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Berns Ramon Untersander, Andre Heim und Simon Moser,  von links, feiern den Treffer zum 3-0 im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den SCL Tigers, am Dienstag, 23. Maerz 2021, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Der SCB kehrt im Derby gegen die SCL Tigers zum Siegen zurück. Bild: keystone

SCB feiert wichtigen Sieg im Playoff-Kampf – Zug gewinnt 12-Tore-Spektakel bei Fribourg

Der SC Bern setzt sich im Berner Derby gegen die SCL Tigers 4:1 durch und ist nach dem ersten Heimsieg nach drei Niederlagen neun Tabellen-Neunter. Der EV Zug knackt mit einem Spektakel-Sieg bei Fribourg-Gottéron die 100-Punkte-Marke.



Bern – SCL Tigers 3:1

Dank drei Toren in den ersten acht Minuten im Derby gegen die SCL Tigers gelang dem SC Bern ein weiterer Schritt in Richtung Playoff-Achtelfinals. Am Ende hiess es 4:1. Der Cupsieger ist in der Rangliste erstmals seit dem 3. Dezember auf Rang 9 klassiert, der Vorsprung auf das elftplatzierte Ambri-Piotta beträgt nun fünf Punkte.

Nachdem der SCB in der vergangenen Woche fünf Partien bestritten hatte, gab Trainer Mario Kogler den Spielern am Montag frei. Ob es daran lag, sei dahingestellt, jedenfalls legten die Berner die Basis zum Sieg mit einem Startfurioso. Das 1:0 (4.) und 2:0 (5.) erzielten Jesper Olofsson (im Powerplay) respektive Tristan Scherwey innert 27 Sekunden. Das 3:0 erzielte Captain Simon Moser per Ablenker. Mehr als das 1:3 (51.), für das Ben Maxwell verantwortlich zeichnete, gelang den Gästen in der Folge nicht. In der 58. Minute machte Scherwey mit seinem zweiten Tor an diesem Abend endgültig alles klar.

Nachdem die Langnauer die ersten zwei Saisonduelle gegen die Berner noch für sich entschieden hatten, verloren sie nun zum dritten Mal in Serie. Es war für die Emmentaler die 19. Niederlage in den letzten 21 Spielen.

Bern - SCL Tigers 4:1 (3:0, 0:0, 1:1)
0 Zuschauer. - SR Salonen/Nikolic, Kehrli/Burgy.
Tore: 4. (3:46) Olofsson (Conacher/Powerplaytor) 1:0. 5. (4:13) Scherwey (Beat Gerber, Praplan) 2:0. 8. Moser (Colin Gerber, Sopa) 3:0. 51. Maxwell (Huguenin, Nilsson) 3:1. 58. Scherwey 4:1 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Maxwell.
Bern: Karhunen; Untersander, Henauer; Andersson, Zryd; Thiry, Beat Gerber; Colin Gerber; Conacher, Jeffrey, Olofsson; Scherwey, Praplan, Pestoni; Sopa, Heim, Moser; Alain Berger, Bader, Jeremi Gerber; Sterchi.
SCL Tigers: Punnenovs; Erni, Huguenin; Glauser, Leeger; Schilt, Grossniklaus; Lardi, Bircher; Weibel, Maxwell, Nilsson; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Sturny; Melnalksnis, In-Albon, Andersons; Neukom, Petrini, Dostoinov.
Bemerkungen: Bern ohne Blum, Ruefenacht, Sciaroni (alle verletzt) und Neuenschwander (krank), SCL Tigers ohne Pascal Berger, Blaser, Diem, Earl, Kuonen und Salzgeber (alle verletzt). SCL Tigers von 57:26 bis 57:33 ohne Torhüter.

Berns Torhueter Tomi Karhunen, rechts, im Duell mit Langnaus Julian Schmutz im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den SCL Tigers, am Dienstag, 23. Maerz 2021, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SCB-Goalie Karhunen verpasst seinen dritten Saison-Shutout trotz eines gehaltenen Penaltys. Bild: keystone

Fribourg – Zug 5:7

Der EV Zug hat noch nie in der laufenden Meisterschaft drei Partien in Folge verloren und das ist auch nach dem Auswärtsspiel gegen Fribourg-Gottéron so. Der souveräne Leader geriet zwar bereits nach 34 Sekunden durch ein Tor von Samuel Walser in Rückstand, am Ende siegte er aber 7:5 und übertraf so die 100-Punkte-Marke.

Die Vorentscheidung fiel im zweiten Drittel, als die Zentralschweizer mit drei Toren innert 9:57 Minuten auf 5:2 davonzogen – den fünften Treffer der Gäste erzielte Jan Kovar 16,3 Sekunden vor der zweiten Pausensirene nach einem Abpraller von Goalie Reto Berra. Der EVZ entschied das Mitteldrittel trotz eines Schussverhältnisses von 8:18 mit 3:1 zu seinen Gunsten. Und das dem Freiburger Captain Julien Sprunger gegebene 2:2 (25.) war erst noch ein Eigentor von Dario Allenspach.

In der 50. Minute brachte Tobias Geisser die Zuger mit dem 6:3 erneut mit drei Toren in Führung. Dennoch wurde es nochmals spannend, kam doch Fribourg in der 55. Minute auf 5:6 heran. 24 Sekunden vor dem Ende setzte Klingberg mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel dem Zittern ein Ende.

