 jährliche Einsparungen von 400 Millionen Franken einbringen. Die Grossbank gibt aber nicht bekannt, wie viele Stellen sie mit der Zusammenlegung verschiedener Bereiche einsparen wird.

Es sei jedoch nicht wahr, dass Tausende von Stellen abgebaut würden, sagte Konzernchef Thomas Gottstein am Donnerstag an einer Medienkonferenz zum Halbjahresergebnis. Unter dem Strich würden sich die Stellen konzernweit netto nur sehr begrenzt reduzieren. Denn wo möglich, sollten betroffene Mitarbeiter an einem anderen Ort wieder eingesetzt werden, fügte Finanzchef David Mathers hinzu. Die Bank wolle ja in Wachstum investieren.

Die Anzahl der Filialen dürfte sich jedoch von heute 120 in der Schweiz auf etwa 100 reduzieren, sagte Gottstein. Einen Zeitraum liess er dabei offen. Vorstellbar seien aber im Zuge der weiteren Digitalisierung und aufgrund der Erfahrung mit der Covid-Pandemie auch «neue Formen von Filialen».

Die Credit Suisse will unter anderem die verschiedenen Investment-Banking-Bereiche wieder zu einer globalen Investmentbank zusammenführen, wie sie am Morgen verkündet hatte. Der Vorgänger-CEO Tidjane Thiam hatte den Handel und das Beratungsgeschäft vor knapp fünf Jahren getrennt. (aeg/sda/awp)

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