DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

EM-Tagesticker

Das sagt Petkovic zum Coiffeurbesuch +++ EM für den Russen Schirkow vorbei



Liveticker: EM-Tagesticker 15.6.2021

Schicke uns deinen Input
Petkovic erlaubt sich einen Scherz
Das grosse Thema vor dem zweiten Schweizer EM-Spiel, dem Kracher gegen Italien in Rom, sind die erblondeten Granit Xhaka und Manuel Akanji. Nationaltrainer Vladimir Petkovic wurde darauf angesprochen, laut «20 Minuten» bemühte er sich, den Ball flach zu halten.

Petkovic scherzte vor den Medien: «Ich wollte eigentlich meine Haare schwarz färben und euch überraschen.» Danach beendete er die Debatte auch gleich: «Ich will vor so einem wichtigen Spiel nicht über so ein Thema sprechen.» Ebenfalls zum Thema befragt wurde Xherdan Shaqiri. Der Offensivspieler meinte: «Schauen sie, ich hab meine Haare immer noch normal und das wird so bleiben. Jeder kann seine Haare färben, wie er möchte.»
Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, left, and Switzerland's midfielder Granit Xhaka, right, react during a training session for the Euro 2020 soccer tournament at the Tre Fontane sports centre, in Rome, Italy, Tuesday, June 15, 2021. The Swiss national soccer team will play Italy in Group A on Wednesday during the UEFA EURO 2020 soccer championship in Rome, Italy. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Mehr zum Thema:
EM für russischen Routinier Schirkow vorzeitig beendet
Für den Routinier Juri Schirkow ist die EM vorzeitig beendet. Dies gab der russische Fussballverband auf Twitter bekannt und verwies auf die Oberschenkelverletzung, die Schirkow am Wochenende erlitten hatte.

Schirkow hatte sich beim 0:3 gegen Belgien kurz vor der Pause verletzt und wurde ausgewechselt. Der 37-Jährige war der mit Abstand erfahrenste Spieler im Kader der Russen und hatte die Partie als Linksverteidiger begonnen. (abu/sda/dpa)
epa09265859 Romelu Lukaku (C) of Belgium in action against Russian players Magomed Ozdoyev (L) and Yuri Zhirkov (R) during the UEFA EURO 2020 group B preliminary round soccer match between  Belgium and Russia in St.Petersburg, Russia, 12 June 2021.  EPA/Anton Vaganov / POOL (RESTRICTIONS: For editorial news reporting purposes only. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)
UEFA leitet Untersuchung gegen Arnautovic ein
Der nordmazedonische Verband verlangt eine Strafe für Marko Arnautovic wegen dessen Torjubel nach dem 3:1 im Spiel am Sonntag in Bukarest. Der Österreicher soll Ezgjan Alioski beleidigt haben.

Der nordmazedonische Verband teilte in den sozialen Medien mit, er habe ein offizielles Schreiben an die UEFA gerichtet, «in dem wir die schärfste Strafe für den österreichischen Nationalspieler» fordern. Man sei immer «gegen Nationalismus, Diskriminierung und alle anderen Formen von Beleidigungen und Ausbrüchen, die nicht im Sinne des Fussballs und der Werte sind, für die wir alle zusammenstehen». Als Folge leitete die UEFA eine Untersuchung ein, wie diese am Dienstag bestätigte.

Laut nordmazedonischen Medienberichten hat sich Arnautovic unmittelbar nach der Partie bei Alioski aber entschuldigt. «Nach dem Spiel haben wir gesprochen und uns beruhigt. Arnautovic ist als Freund gekommen, wir haben Deutsch geredet und uns am Ende verstanden», wird der in der Schweiz aufgewachsene Mittelfeldspieler von verschiedenen Online-Portalen zitiert.

Arnautovic hatte bereits am Montag Kritik an seinem emotionalen Torjubel zurückgewiesen. «Ich bin kein Rassist und werde niemals einer sein.» Er sprach von einem «Wortgefecht in den Emotionen, von der einen wie von der anderen Seite». Politik oder Rassismus hätten dabei aber definitiv keine Rolle gespielt. «Meine Freunde, die zu meiner Familie herangewachsen sind, sind von überall auf der Welt.» (pre/sda)
Ramsdale ersetzt Henderson in Englands Kader
England, das am Sonntag mit einem 1:0 gegen Kroatien im Wembley in die EM gestartet ist, hat einen weiteren Ausfall zu beklagen. Der Ersatztorhüter Dean Henderson von Manchester United fällt mit einer Hüftverletzung für den Rest des Turniers aus. Ersetzt wird der 24-Jährige durch Aaron Ramsdale von Sheffield United. (pre/sda)
Eriksen bedankt sich mit Spital-Foto für die Unterstützung
Christian Eriksen hat drei Tage nach seinem Herzstillstand ein erstes Foto von sich aus dem Spital gepostet. Der dänische Nationalspieler, der am Samstag während der Partie gegen Finnland zusammengebrochen war und wiederbelebt werden musste, lächelt auf Instagram freundlich in die Kamera und hält den Daumen hoch.

