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epa07528998 Real Madrid's Welsh forward Gareth Bale (L) walks past the team's head coach Zinedine Zidane (C) after being substituted during a Spanish LaLiga soccer match between Real Madrid and Getafe at the Alfonso Perez Coliseum in Madrid, Spain, 25 April 2019.  EPA/JUANJO MARTIN

Gareth Bale und Zinédine Zidane haben sich nichts mehr zu sagen. Bild: EPA/EFE

Der Streit zwischen Gareth Bale und Zinédine Zidane eskaliert – aus diesen Gründen



Real Madrid hat heute das letzte Spiel der Saison zuhause gegen Betis Sevilla verloren und damit die 12. Liga-Niederlage einstecken müssen. Immerhin bekam Torhüter Keylor Navas, dem bereits im Sommer Thibaut Courtois vor die Nase gesetzt wurde, die Chance, sich mit einem wahrscheinlich letzten Spiel bei den Fans zu verabschieden.

Solch einen Abschied hätte auch Gareth Bale verdient – der Waliser hat immerhin vier Mal mit Real Madrid die Champions League geholt, wurde spanischer Meister und Pokalsieger.

Unvergessen sind seine zwei Tore im letztjährigen Champions-League-Finale – vor allem jenes per Fallrückzieher.

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Bale schiesst Real Madrid zum Champions-League-Titel. Video: streamable

Nun, dass Gareth Bale genau in dieser Saison, in der er eigentlich den abgewanderten Ronaldo hätte ersetzen sollen, plötzlich vom königlichen Hof gejagt wird, hat sich schon seit Monaten abgezeichnet. Trainer Zinédine Zidane hatte bereits angekündigt, dass Bale keine Zukunft mehr beim «Weissen Ballett» hat. Auch bei seinen Teamkollegen hatte der Waliser offenbar nicht (mehr) das höchste Standing.

Heute hätte sich die Chance geboten, die grossartige Real-Zeit von Bale mit einem Abschiedsspiel zu würdigen, seien es nur ein paar Minuten. Doch Zidane liess Bale, der zuletzt zwei Mal nur auf der Tribüne war, auf der Bank schmoren. Als Zidane in der 77. Minute beim Stand von 0:2 mit Lucas Vazquez seinen dritten und letzten Wechsel vollzog, gab es laute Pfiffe im Santiago Bernabéu.

Zidane sagte gemäss dem «Telegraph» nach der Partie, dass er Bale nicht mal gebracht hätte, wenn er einen vierten Spieler hätte einwechseln können. «Wenn ein Spieler nicht ins Team passt, muss ich machen, was ich denke, ist am besten. Niemand kann ändern, was Bale für das Team getan hat, aber ich muss in der Gegenwart leben», sagte der Franzose.

Auch wenn der Abgang beschlossen scheint, will sich Bale nun querstellen. «Radioestadio» berichtet, dass der 29-Jährige in der Garderobe verlauten liess: «Ich habe noch drei Jahre Vertrag. Wenn sie wollen, dass ich gehe, müssen sie mir 17 Millionen Euro im Jahr bezahlen, sonst bleibe ich. Und wenn ich nicht mehr spielen darf, dann spiele ich halt Golf

(zap)

Ob und wohin Bale wechselt, erfährst du in unserem Transferticker:

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