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Erik Thorell, vorne, von Zug im Spiel gegen Torhueter Ludovic Waeber, hinten, vom ZSC beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions vom Samstag, 20. Maerz 2021 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Zug wird sich den Quali-Sieg holen. Für den ZSC auf Rang 2 sind die Playoffs noch nicht sicher. Bild: keystone

Analyse

So stehen die Playoff-Chancen der National-League-Teams



Die Qualifikation der National League neigt sich dem Ende zu. Bis am 5. April stehen noch 43 Partien an. Sicher sind zwei Dinge: Der EV Zug wird als Qualifikationssieger in den Playoffs dabei und für die SCL Tigers die Saison vorzeitig zu Ende sein. Die Langnauer werden die Quali aller Voraussicht nach auf dem letzten Platz beenden.

Besonders spannend ist hingegen der Kampf um Rang 6, der zur direkten Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Die ZSC Lions auf Rang 2 haben nur vier Punkte mehr auf dem Konto als der siebtplatzierte EHC Biel, der jedoch ein Spiel mehr ausgetragen hat.

Die Tabelle:

Biel kann sich noch berechtigte Hoffnungen auf ebendiesen sechsten Rang machen, Davos wird die Pre-Playoffs bestreiten. Um die letzten beiden Plätze in den Pre-Playoffs geht es für das Trio Rapperswil, Bern und Ambri-Piotta.

In der Übersicht von «nlicedata.com» sind die Chancen der Klubs, die Playoffs zu erreichen, vorhergesagt:

Bild

Die Playoff-Chancen sind der Durchschnittswert nach 1000 Simulationen. bild: nlicedata.com/daten von sihf.ch

Wir werfen zusätzlich einen genaueren Blick auf das bevorstehende Programm für die letzten zwei Wochen der NL-Qualifikation.

ZSC Lions

Die Lions haben auf Rang 2 liegend die beste Ausgangslage für die restlichen Partien. Dazu kommen Spiele unter anderem gegen Bern, Ambri, Davos und Langnau – da sollten genügend Punkte zusammenkommen für die Playoffs. Nach einer kurzen Baisse (drei Niederlagen in Serie) zeigten die Zürcher mit dem Sieg am Samstag gegen Ligaprimus Zug die passende Reaktion.

Verbleibende Spiele: Lugano (h), Bern (a), Zug (h), Ambri (h), Davos (a), Lausanne (h), Langnau (a)

Die Zuercher mit Marco Pedretti, rechts, und Dario Trutmann, mitte, feiern das 1:2 beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions vom Samstag, 20. Maerz 2021 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Bild: keystone

Fribourg-Gottéron

Die nächsten drei Partien gegen Zug, Lausanne und Genf sind happig, gegen Ende der Qualifikation wird das Programm aber nochmals einfacher. Holt der «HCFG» die budgetierten Punkte, wird das für die direkte Playoff-Qualifikation reichen. In ein länger anhaltendes Formtief sind die Freiburger in diesem Jahr nämlich noch nicht gefallen – mehr als zwei Niederlagen en suite gab es nie.

Verbleibende Spiele: Zug (h), Lausanne (h), Genf (a),
Langnau (h), Zug (a), Bern (h), Ambri (a)

L'attaquant fribourgeois Andrei Bykov, centre de face, et ses coequipieras celebrent la victoire a la fin du match a huis clos du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne HC, LHC, et HC Fribourg Gotteron, HCFG, lors de la pandemie de Coronavirus (Covid-19) ce mardi 2 mars 2021 a la patinoire de la Vaudoise Arena a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: keystone

Lausanne

Lausanne liegt nach Verlustpunkten auf Rang 2, nun steht allerdings ein Mammut-Programm mit 9 Spielen in 14 Tagen an. Kann Lausanne der Belastung standhalten, haben sie rechnerisch sogar die besten Chancen auf Rang 2.

Verbleibende Spiele: Genf (a), Langnau (a), Fribourg (a), Biel (h), Davos (a), Lugano (a), Genf (h), ZSC (a), Rapperswil (a)

Lausannes Ronalds Kenins, Vladimir Roth, Christoph Bertschy,, Lukas Frick, Cory Emmerton, von links, jubeln waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Lausanne, am Donnerstag, 18. Maerz 2021, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Bild: keystone

Lugano

Lugano ist das Team der Stunde, gewann zuletzt fünf Spiele in Serie und schielt nun sogar nach oben. Das Schlussprogramm ist auf dem Papier eines der leichtesten, in den letzten sieben Spielen stehen noch Partien gegen Ambri (11.), Davos (8.), Langnau (12.) und Rapperswil (9.) an