«Hallo alle zusammen», schreibt er dazu. «Vielen Dank für die süssen und tollen Grüsse und Nachrichten aus der ganzen Welt. Diese bedeuten mir und meiner Familie sehr viel. Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich muss noch einige Untersuchungen im Spital machen, aber es geht mir gut. Jetzt werde ich die Jungs der dänischen Mannschaft in den nächsten Spielen anfeuern. Spielt für ganz Dänemark!» (pre/sda)
Nordmazedonien fordert Strafe für Arnautovic
Der nordmazedonische Verband hat eine Strafe für Marko Arnautovic wegen dessen Torjubel nach dem 3:1 im Spiel am Sonntag in Bukarest verlangt. Der österreichische Stürmer soll Ezgjan Alioski beleidigt und dabei auch rassistische Äusserungen getätigt haben.

Der Verband teilte in den sozialen Medien mit, er habe ein offizielles Schreiben an die UEFA gerichtet, «in dem wir die schärfste Strafe für den österreichischen Nationalspieler» fordern. Man sei immer «gegen Nationalismus, Diskriminierung und alle anderen Formen von Beleidigungen und Ausbrüchen, die nicht im Sinne des Fussballs und der Werte sind, für die wir alle zusammenstehen».

Arnautovic hatte bereits am Montag Kritik an seinem emotionalen Torjubel zurückgewiesen. «Ich bin kein Rassist und werde niemals einer sein.» Er sprach von einem «Wortgefecht in den Emotionen, von der einen wie von der anderen Seite». Politik oder Rassismus hätten dabei aber definitiv keine Rolle gespielt. «Meine Freunde, die zu meiner Familie herangewachsen sind, sind von überall auf der Welt.» (pre/sda)
Titelverteidiger Portugal vor 60'000 Zuschauern gegen Ungarn
Portugal startet am Dienstag in Budapest gegen Ungarn in die EM. Für den Titelverteidiger ist in Anbetracht der enorm starken Gruppe F ein Sieg ein Muss.

«Das Ziel ist der EM-Titel», stellte Fernando Santos vor dem Beginn des Turniers klar. Gründe für die Zuversicht bei Portugals Nationaltrainer gibt es einige. Zwar scheiterte sein Team an der WM 2018 in den Achtelfinals an Uruguay, ein Jahr später gewann es aber das Final Four der Nations League – auch dank einem Sieg gegen die Schweiz.

Mit João Felix, Bruno Fernandes, Diego Jota und Ruben Dias verfügt der Europameister über enorm viel Qualität in seinen Reihen. Und da ist noch immer Cristiano Ronaldo. «Ich fühle mich so motiviert oder noch motivierter als 2004 bei meiner ersten EM», sagte der 36-jährige Captain, dem noch ein Treffer fehlt, um den EM-Torrekord von Michel Platini (9) zu brechen.

Der Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung dürfte aber steinig werden, sind doch Deutschland und Frankreich die weiteren Gruppengegner. Schon der Auftakt gegen Ungarn wird kein Selbstläufer. Bereits vor fünf Jahren trafen die beiden Teams in der Vorrunde aufeinander; das Spektakel endete unter anderem dank einer Doublette von Ronaldo 3:3.

Zudem können die Ungarn auf die Unterstützung des Publikums zählen. Trotz der Coronavirus-Pandemie gibt es in der Puskas Arena, die über 60'000 Zuschauer fasst, keine Zuschauereinschränkungen. Alle anderen zehn EM-Stadien werden mit maximal 50 Prozent der Fans ausgelastet. (zap/sda)
epa09271927 Players of Portugal in action during a team training session at the Ferenc Puskas stadium in Budapest, 14  June 2021, one day prior to the Euro 2020 soccer championship group F match Hungary vs. Portugal.  EPA/Tibor Illyes HUNGARY OUT
Das Duell der letzten Weltmeister
Heute stehen auch die letzten EM-Teilnehmer ein erstes Mal im Einsatz. Dabei kommt es am Abend um 21.00 Uhr zum Duell der beiden letzten Weltmeister Frankreich und Deutschland. Die beiden Rivalen treffen in München aufeinander. Bei der letzten EM vor fünf Jahren hatten die Franzosen die Deutschen im Halbfinal geschlagen.

