DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Gotterons Chris DiDomenico, links, und Julien Sprunger, rechts, feiern gegen Berns Ramon Untersander den Treffer zum 1-0 im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem HC Fribourg Gotteron, am Donnerstag, 28. Januar 2021, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Gottéron-Ikone Julien Sprunger (Mitte) ist die grosse Figur des Spiels. Bild: keystone

SCB-Aufholjagd für die Katz – Gottéron siegt dank Sprunger-Hattrick 6:5

Drei Wochen Isolation und Quarantäne haben Berns Probleme nicht gelöst. Zwei Tage nach dem 0:2 in Lugano unterliegt der SCB zuhause Fribourg-Gottéron 5:6 und wartet weiter auf den zweiten Sieg nach dem Trainerwechsel.



Am 3. Dezember gewann Bern beim EV Zug 2:1 nach Verlängerung. Der junge Österreicher Mario Kogler coachte damals das erste Mal. Auf das grosse Karacho zum Auftakt folgte der gewohnte Trott. Der SCB gewann seither nur noch das Heimspiel gegen Ambri-Piotta (am 5. Januar), die übrigen sieben Partien gingen alle verloren.

Durch die Berner Niederlagen zog sich ein roter Faden: offensive Impotenz. Der SCB schoss viel zu wenige Tore. Im Heimspiel gegen Gottéron wurde zumindest dieser Makel behoben. Dem SC Bern gelangen fünf Goals, so viele wie noch nie in dieser Saison. Und dennoch resultierte letztlich eine weitere bittere Niederlage.

Berns Thierry Bader, Beat Gerber, Andre Heim und Torhueter Philip Wuethrich, von links, sind enttaeuscht im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem HC Fribourg Gotteron, am Donnerstag, 28. Januar 2021, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Gewohntes Bild: Lange Gesichter beim SCB. Bild: keystone

Vier Treffer in gut zweieinhalb Minuten

Ab der 15. Minute überschlugen sich die Ereignisse. Innerhalb von 159 Sekunden fielen vier Tore – Saisonrekord in der National League. Gottéron traf dreimal, Bern nur einmal. Schon in der 23. Minute erhöhte Jérémy Kamerzin mit seinem ersten Saisontreffer auf 4:1 für Freiburg.

abspielen

Gottéron-Trainer Christian Dubé – auch über den Transfer von Raphael Diaz, der nun offiziell ist. Video: YouTube/MySports

Die Partie schien früh entschieden. Aber der SCB resignierte nicht und kämpfte weiter. Der 18-jährige Joshua Fahrni kam im zweiten Nicht-Juniorenspiel zum ersten National-League-Tor (zum 2:4). Fünf Minuten vor Schluss gelang Dustin Jeffrey der Anschlusstreffer zum 4:5 und 86 Sekunden später glich Vincent Praplan zum 5:5 aus. Nach dem 1:4 in der 23. Minute hatte Bern die Partie mit 34:10 Torschüssen dominiert.

Sprungers achter Karriere-Hattrick

Dennoch schwammen im Finish die Felle wieder davon: Mika Henauer musste auf die Strafbank, Julien Sprunger erzielte im Powerplay das 6:5-Siegtor für die Gäste. Der Fribourger Captain erzielte drei Tore (1:0, 3:1 und 6:5) und war so der Matchwinner. Zum achten Mal in seiner Karriere gelang ihm ein Hattrick.

Berns PostFinance Topscorer Dustin Jeffrey, links, im Duell mit Gotterons Torhueter Reto Berra, Mitte, und Marc Abplanalp im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem HC Fribourg Gotteron, am Donnerstag, 28. Januar 2021, in der PostFinance Arena in Bern. (POSTFINANCE/KEYSTONE/Peter Schneider).

Goalie Berra kassierte zwar fünf Tore, durfte aber trotzdem jubeln. Bild: keystone

Und Bern? Im Selbstverständnis seiner zahlreichen Fans gehört der SCB auch in der aktuellen Verfassung nie und nimmer ans Tabellenende. Aber die Annäherung an die Playoff-Plätze wird zur Herausforderung. Als nächstes folgen für den stolzen SCB Auswärtsspiele in Biel und Rapperswil, danach stehen fünf weitere Partien gegen die ZSC Lions (3x), Zug (1x) und Freiburg (1x) auf dem Programm – die ersten drei der Tabelle.

Bern - Fribourg-Gottéron 5:6 (1:3, 1:1, 3:2)
0 Zuschauer. - SR Tscherrig/Stolc, Schlegel/Burgy.
Tore: 15. (14:36) Sprunger 0:1. 16. (15:12) DiDomenico (Gunderson, Mottet/Powerplaytor) 0:2. 17. (16:57) Praplan (Colin Gerber) 1:2. 18. (17:15) Sprunger (DiDomenico, Schmid) 1:3. 23. Kamerzin 1:4. 34. Beat Gerber 2:4. 42. Schmid (Bykow, Sutter) 2:5. 46. Pestoni (Heim) 3:5. 56. (55:02) Jeffrey (Untersander, Brithén) 4:5. 57. (56:28) Praplan (Moser) 5:5. 59. Sprunger (DiDomenico, Gunderson/Powerplaytor) 5:6.
Strafen: je 4mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Mottet.
Bern: Wüthrich; Untersander, Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Blum; Olofsson, Brithén, Jeffrey; Scherwey, Praplan, Moser; Bader, Heim, Pestoni; Berger, Neuenschwander, Jeremi Gerber; Fahrni.
Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Furrer; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Jecker; Abplanalp; Stalberg, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Bykow, Walser, Herren; Marchon, Bougro, Jörg.
Bemerkungen: Bern ohne Ruefenacht, Sciaroni (beide verletzt), Burren und Sterchi (beide krank), Gottéron ohne Rossi (verletzt). Bern ab 58:22 ohne Torhüter. (ram/sda)

Die Tabelle

Die «wahre» Tabelle

Sortiert nach Punkten pro Spiel:

Bild

tabelle: sihf

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Elvis-Villa in Palm Springs zu verkaufen! Wer macht mit?

1 / 33
Elvis-Villa in Palm Springs zu verkaufen! Wer macht mit?
quelle: realtor.com / realtor.com
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Bär hetzt Wintersportler die Piste runter

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

SRF verliert ein Aushängeschild – Jann Billeter wechselt den Sender

Beinahe ein Vierteljahrhundert prägte Jann Billeter als Moderator den Sport im Schweizer Fernsehen. Nun ist damit Schluss: Der Hockey-Liebhaber wechselt zum Bezahlsender MySports.

Für MySports ist dieser Transfer ein veritabler Coup, ähnlich wie bei der Lancierung die Verpflichtung von Steffi Buchli (heute Sportchefin des «Blick»). Schliesslich gilt Jann Billeter als eines der populärsten Gesichter in der Schweizer Sport-TV-Landschaft. Doch nach 24 Jahren verlässt der Bündner das Schweizer Fernsehen. Nach den Olympischen Spielen wechselt er den Sender.

Als Hauptgrund nennt Billeter den Fokus von MySports auf seinen Lieblingssport. «MySports bietet mir etwas, was bisher …

Artikel lesen
Link zum Artikel