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Football Soccer - Barcelona v Real Madrid - Spanish La Liga Santander- Nou Camp Stadium, Barcelona, Spain - 3/12/16. Real Madrid's Sergio Ramos scores a goal during the

Mit diesem akrobatischen Kopfball bezwingt Sergio Ramos (4. v. l.) in der 90. Minute Barça-Keeper Marc-André ter Stegen. Bild: SERGIO PEREZ/REUTERS

Immer spät, immer per Kopf: Wird es wichtig, ist Sergio Ramos stets zur Stelle 

Sergio Ramos ist im Clásico dieses Wochenende mit einem späten Kopfballtor der wichtige Ausgleich gelungen. Schon wieder, ist man versucht zu sagen. Auf den Starverteidiger können sich die «Königlichen» in den entscheidenden Momenten verlassen.

Donat Roduner
Donat Roduner



Der 233. Clásico neigt sich dem Ende zu und Barcelona führt in einer zum Grossteil zerfahrenen Partie 1:0. Reals 32 Spiele anhaltende Ungeschlagenheit ist in Gefahr und zudem könnte der Rivale aus Katalonien in der Tabelle wieder auf drei Punkte herankommen.

Doch die Madrilenen haben genau den richtigen Mann für solche Situationen, einen ausgewiesenen Spezialisten für wichtige, späte Ausgleichstreffer. Luka Modric weiss bei seinem Freistoss in der 90. Minute ganz genau, welchen Kopf er suchen muss: den von Sergio Ramos.

Und er findet ihn:

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Der wichtige Ausgleich von Ramos im Clásico. Video: streamable

Football Soccer - Barcelona v Real Madrid - Spanish La Liga Santander- Nou Camp Stadium, Barcelona, Spain - 3/12/16. Real Madrid's Daniel Carvajal gestures while celebrating a goal by team-mate Sergio Ramos during the

Der Jubel-Finger von Dani Carvajal (r.) könnte noch Konsequenzen haben ... Bild: SERGIO PEREZ/REUTERS

Die Zufriedenheit im Real-Lager nach dem Ausgleich ist riesig. Selbstredend bekommt Ramos nach dem 1:1 am meisten Schulterklopfer ab.

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So ging es in der Real-Garderobe zu und her. Video: streamable

Ohne Ramos keine «Décima»

Der 30-Jährige, der in seiner Real-Karriere in allen Wettbewerben in 535 Spielen bereits 65 Tore erzielt hat, ist ein Wiederholungstäter, was die wichtigen Kopfballtore anbelangt. Im UEFA Supercup diesen August lagen die «Galaktischen» gegen Europa-League-Sieger Sevilla nach Ablauf der regulären 90 Minuten mit 1:2 hinten. Doch weil Sergio Ramos in der 93. einnickte, holte der Champions-League-Gewinner in der Verlängerung (Tor von Carvajal) doch noch den Titel.

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UEFA Supercup 2014. Video: YouTube/24/7 Eyes

Noch wichtiger war Ramos' Beitrag im Champions-League-Final von 2014. Aussenseiter und Stadtrivale Atlético führte dort aufopferungsvoll kämpfend 1:0 und begann mit der Sensation zu liebäugeln, als Real in der 93. Minute mal wieder den Kopf der Nummer 4 fand. Der Ausgleich brach den «Colchoneros» das Genick, sie gingen in der Verlängerung gleich mit 1:4 unter. «La Décima», der historische zehnte Triumph des «Weissen Balletts» in der Königsklasse, wurde Tatsache.

Ronaldo piesackt Messi

Klar, das 1:1 im letzten Clásico hat nicht dieselbe Strahlkraft wie ein Titel, aber es sollte keinesfalls unterbewertet werden. Möglicherweise wurde Barça, das trotz sechs Punkten Rückstand Platz 2 belegt, bereits entscheidend zurückgebunden.

Man beachte auch CR7 in der Mitte in Denkerpose.

So oder so liegt der Druck in der Meisterschaft nun klar auf den Katalanen, bei denen symptomatischerweise Neymar seit sieben Spielen nicht mehr getroffen hat – so lange wie noch nie im Verein. Auch Lionel Messi ist weit von seiner Topform entfernt, sah sich am Samstag aber auch dieser fiesen Attacke seines Dauerrivalen Cristiano Ronaldo ausgesetzt:

Weiter geht es für beide Teams in der Champions League. Barcelona, das an der Spitze der Gruppe C nicht mehr eingeholt werden kann, empfängt am Dienstag Borussia Mönchengladbach. Für Real geht es am Mittwochabend gegen Borussia Dortmund um den Gruppensieg – ob das genug wichtig ist für ein Kopfballtor von Sergio Ramos?

So soll das Bernabéu in Zukunft aussehen!

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So soll das Bernabéu in Zukunft aussehen
quelle: epa/madrid city council /efe / madrid city council / handout
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