Bereits am frühen Abend steht der Europameister Portugal im Einsatz. Das Team um Cristiano Ronaldo bekommt es in Budapest vor vollen Zuschauerrängen mit Ungarn zu tun, dem Aussenseiter in der hochstehenden Gruppe F. (zap/sda)
epa09271253 Germany?s Leroy Sane (L) and Emre Can (C) during the German national soccer team's training session in Munich, Germany, 14 June 2021. Germany will face France in their UEFA EURO 2020 group F preliminary round soccer match on 15 June 2021.  EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS
Grossbritannien erlaubt 40'000 Zuschauer im Final
Trotz der rapiden Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus erlaubt Grossbritannien bei mehreren grossen Sport-Events in den kommenden Wochen Zehntausende Zuschauer. So dürfen am Final der Fussball-EM am 11. Juli im Londoner Wembley-Stadion rund 40'000 Zuschauer dabei sein, wie Kultur- und Sportminister Oliver Dowden am Montag mitteilte. Bis zu 15'000 Zuschauer sollen am Grand-Slam-Turnier in Wimbledon zugelassen werden. (nih/sda/dpa)
Action during the Euro 2020 soccer championship group D match between England and Croatia at Wembley stadium in London, Sunday, June 13, 2021. (AP Photo/Catherine Ivill, Pool)
Cristiano Ronaldo sagt nein zu Coca-Cola
Portugals Superstar Cristiano Ronaldo gab bei der gestrigen Pressekonferenz ein klares Statement gegenüber Coca Cola ab. Der 37-Jährige setzte sich auf seinen Platz und sah zwei Cola-Flaschen, die vor ihm auf dem Tisch standen. Ohne zu Zögern schob Ronaldo die Flaschen ganz weit von sich weg. Anschliessend nahm er seine Wasserflasche in die Hand, hielt sie in Richtung der Kameras und sagte laut: «Agua!» (Wasser).

Beschränkungen in St. Petersburg
Die örtlichen Behörden in St. Petersburg haben aufgrund der Pandemie Massenevents mit mehr als 3000 Personen verboten. In der Millionenstadt fand am Wochenende an der Blutskirche ein grosses Public Viewing statt, bei dem tausende von Menschen Russlands Spiel gegen Belgien (0:3) verfolgten. Zu grosse Ansammlungen sollen nun bis auf Weiteres ausbleiben. (nih/sda/dpa)
Wechselgerüchte lassen Ronaldo kalt
Cristiano Ronaldo lässt sich von Spekulationen um seine Zukunft nicht aus der Ruhe bringen. «Wenn ich 18 oder 19 wäre, würde ich wahrscheinlich nachts nicht schlafen können und über meine Zukunft nachdenken», meinte der Captain von EM-Titelverteidiger Portugal vor dem Auftakt am Dienstag gegen Ungarn. Er sei aber eben schon 36 Jahre alt. Was auch immer komme, werde gut sein. «Der Fokus liegt jetzt auf der Nationalmannschaft. Es ist meine fünfte Europameisterschaft, ich will da gut reinkommen», betonte er. Der fünfmalige Weltfussballer spielt seit 2018 für Juventus Turin. Sein Vertrag läuft noch eine Saison. (nih/sda)
Portugal's Cristiano Ronaldo smiles during a team training session at the Ferenc Puskas stadium in Budapest, Monday, June 14, 2021 the day before the Euro 2020 soccer championship group F match between Hungary and Portugal. (AP Photo/Darko Bandic)
Ein Russe pfeift das Schweizer Spiel gegen Italien
Das zweite Gruppenspiel der Schweiz gegen Italien am Mittwoch in Rom wird vom Russen Sergej Karasew geleitet. Der 42-Jährige aus Moskau wird assistiert von seinen Landsmännern Igor Demeschko und Maxim Gawrilin.

Karasew pfiff schon einmal eine EM-Partie der Schweiz. Mit einem gerechtfertigten Penaltypfiff nach einem Trikot-Zupfer von Stephan Lichtsteiner trug er 2016 in Frankreich dazu bei, dass die Schweiz beim 1:1 gegen Rumänien nach 18 Minuten ins Hintertreffen geriet. (nih/sda)
Switzerland players practice during a team training session, at Rome's Tre Fontane sports center, Sunday, June 13, 2021 in view of the Euro 2020 soccer championship group A match between Italy and Switzerland. (AP Photo/Andrew Medichini)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Rekordnationalspieler der 24 EM-Nationen

1 / 27
Die Rekordnationalspieler der 24 EM-Nationen
quelle: ap / michael probst
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Da staunen die Fussballer – Kühltürme weg in 3,2,1

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

In Brasiliens erstem Länderspiel werden dem Superstar zwei Zähne ausgeschlagen

21. Juli 1914: In Rio de Janeiro beginnt die Geschichte der mit fünf WM-Titeln erfolgreichsten Fussballnation der Welt. Brasilien bestreitet gegen Exeter City sein erstes Länderspiel. Der grosse Star: Arthur Friedenreich.

Von Arthur Friedenreich wird gemeinhin behauptet, er sei einer der besten Fussballer aller Zeiten. Aber wer kann schon glaubwürdig mitdiskutieren? Schliesslich war Friedenreich vor hundert Jahren aktiv.

Unbestritten ist jedoch, dass «El Tigre» einer der besten Fussballspieler seiner Zeit ist. Und dennoch ist es keine Selbstverständlichkeit, dass der Stürmer im ersten Länderspiel in der Geschichte des brasilianischen Verbands dabei ist. Denn als Sohn eines deutschen Auswanderers und einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel