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Warnung vor der Hitze: Abkühlung ist für Mensch und Tier geboten. (Symbolbild)

Abkühlung ist das Stichwort dieser Woche. Bild: APA/APA

Die Welt in Karten

Die Wetterrekorde der Schweiz auf einer Karte – gibt's bald einen neuen?

Die Hitzewelle hat die Schweiz zurzeit fest im Griff. Dabei könnten sogar einige nationale Wetterrekorde wackeln. Eine Übersicht über die bestehenden.

Milena graziano, simon eicher



Der aktuelle Temperaturrekord stammt aus dem Hitzesommer 2003. Am 11. August 2003 zeigt das Thermometer in Grono (GR) 41.5 Grad Celsius an.

Allerdings hält MeteoSchweiz dazu fest, dass die Messstation Grono damals am sonnigen Hang lag, etwas oberhalb des heutigen Standortes. Unter heutigen Bedingungen hätte man wohl «nur» 40.5 Grad Celsius gemessen.

Was sonst noch für Wetterrekorde in der Schweiz gelten und wo sie aufgestellt wurden, zeigt die folgende Karte:

Die Wetterrekorde der Schweiz auf einer Karte:

Bild

grafik: watson, daten: meteoschweiz

Der Hitzesommer 2003 hat sich nicht nur mit dem Temperaturrekord in den Büchern verewigt: Auch die meisten Sonnenstunden eines ganzen Jahres gehen auf diesen Sommer zurück. Insgesamt 3511 Stunden, also fast 10 Stunden pro Tag, wurden am Piz Corvatsch im Oberengadin gemessen.

So wird gemessen

Rund 160 automatische Messstationen in der Schweiz schicken alle 10 Minuten eine Vielzahl an aktuellen Werten zu Wetter und Klima an das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz. Die Rekorde beziehen sich also auf die Werte dieser Stationen. Ein flächendeckendes Messnetz aller Orte der Schweiz gibt es nicht.

Bei der Messstation Locarno-Monti verzeichnete man 2003 insgesamt 40 Nächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad sank, dazu kamen 56 Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad.

Weitere Details über die Wetterrekorde der Schweiz findest du in der folgenden Tabelle:

Die Entwicklungen zur aktuellen Hitzewelle gibt's im Live-Ticker:

(Mitarbeit Reto Fehr und Lea Senn)

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