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Spanien
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Polizei nimmt fünf Fahrer fest 

Spanische Taxifahrer jagen Uber-Fahrer 



Wegen Verfolgung und Bedrohung eines Mitarbeiters des Fahrtdienst-Vermittlers Uber sind fünf Taxifahrer in Spanien festgenommen worden. Die Männer hätten in Madrid in der Nacht zum Samstag das Fahrzeug des Opfers mit ihren jeweiligen Taxis verfolgt und bedrängt und so zu einem Unfall verleitet, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei.

Danach hätten sie ihn mit dem Tode bedroht. Ein Sprecher der betroffenen Taxifirma versicherte derweil, seine Mitarbeiter hätten den Mann nur identifizieren und anzeigen wollen.

File illustration picture showing the logo of car-sharing service app Uber on a smartphone next to the picture of an official German taxi sign in Frankfurt, September 15, 2014. A Frankfurt court earlier this month instituted a temporary injunction against Uber from offering car-sharing services across Germany. San Francisco-based Uber, which allows users to summon taxi-like services on their smartphones, offers two main services, Uber, its classic low-cost, limousine pick-up service, and Uberpop, a newer ride-sharing service, which connects private drivers to passengers - an established practice in Germany that nonetheless operates in a legal grey area of rules governing commercial transportation.    REUTERS/Kai Pfaffenbach/Files  (GERMANY - Tags: BUSINESS EMPLOYMENT CRIME LAW TRANSPORT)

Uber verärgert vielerorts die Taxifahrer. Jetzt gab es erstmals einen Übergriff. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

Die neue Konkurrenz durch Fahrtdienst-Vermittler hat Taxifahrer in ganz Europa zu Protesten veranlasst. Die Anbieter, die mittels Apps nicht ausgebildete Privatfahrer vermitteln, stellten eine unfaire Konkurrenz dar, die zu Wettbewerbsverzerrung führe, wird beklagt.

Der Taxifahrer-Verband in Madrid FPTM hatte vor wenigen Wochen die Regionalregierung aufgefordert, «endlich wirkungsvolle Massnahmen» gegen Uber zu ergreifen. Der amerikanische Vermittlungsdienst, seit September in Madrid tätig, teilte mit, dass die Geschäfte des Unternehmens in Spanien aufgrund eines grossen Angebots an Fahrern und der besonders grossen Nachfrage der Kunden deutlich schneller wachsen als etwa in Paris oder London. (feb/sda/dpa)

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