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L'entraineur du FC Sion Arno Rossini, gauche, et le president valaisan Christian Constantin, droite, observent la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et FC Basel 1893, ce dimanche 5 mai 2013 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Überraschung im Wallis

CC entlässt Roussey und zaubert Ponte aus dem Hut

Zwei Tage nach der 1:2-Pleite gegen Lausanne hat Sion-Präsident Christian Constantin Trainer Laurent Roussey entlassen. Der Nachfolger wird Raimondo Ponte, der im letzten Mai beim FC Lugano zurückgetreten ist und seither ohne Klub war.



Damit hätte wohl kaum jemand gerechnet. Der neue Trainer des FC Sion heisst laut «Le Nouvelliste» Raimondo Ponte. Präsident Christian Constantin hat den Aargauer verpflichtet, nachdem er zuvor Laurent Roussey entlassen hatte. Ponte hatte zuletzt den Challenge-League-Verein Lugano trainiert.

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Assistiert wird Ponte von Frédéric Chassot. Die beiden kennen sich seit gemeinsamen Zeiten im FC Zürich. Nicht zuletzt dank diesem Duo - Ponte als Trainer, Chassot als Stürmer - hatte der Zürcher Stadtklub Ende der Neunzigerjahre eine Hausse, als er durch Europa stürmte und 1999 im UEFA-Cup spektakuläre Spiele gegen Celtic Glasgow und die AS Roma ablieferte. Damals stand Ponte am Anfang seiner Profitrainer-Karriere.

Lugano-Trainer Raimondo Ponte gestikuliert, beim Meisterschaftsspiel der Challenge League zwischen dem FC Locarno und dem FC Lugano am Sonntag, 25. November 2012, im Stadio comunale Lido in Locarno. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Wie lang darf Ponte im Wallis bleiben? Bild: Keystone

Comeback nach fast 12 Jahren

Nun bekommt er nach fast zwölf Jahren eine weitere Chance in der Super League. Nach seinem Abgang beim FCZ im Frühling 2000 betreute Ponte 2001/2002 den FC Luzern, danach arbeitete er ausschliesslich in unteren Ligen (Carrarese/It, Wohlen, YF Juventus, Chiasso, Bellinzona, Lugano). Beim FC Lugano gab er im Mai 2013 seinen Rücktritt. Der 58-jährige Ponte ist ein profunder Kenner der Szene und stellt eine interessante Lösung für den FC Sion dar - und vielleicht auch eine neue Herausforderung für Präsident Constantin.

Ponte war bei den meisten Engagements Hauptverantwortlicher in den sportlichen Belangen und vermengte (inoffiziell) nicht selten das Traineramt mit den Aufgaben eines Sportchefs. Das war bereits im FC Zürich so, später auch in Carrara, bei YF Juventus und in Chiasso. Wie er mit dem allmächtigen Constantin zusammenarbeitet, wird in den kommenden Wochen womöglich eine der spannenderen Fragen in der Super League sein.

Fünf Niederlagen in Folge

Roussey wurde die 1:2-Niederlage gegen Schlusslicht Lausanne zum Verhängnis. Er war erst seit dem 22. Oktober 2013 im Amt und wies eine katastrophale Bilanz auf. Nach zwei Siegen gegen GC (2:0) und Luzern (3:0) verlor er mit Sion zuletzt fünfmal in Folge und schied auch im Cup-Viertelfinal in Luzern aus. (pre/ram/si)

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