DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Historischer Rückgang bei Gästezahlen auf dem Jungfraujoch



Die Jungfraubahn-Gruppe hat im vergangenen Jahr stark unter der Coronakrise gelitten. So wurden lediglich 362'800 Besucher auf das Jungfraujoch befördert. Das sind knapp zwei Drittel weniger als im 2019.

Nach den Rekordzahlen in den Vorjahren mit jeweils mehr als einer Million Besuchern folgte im Jahr 2020 ein historischer Einbruch bei der Hauptattraktion der Region. Letztmals seien in den 1980er-Jahren weniger Touristen auf das Jungfraujoch gekommen, teilte das Bahnunternehmen am Dienstag mit. Der Ausflugsverkehr war durch den verordneten Lockdown ab Mitte März für 83 Tage zum Erliegen gekommen.

epa08827130 Tourists enjoy the autumn weather and the clear view on the observation deck 3,454 meters above sea level at the Jungfraujoch (the Jungfrau saddle) above the Aletsch glacier near Interlaken, Switzerland, 18 November 2020.  EPA/PETER SCHNEIDER

Schönes Wetter im November dem Jungfraujoch. Bild: keystone

Die höhere Nachfrage von heimischen Gästen habe den Wegfall der internationalen Touristen nicht kompensieren können, heisst es weiter. Wegen dem veränderten Besucheraufkommen hätten die Zahlen wetterbedingt stark geschwankt und der Einsatz von Personal und Rollmaterial sei jeweils kurzfristig den Wetterbedingungen angepasst worden.

Erlebnisberge weniger stark betroffen

Im Segment «Erlebnisberge» gingen die Besucherzahlen etwas weniger stark zurück wie auf dem Jungfraujoch. So transportierte etwa die Firstbahn 42 Prozent weniger Gäste als im Vorjahr. Bei der Harderbahn betrug das Minus 57 Prozent und bei der Mürrenbahn halbierten sich die Frequenzen.

Auch die angelaufene Wintersaison 2020/2021 bleibe von der Entwicklung der Coronapandemie beeinflusst, so die Meldung Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten sei der Absatz der regionalen «Top4-Skipässe» trotz der Eröffnung des gesamten V-Bahnprojekts auf 28'400 von 42'200 im Vorjahr gesunken. Bis Ende Dezember habe die Jungfrau-Ski-Region insgesamt 153'700 Eintritte verkauft, 7 Prozent weniger als im Vorjahr. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So wird in Luzern geimpft

Trotz dramatischer Corona-Zahlen - so begrüsst Rio den Sommer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Rauszeit

5 gigantische Orte, an denen du dich ganz klein fühlst

Kommt dir die Welt, seitdem wir nicht mehr reisen sollten, auch nicht mehr so gross vor? Da hilft nur eines: Ein Ausflug zu diesen gigantischen Orten, bei denen einem wieder einmal bewusst wird, wie klein wir eigentlich sind.

Er ist 142 Meter lang, 65 Meter hoch und stützt sich auf fünf gemauerten Pfeilern – das Landwasserviadukt auf der Albulalinie. Wer kommt sich da nicht wie eine Ameise vor, wenn man von unten auf die gigantische Eisenbahnbrücke hochschaut?

Der Aussichtspunkt …

Artikel lesen
Link zum Artikel