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Eismeister Zaugg

Sanktionen gegen die bösen Russen – bloss ein weiterer Doping-Papiertiger

Russland ist wegen Doping-Sünden für vier Jahre von Grossanlässen ausgeschlossen worden. Diese und weitere Sanktionen werden nicht Bestand haben.



Geht es nach der Wada (=World Anti-Doping Agency) darf Russland an den kommenden Olympischen Sommer- und Winterspielen nicht unter der Bezeichnung «Russland» teilnehmen und bis 2023 keine Weltmeisterschaften mehr organisieren und sich nicht um Titelkämpfe bewerben.

Hintergrund ist der Streit um manipulierte Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor. Nach dem Bericht der Untersuchungskommission seien Tausende Daten gelöscht oder manipuliert worden. Zuletzt war die Rede davon, dass so mindestens 145 russische Sportler geschützt werden sollten.

From left,Nikita Soshnikov, Pavel Karnaukhov and Artyom Sergeyev of Russia react after losing their match to Czech Republic after the Ice Hockey Euro Hockey Tour Karjala Cup match between Czech Republic and Russia in Helsinki, Finland, Sunday, Nov. 10, 2019. (Jussi Nukari/Lehtikuva via AP)

Russland darf die nächsten vier Jahre an keinen Grossanlässen Hockey spielen – sie werden es trotzdem tun. Bild: AP

Praktische Auswirkungen auf die Eishockey-WM in der Schweiz im nächsten Mai haben die Sanktionen nicht. Russland wird spielen, notfalls nicht im russischen Nationaldress, nicht unter den Namen «Russland» und ohne das Abspielen der russischen Hymne.

Theoretisch ist es allerdings nicht explizit verboten, im Dress der ehemaligen Sowjetunion (UdSSR) anzutreten. Als überaus dekorative und wunderschöne Homage an die grösste Zeit des russischen Hockeys. Eine passende Provokation wäre es, die «Internationale» - das alte Kampflied der Kommunisten - statt die von der Wada untersagte russische Hymne bei den WM-Partien der Russen im Kapitalistentempel Hallenstadion zu spielen.

«Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!
Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.»

Ungeklärt ist weiterhin die Frage, ob bei der WM in der Schweiz bei den Spielen eines russischen Teams unter neutraler Flagge die Medienschaffenden von «Russland» und «Russen» reden und schreiben dürfen und ob Fehlbare, denen versehentlich «Russland» oder «Russen» durchrutscht bestraft werden. Was zeigt, wie absurd diese Sanktionen eigentlich sind.

Russland organisiert in den nächsten vier Jahren unter anderem auch drei Weltmeisterschaften im Eishockey (Frauen WM, U 20-WM, WM 2023 in St. Petersburg).

Werden diese Anlässe nun vom Internationalen Eishockey-Verband (IIHF) abgesagt? Nein, natürlich nicht. Für diese Turniere gibt es rechtsverbindliche Verträge. Im Sinne der Rechtssicherheit (ein hohes gut in einem Rechtstaat) ist die Annullierung dieser Verträge nicht haltbar und würde entsprechende Schadenersatzforderungen von verschiedenen Seiten nach sich ziehen. Zu diesem Schluss sind die IIHF-Rechtskonsulenten gekommen. Was zeigt, wie wenig die Konsequenzen aus diesen Sanktionen bedacht worden sind.

Russland wird gegen den Wada-Entscheid beim internationalen Sportgericht in Lausanne (CAS) rekurrieren. Das Urteil dieses Gerichtes kann dann an unser Bundesgericht weitergezogen werden. Es ist schwer vorstellbar, dass unsere höchste juristische Instanz den Bruch der Rechtssicherheit und Massnahmen gutheisst, die eigentlich als Kollektivstrafen zu werten sind. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden die Wada-Sanktionen, die jetzt für so viel Aufregung sorgen, nicht Bestand haben und sich ein weiteres Mal als Doping-Papiertiger erweisen.

Gekuscht hat die Wada nur vor dem Fussball. Nicht gefährdet sind gemäss Wada die Teilnahme der russischen Fussball-Nationalmannschaft an der EURO 2020 sowie die Durchführung der geplanten EM-Partien in St. Petersburg.

Die Partien der Fussball EURO im nächsten Jahr in St. Petersburg seien ein «kontinentales» Ereignis und würden daher nicht unter den Bann für Weltmeisterschaften in Russland fallen. Theoretisch wohl wahr, praktisch absurd: Die Fussball-EURO gilt nach der Fussball-WM und den Olympischen Sommerspielen das meistbeachtete Ereignis der Sportwelt überhaupt. Aber beim Fussball geht es ganz einfach um viel zu viel Geld.

An der Fussball-WM 2022 in Katar darf Russland teilnehmen. Aber wie bei der Eishockey-WM nicht unter der Bezeichnung «Russland» sondern als «neutrales Team». Frage auch hier: Wie dürfen beispielsweise die TV-Reporter dieses Team bei Übertragungen dann nennen und wie müssen sie kommentieren? «Die Neutralen im Angriff!»? Auf die WM-Qualifikation haben die Sanktionen gemäss Wada keine Auswirkungen, da dort kein Weltmeister ermittelt wird. Wie absurd ist eigentlich das: Geht es bei einer Qualifikation für eine WM nicht um eine WM?

Machen all diese Sanktionen der Wada überhaupt Sinn? Der gesunde Menschenverstand und das Rechtsempfinden diktieren nämlich ein paar weitere Anmerkungen.

Was ist eigentlich von einer Doping-Behörde (der Wada) zu halten, die seit Jahren weiss, dass die Russen schummeln und dann so naiv ist, ihnen trotzdem das Handling von Dopingproben in einem Labor in Moskau zu überlassen? Das ist ungefähr so, wie die Revision von Banken den Buchhaltern der Mafia zu überlassen.

FILE - In this May 24, 2016 file photo, employees Natalya Bochkaryova, left, and Ilya Podolsky work at the Russia's national drug-testing laboratory in Moscow, Russia. Russia is accused of manipulating an archive of doping data from a laboratory in Moscow, which was meant to be a peace offering to the World Anti-Doping Agency to solve earlier disputes. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko, file)

Arbeiter im russischen Drogen-Test-Labor. Bild: AP

Die Sanktionen der Wada zeigen erneut: Der Kampf gegen unerlaubte Substanzen ist aus dem Ruder gelaufen. Aus Verzweiflung über die eigene Unfähigkeit, Dopingproben durchzuführen, ist eine Kollektivstrafe gegen ein ganzes Land verhängt worden. Und der Sport ist wieder so hochpolitisch wie in den Zeiten des «Kalten Krieges» geworden. Dass die Wada ab dem kommenden Jahr unter polnischem Präsidium steht, macht die Sache noch brisanter.

Im Kampf gegen unerlaubte Substanzen im Sport ist nicht nur viel mehr Geld notwendig. Auch viel mehr kühler Verstand, Sachlichkeit, Professionalität und weniger Eifer und Hysterie. Mehr Konsequenz und weniger Politik. Mehr Unabhängigkeit und weniger Nähe zu den Mächtigen des Sportes. Mehr Rechtsgleichheit und weniger Willkür und Kompromisse.

Bei dieser Gelegenheit sei noch einmal daran erinnert, dass die meisten grossen Fälle im Westen nicht von den «Doping-Jägern» aufgedeckt worden sind. Sondern durch Steuerfahnder und Whistleblower. Und die Tricksereien der Russen hat nicht etwa die Wada bemerkt. Den Skandal ausgelöst haben ab Dezember 2014 hartnäckige Nachforschungen der Medien.

Die Sanktionen der Wada gegen Russland, die auch unschuldige Sportler treffen, sind als Kollektivstrafe zu werden und eine Verhöhnung jeder Rechtsauffassung. Es ist nachgerade eine bittere Ironie, dass Kollektivstrafen vor allem in einer längst vergangenen Epoche der russischen Geschichte gang und gäbe waren.

Der Kompromiss, die Russen unter «neutraler Flagge» trotzdem antreten zu lassen, entspringt letztlich dem schlechten Gewissen über die fehlende Rechtsgrundlage der Sanktionen und die schludrige Arbeit der Wada.

Eigentlich wäre längst eine Zerschlagung der Wada und eine komplette Neuorganisation des gesamten Anti-Dopingsystems notwendig. Eigentlich. Es wird nicht passieren. Zu viele leben gut mit den Verhältnissen, so wie sie sind. Die Herstellung und der Handel mit verbotenen Substanzen ist ein gutes Geschäft. Die Aufdeckung aller Fälle ist nicht im Interesse der Macher des Sportes. Und obendrein lässt sich mit den Doping-Geschichten vortrefflich Politik machen. Beispielsweise gegen die bösen Russen.

Ein Kampf, der, wenn nur alle wollten, zu gewinnen wäre, ist längst verloren. Wir haben es inzwischen bei der Doping-Bekämpfung mit einem in Teilen verlogenen System zu tun.

