DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa09144570 (FILE) - Real Madrid's President Florentino Perez delivers a speech during the presentation of remodeling project of Santiago Bernabeu Stadium in Madrid, Spain, 02 April 2019 (reissued 19 April 2021). In the early hours of 19 April 2021 twelve European soccer clubs, AC Milan, Arsenal FC, Atletico de Madrid, Chelsea FC, FC Barcelona, FC Internazionale Milano, Juventus FC, Liverpool FC, Manchester City, Manchester United, Real Madrid CF and Tottenham Hotspur have announced the creation of a Super League. Florentino Prez will be the first chairman of the league.  EPA/Emilio Naranjo *** Local Caption *** 55098902

Real Madrids Präsident Florentino Perez bei der Präsentation des Stadion-Neubaus. Bild: keystone

«Den Fussball retten» – Real-Boss Perez erklärt, weshalb es die neue Super League braucht

Real Madrids Präsident Florentino Perez hat die geplante Super League verteidigt. Er bezeichnete sie als notwendigen Schritt zur Rettung des Fussballs.



«Wenn gesagt wird: Das sind die Reichen – nein. Ich bin nicht der Eigentümer von Real Madrid, Real Madrid ist ein Mitgliederverein. Alles, was ich tue, ist zum Wohl des Fussballs. Jetzt machen wir dies, um den Fussball zu retten, der sich in einer kritischen Situation befindet», sagte der als Boss der neuen Superliga auserkorene Spanier in einem in der Nacht zu Dienstag ausgestrahlten Interview des Senders El Chiringuito TV.

Real Madrid ist einer von zwölf Klubs aus Spanien, England und Italien, die sich zu einer Super League zusammenschliessen wollen und damit auf Konfrontationskurs zur UEFA und deren Champions League gegangen sind. «Wir werden versuchen, sobald wie möglich zu beginnen», sagte Perez. «Wenn ich sage, den Fussball retten, dann meine ich, alle retten. Was wir wollen (…) ist, den Fussball zu retten, damit wir zumindest für die nächsten 20 Jahre in Ruhe leben können. Die Situation ist sehr dramatisch.»

«2024 sind wir alle tot»

Die bei der Exekutivsitzung der UEFA am Montag beschlossene Reform der Champions League, die zukünftig mit 36 statt 32 Clubs ausgetragen werden soll, kommt laut Perez spät: «Sie sagen, das neue Format kommt 2024. 2024 sind wir alle tot.»

Real Madrid hat wie der FC Barcelona und weitere Clubs hohe Schuldenberge, die Corona-Pandemie hat die Lage für viele wegen der eingebrochenen Umsätze verschlimmert. (ram/sda/dpa)

Mehr zur Super League:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Logos, wenn Europas Top-Klubs ehrlich wären

1 / 20
Die Logos, wenn Europas Top-Klubs ehrlich wären
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Keine gute Idee – Nico schickt Marco zum Skikjöring nach St.Moritz

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie sich Querdenker an der Fussball-EM (vermutlich) verhalten werden

Dass es trotz Corona letztlich doch noch zur Austragung der Fussball-EM 2020 kommt, ist natürlich erfreulich. Dass aber auch ein Typ Mensch dabei sein wird, den wir erst seit dieser Pandemie wahrgenommen haben, hingegen weniger.

Eigentlich hätte die Fussball-Europameisterschaft vor einem Jahr beginnen sollen. Dann kam das Coronavirus und der Rest dürfte uns allen ja bestens präsent sein. Dieses Jahr wird die Fussball-EM nun nachgeholt und somit kehrt (zumindest für Sportfans) ein Stück Normalität zurück in unser Leben.

Die Ausgangslage an der EM ist für viele Teams ähnlich wie vor Jahresfrist. Für die Fans hingegen nicht wirklich. Denn neben all den anderen, bereits gängigen Fan-Typen – von den Besserwissenden …

Artikel lesen
Link zum Artikel