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FILE - In this Saturday, May 26, 2018 file photo Real Madrid's Sergio Ramos, left, fouls Liverpool's Mohamed Salah during the Champions League Final soccer match between Real Madrid and Liverpool at the Olimpiyskiy Stadium in Kiev, Ukraine. Sergio Ramos isn't taking blame for the challenge that ended hurting Egypt star Mohamed Salah in the Champions League final. Salah left the field in tears after injuring his left shoulder in a tussle with Ramos with the score 0-0 in the first half. (AP Photo/Efrem Lukatsky, File)

Im Champions-League-Final 2018 schaltete Sergio Ramos erst Mohamed Salah und dann Liverpool-Goalie Loris Karius aus. Bild: AP/AP

Klopp vor CL-Duell mit Real: «Hätte Sergio Ramos nicht zu meinem Geburtstag eingeladen»



In Madrid steigt heute Teil 1 der Neuauflage des Champions-League-Finals von 2018 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool. Es ist das erste Mal, dass die beiden europäischen Schwergewichte seit dem denkwürdigen Final vor knapp drei Jahren aufeinandertreffen.

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Die Highlights von damals. Video: YouTube/UEFA

Und Liverpool sinnt nach der unglücklichen 1:3-Niederlage in Kiew auf Wiedergutmachung: «Das war ein harter Abend für uns», sagte Trainer Jürgen Klopp unmittelbar nach der Auslosung der Affiche im März. «Es ist also cool für uns, dass wir die Gelegenheit haben, wieder gegen sie zu spielen.»

Besonders siegeshungrig ist Mohamed Salah: Der Ex-Basler war im Final 2018 nach nur einer halben Stunde ausgewechselt worden, weil er sich bei einem Zweikampf mit Reals Captain Sergio Ramos verletzt hatte. Obendrein traf Ramos mit seinem Ellbogen später auch noch Loris Karius am Kopf.

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Ramos' Aktion gegen Salah. Video: streamable

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Der Ellbogen-Schlag von Ramos gegen Karius. Video: streamable

Dem deutschen Goalie unterliefen anschliessend zwei schwere Patzer, die zu Gegentoren führten. «Sagen wir einfach, ich habe eine besondere Motivation, die Partie zu gewinnen und die Halbfinals zu erreichen», kommentierte Salah vor dem Hinspiel am Dienstagabend in Madrid.

Varane positiv getestet – Ramos verletzt

Real Madrid musste gegen Liverpool auf Stammverteidiger Raphael Varane verzichten. Der französische Internationale wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Varane dürfte den Madrilenen auch am Samstag in der Meisterschaft im Clasico gegen den FC Barcelona fehlen. Ausserdem fehlen Captain Sergio Ramos und Verteidiger Daniel Carvajal verletzt.

Obwohl sechs Mitglieder aus der damaligen Liverpooler Startelf auch heute Abend von Beginn an erwartet werden, sei sein Team in Madrid «nicht auf Revanche-Tour», betonte Klopp. «Es war für uns ein merkwürdiges Spiel. Aber das ist lange her. Ich kann das Gefühl, den Ärger von damals nicht zurückholen, ich werde es nicht mal versuchen. Wir wollen einfach zeigen, wie gut wir als Team sind.»

Und auch über Ramos denkt er inzwischen anders: «Eine Woche und einen Monat nach dem Final hätte ich auf die Frage, ob ich Sergio Ramos zu meinem 60. Geburtstag einladen würde, mit ‹Nein› geantwortet», erklärte Klopp, der im Juni 54 wird. «Inzwischen würde ich wieder darüber nachdenken. Auch wenn ich gar nicht mochte, was er damals gemacht hat.»

Zuversichtlich stimmt die Engländer, dass sich die Personalsituation entspannt hat. Obwohl Klopp in dieser Saison nicht mehr mit Einsätzen der Innenverteidiger Virgil van Dijk, Joe Gomez und Joel Matip rechnet, hat sich die Abwehr endlich stabilisiert. Die «Not-Viererkette» mit Trent Alexander-Arnold, Nathaniel Phillips, Winter-Neuzugang Ozan Kabak und Andy Robertson hat sich eingespielt und im defensiven Mittelfeld sorgt Fabinho wieder für die nötige Stabilität. (pre/sda)

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