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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Staedy 10.12.2019 19:53
    Highlight Highlight Spannend Chläusi und so sieht es eine Athletin..........

    https://www.bluewin.ch/de/sport/weitere/hochsprung-star-wahlt-deutliche-worte-333987.html
  • Staedy 10.12.2019 10:00
    Highlight Highlight Beim Lesen des Berichts und der Kommentar wird es einem fast übel. Einfach mal an alle WADA, Systemkritiker und Zeugen des Chronisten: Wer ist eigentlich das Problem? Wer dopt denn? Die WADA oder die Sportler? U.a. mit Legitimation eines Staates? Tolle sportliche Einstellung hier.
  • Bobby Sixkiller 10.12.2019 09:46
    Highlight Highlight Russland Bashing auf allen Ebenen. Dabei dopen Amis und Briten genau so. Da bin ich übezeugt!
    • goldmandli 10.12.2019 10:17
      Highlight Highlight Aber da ist nicht die Regierung involviert...
    • Ich schwör 10.12.2019 11:48
      Highlight Highlight Stimmt, dafür aber die Unis.
    • BöserOnkel 10.12.2019 13:33
      Highlight Highlight Doping ist ein globales Problem, aber nur diktatorische Länder wie die Russen oder China nutzen Doping zur politischen Propaganda. Das beste daran ist allerdings, dass es in der Schweiz tatsächlich ein paar Schwachsinnige gibt, die meinen sie müssten solche Machenschaften auch noch in Schutz nehmen.
  • DerTaran 10.12.2019 08:45
    Highlight Highlight Solange Zuschauer und Sportreporter jede sportliche Höchstleistung ohne zu hinterfragen bejubeln, kollektiv Unrechtsstaaten bewundern, den selbstmörderischen Tendenzen von Profispielern huldigen, wird es Doping geben. Also wäre es nur konsequent Doping zu erlauben. Wenn die ersten Sportler dann in Wettbewerben gestorben sind, kehrt dann vielleicht die Vernunft ein.
    • Staedy 10.12.2019 10:19
      Highlight Highlight Doping zu erlauben ist nun etwa das Dümmste was man machen kann. Einfach keine Verantwortung übernehmen ist also die Lösung. Lebst du sonst auch so?
    • DerTaran 10.12.2019 12:34
      Highlight Highlight @Staedy
      "... Also wäre es nur konsequent Doping zu erlauben. Wenn die ersten Sportler dann in Wettbewerben gestorben sind, kehrt dann vielleicht die Vernunft ein."

      Klingt das nach einem ernstzunehmenden Vorschlag?
  • 300a 10.12.2019 08:38
    Highlight Highlight Es handelt sich eben genau nicht um eine Kollektivstrafe. Sanktioniert werden die russischen Verbände für ihr eigenes Fehlverhalten (sie haben sich dazu verpflichtet die WADA Regelungen um- und durchzusetzen). Das ist vergleichbar mit einer Strafe gegen ein Unternehmen wie die UBS. Das Fehlverhalten der einzelnen russischen Athleten wird erst in einem zweiten Schritt beurteilt. Für eine Sperre gegen einen spezifischen Athleten muss dessen persönliche Teilnahme am Doping System nachgewiesen werden (was bisher nicht immer gelungen ist).
    • Kanischti 10.12.2019 15:58
      Highlight Highlight In diesem Fall hat die Wada die Beweispflicht in die Hände der Russischen Athleten/-innen gelegt: Sie müssen ihre Unschuld beweisen können.
  • Kanischti 10.12.2019 08:36
    Highlight Highlight Uff, Herr Zaugg. Da sind Ihnen am Schluss noch ein paar happige Unterstellungen gegen die Wada reingeraten.
  • Oigen 10.12.2019 08:33
    Highlight Highlight "Es ist schwer vorstellbar, dass unsere höchste juristische Instanz den Bruch der Rechtssicherheit und Massnahmen gutheisst, die eigentlich als Kollektivstrafen zu werten sind. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden die Wada-Sanktionen, die jetzt für so viel Aufregung sorgen, nicht Bestand haben und sich ein weiteres Mal als Doping-Papiertiger erweisen."

