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So bezinalich geht es zu, wenn die National-League-Spieler gemeinsam Weihnachten feiern

Bevor die einen am Spengler Cup antreten, andere an der U20-WM im Einsatz sind und dritte die Beine hochlegen, trafen sich unzählige Spieler der National-League-Klubs zu ihrer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Wir waren dabei.



Der Apéro war draussen geplant. Aber dort hat nicht nur Lukas chüeler, also geht's direkt in die gute Stube von Gastgeber Noël Bader. Dort, wo schon der Björn Christbaum steht. Eigentlich sollte ja ein Benjamin Christbaumgartner hin, aber der war noch zu klein.

Nun begrüsst eine stramme Tanne Richard die Gäste. Florian bekommt viel Lob für seinen Job als Baumschmuckli, auch wenn er etwas gar viel Romano Lammetta an die Äste gehängt hat. Ganz zuoberst strahlt stolz ein Jeffrey Füglistern.

Bevor gegessen wird, wird gesungen. Tommy Wingel Bells, Joël Odufröhlicher oder Carl Klingglöckleinklingelingelingberg – Weihnachts-Klassiker halt. Weil die Marc-Chinoise-Bouillon zu spät angesetzt wurde, gibt es vor dem Znacht auch noch die Simon Geschenke.

Das singen sie natürlich auch:

Video: watson/Lea Senn, Laurent Aeberli, Sportredaktion

Christkind DiDomenico hat viele Claudio Cadeauxnau mitgebracht. Das beste Geschenk erhält Jannik: Fisherprice. Dafür freut sich niemand richtig darüber, dass Jérémie kerzenzin war. «He Roman, verschenka!», ruft irgendein Bündner hinüber, als einer das eigene Päckli wieder auspacken will. Und als ein anderer sich keine Mühe gibt mit dem Geschenkpapier, hört er ein leicht hässiges: «Sandro! Maeschli, Mann!»

Als alle ins Auspacken vertieft sind, betreten Andrea Samiglauser und Julian Schmutzli die Stube. Sie hatten eine Garette Roe als Schlitten zweckentfremdet, ihr Auftritt wird zum Gaudi. Grégory stimmt ein Ho-Ho-Hofmann an, Goran erhält einen Grittibenzina und alle linusklatschen in die Hände. Bloss einer verpasst den Besuch, beim Nachbar war Joel Genazzimtsterne holen.

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Endlich wird zu Tisch gebeten. Daniele Foie-Grassi für die Welschen, Beat Gerberfondue für all jene, bei denen es etwas stinken muss und für Dario Truthahn. «Das Fleisch maxime no roh», sagt einer, der das Gäbeli nur 1,7 Sekunden in den Topf hält. «Gut habe ich Fisch-Chnusperli», denkt sich Dominik Egli.

Es wird gefuttert, als gäbe es kein Morgen. Und als der Hauptgang verputzt ist, gibt's noch sooo viel Dessert. Bei den Elvis Guezlikins sind vor allem die Damien Brunsli beliebt, und natürlich müssen auch Nadir Mandarinli, Thomas Erdnüssli oder Henrik Tömmernüss dran glauben. Zum Kaffee werden Raffaello Sannitz und Jonathan Merci gereicht.

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Als Opa schwärmt, man könnte doch jetzt von den Ferien 1972 im Tessin die alten Raphael Diaz anschauen, muss schnell ein Ablenkmanöver her. «Was killianmottet denn da?», fragt scheinheilig ausgerechnet derjenige, der den Baum angezündet hat.

Der Rauch vertreibt die Bande nach draussen, wobei einer ängstlich dreinblickt. Kein Wunder: Seine Brust hatte der kränkliche Roman zuvor noch mit Wick eingerieben. Die anderen aber geniessen den Cody Vollmond in einer sternenklaren Nacht. Schon bald geht es ein Haus weiter: Sandro bittet Zurkirchen an Heiligabend. Übertrieben lange wird dann nicht gefeiert: Am Tobias Stephanstag steht ja schon wieder Eishockey auf dem Programm.

Die Hockeyspieler trafen sich auch schon zur Grilles-Senn-Party:

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