Verbleibende Spiele: ZSC (a), Ambri (h), Davos (a),
Lausanne (h), Langnau (h), Rapperswil (a), Genf (a)

Luganos Thomas Wellinger, Tim Heed und Mark Arcobello, von links, feiern den Treffer zum 1-3 im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem HC Lugano, am Samstag, 20. Maerz 2021, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: keystone

Genf

Genf hat zwar noch acht Spiele, aber auch das schwierigste Schlussprogramm. Servette trifft – ausser dem Gastspiel in Bern – nur noch auf direkte Konkurrenten um die Playoffs. Entscheidend könnten vor allem die beiden Partien gegen das siebtklassierte Biel werden.

Verbleibende Spiele: Lausanne (h), Zug (a), Biel (a), Fribourg (h), Bern (a), Lausanne (a), Biel (h), Lugano (h)

Servettes Mathieu Vouillamoz, Daniel Winnik, Henrik Toemmernes, Arnaud Jacquemet und Topscorer Linus Omark, von links, jubeln, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Genf-Sevette, am Samstag, 20. Maerz 2021, im Ilfisstadion in Langnau. (PostFinance/KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: keystone

Biel

Nach zuletzt sechs Siegen in Serie gab es am Samstag gegen Lausanne mal wieder eine Niederlage. An der guten Form der Seeländer ändert das nichts. Sie haben es selbst in der Hand, sich direkt für die Playoffs zu qualifizieren, auch wenn es mit vier Auswärtsspielen nicht einfach wird.

Verbleibende Spiele: Genf (h), Lausanne (a), Rapperswil (a), Ambri (h), Genf (a), Zug (a)

Die Chancen der einzelnen Rangierungen:

Bild

bild: nlicedata.com/daten von sihf.ch

Bern

Der SC Bern hat noch immer die Chance, eine verkorkste National-League-Saison zu retten. Mit einem Spiel weniger und zwei Punkten Vorsprung auf Ambri ist die Verteidigung des 10. Ranges absolute Pflicht. Der Spielplan meint es mit zwei Partien gegen Schlusslicht Langnau und einem Heimspiel gegen Rapperswil ebenfalls gut.

Verbleibende Spiele: Langnau (h), ZSC (h), Langnau (a), Genf (h), Rapperswil (h), Fribourg (a), Davos (a)

Les joueurs bernois laissent eclater leur joie, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le SC Bern, SCB, ce jeudi 18 mars 2021 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bild: keystone

Rapperswil

Die Lakers haben gleich zwei 6-Punkte-Spiele anstehen. Erst auswärts gegen Ambri (27. März) und am 1. April beim SC Bern. Nach fünf Niederlagen in Serie im Februar zeigte das Formbarometer im März (zwei Siege aus drei Spielen) wieder nach oben.

Verbleibende Spiele: Davos (h), Ambri (a), Biel (h), Bern (a), Lugano (h), Lausanne (h)

Jubel bei Rapperswils Marco Lehmann, Rapperswils Igor Jelovac, Rapperswils Andrew Rowe und Rapperswils Nando Eggenberger, von links, nach dem Tor zum 2-1 im Eishockey Spiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 13. Maerz 2021, in der St. Galler Kantonalbank Arena, in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: keystone

Ambri

Sechs Niederlagen in Serie gab es für Ambri, ehe am Freitag mit dem 3:2-Sieg gegen Tabellenführer Zug der grosse Befreiungsschlag gelang. Die Tessiner brauchen weitere grosse Siege, um das vorzeitige Saisonende abzuwenden. Pflicht ist ein Sieg im Direktduell mit Rappi.

Verbleibende Spiele: Lugano (a), Rapperswil (h), ZSC (a), Biel (a), Davos (h), Fribourg (h).

Die Spieler von Ambri mit Brian Flynn, mitte links, und Brendan Perlini, mitte rechts, feiern das 0:1 beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Ambri Piotta vom Freitag, 19. Maerz 2021 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Bild: keystone

Kriterien bei Punktgleichheit:

1. Höhere Anzahl Punkte aus den direkten Begegnungen.
2. Bessere Tordifferenz aus allen Spielen
3. Höhere Anzahl der geschossenen Tore aus allen Spielen
4. Bessere Tordifferenz aus den direkten Begegnungen der beteiligten Mannschaften
-> Das ausführliche Reglement der National League
(Seite 24)

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So haben Schweizer Hockey-Stars früher ausgesehen

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quelle: hc davos / str
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Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

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