    Wär noch schön zu schreiben warum das denkst?
    Das ist weder eine Kollektivstrafe noch sehe ich einen Bruch der Rechtssicherheit...
  • Staedy 10.12.2019 08:18
    Highlight Highlight Immer wieder spannend wie einfach das Ganze für gewisse Chronisten und Leser sowieso ist. Mit dem Finger auf die Fehler anderer zu zeigen ist ja so was von einfach und die vielen Unschuldigen, ach nein, wie nett. Das Leben ist weder nett noch fair, im Sport erst recht nicht. Mit ist es lieber, es wird wie jetzt mal von der WADA ein Urteil gefällt, auch wenn es noch zig andere Baustellen gibt. Aber die hier veranstaltete Verherrlichung des Verhaltens Russlands seit Jahrzehnten, zuvor der CCCP und auch eines Putins sind nur beschämend, man hat ja das Gefühl, in einer Ablage der Prawda zu lesen.
  • Blitzmagnet 10.12.2019 08:09
    Highlight Highlight Müssen die Journis und TV Kommentatoren dann von "TTFKAR" schreiben und reden?
    The Team formerly known as Russia.
    Angelehnt an TAFKAP
  • Daniel Meyer (1) 10.12.2019 07:38
    Highlight Highlight Ähm soll man den alles ignorieren? Oder anderst gefragt, dass Doping legalisieren? Wer, wie, wo korrupt ist, die Frage stellt sich doch nicht. Sie wurden erwischt und anscheinend haben sie nichts gelernt. Die Gerichte werden entscheiden ich hoffe nur das die Faktenlage im Sinne des Sports angeschaut wird und nicht nur um bestehende Verträge zu halten. 😎
  • Tikkanen 10.12.2019 07:25
    Highlight Highlight ...Russkis 2. Tichonov griff nach seiner Trillerpfeife und heizte seinen Buben ein. Der alte Tyrann raunzte scharfe Anweisungen, der Ton war strenger als später in der RS. So ging's 30 Min., dann beendete Tichonov die Quälerei. Eine Stunde kamen dann einige ältere Spieler, unter ihnen die drei vom Superblock, Bykov, Chomutov, Kamenski, raus und begaben sich mit dem Wachhund zur Bushaltestelle. Also rein in den Bus nach Thun, Grotesk, die meisten der Russen waren bald darauf $Millionäre. Ich liess mir mein altes SCB Trikot signieren, es hat immer noch einen Ehrenplatz.

    Item, Schweizermeister
  • Oigen 10.12.2019 07:17
    Highlight Highlight Bösen Russen?
    Kollektiv Strafe?

    WTF?

    Das ist eine Strafe gegen ein Land dass klar bewiesen systematisch betrogen hat.

    Jeder Sportler in Russland der nicht daran beteiligt war, kann sich dagegen wehren und weiterhin an allen Wettkämpfen teilnehmen.

  • Tikkanen 10.12.2019 07:14
    Highlight Highlight ...Russkis 1. Damals im Frühling 90 erfuhren wir, dass die Sbornaja im Hotel Eden in Gunten nächtigt. Also ging's bei nächster Gelegenheit auf an den Thunersee. Dort angekommen sahen wir als erstes einen Kettenrauchenden, altmodisch angezogenen, vermutlich KGB-Wachhund auf dem Parkplatz. Nach langem Warten kamen Sie dann zum laufen raus, die Helden unserer Jugend. In den weiss-schwarzen CCCP Tackla Trainern erschienen als erste die späteren Gottéronesen und Kamenski, dicht gefolgt von den alten Göttern Fetisov und Makarov. Auch Kasatonov, Bure und Fedorov erkannten wir, dann erschien Tichonov
  • Eidi 10.12.2019 07:11
    Highlight Highlight Ausnahmsweise einer Meinung mit Klaus.
  • Max Dick 10.12.2019 06:18
    Highlight Highlight Da der Nordkorea-begeisterte Journalist K.Z. offenbar eine Schwäche für Despoten hat, ist es klar, dass er auch das Putin-Russland in Schutz nehmen muss.
    • Willy Tanner 10.12.2019 07:01
      Highlight Highlight Er nimmt sie nicht in schutz. Ausserdem wird da seit jahren nicht mit gleichen ellen gemessen. Die USA wird in ruhe gelassen. War schon zu carl lewis zeiten so.
    • mukeleven 10.12.2019 07:05
      Highlight Highlight da lehnen sie sich jetzt aber gerade ein wenig weit aus dem fenster, herr dick.
    • Oigen 10.12.2019 07:17
      Highlight Highlight scheint fast so
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  • Scaros_2 10.12.2019 05:14
    Highlight Highlight Die Wada ist genau so ein korrupter Haufen. Bei A verbieten sie was aber bei B kuschen sie. Ganz ehrlich. Ich würd es feiern würde Russland in den alten Trickots auflaufen.
    • Dong 10.12.2019 06:48
      Highlight Highlight CCCP, wie geil wär das denn!
    • miguelito71 10.12.2019 07:27
      Highlight Highlight Und Sichel und Hammer
    • goschi 10.12.2019 08:18
      Highlight Highlight und dann mit Panzern in Warschau einmarschieren...
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