DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Washington Capitals and New York Rangers fight in the opening seconds of an NHL hockey game Wednesday, May 5, 2021, in New York. (Bruce Bennett/Pool Photo via AP)

Zwischen den Capitals und den Rangers fliegen die Fäuste. Bild: keystone

Weil die NHL-Justiz versagt, eskaliert das Spiel zwischen den Rangers und den Capitals



Vor zwei Tagen flogen zwischen den New York Rangers und den Washington Capitals die Fetzen. Capitals-Stürmer Tom Wilson schlug den am Boden liegenden Pavel Buchnevich an den Hinterkopf. In der daraus entstehenden Rangelei zog er den Rangers-Superstar Artemi Panarin an den Haaren zu Boden, wo der Russe hart auf dem Eis aufschlug. Für Panarin ist die Saison aufgrund der Verletzung beendet.

Spieler und NHL-Beobachter waren entrüstet ob der Szene und erwarteten eine saftige Sperre für Wiederholungstäter Wilson. Doch das Department of Player Safety der NHL entschied anders: Der Flügelstürmer erhielt keine Sperre, sondern musste lediglich eine Busse von 5000 US-Dollar bezahlen. Ein Entscheid, der extrem hohe Wellen schlug.

«In der NHL läuft ernsthaft etwas schief.»

«Das kann ich nicht verteidigen. Ich kann nicht begreifen, wie man ihn nur büssen kann. Das schickt die falsche Message. »

«... und was ist mit dem Takedown gegen Panarin?»

Denn es war auch sofort klar: Wenn die NHL-Justiz versagt, nehmen die Rangers die Angelegenheit selbst in die Hand. Das nächste Duell stand bereits zwei Tage später an – also in der Nacht auf heute.

Und wenig überraschend kam es zu diversen Schlägereien. Direkt nach dem allerersten Puckeinwurf prügelten sich je drei Spieler auf beiden Seiten. Bei seinem ersten Einsatz bekam auch Tom Wilson sein Fett ab, New Yorks Brendan Smith knöpfte ihn sich vor. Wenig später lieferten sich auch noch Ryan Strome und Lars Eller einen Faustkampf und sorgten so für insgesamt sechs Schlägereien in den ersten fünf Minuten des Spiels.

abspielen

Gleich beim ersten Puckeinwurf brechen drei Schlägereien aus. Video: streamable

abspielen

Wenig später prügelt sich Brendan Smith mit Tom Wilson. Video: streamable

abspielen

Auch Strome und Eller können es nicht lassen. Video: streamable

Die beiden Teams sammelten insgesamt 138 Strafminuten an, was natürlich für besonders gefüllte Strafbänke sorgte.

Bild

Auf der Strafbank der Washington Capitals hat es keinen «Cap-Space» mehr. Bild: screenshot NBCSN

Auch sonst war das Spiel nicht frei von Gehässigkeiten. Buchnevich, der wohl ebenfalls das Gefühl hatte, noch eine Rechnung mit den Capitals offen zu haben, flog nach einem hässlichen Crosscheck gegen den Kopf von Anthony Mantha, der seinerseits provozierte, vom Feld.

abspielen

Video: streamable

Und Tom Wilson? Der erhielt nach nur etwas mehr als zwei Minuten Eiszeit keinen Einsatz mehr und blieb in der Garderobe. Wie die Capitals auf Twitter mitteilten, soll eine Verletzung am Oberkörper der Grund gewesen sein. Es scheint allerdings wahrscheinlicher, dass dies ein Versuch Washingtons war, das Spiel wieder etwas zu beruhigen. Die Partie entscheiden die Capitals am Ende mit 4:2 für sich. (abu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das NHL-Outdoor-Game zwischen Colorado und Las Vegas

1 / 20
Das NHL-Outdoor-Game zwischen Colorado und Las Vegas
quelle: keystone / rich pedroncelli
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Nico Hischiers Teammates packen über ihn aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Die Buffalo Sabres erfinden einen Japaner, um beim NHL-Draft alle reinzulegen

28. Mai 1974: Es ist eine der kuriosesten Episoden der NHL-Geschichte. Im Draft 1974 ziehen die Buffalo Sabres den völlig unbekannten Taro Tsujimoto. Dass ihn niemand sonst auf der Rechnung hat, hat einen einfachen Grund: Der Japaner existiert gar nicht.

Den Stanley Cup haben die Buffalo Sabres noch nie gewonnen. Dafür aber die Herzen aller Fans mit Sinn für Humor.

Der Amateur Draft 1974 zieht sich ewig in die Länge. Die Klubvertreter treffen sich nicht an einem Ort, sondern werden Runde für Runde vom NHL-Präsidenten Clarence Campbell angerufen. Das dauert. Denn Campbell rattert erst die Namen der bereits gedrafteten Spieler herunter und bittet dann einen Klubvertreter um den Namen des Spielers, dessen Rechte sich sein Team sichern will.

George …

Artikel lesen
Link zum Artikel