Somit gewannen die Zuger auch das dritte Saisonduell gegen Gottéron, und dies obwohl sie stark ersatzgeschwächt antraten. Zwei der sechs Verteidiger-Positionen nahmen der 18-jährige Arno Nussbaumer und der 17-jährige Dario Sidler ein. Das Team von Trainer Dan Tangnes feierte den siebenten Auswärtssieg in Serie. Überhaupt ist der EVZ in der laufenden Meisterschaft auf fremdem Eis bisher eine Macht – nun 19 Erfolgen stehen vier Niederlagen gegenüber.

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Tobias Geisser: «Bleiben bei engen Spielen immer ruhig.» Video: YouTube/MySports

Fribourg-Gottéron - Zug 5:7 (1:2, 1:3, 3:2)
1 Zuschauer. - SR Hebeisen/Fluri, Schlegel/Duarte.
Tore: 1. (0:34) Walser 1:0. 6. Simion (Stadler) 1:1. 10. Abdelkader (Shore, Martschini) 1:2. 25. Sprunger (Bykow) 2:2 (Eigentor Allenspach). 30. Klingberg (Simion, Kovar) 2:3. 38. Bachofner (Shore) 2:4. 40. (39:43) Kovar (Geisser) 2:5. 48. Mottet (Stalberg, DiDomenico/Powerplaytor) 3:5. 50. (49:19) Geisser (Klingberg, Kovar) 3:6. 50. (49:56) Desharnais 4:6 (Penalty). 55. Bykow (Gunderson) 5:6. 60. (59:36) Klingberg (Kovar) 5:7 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 2mal 2 plus 10 Minuten (Abdelkader) gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Mottet; Kovar.
Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Furrer; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Jecker; Abplanalp; Herren, Schmid, DiDomenico; Stalberg, Desharnais, Mottet; Sprunger, Walser, Bykow; Bougro, Marchon, Jörg; Jobin.
Zug: Genoni; Cadonau, Gross; Nussbaumer, Geisser; Sidler, Stadler; Klingberg, Kovar, Simion; Allenspach, Albrecht, Bachofner; Martschini, Shore, Abdelkader; Langenegger, Leuenberger, Hofer.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Brodin und Rossi (beide verletzt), Zug ohne Alatalo, Diaz, Schlumpf, Senteler, Zehnder, Zgraggen (alle krank), Hofmann, Hollenstein, Thürkauf, Wüthrich (alle verletzt) und Thorell (überzähliger Ausländer). Fribourg-Gottéron von 58:45 bis 59:36 ohne Torhüter.

Gotterons Torhueter Reto Berra, rechts, wehrt einen Angriff von Zugs Justin Abdelkader ab, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem HC Fribourg Gotteron und dem HC Ambri-Piotta, am Dienstag, 23. Maerz 2021 in der BCF Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Ein dezimiertes Zug zittert sich gegen Fribourg zum Sieg. Bild: keystone

Servette – Lausanne 2:3

Der Kampf um die Ränge 2 bis 6, die gleichbedeutend mit der direkten Playoff-Qualifikation sind, könnte spannender kaum sein. Umso wichtiger sind die Direktduelle der involvierten Teams. Ein solches gewann Lausanne bei Genève-Servette mit 3:2.

Die Gastgeber gingen dank dem 20-jährigen Mathieu Vouillamoz (11.) und Eric Fehr (22.) zweimal in Führung. Das 1:1 erzielte Christoph Bertschy nach 23 Sekunden im Mitteldrittel. Die Entscheidung zu Gunsten der Gäste fiel in der letzten Minute des zweiten Abschnitts. Zunächst glich Verteidiger Joël Genazzi im Powerplay im Stile eines Stürmers mit einem Ablenker vor dem Tor erneut aus, 10 Sekunden vor der zweiten Pause zeichnete Charles Hudon mit einem präzisen Schuss für den Siegtreffer verantwortlich.

Im letzten 20 Minuten lautete das Schussverhältnis 12:1 zu Gunsten der Genfer, sie brachten den Puck aber nicht mehr am Lausanner Keeper Luca Boltshauser vorbei. Während der LHC den vierten Sieg in Folge feierte, erlitt Servette die dritte Heimniederlage hintereinander. In den Direktduellen dieser Saison steht es nun noch 3:2 für die Genfer.

Genève-Servette - Lausanne 2:3 (1:0, 1:3, 0:0)
0 Zuschauer. - SR Lemelin/Tscherrig, Gnemmi/Steenstra.
Tore: 11. Vouillamoz (Winnik, Jacquemet) 1:0. 21. (20:23) Bertschy (Emmerton, Barberio) 1:1. 22. (21:57) Fehr (Völlmin, Miranda) 2:1. 40. (39:03) Genazzi (Hudon, Heldner/Powerplaytor) 2:2. 40. (39:50) Hudon (Gibbons) 2:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 plus 10 Minuten (Malgin) gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Omark; Malgin.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Völlmin, Smons; Guebey; Vouillamoz, Winnik, Omark; Rod, Smirnovs, Vermin; Moy, Fehr, Miranda; Berthon, Kast, Patry; Fritsche.
Lausanne: Boltshauser; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Arnold; Gibbons, Malgin, Hudon; Bertschy, Emmerton, Kenins; Jäger, Jooris, Almond; Krakauskas, Froidevaux, Antonietti.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Maurer, Mercier und Richard (alle verletzt). Genève-Servette ab 58:47 ohne Torhüter. (pre/sda)

Die Tabelle:

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